Home
http://www.faz.net/-hhl-74grn
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
 

Griechischer Ministerpräsident Samaras besucht Bayern

 ·  Die CSU hat in den vergangenen Monaten wiederholt den Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone in Frage gestellt. An den Griechen müsse „ein Exempel“ statuiert werden, sagte etwa Bayerns Finanzminister Söder. Nun ist ein offizielles Treffen geplant.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (8)

Nach Angriffen aus der CSU kommt der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras am 9. Dezember zu Besuch nach Bayern. Samaras werde nach München reisen und Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) zu Gesprächen treffen, erklärte die bayerische Staatskanzlei am Montag. Der genaue Ablauf stehe noch nicht fest.

Die CSU hatte über ihren Generalsekretär Alexander Dobrindt und den bayerischen Finanzminister Markus Söder mehrfach gefordert, das hoch
verschuldete Land aus der Euro-Zone zu werfen. Zuletzt schlugen die Christsozialen aber mildere Töne an und übten den Schulterschluss mit der CDU. Deren Chefin, Bundeskanzlerin Angela Merkel, hat wiederholt erklärt, sie wolle, dass Griechenland in der Euro-Zone bleibe.

Bayern und Griechenland sind trotz der Spannungen wegen der Finanzkrise historisch miteinander verbunden. Der bayerische Prinz Otto Friedrich Ludwig von Wittelsbach war zwischen 1832 bis 1862 der erste König Griechenlands (Otto I).

  Weitersagen Kommentieren (17) Merken Drucken
Weitere Empfehlungen
Besuch in Athen Merkel will Griechenland das Sparen schmackhaft machen

Nach der Rückkehr Griechenlands an die Kapitalmärkte zeigen sich Geldgeber und die griechische Regierung erleichtert. Kanzlerin Merkel will das Land bei einem Besuch in Athen nun in seinem Sparkurs bestärken. Mehr

11.04.2014, 08:20 Uhr | Wirtschaft
Kanzlerin in Athen Merkel spricht Griechen Mut zu

Hohe Sicherheitsvorkehrungen und versöhnliche Gesten: Kanzlerin Merkel ermuntert bei ihrem Besuch in Athen die Griechen, den Reformkurs fortzusetzen. Ministerpräsident Samaras verspricht bessere Bedingungen für Unternehmen. Mehr

11.04.2014, 15:51 Uhr | Politik
Öffentliche Haushalte Ostdeutsche Länder planen 2014 ohne Schulden

Nur Bayern plant sonst noch mit einem ausgeglichenen Haushalt für 2014. Der größte Schuldenmacher liegt ganz im Westen der Republik. Niedersachsens Ministerpräsident Weil fordert eine Reform des Solidaritätsbeitrages. Mehr

20.04.2014, 10:27 Uhr | Politik

19.11.2012, 17:04 Uhr

Weitersagen