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Schuldenkrise Eurogruppe gibt Hilfskredite für Griechenland frei

 ·  Die Euro-Finanzminister haben die Notkredite für Griechenland in Höhe von 34,4 Milliarden Euro endgültig freigegeben. Unterdessen ist die Arbeitslosigkeit in Griechenland auf ein neues Rekordhoch von fast 25 Prozent gestiegen.

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Die Euro-Finanzminister haben die Auszahlung der nächsten Notkredite für Griechenland in Höhe von 34,4 Milliarden Euro endgültig beschlossen. Das teilte Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker am Donnerstag nach einem Treffen in Brüssel mit. Die Gelder sollen eine Pleite des Landes abwenden und bereits nächste Woche fließen.

Athen hatte erst vor wenigen Tagen mit einem Schuldenrückkaufprogramm versucht, den Weg für neue Notkredite frei zu machen. Dadurch will das Land auf einen Schlag seine Schulden um 20 Milliarden Euro reduzieren.

Unterdessen ist die Arbeitslosigkeit in Griechenland ist im dritten Quartal auf ein neues Rekordhoch geklettert. Die Arbeitslosenquote erreichte 24,8 Prozent nach 17,7 Prozent im gleichen Quartal des Vorjahres, wie das Statistikamt (Elstat) mitteilte. Schlimm ist die Lage vor allem für junge Menschen bis zum Alter von 24 Jahren. Die Arbeitslosenquote beläuft sich in dieser Altersgruppe auf 56,6 Prozent. Bei den jungen Frauen sieht es besonders dramatisch aus: 65,4 Prozent von ihnen haben keinen Job. Arbeitslose erhalten in Griechenland bisher nur ein Jahr lang Unterstützung.

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