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Branche hofft auf Besucherrekord Tourismus in Griechenland floriert

 ·  Griechenland erlebt das sechste Rezessionsjahr in Folge. Ein Lichtblick ist der Tourismus, dort stiegen die Einnahmen zuletzt kräftig. Doch gerade auf den Touristeninseln ist Schwarzarbeit weit verbreitet.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (12)
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Ludwig Huber

Schwarzarbeit in Griechenland - aber NIE doch

Mein Bekannter und seine Freundin kamen kürzlich zurück von der Insel Santorini. Das Hotel, meinte er, kostete ihm alles in allem 800 EUR, jedoch hat er dafür keine Quittung bekommen. Auch nicht auf Verlangen. Das sagt doch alles, oder?

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otto kaldrack

Trotz der unendlich

vielen Beamten, ist Steuerhinterziehung der Volkssport Nr.: 1 geblieben.
Aber es gibt ja die blöden Deutschen, die gleichen schon alles wieder aus.

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Ingelore Boegl
Ingelore Boegl (IBoegl) - 20.08.2013 05:43 Uhr

Die Regierung will...!

In Absichtserklärungen ist die G Regierung Spitze, sie will ja auch noch in diesem Jahr 4000 öffentlich Bedienstete entlassen - bitte wann? - viel Zeit bleibt nicht mehr!!!
Nach der drastischen Steuersenkung im Gastronomiesektor von 23 % auf 13 % boomt die Touristikbranche und füllt das Staatssäckel(?) - auf die nächste Hilfstranche kann verzichtet werden??? Schön wäre es - nicht nur für G!!!

Zum Urlaub auf G "wiwo/19.08.2013:
Umfrage - Die Griechen mögen die Deutschen nicht mehr -
Der Ruf der Deutschen in Griechenland ist dahin. Grund ist - wenig überraschend - die Haltung der Bundesregierung in der Schuldenkrise...."
Verkehrte Welt - der Schenker ist der Dumme und wieder ein Beweis dafür,
der Euro spaltet Europa, wie im Wahlprogramm der AfD zu lesen!!!

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Joachim Schroeder

Für dumm verkauft!

Nach der Reisesaison wird wieder zur griechischen Tagesordnung
übergegangen:
1. Griechenland verspricht wieder weitere anspruchsvolle Refor-
men, u.a. wie erwähnt, die Einschränkung der Schwarzarbeit.
2. Die EU gibt im Gegenzug wieder Kredite, Garantien und Bar-
geld.
3. Die Verpflichtungen konnten leider nicht eingehalten werden,
aber wir warten ab, was die Troika - die reisende Verschlei-
erungsorganisation der Banken - dazu sagt.
4. Die Troika sagt, daß die Ziele nicht erreicht werden, aber
bescheinigt Fortschritte.
5. Wir werden deshalb das Geld nur in Raten auszahlen und
zuletzt zahlte der deutsche Steuerzahler und zwar wieder
alles.
Dem muß ein Riegel mit der Wahl der AfD - Alternative für
Deutschland - vorgeschoben werden, denn wie lange sollen
wir uns noch von einer CDU/CSU/FDP/SPD und den Grünen
für dumm verkaufen lassen?

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Neil McLeoud
Neil McLeoud (NMcL) - 19.08.2013 16:58 Uhr

Alles kein Problem,

unsere SED Propagandakanzlerin gestern auf Phoenix:
"Wir sehen Fortschritte & müssen auf diesem Weg weiter gehen!"
Wenn sich die betr. Systeme, zu unseren Lasten, zusammenfaltet, wird sie (mit Kleinmädchengrinsen) feststellen:
" Jeder Deutsche weiß, dass dies zum damaligen Zeitpunkt nicht abzusehen war!"

Uns bleit NUR die AfD zu wählen, um noch größeren Schaden zu verhindern.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.08.2013 17:09 Uhr
Ludwig Huber

Ich möchte gerne wissen...

... wo denn diese Fortschritte sein sollen. Diese Erfolgsstory sind doch alles Lügenmärchen und die überwiegende Mehrheit der unabhängigen Volkswirte bestätigt das auch so.

- keine Fortschritte in der Wettbewerbsfähigkeit
- südeuropa wird durch billiges Geld am Leben erhalten
- dem billigen Geld muss man mit kostenlosen CDS Versicherungen namens ESM Geleitschutz geben

Und am Ende wird doch alles auseinanderfliegen, trotz ESM usw. Nur dann zahlt die Zeche nicht der Investor, der offenbar Geld hatte, um zu spekulieren, sondern die Zeche zahlt der Steuerzahler, der dieses Geld eben nicht hat.

Und in der Zwischenzeit erzeugt man neue Krisenherde in Europa durch quasi Nullzinspolitik und leitet Kapital in unproduktive Verwendungen.

Frau Merkels Rettungspolitik geht zu unser aller Lasten.

Wir sollten die Alyternative sehr ernsthaft in Erwägung ziehen, denn wir haben nur eine!

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Franz Munte

Zum 1000. Mal soll angeblich hart durchgegriffen werden gegen Schwarzarbeit

von Berlin und EU bestellte Ankündigungen. Dabei läuft doch das griechische Geschäftsmodell bestens: Schwarzarbeit in Griechenland, Sozialtransfer von den Euro-"Partnern".

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fridolin hinterhuber

Freuen

Freuen wir uns mit den Griechen und hoffen wir,dass ein Teil der Einnahmen,wie in anderen Staaten auch,in der Staatskasse als Steuern landet und nicht in die Schweiz und nach Zypern umgeleitet wird.

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walter rogginer

Hellas wie immer

Sie bekommen immer noch nahezu KEINE Rechnung, wer dort hinfährt dem ist nicht zu helfen, last sie endlich absaufen !!!
In Griechenland ändert sich nichts, alles andere hat der Sandmann dem Schäuble ins Gesicht gestreut ...
Die Griechen müssen ihre aktuelle Politkaste zur Gänze loswerden und ihre persönliche Einstellung ändern,schon tausendmal gesagt aber leider wahr ....

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Günter K. Hesse
Günter K. Hesse (v6yz) - 19.08.2013 15:23 Uhr

Griechische Statistik

Danke für den Hinweis auf die extrem hohe Schwarzarbeit. Es wäre sehr wichtig, zu erfahren, wie sich der Anteil der Schattenwirtschaft am BIP seit dem Beginn der GR Rettung und der damit verbundenen Reformauflagen verändert hat. Sinkt das offiziell ausgewiesene legale BIP auch weil die illegale Wirtschaft anteilsmaessig zunimmt ?
Wie hoch ist die tatsächliche Arbeitslosenquote, wenn man legale und illegale Beschäftigung beruecksichtigt ? Eine möglichst hohe offiziell ausgewiesene Arbeitslosenquote ermoeglicht GR die Verweigerung von Reformauflagen (z.B. Verkleinerung des Staatsapparates) ohne Sanktionen befürchten zu müssen. Ausserdem ist sie sehr nützlich bei der EinForderung weiterer Hilfskredite und Subventionen.
Griechische Statistik ist, wie man aus der Vergangenheit weiß, Strategische Statistik.

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Rainhart Raack
Rainhart Raack (cavolo) - 19.08.2013 15:18 Uhr

Kein Problem

Richtig ist, daß in ganz Griechenland nur eine Form der Arbeit floriert: Die Schwarzarbeit. Andere Beschäftigung gibt es kaum. Eine Ausnahme machen nur die 11Millionen Griechen im Öffentlichen Dienst. Aber daraus ergeben sich wieder ganz andere Probleme...
Zur Strafe, die Arbeitgeber für Schwarzbeschäftigte zahlen müssen, gibt es natürlich eine Alternative: 10 Prozent an den Kontrolleur und alles wird gut.

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Paul Hansen

Der Tourismus floriert - die Steuerhinterziehung auch.... woanders werden Kredite wertlos

Schoener haette man auch beabsichtigt das gr. Geschaeftsmodell nicht offenlegen koennen - da der Staat schwach und korrupt ist, lohnt es sich nciht Steuern zu zahlen - insbesondere, wenn da noch die dusselige Troika ist .....

Schoen fuer die betroffenen Hoteliers, aber es wird kein Jota an dem Schuldenschnitt im Herbat Winter aendern, und daran, dass es auch woanders noch abwaerts geht...

z.B. Spanien, wo heute neue Rekorde von ausfallgefaehrdeten Krediten fuer Juni gemeldet wurden (Reuters - spanish bad loan ratio rises to record in June)

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19.08.2013, 13:47 Uhr

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