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Samaras trifft Merkel : „Wir liefern, und Europa hilft dabei“

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„Das Glas ist halbvoll“: Antonis Samaras besucht Angela Merkel (rechts) Bild: REUTERS

Griechenland steckt in einer schweren Rezession, kann jedoch auf erste kleine Erfolge verweisen. Ministerpräsident Antonis Samaras, der am Dienstag Kanzlerin Angela Merkel traf, sieht sein Land langsam auf dem Weg aus der Krise.

          Der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras sieht sein Land langsam auf dem Weg aus der Krise. „Das Glas ist halbvoll“, sagte Samaras am Dienstag in Berlin. „Wir versuchen Glaubwürdigkeit zurückzuerhalten, die der Völker und die der Märkte“, sagte er vor einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.

          Tatsächlich konnte Griechenland am Dienstag ein- und sechsmonatige Kurzkredite (T-Bills) über 2,6 Milliarden Euro zu etwas günstigeren Bedingungen aufnehmen als noch im Dezember. Auch die Nachfrage nach den griechischen Staatspapieren stieg.

          Der Euro-Krisenstaat steckt in einer schweren Rezession, kann jedoch auf erste kleine Erfolge verweisen. So fiel 2012 das Primärdefizit im Haushalt - bei dem die Kosten für den Schuldendienst nicht mitgezählt werden - mit 1,2 Prozent geringer aus als erwartet.

          „Wir liefern, und Europa hilft dabei“, betonte Samaras. Besonders wichtig sei, die Unternehmen wieder mit Geld versorgen zu können und die hohe Jugendarbeitslosigkeit abzubauen.  Merkel kündigte an, dass sie mit Samaras auch über die kommende EU-Agenda reden wolle. „Eine stärkere wirtschaftspolitische Koordinierung müssen wir bis Juni verabreden“, sagte sie.

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