http://www.faz.net/-gqe-93b83

Anleihe : Griechenland will sich neues Geld am Markt leihen

  • Aktualisiert am

Neues Feuer für die griechischen Finanzmärkte? Die Zeremonie zur Entzündung des olympischen Feuers. Bild: dpa

Geben private Gläubiger noch mehr Kredit? Das will die Regierung bald testen und eine neue Anleihe auf den Markt bringen.

          Die griechische Regierung will sich frisches Geld von Investoren leihen. „Es ist sehr wahrscheinlich, dass es in Kürze einen Streifzug durch die Märkte geben wird“, sagte Regierungssprecher Dimitris Tzanakopoulos am Dienstag in Athen. Das schuldengeplagte Land war im Juli mit einer – durchaus begehrten – fünfjährigen Anleihe an den Markt zurückgekehrt, nachdem es dies zuletzt 2014 getan hatte.

          Griechenlands aktuell 86 Milliarden Euro schweres Hilfsprogramm durch seine internationalen Geldgeber läuft im August 2018 aus. Um danach einen vollständigen Marktzugang zu erhalten, seien mehrere Tests notwendig, sagte Tzanakopoulos.

          Nach dem Willen von Ministerpräsident Alexis Tsipras soll sein krisengebeuteltes Land im kommenden Jahr finanziell wieder auf eigenen Beinen stehen. Griechenland hat seit Beginn der Schuldenkrise insgesamt rund 270 Milliarden Euro an Hilfen erhalten. Bis 2022 werden keine größeren Rückzahlungen fällig.

          Quelle: Reuters

          Weitere Themen

          Bengalos in Athen Video-Seite öffnen

          Nach Streikrecht-Einschränkung : Bengalos in Athen

          In Athen ist nach Verabschiedung einiger Reformen ein Protest ausgebrochen, an dem über 10.000 Menschen teilgenommen haben. Ziel des griechischen Parlaments ist weitere internationale Kredite sichern zu können.

          Griechenlands Ausblick wird positiv

          Schulden : Griechenlands Ausblick wird positiv

          Die guten Nachrichten aus Griechenland häufen sich. In der Nacht hat eine Ratingagentur das Land heraufgestuft. Am Montag könnte es noch einmal Geld geben - und bald kann Griechenland von Hilfsgeld unabhängig sein.

          Die Geburt der Berlinale-Bären Video-Seite öffnen

          Begehrte Trophäen : Die Geburt der Berlinale-Bären

          Der Countdown zur Berlinale läuft. Filmfestival-Direktor Dieter Kosslick hat am Montag die Gießerei besucht, in der die Gewinner-Preise hergestellt werden. In einem Bären stecken Dutzende Stunden Arbeit.

          Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben.

          Topmeldungen

          Trump in Zahlen : 2600 Tweets und 86 Tage auf dem Golfplatz

          Über die ersten 365 Amtstage des amerikanischen Präsidenten werden ganze Bücher geschrieben. Manchmal aber sagen Zahlen mehr als tausend Worte – FAZ.NET präsentiert die spannendsten.
          Böser Blick: Im Sommer trafen sich Sigmar Gabriel und der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif in Berlin.

          Teheran gegen Berlin : Kabalen iranischer Art

          Iran stellt die deutsche Geduld immer mehr auf die Probe: Deutsche werden ausspioniert, ein Richter – der Tausende Todesurteile unterschrieb – ließ sich in Hannover behandeln. Doch jetzt könnte die Regierung in Berlin bald reagieren.

          SPD vor Groko-Abstimmung : Muss Schulz Opfer bringen?

          In Bonn entscheiden am Sonntag 600 Delegierte darüber, ob die Sozialdemokraten regierungsfähig bleiben. In vielen Landesverbänden wird ein Zeichen des Neuanfangs verlangt – dabei geht es auch um die Zukunft des Parteichefs.
          Ein Ersatz für Männer? Beruflich vielleicht schon.

          Ökonom warnt : Computer kosten vor allem Männer ihre Stellen

          Computer und Automatisierung bringen viele Verlierer, warnt der bekannte Ökonom Carl Benedikt Frey. Das treffe vor allem Männer. Dazu drohen ganzen Regionen zu verarmen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.