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Schuldenkrise Noch eine Notlösung für Griechenland

 ·  Griechenland ist auf die nächste Tranche aus dem laufenden Rettungsprogramm angewiesen. Zwar wird bald der Troika-Bericht erwartet, doch es wird wohl zu spät, um noch rechtzeitig die Kreditfreigabe zustande zu bekommen. Wahrscheinlich ist eine Zwischenfinanzierung mit Hilfe der EZB - ansonsten droht in elf Tagen der Staatsbankrott.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (41)
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Hans Jürgen Reisch

Was für eine Farce!!!

Die Sauerei sind schon gar nicht mehr die weiteren Milliardenhilfen für die reformunwillige Griechische Politbande und ihre stolzdreiste Bevölkerung!!! Die eigentliche Unverschämtheit ist. wie die unfähigen Europolitiker die Bevölkerung Europas für dumm Verkaufen!!!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.11.2012 08:21 Uhr
Paul Banaschak

wenn sich die Deutschen für so dumm verkaufen lassen,

sind sie auch selbst schuld!
Ich habe kein Mitleid mit Dummköpfen! und bin froh, dass ich in der Schweiz wohne. Auch wenn die Schweiz natürlich von den dummen Entscheidungen der Merkel mit leiden muss.
Deshalb gibt es für mich bei der nächsten Wahl nur eines: Wahlalternative 2013.

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Gerhard Storm

Insolventes GR versteht es geschickt, die katastrophal dilettantischen €-"Retter" in Brüssel und der

EZB so unter Druck zu setzen, dass das nächste Geldpaket bald nach GR gesandt wird.

Und zwar unabhängig von dem Bericht der bedauernswerten Toika. Diese sucht in GR verzweifelt nach Potemkinschen Dörfern, denn nennenwerter Fortschritt existiert nicht.

Durch regelwidrige EZB-Trickserei wird gewährleistet, dass sich GR zulasten der EU Geld beschafft.

Durch den unsäglich dummen Kanzlerin-Wunsch, GR im € zu halten, ist die weitere unerlaubte GR-Alimentierung am 16. November gewährleistet, ohne dass sichergestellt ist, dass GR auch nur ein Jota durch Eigenanstrengung zu seiner Rettung beiträgt.

Die im politischen Kalkül der €-Schuldenkrise völlig versagende Pfarrerstochter hat nach ihrem Ablehnungsgelübdebruch die Weichen freigestellt dafür, dass sich GR weiter aus dem unseligen draghischen Schummelgeldtopf bedienen kann. Nach Belieben, ohne zeitliche Begrenzung.

Die dt. Regierung u. die Opposition versagen katastrophal dabei, D vor den Griechen u. der EU zu schützen!

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Norbert Regin

Ein Fass ohne Boden!

Alle vier Wochen steht Griechenland vor dem Staatsbankrott. Nur Notkredite können diesen verhindern. Dies wird noch jahrzehnelang so weitergehen, da alles, was die Politiker bis heute
geleistet haben, nichts als Blendwerk ist. Man sollte besser Griechenland pleite gehen lassen und dem Land die Chance des Neuaufbaus zu geben.

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Ulla Nachtmann

Hurra, wir habens!

zumindest wenn man Gauck glaubt. Es ist unglaublich was da an der Spitze unseres Staats sitzt.
.
""Griechenland ruiniert uns Deutsche überhaupt nicht" (Welt)
- Die Bundesregierung habe diese Haltung "zum Glück auch denjenigen signalisiert, die hierzulande der Auffassung sind, das alles sei zu teuer und wir Deutsche ruinierten uns. Nein, wir ruinieren uns überhaupt nicht. Jedenfalls nicht, wenn wir Griechenland im Euro halten. -
.
Na bitte! Wenn man so versorgt ist wie Gauck, bis ans Lebensende mit fetter Pension, Büro, Personal, Fahrer etc., lediglich für das Leisten von Unterschriften und das Grüßen, braucht man sich überhaupt nicht aufzuregen. ANDERE zahlen ja.
Dass eine Daueralimentierung eines Betrügerstaats auch einen enormen moral hazard einschließt, daran denkt der Herr Pastor wohl nicht. Pfui!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.11.2012 09:34 Uhr
Joachim Schroeder

Meister im Vermarkten?

Nicht nur nicht selbst zu vermarkten versteht unser wackerer
Bundepräsident (Bochumer Stadtwerke), sondern auch das
nicht Greifbare versucht er mit mehr oder weniger guten Erfolg
an den Mann zu bringen. Nachdem es mit der Vermarktung des
Jenseits nicht so richtig geklappt hat, ist nun ein Vereintes
Europa, auf Kosten der Deutschen Steuerzahler, dran.

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Ulla Nachtmann

Nur 2.000 gr Bürokraten?

Das ist zum Lachen!
.
"Troika verlangt Entlassungslisten von Griechenland" (HBlatt)
- 2.000 Jobs will Griechenland im öffentlichen Dienst streichen. Doch die Troika will mehr sehen als Zahlen: Einem Medienbericht zufolge soll weiteres Geld erst dann fließen, wenn der Staat Namenslisten herausgibt. -
.
Ich bin überzeugt, die 2000 werden subito anders untergebracht. Oder gehen mit Bezügen in eine Art Ruhestand. Nachzuprüfen ist das doch nicht.
Die Farce geht weiter und die EZB wird brav tun - und das wird Draghi gerne tun - was Juncker und Merkel befehlen.
Aber die Wahl kommt auch in Deutschland im Herbst!
Nicht vergessen: Wahlalternative 2013, PdV und Die Freiheit kugeln.

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Martin Worch

"ansonsten droht der Staatsbankrott."

würde ich zum Satz des Jahres 2012 vorschlagen, bzw. "die nächste Milliarden-Tranche". Das könnte in dieser Tragigkomödie zum Runninggag werden - oder ist es vielleicht schon.
Vermutlich werden mit den nächsten Milliardenpaketen nur noch die Zinseszinsen bezahlt - wer schreibt da eigentlich noch mit und hat den Überblick?

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Ellen Ramcke
Ellen Ramcke (ellenR) - 10.11.2012 12:56 Uhr

Finanztrickserei ohne Ende, damit ....

möglichst niemand mehr durchblickt.

Was mich mal interessieren würde.
1.) Was sind das für "Sicherheiten", die bei der EZB hinterlegt werden. Ich bekomme nur Geld von einer Bank, wenn ich mein Haus als Sicherheit hinterlege.

2.) Wie lange werden denn voraussichtlich die 31,5 Mrd halten? Wann steht GR wieder auf der Matte?

Einfach unglaublich was hier passiert. Last doch GR endlich kontrolliert und begleitend in den Konkurs gehen. Dann haben wir das endlich hinter uns.

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 10.11.2012 12:52 Uhr

Griechenland fehlen einfach nur fähige Köpfe.

Nachdem die Grünen ihre neue Führung gewählt haben, sollten wir Claudia Roth und Renate Künast den Griechen frei Haus liefern, denn diese beiden Damen wußten bisher ja alles immer besser und können nun ihre Talente den Griechen zur Verfügung stellen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.11.2012 13:46 Uhr
Ulla Nachtmann

diese beiden sind nicht clever genug

denn in Athen sitzen Profis, gute Pokerspieler.
Die "Lagarde Liste" wird jetzt noch mal im "Original" in Athen empfangen (lt ekathimerini heute).
Da sind wahre Könner drauf und die sind bisher ungeschoren davongekommen. Und die vielen unversteuerten Milliarden sind wahrscheinlich schon längst irgendwo anders.

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Christoph Rohde

Nach der Wahl...

werden die Kosten der "Rettung" vakant. Vorher schiebt man sie raus. Bankrotterklärung auf Raten, schauderhaft.

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Peter Slater

NOCH EINE Notlösung für Griechenland ...

... und NOCH EINE Notlösung für Griechenland ... und NOCH EINE Notlösung für Griechenland ... und NOCH EINE Notlösung für Griechenland ( ... und ... und ... und ... ) fragt sich nur, wer zuerst den Löffel abgibt, entweder Griechenland tritt endlich aus oder aber die Rettungsfanatisten geben irgendwann wegen Erfolglosigkeit auf x

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 10.11.2012 12:01 Uhr

Das nenne ich doch mal seriöse Geldgeschäfte mit den T-Bills:

"Der griechische Staat hatte die Papiere Mitte August vor allem an griechische Banken ausgegeben, die diese bei der EZB als Sicherheit hinterlegen konnten."

Man muss sich dies einmal auf der Zunge zergehen lassen, es heißt ja nichts anderes, als: "Ein bankrotter Staat gibt wertlose Papiere an bankrotte Banken die diese bei der EZB, welche selbst ebenfalls pleite ist, als Sicherheit einreichen und Geld dafür bekommen!" Nur für alle, die es noch nicht ganz verstanden haben, dieses Geld welches hier verliehen wird, sind die zukünftigen Steuererhöhungen mit denen wir demnächst überzogen werden.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.11.2012 08:25 Uhr
Paul Banaschak

Dieses Geld sind die Vermögen, mit denen die künftigen Renten Deutschlands hätten bezahlt

werden sollen.
Und jeden Monat werden ca. weitere 30 Mrd. an deutschem Geldvermögen vernichtet. Lesen sie mal "Die Targetfalle" von Prof. Sinn.

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Joachim Schroeder

Verantwortungsloser Papieraustausch!

Das ist die europ. Variante des verantwortungslosen Papier-
austausches, der die amerikan. Hypothekenkrise auslöste!
Nur in Europa beläuft sich das Schuldenpaket Stand August
2012 bereits auf 12.500 Milliarden Euros und ist im Gegensatz
zu den amerik. Papieren nicht absetzbar, da es keine naiven
außereuropäische Investoren gibt, die einen solchen Schrott
abnehmen würden. Also bleibt am Ende der Deutsche Steuer-
zahler darauf sitzen!

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Fischer Hans Rudolf

Drachme

Hätte Griechenland anfangs der Krise auf die Drachme umgestellt, wäre das Problem längst gelöst.

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Martin Hofmann-Apitius

Milliarden für das "wir haben es zumindest versucht" ....

Was Frank Schäffler und viele andere Kritiker der "Rettungspolitik" nicht sehen wollen, ist die Tatsache, dass es dem politischen Berlin im Grunde gar nicht darum geht, wirklich den Euro zu retten. Es geht vielmehr darum, der Eventualität Rechnung zu tragen, dass der Euro doch scheitert. In diesem Fall möchte man sich hinstellen können und - unter Verweis auf einige hundert Milliarden, die uns dieses blindwütige Experiment gekostet hat - zu behaupten: wir haben doch ALLES getan, um den Euro zu retten.

Ich bin mir sicher, dass man in Berlin sehr wohl die Eventualität des Scheiterns des Euro erwägt und als politisches Risiko einordnet. Das "Opfer" Deutschlands muss groß genug sein, damit nicht später der schwarze Peter bei uns landet. "Wir haben es doch versucht ...." wird die Entschuldigung lauten.

Nach wie vor bin ich sprachlos ob der Naivität und gewollten Blindheit, mit der uns Kohl und Waigel in dieses unverantwortliche Experiment geführt haben ...

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.11.2012 08:28 Uhr
Paul Banaschak

Herr Schroeder, die Vorschläge der SPD und der Grünen sind nunmal noch viel schlimmer

als alles, was die Merkel bisher verbockt hat.
Das ist traurig, ja sehr traurig, aber leider wahr!

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Ulla Nachtmann

könnte es sein, dass

"Ich bin mir sicher, dass man in Berlin sehr wohl die Eventualität des Scheiterns des Euro erwägt und als politisches Risiko einordnet."
.
deshalb plötzlich auch endlich Frankreich ins Blickfeld kommt?
Ich halte F für den Elefanten im Raum, den bisher keiner so genau sehen wollte.

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Joachim Schroeder

Unvermeidliches Ende!

Daß diese Krise auf dem bisherigen Weg Schulden mit Schulden
zu bekämpfen sich als wirkungslos erwiesen hat, dürfte selbst
einer Angela Merkel in ihrem Sendungsbewußtsein ein ''Groß-
europa'' nach ihren Vorstellungen zu gestalten, verbunden mit
ihrem Machthunger, klar geworden sein.
Es geht den Beteiligten jetzt nur noch darum, ohne viel Federn
lassen zu müssen, wie sie richtig schreiben, was uns Kohl und
Waigel eingebrockt hat, das unvermeidliche Ende so ''erträglich''
wie möglich in materieller Hinsicht zu ''gestalten''.
Dazu kann man nur noch ''Viel Glück'' wünschen!

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Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 10.11.2012 11:42 Uhr

Nicht nur Kohl & Waigel ...

... denn wer hat damals dagegen gestimmt?
Kann mich an keinen von CDUCSUFDPSPDGrünen erinnern.

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Joachim Schroeder

Notlösungen bis zum Umsturz!

So spielte es doch nach dem Debakel mit den 16 Milliarden span.
T-Bills doch keine Rolle mehr, ob die EZB weitere 5 Milliarden mit
griech. T-Bills in den Sand setzt.
Außerdem wird die Rückkehr zur Drachme von Angela Merkel -
Machtverlust, der Exportindustrie - Umsatzverluste und der Fi-
nanzindustrie - Kapitalverlust verhindert und weiter über das
ELA System und dem Ankauf von faulen griech. Staatsanleihen
durch die EZB die Notenpressen bis zum geht nicht mehr stra-
paziert, bis es zum Umsturz von unten in Griechenland kommt!

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Paul Hansen

Juncker: "Wenn es kritisch wird, muss gelogen werden!"

Heisst das jetzt, dass es in GR langsam kritisch wird oder nur, das Berlin & Co eingesehen haben, dass es so nicht weitergeht?

Uebrigens, die EZB veroeffentlich die ELA Betraege (diese angeblich zeitlich begrenzte Methode der nationalen Zentralbanken, die Euromenge zu erhoehen, der jeweilige Staat haftet dafuer) nicht.
Vielleicht kann die FAZ ja mal herausfinden, wer ausser GR, also Irland, Portugal, Spanien noch ELA's hat, und in welcher Hoehe?

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Volker Kraft

Weiterwursteln!

Ich frage mich nur noch, wann Herr Schäuble mal offen erklärt, dass er sich schlicht geirrt hat und dass ihm das nun leid tut. Das ist nämlich das, was man in der Erziehung schon früh versucht, Kindern beizubringen. Was für eine Kinderschule hatte eigentlich Herr Schäuble? Liess man ihm vielleicht von früher Jugend an jede Lüge durchgehen?
Am Anfang der Krise konnte man ihm mit reichlich gutem Willen ja noch abnehmen, dass er seine eigenen Worte glaubte und eine solche Lösung der Krise für möglich hielt. Er hat dann aber 2 Jahre lang immer denselben Spruch vom "guten Weg" wie ein Papagei weitergeplappert, als jedermann sehen konnte, dass wir auf einer schiefen Bahn gelandet waren.
Nun aber ist das eingetreten, was von vielen Fachleuten prophezeit worden ist. Das erste Land der EU bekommt finanzielle Dauertransfusionen. Da auch Schäuble das natürlich erkannt hat, ist er offenbar nun abgetaucht, um sich neue Tricks auszudenken.
Bin sehr gespannt, was da wohl als nächstes kommt.

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Rolf Huchthausen

Der GAU ist eingetreten: der Abnutzungs- und Gewöhnungseffekt!

Erst einmal muß man u.a. der FAZ dankbar sein, daß ihre Chronistenpflicht hier nicht zu billigen 2-Zeilern führt.

Aber was dann? Die Verursacher der Krise sind von ihrer Verantwortung entbunden! Staats-, aufsichts- und strafrechtliche Sachverhalte stehen außen vor. Es gibt keine Aufarbeitung: die Bürger sind um so ziemlich alles betrogen worden, was rechtlich versichert ist:

- wir sollen privat für das Alter vorsorgen, diese Vorsorge wird weginflationiert und den Banken für das gleiche Geschäft zur Verfügung gestellt, welches in die Krise führte;

- unser demokratischer Staatsaufbau hat sich in der Krise als Rückfall auf bekannte Muster vor WKII disqualifiziert;

- eine hoch korrupte EU möchte am liebsten Steuern einziehen, zumindest aber immer mehr Geld für ihr für alle sicht- und greifbar perfides Geldvernichten;

- alle Zahlentableaus sind manipuliert;

- ...

Und wir haben uns daran gewöhnt! Hauptsache Jogi's Löwen putzen nächste Woche die Oranjes weg!

Das Schaden ist da!

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Erwin Stahlberg

Faß ohne Boden

Weltweit ist anerkannt, daß innerhalb der EU
Deutschland die stärkste Wirtschaftskraft zeigt.

Der historische Witz ist,
daß diese Macht keineswegs in wichtigen EU-Gremien
angemessen präsent war, als entscheidende Weichenstellungen
für EUROPA beschlossen wurden.

Ich denke, daß ein mieses Kräfteverhältnis in diesen Gremien,
von allem Anfang an, das heutige Finanz-Desaster eingeleitet und
herbeigeführt und entschieden(!) hat.

Es stellt sich nun die Frage, was eventuell für ein neues und
gutes EUROPA noch zu retten ist.

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Caspar Mendrzyk

Frau Merkel`s Zockerei ist die Größte

Da soll noch einer behaupten, die Banken seien die größten Zocker. Frau Merkel hat sie
um das Tausenfache übertrumpft, mit Steuergeldern. Die Deutsche Bank hat dafür nur
Aktionärsgeld eingesetzt. Ich bin nicht für die Banken, mir geht es nur um einigermaßen ehrliche
Vergleiche. Aus Sicht der Medien setzt sich natürlich Frau Merkel nur für einen guten Zweck ein.
Aber auch das kann sie nicht erklären, alles alternativlos.

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Walter Naggl
Walter Naggl (juhui) - 10.11.2012 07:56 Uhr

Und es ist doch Staatsfinanzierung

Mario Draghi wurde auf der EZB Pressekonferenz von der Dow Jones-Korrespondentin gefragt, warum denn die ELA-Finanzierung (Emergency Liquidity Assistance) des griechischen Staates durch die griechische Notenbank keine Staatsfinanzierung sein soll. Die griechische Notenbank schafft dabei Geld, unser Geld, für welches der griechische Staat haftet, ein Staat der bankrott ist. Draghi’s Antwort war, daß es wegen seiner kurzfristigen Natur keine Staatsfinanzierung sei. Aber was ist kurzfristig? Irland, Griechenland und andere finanzieren sich schon seit Jahren über ELA, stillschweigend natürlich und von der EZB hört man nur dürre Worte zu diesem Thema. Dabei kommt der größte Teil der Geldschöpfung im Euro-Block der letzten Jahre auf diese Weise von den Peripherieländern.

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Volker Kraft

Kreditbetrug

Ein Schuldner, der immer wieder von seiner Bank signalisiert bekommt: egal was passiert, der Nachschub an frischem Geld ist jederzeit gesichert, ist in der komfortabelsten Lage, die man sich nur vorstellen kann. Kann man den Griechen eigentlich noch einen Vorwurf machen? Sie können mit vollem Recht darauf verweisen, dass die EZB sie immer wieder zum Kreditbetrug anstiftet.
Warum eigentlich noch dieses ganze absurde Schauspiel, dies endlose Gefasel von "strengsten Auflagen", die teuren Dienstreisen der Troika, Parlamentsaufführungen usw. Wir brauchten doch eigentlich nur noch 5-10 Sachbearbeiter (mit Taschenrechner) der EZB, die regelmässig den Kapitalbedarf der GR ermitteln und dann die erforderlichen Überweisungen veranlassen.
Ich wundere mich nur noch, dass bei so vielen strafrechtlich fragwürdigen Handlungen unserer Politiker die Justiz scheinbar einem tiefen Dornröschenschlaf verfallen ist. Ich sehe hier zumindest Beihilfe, wenn nicht Anstiftung zu diversen Straftaten.

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09.11.2012, 19:48 Uhr

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