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Schuldenkrise Neue Griechenland-Hilfe wird wohl in Trippelschritten beschlossen

 ·  Nachdem Wolfgang Schäuble ein drittes Hilfspaket für Griechenland angekündigt hat, wird nun diskutiert, wie die Hilfe wohl aussehen wird. Merkel sagt, niemand könne derzeit eine Summe nennen.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (137)
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jutta rochlitzer

Kalimera liebe Griechen, seid Ihr immer noch nicht auf einem guten Weg?

Wir helfen Euch doch so gern. Denn
wir verzichten auf die Zinsen für unsere Ersparnisse
wir möchten nicht mehr so viel Geld von unseren Lebensversicherungen
wir möchten keine hohe Rentenanpassung; 0,25% sind genug und immerhin 10ct/Tag, das reicht dann am Monatsende für einen zusätzlichen Uso
wir fahren gern langsam über unsere kaputten Strassen und Brücken, das spart Sprit und ist auch nicht so gefährlich für die Kinder
wir arbeiten gern ein paar Jahre länger für die Rente als Ihr; das Wetter ist bei uns eh schlecht und Ihr könnt die Sonne doch viel besser genießen
wir wollen unser Schulsystem gar nicht mehr sanieren, ist unnötig, weil wir uns Kinder nicht mehr leisten können
wir wol.
Bitte seid doch ein klein wenig dankbar oder tut wenigstens so. Bei uns gibt es die böse AfD und die will, ganz gegen unseren Willen, Euch kein Geld mehr geben!
Also bitte zeigt unsere verehrte Kanzlerin nicht mehr mit Hitlerbart und macht keine so lauten Demos.
In Liebe für Griechenland
Deutsche Michel

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.08.2013 09:58 Uhr
Hartmut Jacques

Einfache Frage

Gesetzt den Fall man erlässt GR alle Staatsschulden (also Schuldenstand Null, Zinsverbindlichkeiten Null), wäre die Wirtschaft GR dann in der Lage, ohne weitere Schulden aufzunehmen, die Staatskosten zu tragen?
Die derzeitige Antwort ist ein klares NEIN.
Wäre dies möglich, hätte man längst diesen Schritt tun müssen. Die EU übernimmt die Schulden GR komplett, also derzeit jene 350 Milliarden und Ende der Vorstellung. Man tat es nicht, ergo gibt es hier eine Dauerhaftung auf unabsehbare Zeit.
Innerhalb des Euro ist GR nicht lebensfähig, also sollte das Land von sich aus aussteigen, in der Union aber bleiben. Denkbar wären Ausnahmereglungen hinsichtlich der derzeitigen Überregulierung dieses Staatenbundes.
Das aber würde die Existenz dieses Monstrums gefährden. Was bleibt? Es wird weiter gemacht wie gehabt. Die Kanzlerin selbst hat ja hinlänglich bekundet, von nichts eine Ahnung zu haben, was ihre Wiederwahl begünstigt, sie entspricht ja damit dem Intelligenzniveau der Medien

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Daniel Dueck
Daniel Dueck (duesi84) - 23.08.2013 22:06 Uhr

Fantasie?

Das war ein Beispiel!! Wir haben vergessen, dass unsere Stärke in Deutschland nicht das Geld, sondern die Menschen sind. Da steckt so viel Wissen und Potential drin. Würden sich die Menschen vor Ort mit ihren Nachbarn in kleinen Netzwerken Gedanken darüber machen, was man VOR ORT so für wirtschaftliche Potentiale hat, könnte man zusammen privat wirtschaftlich was auf die Beine stellen, was der Konkurrenz von Großunternehmen weit überlegen wäre. Und so eine Generation aufziehen, die sich wertemäßig der Region verpflichtet fühlt und sich dankbar mit um die Versorgung der Rentner DER REGION kümmert. Anstelle dessen wendet man sich an den großen Bruder Versicherung, den großen Bruder Bank, den großen Bruder Staat oder Börsenunternehmen und gibt so seine eigenen HANDLUNGSSPIELRÄUME an die weiter, die es auch nicht besser können. Damit bleibt sehr viel intelligentes Potential auf der Strecke und ungenutzt.

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Daniel Dueck
Daniel Dueck (duesi84) - 22.08.2013 20:26 Uhr

Teilweise richtig

Dennoch: Meint denn echt jemand, es würde bei härterer Haushaltsdisziplin in Griechenland respektive geteilten Währungen bessere Renten und mehr Geldstabilität in Deutschland geben?

Es hat doch nun wirklich nichts mit Griechenland zu tun, dass ein Großteil des deutschen Kapitals in den Händen von Versicherungen und Fonds ist und dort nervös nach Anlagemöglichkeiten sucht. Ganz im Gegenteil: Durch die Zusagen an Griechenland werden doch deutsche Geldanlagen in Griechenland subventioniert. Bei härterer Haushaltsdisziplin würde es weniger Investitionsmöglichkeiten geben. Bei getrennten Währungen würden die Zinsen niedrig ausfallen, da Griechenland die nationale Währung stark abwerten würde. Würde man in Deutschland anstatt auf private Geld-, Anlage- und Versicherungspolster mal auf private Geschäftsinitiativen setzen wie zum Beispiel ein kleiner Bauernhof, mit dem man sich im Alter selbst versorgen kann, dann würde man nicht ständig um sein Geld bangen müssen.

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Miklas Ross

Privatisierung leicht gemacht ?

Nach Angaben des griechischen Privatisierungsfonds (Taiped-Hradf) wurden die vom Staat gehaltenen 33 Prozent an OPAP für 652 Millionen Euro an das tschechisch-griechische Konsortium Emma Delta Ltd verkauft.
Emma Delta gehört zu rund 67 Prozent dem tschechischen Unternehmer Jiri Smejc und zu 33 Prozent dem griechischen Reeder Giorgos Melissanides, berichtete die griechische Finanzpresse.

Griechenland ist auf Privatisierungserlöse dringend angewiesen - unter anderem, weil die Steuereinnahmen des Landes weit hinter dem Soll zurückhinken.

Der Reeder zahlt und zahlte keine Steuern, kauft aber die griechische Lottogesellschaft, mit eben diesen fehlenden Steuern.
Warum protestieren die Griechen nicht genau gegen diese ungeheuerliche Praxis ?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.08.2013 14:23 Uhr
Athanasios Papapostolou

Sie haben recht!

Der überwiegende Teil der griechischen Reeder zahlen nur minimalste Steuersätze. Im übrigen protestieren viele Griechen durchaus gegen diese Politik. Es gibt in Athen mehrere Petitionen, Anfragen und Demos von verschiedenen zivilgesellschaftlichen Gruppen dazu.

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Christian Mehmann

Die alte Leier...

Verschleierung, Sand ins Auge des Bürgers und nach der Wahl die bittere Wahrheit. Schön, dass sie diesmal vielleicht schon vorher ans Licht kommt!

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Werner Busch

Kann Griechenland sich selbst retten?

Gerüchte um den Erdölreichtum Griechenlands werden immer wieder aufgekocht - immer dann, wenn es es um frisches Geld für das marode Griechenland geht. Offenbar sollen mit dem Duft der Petrodollar die Sinne der europäischen Politiker und der Öffentlichkeit getrübt werden.

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Gabi Heintz

... dagegen repräsentieren diejenigen Griechen, die Merkel mit Hitlerbärtchen und in SS-Uniform

auf Demonstrationen zeigen, wohl einen weitaus größeren Anteil der griechischen Bevölkerung, nicht wahr, Herr Papapostolou - ?

Und ob deren Verschwörungstheorien und rechte Agitation ("Deutschland will Griechenland mittels Euro usurpieren") aus "starken Bildungsdefiziten" gespeist wird, können wir beiseite lassen. Besonders klug wirkt sowas auf mich jedenfalls in keinster Weise.

Ihr Verdikt, die AfD mache Stimmung "gegen Europa und Ausländer" verrät eine erstaunliche Unfähigkeit, deren Programm sinnentnehmend zu lesen.

Dort steht nämlich:

"Wir fordern eine Neuordnung des Einwanderungsrechts. Deutschland braucht qualifizierte und integrationswillige Zuwanderung."

Daß die AfD "Keine Einwanderung in die Sozialsysteme!" fordert, ist nur gesunder Menschenverstand.

Gleichzeitig macht sich die AfD stark für wirklich Verfolgte, die sollen auch als Asyl-Suchende hier arbeiten dürfen.

Wo wäre da also was "gegen Ausländer" - ?

Und daß der Euro nicht "Europa" ist, sollte man auch wissen.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.08.2013 15:08 Uhr
Gabi Heintz

Herr Pfaff, das Geld aus dem Marshall-Plan wurde nicht nur sinnvoll genutzt, sondern zurückgezahlt

Übrigens hat Griechenland damals auch - und proportional viel mehr - Marshallplan-Geld bekommen.

Und die Milliarden, die GR in den letzten drei Jahren bekommen hat, betragen ein Vielfaches des Marschallplans.

Man muß fairerweise dazusagen, daß der Löwenanteil des Geldes an Griechenland vorbei an die Banken gegangen ist.

Da es aber innerhalb Griechenlands auch nur an die korrupten "Eliten" gegangen wäre, bleibt sich das im Ergebnis für die "griechische Großmutter" völlig gleich.

Daß Griechen gegen die Korruption demonstrieren, ist ja schön und gut. Wählen tun sie aber immer wieder die Korruptionsförderer.

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Alexander Pfaff

@ Herr Papapostolou

Und Deutschland hat gelernt und teuer für seine Fehler bezahlt und zahlt weiterhin, nun schon in 3. Generation für die Fehler der Vergangenheit.
Im Gegensatz zu Griechenland hat sich hier seit dem Ende des 2. WK einiges geändert und das sogar sehr schnell. Das Geld, welches von den Amerikaner zur Verfügung gestellt wurde, wurde sinnvoll genutzt. In Griechenland tut sich nichts, seit der Krise und schon vor der Krise wurde nichts getan!

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Athanasios Papapostolou

Ach Frau Heintz,

Ihr Land hat mehrmals die Hand gebissen, die sie fütterte und trotzdem hat die Welt fast über das gesamte 20. Jahrhundert Deutschland alimentiert. 3 Schuldenschnitte, 6 Pleiten und 2 Weltkriege wird Griechenland so schnell sicher nicht hinkriegen. Und seien Sie froh, dass Europäer und Amerikaner großzügiger zu Ihrer Heimat waren als Sie und Ihre Kameraden von der AfD denn ansonsten würden Sie vermutlich heute noch auf Apfelplantagen arbeiten.

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Gabi Heintz

Lesen üben, Herr Papapostolou! Nicht ich, Sie haben offenbar eine "selektive Wahrnehmung"

Ich habe von dem ANTEIL gesprochen, nicht von "den" Griechen.

Daß Sie die AfD als "extrem rechts" bezeichnen, spricht nicht für Sie und eine differenzierte Wahrnehmungsfähigkeit, sondern für blinde Vorurteile und den Wunsch zu diffamieren.

Aber das wird den Deutschen auch nicht mehr Lust darauf machen, weiter für Ihre Landsleute zu zahlen. Den Hund, der die Hand beißt, die ihn füttert, kann keiner leiden.

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Athanasios Papapostolou

"Die Griechen, die Merkel mit Hitlerbärtchen und in SS-Uniform zeigen"..

sind ebenso radikale Spinner und repräsentieren nicht "die Griechen". Auch wenn Sie das mit Ihrer selektiven Wahrnehmung gerne so hätten. Das sind Leute aus dem extrem rechten griechischen Milieu, ähnlich wie hier die AfD. Meinetwegen können die beiden Fraktionen sich gegenseitig die Köpfe einschlagen. Niemand würde sie vermissen.

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Dieter Spethmann
Dieter Spethmann (dspeth) - 22.08.2013 09:45 Uhr

Frau Merkel, Ihr Herr Vater glaubte an das Evangelium in kommunistischer Version

und ließ sich deshalb 1956 von seiner Evangelischen Kirche von Hamburg nach Templin in der DDR versetzen. Sie waren zwei Jahre alt und wurden in mehr als 33 Jahren zu einer DDR-Bürgerin, die am Abend des Mauerfalls in Berlin in die Sauna ging und von da Nachhause. Nein, die Mauer haben andere eingedrückt, nicht Sie. Ja, nachdem die Mauer gekippt war, eilten sie flinken Fußes in den Westen, und zweifellos wird zukünftige Geschichtsschreibung Ihnen außergewöhnliche Fähigkeiten attestieren, wie man sie beim Vogel "Wendehals" findet. Heute gibt es wieder eine Mauer. Sie ist von europäischen Politikern, auch Ihnen, rund um die 17 Länder der Eurozone gezogen worden. Mit der DDR hat diese Mauer gemeinsam, dass keiner "raus darf." Meine Frage: warum bekennen Sie sich immer noch zur weltlichen Religion des Euro, wo Ihnen doch bewusst sein muss, dass das ein Widerspruch in sich ist? Denn keine von Menschen errichtete Mauer hält. Sie treiben uns Bürger in Verzweiflung.

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Klaus Wege (covenants) - 22.08.2013 09:24 Uhr

Allianz Economic Research: "Schuldenschnitt - Wo sind die Milliarden geblieben ?" ( 20.11.2012)

Das "Verschwinden" von ~20 Mrd. € beim 1.Schuldenschnitt irritiert die Allianz. Von dort heißt es:
"Die Schuldenstandsquote Griechenlands ist in diesem Jahr nicht wie in Folge des Schuldenschnitts erwartet gefallen, sondern wird (auf der Basis der Ergebnisse der Troika Mission) von 170,6% des BIP Ende 2011 voraussichtlich auf 176,8% steigen.

Diese weiter steigende Schuldenquote hat zu Forderungen (u.a. des IWF) nach einem weiteren Schuldenschnitt geführt und stellt die mittelfristige Tragfähigkeit der Schuldenlast in Frage. Allerdings fehlt es an Transparenz, weshalb die Schuldenquote gestiegen ist. An der tiefen Rezession liegt es nicht allein." ( Zitat Ende)

Aus dem 107-Mrd-Schnitt resultierte eine fragwürdige Entlastung von nur 24,5 Mrd.

Selbst unter Einrechnung der Re-Kapitalisierung gr.Gläubigerbanken und der ökonomischen Variablen bleibt eine 20-Mrd-Fehlwirkung.
Keinerlei Erklärung dazu im betreffenden 115-seitigen EU-Berichtswerk - vermerkt das sichtlich irritierte Research.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.08.2013 10:03 Uhr
Joachim Schroeder

Insolvenzen

Es sind nicht nur 20 Milliarden 'Fehlwirkung', denn die 36O Milliarden
plus des ersten Schuldenschnitts dürften in dem Schwarzen Loch
Griechenland für immer verschwunden sein. Die Zinsen und Til-
gungen müssen jedoch weiterhin von dieser EUdSSR bedient
werden um den Schein des Nichtbankrotts zu bewahren, ansonsten
würde der CDS Markt zusammenbrechen und die fünf amerik.
Großbanken könnten ihren Konkurs anmelden, was allerdings
in der abzusehenden Pleiteentwicklung dieser EUdSSR immer
wahrscheinlicher wird.

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Gabi Heintz

@Peter Huber (22:36 h) Nichtwählen erhält nicht die Würde, sondern den verderblichen status quo

Sie schreiben:
"Hier gibt es viele die glauben dass eine kleine Gruppe pro-deutscher Professoren irgend wann eine Mehrheit holen könnte und sich dann der geballten Weltöffentlichkeit mit deren Presse, sowie dem wechselhaften Gemüt des deutschen Pöbels stellen würde. Die Hoffnung stirbt wohl zuletzt. Ich werde nicht wählen gehen. Das bisschen Würde lasse ich mir nicht nehmen. "

Diese "pro-deutschen Professoren" sind Leute, die nicht über eine Partei Karriere machen wollen, sondern die bereits was im Leben erreicht haben - die brauchen den Schritt in die Politik nicht, aber die Politik bzw. Deutschland braucht sie, ihre Kompetenz und ihre charakterliche Integrität.

Und zwar dringend.

Wer die AfD jetzt nicht unterstützt und wählt, darf sich hinterher nicht beschweren. Es wird wohl kein zweitesmal ein solches Engagement, einen solchen Einsatz an Zeit und Geld von zahllosen Mitgliedern einer Graswurzelbewegung geben.

In einer Demokratie hat jedes Volk die Regierung, die es verdient.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.08.2013 23:09 Uhr
Gabi Heintz

Herr Huber, es gibt auch eine "Radikalität" der Redlichkeit, der Integrität und Charakterfestigkeit

und eine gewisse Gelassenheit, die jetzt auch wieder bei dem Reizgas-Pfefferspray-Messer-Angriff der Autonomen auf Bernd Lucke zu beobachten war. Eine Gelassenheit, die nur derjenige hat, der mit seinem Engagement nichts für sich persönlich erreichen will, sondern der sich deshalb zur Verfügung stellt, weil ihn die Sorge um die Zukunft unseres Landes und unserer Kinder (der hat fünf ... Frauke Petry übrigens vier ...) umtreibt. Und weil er weiß, daß die Probleme in sein eigenes Fachgebiet fallen - er sich also Vorwürfe machen (lassen) müßte, wenn er nicht das Menschenmögliche versucht hätte.

Bernd Lucke hat auf dem Berliner Bundesparteitag Churchill zitiert:

"Was ist der Unterschied zwischen einem Politiker und einem Staatsmann?" -
"Der Politiker denkt an die nächste Wahl, der Staatsmann an die nächste Generation".

Ich hatte auch nicht erwartet, in der gegenwärtigen Politik einmal einer Art "Cincinnatus" zu begegnen. Dem aber traue ich auch ein Standhalten im Shitstorm zu.

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Peter Huber
Peter Huber (mabus00) - 22.08.2013 11:00 Uhr

Meine Sicht der Dinge

In meinen Augen kann man mit einer Stimme an der Wahlurne lediglich die Oligarchie legitimieren. Ich denke nicht, dass die AfD die 5% Hürde schaffen wird. Und auch wenn sie die 50% Hürde beim ersten Anlauf nehmen würde glaube ich nicht, dass die Herren Professoren genug Rückrat und Rücksichtslosigkeit haben, den "Shitstorm" durchzustehen den die Ankündigung des Euroaustrittes Deutschlands verursachen würde. Denken Sie nur an den ganzen Dreck über die Professoren, den unsere Lehnsherren in den USA dann durch ihre Geheimdienste ausbreiten würden. Die großen Medien sind außerdem alle in der Hand der Oligarchen. Die würden den Pöbel dermaßen aufwiegeln... So etwas steht man nur durch und fechtet man nur aus, wenn man wirklich radikal ist. Das sind diese Professoren aber nicht. Und sie werden niemals in die Position kommen, das ausfechten zu dürfen.

Und wer ansonsten die Wahl gewinnt ist irrelevant. Es gibt nur eine politische Agenda in Deutschland, nämlich die der Oligarchen.

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Athanasios Papapostolou

Aufklärung für Deutschland

Die hier im Forum oft vertretende Meinung repräsentiert nur 1-2 % der deutschen Bevölkerung. Es handelt sich zumeist um Anhänger der rechtspopulistischen AfD, die sich im FAZ-Forum seit 3 Jahren eingenistet haben. Eine Partei aus dem radikalen Spektrum, die sich aus Verschwörungstheorien, rechter Agitation und starken Bildungsdefiziten speist (ich verweise auf die dazu passende Allensbach-Analyse zur AfD). Diese Partei wird am 22.09. merken, dass ein 3 seitiges Parteiprogramm (Ja, Sie haben richtig gelesen, 3 Seiten) und mit Stimmungsmache gegen Europa und Ausländer kaum reichen wird um in einer aufgeklärten Demokratie die 5% Hürde zu schaffen.

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Antworten (9) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.08.2013 08:35 Uhr
Florian Jäger
Florian Jäger (DaJaga) - 23.08.2013 08:35 Uhr

Hetze statt Aufklärung.

Soso, die Anhänger einer Partei, die vor einem halben Jahr gegründet wurde, haben sich seit 3 Jahren in diesem Forum eingenistet. Das klingt in sich sehr stimmig.
Offensichtlich sind Sie schon mit der Lektüre von 3 Seiten Wahlprogramm derartig überfordert, dass Sie lieber den Unsinn widerkäuen, den "Experten" wie Andreas Kemper oder Franz Walter absondern, als diese 3 Seiten selbst zu lesen. Sie wüssten sonst, dass die Alternative für Deutschland die einzige Partei ist, die für ein friedliches Europa statt für Schuldknechtschaft des ganzen Kontinents eintritt.
SIE werden am 22.9. merken, dass den Wähler 3 Seiten Wahrheit lieber sind als 300 Lüge, Vertuschung und Propaganda. Die AfD wird mit über 10% der Wählerstimmen in den Bundestag einziehen.

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Athanasios Papapostolou

Welche Frage, Herr Otto?

Für mich klang das eher wie eine Aufforderung zur "Aufklärung". Die einzige von ihm gestellte Frage war eher rhetorischer Natur. Aber Sie können die Frage des Herrn Stak gerne nochmals wiederholen. Als ehrenwerter und höflicher Zeitgenosse werde ich mir grösste Mühe geben und auch Ihnen antworten. Doppel-Peace!

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Johann Otto

Herr Stark stellt Herrn Papapostolou eine Frage

Und Herr Papapostolou, ein ehrenwerter und höflicher Zeitgenosse, antwortet auch. Aber leider so, als erhielte jemand, der nach dem Wetter fragt, zur Antwort: Es ist jetzt Nacht, und wir haben Vollmond. Auch so entstehen manchmal Verschwörungstheorien und ihre Theoretiker, aber auch Parteien wie die AfD. Mal darüber nachdenken. Hier in Deutschland, vielleicht auch in Griechenland. In großer Sorge und um des Weltfriedens willen (nach Günni Grass). Peace!

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Johann Otto

Rechtspopulistische AfD und FAZ-Forum (II)

Solange die Verschwörungstheorie auf FAZ.Net oder sonstwo sich nicht zur materiellen Gewalt aufschwingt, können wir ja alle wieder ausatmen und recht zufrieden sein – mit FAZ.Net und den bildungsfernen wie auch –armen Theoretikern. Wie dem auch sei, eine wichtige Frage drängt sich dennoch auf: Bildungsarmer Anhänger oder Parteikader der rechtspopulistischen AfD zu sein, kommt man dafür ins Umerziehungslager, vielleicht sogar in ein griechisches? Ob die AfD es nur auf ein Dreiseitenparteiprogramm bringt oder auch nur auf ein 3-Seiten-Programm, kann ich als bildungsarmer Wähler, der die AfD im September wählen wird, weder bestätigen noch leugnen. Ich weiß nur, daß die AfD eine Alternative zur verhängnisvollen, mithin katastrophalen Schuldenunion aufzeigt. Und begrüßenswert umsetzen möchte, nicht nur so in der Theorie, Gott sei Dank!

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Athanasios Papapostolou

Herr Stark,

Sie begehen einen typischen Denkfehler, wie viele Ihrer Parteikameraden, indem Sie die AfD mit Deutschland gleichsetzen. Diese Hybris ist typisch für Ihre Partei. Und Sie sind auch nicht "das Volk"! Am 22.09. werden Sie ja sehen was Ihre Landsleute von Ihrer sektiererischen Partei hält. Mehr als ein jämmerliches Prozent wird es vermutlich nicht werden.

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Weitere Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Jürgen Stak
Jürgen Stak (kafka02) - 22.08.2013 14:10 Uhr

Klären Sie mal lieber ihre Landsleute auf

dass sie schon längst bankrott wären und ihr Staat sich in bürgerkriegsähnlichen Auflösungszuständen befinden würde, wenn ihnen die EU und Deutschland nicht massivst mit Geld geholfen hätten. Und was bekommen wir dafür? So hochnäsige und arrogante Kommentare wie von ihnen und Hass.

Griechenland ist im EU-Wirtschaftssystem ein Krümel auf dem Kuchen und man hätte sie schon längst hochkant aus der EU werfen sollen und sie ihrem Schicksal überlassen sollen.

Und da ist es vollkommen egal in welches Forum, Faz, Spiegel, Taz, sie schauen. KEIN einziger Bürger kann das was hier passiert mit gutem Gewissen bejahen, und dennoch handeln die Politiker gegen den Willen des Volkes. Damit wird irgendwann Schluss sein und dieser Zustand wird eine Korrektur erfahren, ob es ihnen gefällt oder nicht.

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Paul Banaschak

Komisch, Herr Papap... dass wir Verschwörungstheoretiker die Probleme des EUR

schon vor dessen Einführung genau vorausgesagt haben!
Und dass diese Verschwörungstheorien auch in der Doktorarbeit von dem heutigen Präsidenten der Schweizerischen Nationalbank nachgelesen werden können.

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Beat Leutwyler
Beat Leutwyler (beat126) - 22.08.2013 09:33 Uhr

@Athanasios Papapostolou

In einer aufgeklärten Demokratie braucht es keine 5% Hürde und das Volk könnte an der Urne über die wichtigsten Themen befinden.

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mathias dumke

Guter Beitrag, falsche Zeitung. Im Browser müssen sie Taz mit "T" am Anfang eingeben und ...

Sie bekommen überwältigende Zustimmungswerte.

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Detlef Symietz
Detlef Symietz (Symietz) - 22.08.2013 08:39 Uhr

Griechenland hat Deutschland angeboten, die "Kredit"zinsen sofort zu zahlen.

Aber kam es nicht dazu, denn:
Schäuble hatte gerade kein Geld.

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Paul Banaschak

Haben sie Angst um Ihr Geld? Merkel hat ein Wunderpille dagegen

Value Valium - verschlafen sie einfach die Entwertung ihres Vermögens.
Und wer das nicht möchte, kann einfach eine Alternative unterstützen.

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Jürgen Stak
Jürgen Stak (kafka02) - 22.08.2013 08:23 Uhr

Was machen die eigentlich mit unserem Geld?

Der Prognose zu Folge habe ich nicht den Eindruck, dass sich irgendetwas seit dem ersten Schuldenschnitt getan hat, dass Geld wird genauso schnell verprasst wie zuvor... Da halte ich die Prognose bis 2017, dass Griechenland zum selbstständigen Abbau von Schulden bis 2017 in der Lage sein wird doch für ziemlich gewagt...

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Hubert Meinung

Finanzierung über EU haushalt = illegal

so jedenfalls habe ich das in Erinnerung: keine direkte Staatsfinazierung aus dem EU Haushalt.
Aber was interessieren Schäuble, Merkel & die EUROkraten schon Recht, Gestz & Verträge? Da muss man drüber stehen, wenn es um die Rettung von Banken geht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.08.2013 10:40 Uhr
Paul Banaschak

Und das sogar mit dem Segen des katholischen Bischofs aus Freiburg

der ja mit seiner Wahlempfehlung ganz ungeniert zu Lug und Betrug aufgerufen hat.

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Hans-Jörg Rechtsteiner

E U R O

heißt das Geschäftsmodell der Mafia, der Korruption, der Feudalherrschaft und des modernen Raubrittertums. Mit dem EURO geht alles wie von selbst: Regierungen, Parlamente, Justiz, Verwaltungen, Notenbanken und Medien - alle arbeiten Hand in Hand, um die Leistungsfähigen und Fleißigen im Zeichen der Eurorettung unters Joch zu zwingen.

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Hubert Meinung

Scheibchenweise

Transferleistungen an Griechenland, damit das Parlament nicht befragt und zustimmen werden muss.
Wahrheit, Gesetzestreue, Respekt der Urteile des BVGs = alles fremd für Schäuble und Merkel.

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Birgit jacob

Es sind nicht die Griechen

Das Modell Griechenland ist nur möglich, weil es die EU Gesetze und die Entscheider zulassen. Politiker schrecken hierbei nicht einmal vor Rechtsbruch zurück. Der Zorn auf "die Griechen" ist somit nicht berechtigt.
Seit Jahren wird systemathisch Kapital vom Staat weg in Richtung Unternehmen und Anleger geschoben. Schwache Staaten trifft dies umso mehr. Die Chancen zur Veränderung werden nicht genutzt. Unser Wirtschaftsminister tut alles, um zu verhindern, dass die Unternehmensbesteuerung transparent wird. Es lohnt sich einmal die nachfolgende Reportage anzuschauen. Wir sind auf dem besten Weg in ein noch viel größeres Chaos.
http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/die-story-im-ersten-steuerfrei-wie-konzerne-europas?documentId=16577486

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.08.2013 10:15 Uhr
Hartmut Jacques

Sie unterliegen einem Irrtum

Das Geschäftsmodell Griechenland ist viel älter, als die EU. Selbst das haben die "Volksvertreter" damals nicht bemerkt. Das Modell geht zurück bis in die Antike. Tja, man hat das dort sehr lange, wirklich sehr lange gelernt und verinnerlicht.
Aber Geschichte wird an den heutigen Schulen ja nicht mehr gelehrt. Man beschränkt sich dort auf das 19. bis 20. Jahrhundert. Davor war die Erde öd und leer.

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Heike Schneider

Klar...

..gedrucktes Geld beschaffen, Geld verteilen und Leute an den tisch setzen um die Welt in eine der größten Krisen aller Zeiten hineingeführt zu haben. Sie können alles, nur nicht rechnen, denn es klappt ja gar nichts. Ein Unrechtsbewusstsein ist nicht zu erkennen, es geht nur ums Geld und um Profit, den sie aber nur mit Drogengeld, Geldwäsche und gedrucktem Geld erreichen und der Weltbevölkerung immer noch vermitteln, seid fruchtbar und vermehret Euch. Wir sind keine Rassisten. Die Leute die immer mehr einladen, die können nicht rechen. Und wir leben auch incht mehr zu Zeiten Jesu. Oder können die Juden ohne Geld Essen kaufen? wir sind der Meinung, dass die Leute mit Schlepperbandenhergeholt wird und das Kriege geführt wird, damit sie überhaupt nach Europa kommen. Und sie sollten sparen, Haben Hatz IV eingeführt aber zahlen Kindergeld. Keiner der Leute lernt für seine Kinder Verantwortung zu übernehmen. Es ist für sie vornherein klar es gibt umsonst. Und Brüssel macht nur Fehler.

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Johann Otto

Die Naiven sind wirklich die Glücklichen

Sie, vermutlich in roten katholischen Schuhen, schlagen täglich ihre EU-Euro-Bibel auf und plappern andachtsvoll, für Minuten im Geiste vereint mit diesem AfD-Gegenerzbischof, vor sich hin und ins Leere; zum Beispiel am 21. August 2013 mit einem allen überlegenen Augenaufschlag Vers 27: „Europa gehört die Zukunft. Je kleiner die Karos, desto weniger gerne wird das gesehen.“ Und haben, europabeseelt, ein gutes Gefühl dabei, denn sie gehören zu den guten Menschen in Deutschland, zu den Ewig-Euro-Glücklichen mit sozialdemokratischem CDU-Bewußtsein und linksliberalem Öko-Firlefanz-Wunschdenken, und sie freuen sich über Familie und Wohnhaus, vermutlich in Berliner ausländerfreier Wohngegend, mit 4000 Quadratmetern beschwerdefreiem Garten. Die Schulden, für die sie sich nicht interessieren, von gestern, heute und morgen sind für sie die glanzvollen Bausteine für ein europäisches Sozialismusgebäude, aus dem bald alle ausziehen werden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.08.2013 23:26 Uhr
Gabi Heintz

Herr Ramm, besser immer den Kommentar - und nicht nur die Überschrift - lesen... vor allem die

von Leser Johann Otto.

Die lohnen immer und sind oft nicht nur klug, sondern auch noch amüsant.

Was man leider nicht von allen Leser-Zuschriften sagen kann.

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kurt treier
kurt treier (kurt1111) - 22.08.2013 03:52 Uhr

einfach toll die griechen, deshalb schlage ich vor, dass

der deutsche bundestag vollstaendig geraeumt wird und die zweite reihe der griechen die regierung in deutschland uebernimmt. die sind sicher besser als die deutschen parteigaenger: nichts wissen, nichts sehen, nichts hoeren und irgendwas oder auch nichts machen. angehende de politiker sollten als vorbedingung in griechenland eine ausbildung machen muessen. bisher kann ja jeder schwaetzer politiker sein. nach abgeschlossener ausbildung koennen sie sich dann fuer einen listenplatz bewerben. waere doch fair. jeder hat die gleichen startchancen und keiner muss mehr eine doktorarbeit irgendwoher zaubern und/oder seine vergangenheit verstecken wie gauck und merkel.

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Klaus Wege (covenants) - 22.08.2013 02:54 Uhr

Wann immer Finanz-Lobbyist Asmussen auftritt, muss an seine Trümmerspur erinnert werden

Asmussen sickerte als Lobbyist der "True Sale Int." in das BMF ein. Ziel der TSI ist die
Ausweitung des Verbriefungsmarktes (dessen ABS-Produkte den Kern der Subprimekrise bilden).
TSI-Gesellschafterbeirat Asmussen forderte als BMF-Abteilungsleiter die Aufweichung von Prüfpflichten. So 2006 in der "Zeitung für das gesamte Kreditwesen":
Das BMF müsse darauf achten, "dass den Instituten keine unnötigen Prüf- und Dokumentationspflichten entstehen, wenn sie in "gängige" ABS-Produkte mit gutem Rating investieren".
Pech für die IKB, die an diesen Produkten erstickte: ABS-Werber Asmussen war dort Aufsichtsrat, als Vertreter des Bundes.
Steinbrück setzte den Lobbyisten als Bankenretter ein + erhob ihn zum Staatssekretär. Der führte seinen Minister prompt in der HRE-Rettungsnacht vor. Mit bekannten Folgen. Später übernahm Asmussen die Verhandlungsführung für Steinbrücks Nachfolger Schäuble.
Ob Bafin, SoFFin, Wirtschaftsfonds Deutschland oder EZB:
Asmussen ist Garant für lobbygerechte Lösungen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.08.2013 00:37 Uhr
Veronika Pajak
Veronika Pajak (synlab) - 23.08.2013 00:37 Uhr

Herr Wege, bitte schreiben Sie eine Biografie über Asmussen, das MUSS an die Öffentlichkeit!

...

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21.08.2013, 18:29 Uhr

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