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Schuldenkrise Merkel macht Schröder verantwortlich für Griechenland-Misere

 ·  Die Kanzlerin wirft ihrem Amtsvorgänger vor, den Grundstein für die Schuldenkrise gelegt zu haben. Den Finanzbedarf, mit dem die SPD für Griechenland kalkuliert, hält Finanzminister Schäuble derweil für absichtlich falsch dargestellt.

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Fionn Huber
Fionn Huber (fionn) - 02.09.2013 16:07 Uhr

There's no free lunch (US-Sprichwort)

WW1 und WW2 waren desaströs für das deutsche Volk. Die Eurozone im Vergleich kostet
nur "peanuts". "Third time lucky" diesmal für Deutschland - oder?

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Stefan Schaller

Ist das endlich der Anfang vom Ende?

Beide haben sie Mist gebaut! Schröder hat die Griechen trotz falscher Zahlen in die EU gelassen, Merkel hat sie gehalten mit Schäubles Hilfe, der jetzt den 3.Rettungsschirm präsentiert.
Wenn sich Widerstand regt, wird eisern gekontert:

- Kai Konrad als Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats beim Bundesfinanzministerium wird wegen seiner kompetenten Zweifel an der Haltbarkeit des Euro von Schäuble mundtot gemacht
- die AfD als einzige Euro-kritische Partei erntet Prügel von Grünen und Linken.

Auf der Strecke bleiben die Demokratie und der deutsche Steuerzahler, der fleißig weiterarbeitet, um den Euro-Wahn zu finanzieren.

Gute Nacht, Deutschland.

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Gabi Heintz

@Wolf Haupricht Die AfD kann nicht zaubern, das ist richitg. Aber daß Politik wirkungslos wäre,

wollen Sie doch gewiß nicht behaupten?

Sie zeigt Wirkung - im Schlechten, wie wir es jetzt erleben, und sie zeigt auch im Guten Wirkung, wie wir es z.B. unter dem Volkswirtschaftsprofessor (!) Ludwig Erhard erlebt haben, dem wir die Grundlagen unseres Wohlstandes verdanken.

Natürlich kann die AfD nicht das Anspruchsdenken aus den Köpfen holen.

Aber würden Sie auch sagen, daß die Entziehungskur eines Alkoholikers sinnlos wäre, weil ja die Sucht nicht aus seinem Kopf zu holen ist?

Wenn der Süchtige erstmal nicht mehr an der Flasche hängt, fallen ihm von selbst Dinge ein, die er gern tun möchte - nicht mehr nur, welchen Schnaps er unbedingt trinken will/muß.

Wir "werfen" GR nicht raus - wir halten uns nur an den Vertrag von Maastricht.

Die "Schere" zwischen Arm und Reich liegt doch auch an den Vorgaben der Politik. Gerhard Schröder hat mit 23 Gesetzen und Verordnungen zur Entfesselung der Finanzmärkte beigetragen. Das ist nichts, was man nicht rückgängig machen könnte.

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otto kaldrack

wer die in den

EURO geholt hat, konnte nicht mehr ganz dicht sein. Denn schon damals war jedem
klar, daß die alle Zahlen getürkt hatten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.09.2013 10:28 Uhr
Gabi Heintz

"nicht mehr ganz dicht"? Das gäbe ja noch mildernde Umstände! Ich fürchte Schlimmeres

Siehe auch die Zuschrift von Leser Joachim Schroeder am 28.8. um 21:20 h:

"Banken ... haben keine Verpflichtung, das Allgemeinwohl zu fördern".

Sagte Alexander Dibelius, DER Goldman Sachs Mann für Europa und zufällig auch Berater von Angela Merkel.

Draghi, Monti ... man kann die Goldman Sachs Leute gar nicht alle hier aufzählen.

Draghi hat Griechenland geholfen,sich den Euro zu ertricksen.

Wer verdient daran, wenn wir (noch mehr) Schulden machen, um die Schulden anderer Länder zu bezahlen...?

Wir sind bereits zu 81% des BIP verschuldet - nach EU-Recht wären 60% erlaubt.

Und wir verschulden uns weiter - u.a. damit Schäuble den Spaniern schnell noch mal eine Milliarde "leihen" kann, damit bloß vor dem 22. September "nichts passiert".

Und 10 Millionen nach Griechenland. Trotzdem brauchen sie schon wieder Hilfe.

Wie Bernd Lucke vorhergesagt hat: in immer kürzeren Abständen.

Der Ausstieg ist heute viel teurer als vor 3 Jahren - aber viel billiger als nächstes Jahr.

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Klaus Peter Kraa

Schuldzuweisungen dieser Art treffen nicht das Problem, deshalb hier auf den Punkt

Die europäische Integration über den Währungsverbund hat nachweislich eine generelle Wohlstandsverminderung für den überwiegenden Teil der Menschen in Europa gebracht. Die Deutschen haben ihre ersten Opfer bereits mit der Agenda 2010 geleistet, die übrigen Länder des Währungsverbundes bringen ihre Opfer über eine jetzt notwendige Austeritätspolitik, wenn es ihnen nicht gelingt, ihre selbst erzeugten Probleme auf fremde Schultern zu legen, also eine Haftungs- und Schuldenunion zu realisieren: Aber wie aus Fachkreisen kolportiert wird, müssten von 17 Staaten der Währungsunion 15 Staaten unter den Rettungsschirm. Genutzt hat diese Form der Einigung den Spekulanten und großen Vermögensbesitzern, sodass sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet - das muss korrigiert werden.
Schöne Grüße von der AfD
Klaus Peter Kraa

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.08.2013 15:21 Uhr
Klaus Peter Kraa

Es wäre mehr als vermessen, zu behaupten, die AfD könnte alle vorliegenden Probleme lösen

Die AfD ist zunächst mal eine neue Denkrichtung im politischen Alltag: Kann die Brüsseler Eurokratie jemals mehr sein als ein „Gouvernement for Gouvernements“ und wird es jemals ein „Gouvernement of the people, by the people, and for the people“ werden? Muß man dann nicht umkehren zur Konzeption des „Europa der Vaterländer“, wie es einst angedacht war; hat man mit diesem Einigungsprozess über eine gemeinsame Währung nicht alles kaputt gemacht, was Europa so anziehend macht? Weil ein Europa nach den traumatischen Zwangsvorstellungen des Sozialisten Mitterand entstanden ist, der Deutschland vor allem durch Wegnahme seiner Währung entwaffnen wollte? Mit einer politischen Stimmung in Europa, die der vor den beiden Weltkriegen gleichkommt? Die AfD wird faktisch nichts ändern, auch wenn sie den Sprung in die Parlamente schaffen sollte – Sie sollte aber ein Umdenken, nicht nur in der europäischen Frage einleiten, sonst sind wir bald wieder dort, wo wir bereits 1914ff und 1933ff waren.

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wolf haupricht

Das Hauptproblem sind die angehäuften Schulden...

und dies nicht nur in Europa. Hinzu kommen die Herausforderungen des globalen Wettbewerbs.
Die bereits vorhandenen Schulden in den alten südlichen Schuldenstaaten wurden richtigerweise mit der Einführung des Euro, aber vor allem durch dessen falsche Anwendung, noch verstärkt. Auch D ist hoch verschuldet, kann jedoch aufgrund seiner ökonomischen Stärke das (noch) verkraften. Das Ziel, diese Schulden für die Eurozone zu sozialisieren, hilft real nicht weiter. Reformen müssen her oder der Ausstieg schwacher Länder aus dem Euro, was mit erheblichen Problemen verbunden wäre. Das Anspruchsdenken verhindert ebenso notwendige Reformen. Ich sehe niemanden, auch nicht die AfD, die das Problem lösen könnten. Die Schere zwischen Arm und Reich zu vermindern ist ein anderes sozialpolitisches Feld, welches die AfD noch weniger lösen kann und will.

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wolf haupricht

@ Frau Schreiber, lese eben zufällig Ihre Frage...

auf meine Anmerkung an Frau Hoyer, die ich leider gelöscht habe.
In der Politik ist es wichtig, Fakten zu berücksichtigen und dabei persönliche Ansichten diesen unter zu ordnen. Fakt ist, dass durch die leichtfertige Aufnahme von GR in den Euro-Club, d.h. ohne dass die Aufnahmebedingungen erfüllt waren, in der Folge dieser Entscheidung GR mit rd 600 Milliarden sich verschuldet hat. D.h., wäre die Aufnahme richtigerweise unterblieben, wäre es nicht zur Pleite dieses Landes im Euro gekommen. Es gibt noch andere Gründe, die die Situation verschärften wie kaum Steuererhebungen, Steigerung der Importe und Abbau der Exportwirtschaft usw. Heute muss man sich mit den Folgen herumschlagen wie Schuldenerlass, Kredite etc. da GR im Euro bleiben will wg Unkündbarkeit.
Deshalb halte ich die AfD nicht für die Partei, die dieses hausgemachte Problem lösen könnte. mfg

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.09.2013 08:42 Uhr
Ellen Schreiber

Herr Haupricht

Sie haben leider nicht auf meine Frage geantwortet, die Frage lautete nicht, wen Sie aus welchem Grund NICHT wählen würden, sondern sie lautete:
Wofür würden Sie denn irgendeine andere Partei als die AfD wählen?
Wahrscheinlich haben Sie keine Antwort, genauso, wie Merkel keine Antworten hat.
Also nochmal die Frage: Welche Partei halten Sie für fähig, dieses "hausgemachte Problem" zu lösen, und welche Parteien haben denn Ihrer Meinung nach dieses hausgemachte Problem, wie Sie es formulieren, verursacht?

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Horst-Georg Marks

"240 Milliarden Euro wurden seit Beginn der Krise 2010 schon an die Griechen verliehen" ???

Es sollte vielmehr heißen: "240 Milliarden Euro wurden . . . VERSCHENKT". Der deutsche Anteil von ca. 1/3 dürfte auf Nimmerwiedersehen im griechischen Faß ohne Boden versenkt sein. Alles andere ist Augenwischerei, und der Versuch der Kanzelette, die alleinige Schuld am gegenwärtigen €-Desaster ihrem Amtsvorgänger in die Schuhe zu schieben, schlägt fehl. Sie hatte ungezählte Gelegenheiten, dem Spuk durch ein entschiedenes NEIN ein Ende zu bereiten. Nicht eine einzige dieser Gelegenheiten, bei der sie als Tigerin gesprungen und als Bettvorleger gelandet ist, hat sie je ergriffen!

Hoffentlich werden alle Michel noch rechtzeitig zum Termin 22.09. wach!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.08.2013 14:07 Uhr
otto kaldrack

Das ist leider kaum zu erwarten!

Der deutsche Anteil soll ja schon bei 90 Milliarden liegen, und das Geld ist,
wie richtig bemerkt, weg und zwar endgültig. Frau Merkel hätte sich nur an
den Euro-vertrag halten müssen, und uns wäre ein riesiger Verlust, der ja
noch weiter anwachsen wird, erspart geblieben. Soviel pol. Dummheit, wie
alle Altparteien an den Tag gelegt haben, ist nun wirklich nicht mehr zu
ertragen.

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klaus Schmidt

Haltet den Dieb!

Ohne Euro hätte Europa weniger Probleme. Ohne Euro kein Hellas-Euro. Ohne HELMUT KOHL
kein Euro, auch keine Merkel. Ohne mittelmäßigste CDU-Kader kein Kanzler Kohl.
Die Führungsriege unserer Volksparteien hätte doch keine Chance, bei Goldman Sachs auch
nur zum ersten Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden, außer Schachspieler Steinbrück
vielleicht. Mitterand hat gesiegt. Allemagne va payer.

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Gabi Heintz

@Erwin Steinhauer Ist jetzt "Yuppies von der AfD" netter als "Altherrenpartei" oder fieser?

Daß die AfD "nicht mehr zu bieten hat" als die Rettung aus der von anderen, dilettantisch oder kriminell Agierenden, angerichteten Misere, mag Ihnen "zu wenig" erscheinen.

Ich vermute aber mal, daß sie da ziemlich allein dastehen.

Sie unterliegen im Übrigen einigen Irrtümern:

1. die deutsche Wirtschaft profitiert nicht massiv vom Euro - Export-Weltmeister waren wir schon mit der D-Mark.

2. die Großindustrie ist FÜR die Beibehaltung des Euro - aber aus durchsichtigen und sehr egoistischen Motiven: noch nie konnte sie so unbesorgt an bankrotte Kunden liefern - der Steuerzahler bezahlt ja - per Targetsalden - die Rechnungen!

3. die mittelständischen Familienbetriebe sind GEGEN den Euro

4. um Mißstände auszuräumen, braucht es Sachverstand. Und den haben die von Ihnen so verächtlich abgetanen Wirtschaftsprofessoren.

Vielleicht wissen Sie nicht, daß Ludwig Erhard, der Begründer unserer Sozialen Marktwirtschaft und Wirtschaftswunders ebenfalls Wirtschaftsprofessor war ...?

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wolf haupricht

@ Eduard Wandel > Aufnahme von GR in die Eurowährung.....

Über die Aufnahme Von GR in die Eurozone hatte letztlich der EU-Rat zu bestimmen. Zu dieser Zeit waren überwiegend sozialdemokratisch regierte Länder in der EU vertreten. Dem Antrag der Griechen (Simitis) auf Aufnahme in die Eurozone und damit Einführung des Euro als Währung in GR hat Schröder (i.V.m. Fischer) zugestimmt, obwohl Bedenken vorlagen, u.a. durch die Union und FDP im BT. Selbst Gabriel sagt heute, dass diese Zustimmung ein Fehler war, da die Voraussetzungen zur Euroeinführung fehlten. Verheugen war damals Kommissar für D in der Kommission und hat die Weichen gestellt. Ohne diese unberechtigte Aufnahme wäre GR nie in das Schuldendilemma durch den Euro geraten. Man hätte GR auch als insolventen Staat abwickeln können. Dieses Risiko war jedoch enorm, da die Schulden rd 650 Milliarden betrugen, zuzüglich der Target 2 Verbindlichkeiten in beträchtlicher Höhe. Außerdem gab es keine Handhabe, GR aus der WU oder EU zu entfernen. Hierbei hätte D auch erhebliche Kosten tragen müssen

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Erwin Steinhauer
Erwin Steinhauer (hauer2) - 29.08.2013 12:37 Uhr

Ich wünsche mir die Yuppies von der AfD

in die Regierung. Nicht wil sie es besser machen werden. Nein - weil sie dann endlich Verantwortung übernehmen müssen und nicht mehr nur besser daher reden können.

Ja: GRE hat alle getäuscht. Ja - der ´dt. Steuerzahler ist der Dumme. Ja - der EURO ist ebenso in Gefahr, wie unser Wohlstand.

Aber in Europa ist vieles verkehrt. V.a. der Einfluss von NGOs und Lobbyisten, der Kommission und des EUGH. UNd die Neo-sozialisitische Ausrichtung Europas.

Um diese Missstände auszuräumen, braucht es aber viel mehr als ein paar Wirtschaftsprofessoren. Es braucht zuerst einmal eine freie Presse, unabhängig von linksgrünen NGOs.

Und es braucht Hirn: einfache Lösungen wird es nicht geben. Die dt. Wirtschaft und Landwirtschaft profitieren massiv vom EURO. EURO-Austritt wird dort ebensowenig mehrheitsfähig wie bei Gewerkschaften und anderen Lobbygruppen.

Solange die AfD nicht mehr zu bieten hat, ist sie nichts anderes als eine Wichtigtuerpartei, die berechtigten Ärger addressiert.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.08.2013 23:28 Uhr
Markus Fröhlich

Hier spricht der 'Experte'

Der einzige der hier wichtig tut ohne von der Sache etwas zu verstehen sind sie.
Schon mal von H.W. Sinn gehört?
H.W. Sinn hat in mehreren öffentlichn Vorträgen Erläutert wie sehr der Euro Deutschland schadet. Und das schon vor Ausbruch der Kriese. Stringent führt er die Einschnitte ins soziale Netz wie Harz VI auf die dem Euro geschuldete Verarmung zurück. Mit etwas 'googeln' finden sie seine Vorträge auf 'youtube'.

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klaus Schmidt

Profitieren vom Euro, obendrein : massiv!

Das ausgeleierte Schlagwort mal auf Heller + Pfennig vorzurechnen wird Ihnen doch
gelingen, oder ? Staatliche Orgs wie Buba, EZB brauchen doch nur immerwährend
frisches Geld "mobilisieren", damit Arbeiter in Privatfirmen schaffen u Lohn kassieren
können, die Aktionäre zufrieden sind die Umsätze und Exporte stimmen. Freilich, kurz
gedacht wird der Staat immer ärmer und die Privaten (incl.Arbeiter) immer reicher.
Das gab's auch schon mal in Form der Ostblock/Polenkredite in den famosen Siebzigern.
Diese mit Staatsbürgschaften(West) ausgereichten Milliarden werden heute vom PARISER
CLUB verwaltet. Gottlob hat Polen z.B. durch EU-Mitgliedschaft frisches Geld, um alte
Schulden abzustottern - schlußendlich kann eine Ware oder Leistung nur bezahlt werden
mit Ware oder Leistung. Deutscher Export wäre längst auf das kaufmännisch ehrliche Maß
zusammengeschnurrt, würde der Import von Hellas bis Espagna nicht von allen deutschen
Steuerzahlern via Buba und EZB kreditiert. Oder ?

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Sam Broesel

Typisch Merkel...

...erst wegducken, nichts sagen und wenn in die Enge getrieben, anderen für ihr persönliches Versagen die Schuld in die Schuhe zu schieben. Oder ist Gerhard Schröder immer noch Bundeskanzler???

Ist doch das gleiche Muster wie in der NSA-Affäre, zu guter Letzt war es Steinmeiers Schuld.

Aber das scheint den Merkel-Fans hier egal zu sein, wahrscheinlich sind das genau diese, die auf den Wahlk(r)ampfveranstaltungen von Angela der I. die "Angie"-Schilder in die Luft halten.

Meine Güte, es leugnet doch keiner, dass es ein Fehler der damaligen Regierung war, die Griechen in die Eurozone aufgrund der vorliegenden Verträge reinzuholen, aber jetzt billig die Schuld auf die SPD abzuwälzen (die ich übrigens auch nicht mag), das ist der Hammer.

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Eduard  Wandel
Eduard Wandel (gariba) - 29.08.2013 11:20 Uhr

Die Kanzlerin jammer nicht. Sie sagt die Un-Wahrheit. Und warum tut sie das Marie Gruber ?

Vielleicht gibt es leidenschaftliche und politisch engagierte oder auch bezahlte Kommentatoren. Bei manchen Kommentaren ist es einfach nur mangelnde Einsichtsfähigkeit in komplexe Zusammenhänge, die so eine geschichtslose und daher unpolitische Darstellung einer dezidierten
vorziehen. Noch einmal für Sie : Maastrichter Vertrag 1992 (Art. 104b EG-Vertrag) (1) Die Gemeinschaft haftet nicht für die Verbindlichkeiten der Zentralregierungen, der regionalen oder lokalen Gebietskörperschaften oder anderen öffentlich-rechtlichen Körperschaften, sonstiger Einrichtungen des öffentlichen Rechts oder öffentlicher Unternehmen von Mitgliedstaaten und tritt nicht für derartige Verbindlichkeiten ein; dies gilt unbeschadet der gegenseitigen finanziellen Garantien für die gemeinsame Durchführung eines bestimmten Vorhabens. Ein Mitgliedstaat haftet nicht für die Verbindlichkeiten der Zentralregierungen, der regionalen oder lokalen Gebietskörperschaften oder anderen öffentlich-rechtlichen Körperscha

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Eduard  Wandel
Eduard Wandel (gariba) - 29.08.2013 11:00 Uhr

Wer trägt die Verantwortung für die Euro- Katastrophe?

Nach meiner Kenntnis sagen die Verträge EINDEUTIG, dass die Staaten der EU auf keinen Fall für die Verschuldung anderer Staaten aufkommen dürfen. ( No Bail-Out ) Die Nichtbeistands-Klausel (auch No-Bailout-Klausel) bezeichnet eine fundamentale Regelung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU), die in Art. 125 AEU-Vertrag festgelegt ist. Sie schließt die Haftung der Europäischen Union sowie aller Mitgliedstaaten für Verbindlichkeiten einzelner Mitgliedstaaten aus. Als Teil des Vertrags von Maastricht wurde die Nichtbeistands-Klausel als Art. 104b in den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft (EG-Vertrag) aufgenommen.
Gleich, wie ein Land in die Währungsunion gelangt ist ( und die CDU/CSU hat mit Frau Merkel nicht gegen die Aufnahme Griechenlands gestimmt !!!! ) hätte es niemals zur Übernahme der Schulden der PIIGS kommen dürfen.
DIES HAT ALLEIN DIE REGIERUNG MERKEL ZU VERTRETEN, da helfen auch keine Taschenspielertricks von Schäuble und Merkel.

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Armin Quentmeier

Frau Merkel, für wie dumm halten Sie eigentlich Ihre Untertanen?

„Kanzler Schröder hat Griechenland aufgenommen und hat den Stabilitätspakt aufgeweicht”, sagte Merkel.“ Ach ja, und hatte die CDU/CSU damals gegen die Aufnahme Griechenlands gestimmt? Merkel lügt hier doch wie gedruckt oder besser: wie CDU-CSU-FDP-SPD-Grüne! Alle Parteien haben der Aufnahme dieses kleinen korrupten Versagerstaates zugestimmt, der von dreisten politischen Lügen, Vetternwirtschaft, Steuerhinterziehung und lähmender Bürokratie bestimmt wird.
Und, liebe Frau Merkel, die CDU/CSU hat bei der Euro-Einführung die Aufnahme von Italien und Belgien akzeptiert, obwohl beide Staaten wegen der Maastricht-Kriterien niemals in die Eurozone hätten aufgenommen werden dürfen: die Staatsschulden von Italien lagen bei 120% der gesamtwirtschaftlichen Leistung- erlaubt waren aber nur 60% - und die von Belgien bei über 90%. Das war einer der schwersten Sündenfälle bei der Euro-Einführung- aber Kohl hatte alle Bedenken hinweggewischt. Der Euro war von Anfang an auf Lug und Trug gebaut!

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Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 28.08.2013 21:50 Uhr

3 Wahlmöglichkeiten

Ein Forist hat die Wahlmöglichkeiten einmal sehr schön an anderer Stelle zusammengefasst:

„Jetzt gibt es nur drei Möglichkeiten aus dem Debakel:

- Getrennte Währungen (AfD),

- Gemeinsame Währung und Hilfspakete MIT Forderungen (Merkels Rettungspolitik) oder

- gemeinsame Währung und dauerhafter Finanzausgleich OHNE Forderungen (SPD/Grüne).“

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.08.2013 21:46 Uhr
Gabi Heintz

Herr Schmid, bis auf Nr. 1 führt keine AUS dem Debakel, sondern immer weiter hinein!

Wie viele Schuldenschnitte und "Rettungspakete" wir auch schnüren - die nächste Hilfsaktion wird immer gleich darauf folgen müssen!

(Und wir können uns mit dem Verschenken von Unsummen, das die Zukunft unserer Kinder verschleudert, noch nicht mal die "Liebe" der Beschenkten erkaufen ... Sie hassen uns immer mehr, je mehr sie sich von uns abhängig fühlen...)

Den Ausweg aus dem Debakel hat Bernd Lucke schon genannt (und die klugen Kurzvorträge von Jobst Landgrebe, wie der Euro-Ausstieg zu bewältigen ist, kann man auf der AfD NRW Homepage nachlesen).

Wir brauchen der Physikerin und deren zwielichtigem Berater nicht länger das Schicksal unseres Landes anzuvertrauen - in der AfD sind glücklicherweise Leute, deren Kernkompetenz in dem Bereich liegt, wo es jetzt brennt. Lassen wir sie endlich ran zum Löschen!


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Joachim Schroeder

'Banken...haben keine Verpflichtungen, das Gemeinwohl zu fördern'

Aussage von Alexander Dibelius, Berater von Angela Merkel und
die schillerndste Figur in fast allen Wirtschaftsskandalen von
Schaeffler bis Karstadt Quelle, in der umtriebigen Rolle der In-
teressenvertretung von Goldman Sachs, gegen den ein Schröder
ein Waisenknabe sein dürfte. So kann sich jeder im Internet in-
formieren in welche Hände die CDU/CSU/FDP gefallen ist.

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otto kaldrack

In der Griechenlandfrage

übertrifft doch jede Altpartei die Andere. Eine ist schlimmer als und
handelt veraqntwortungsloser als die andere. Gegenseitige Vorwürfe
machen die Sache nicht besser, nur ein Ende dieses Wahnsinns!!

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Harald Berger
Harald Berger (Hercule) - 28.08.2013 20:15 Uhr

Zur Hälfte hat sie Recht,

aber eben nur zur Hälfte. Mit ihrer denkwürdigen Fehlentscheidung zu Beginn der Gr-Krise (weichgeklopft von den Franzosen), Gr durch riesige Transfers "zu retten", hat sie den Startschuss für die teure Misere gelegt. Aus dieser Fehltentscheidung ist sie nie mehr heraugekommen.

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Helga Zießler

Nein, Frau Merkel, so einfach kommen Sie nicht aus der Patsche!

Wer hat denn vor drei Jahren die "No-bail-out"-Klausel der Verträge von Masstricht einfach so mir-nichts-dir-nichts über den Haufen geworfen? Diese Klausel, die verhindern sollte, dass irgendein Land der EU für andere, die nicht wirtschaften können, würde einspringen müssen? Das waren doch wohl Sie, Frau Kanzlerin, nicht wahr?

Natürlich hätte Schröder dem Beitritt Griechenlands nicht zustimmen dürfen. Aber diesem ersten Fehler hätten Sie nicht auch noch den zweiten, wesentlich größeren, hinzufügen müssen!

Lassen Sie sich fragen, Frau Kanzlerin: Für wie kurz halten Sie eigentlich das Gedächtnis Ihrer Wähler? Für wie dumm halten Sie die Deutschen??

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.08.2013 20:30 Uhr
Christine Kirchhoff

nur zur Vervollständigung

Alle Parteien im Bundestag mit Ausnahme von DIE LINKE haben ESM, Fiskalpakt und Bankenrettung zugestimmt.
Sämtliche Parteien, die uns seit 2010 vorgaukeln, der Euro müsse - koste es was es wolle - gerettet werden, haben damit mangelnden Sachverstand oder sogar den Willen zum Belügen des Wählers unter Beweis gestellt.
Es gibt eine Alternative. Ich werde sie wählen.

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28.08.2013, 12:05 Uhr

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