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Griechischer Ministerpräsident Samaras besucht Bayern

Die CSU hat in den vergangenen Monaten wiederholt den Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone in Frage gestellt. An den Griechen müsse „ein Exempel“ statuiert werden, sagte etwa Bayerns Finanzminister Söder. Nun ist ein offizielles Treffen geplant.

© dpa Vergrößern Antonis Samaras

Nach Angriffen aus der CSU kommt der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras am 9. Dezember zu Besuch nach Bayern. Samaras werde nach München reisen und Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) zu Gesprächen treffen, erklärte die bayerische Staatskanzlei am Montag. Der genaue Ablauf stehe noch nicht fest.

Die CSU hatte über ihren Generalsekretär Alexander Dobrindt und den bayerischen Finanzminister Markus Söder mehrfach gefordert, das hoch
verschuldete Land aus der Euro-Zone zu werfen. Zuletzt schlugen die Christsozialen aber mildere Töne an und übten den Schulterschluss mit der CDU. Deren Chefin, Bundeskanzlerin Angela Merkel, hat wiederholt erklärt, sie wolle, dass Griechenland in der Euro-Zone bleibe.

Bayern und Griechenland sind trotz der Spannungen wegen der Finanzkrise historisch miteinander verbunden. Der bayerische Prinz Otto Friedrich Ludwig von Wittelsbach war zwischen 1832 bis 1862 der erste König Griechenlands (Otto I).

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Quelle: Reuters/AFP/dpa

 
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Veröffentlicht: 19.11.2012, 17:04 Uhr

Griechische Widersprüche

Von Tobias Piller, Rom

Die Griechen sind zermürbt und wollen das Wort Reform nicht mehr hören. Ministerpräsident Antonis Samaras würde die Troika deshalb am liebsten los werden – und ist doch auf ihr Sicherheitsnetz angewiesen. Mehr 13 16


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