Home
http://www.faz.net/-gqu-7ag9p
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
 

Europas Schuldenkrise Bankenhilfe dezimiert Rettungsfonds-Feuerkraft erheblich

 ·  Gerade haben die Finanzminister der Währungsunion ausgemacht, dass der ESM-Rettungsfonds auch direkt Geld in Banken stecken darf. Nun zeigt sich: Wenn er das täte, würde er deutlich eingeschränkt.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (36)
1 2  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Michael Arndt

Wo ist das Problem?

Dann rüsten wir den ESM eben weiter auf.
The sky is the limit.
Was kommt nach Billionen?
Trillionen? Trilliarden? Fantastilliarden?
Egal...

Empfehlen
Thomas Bayer
Thomas Bayer (bayerth) - 27.06.2013 08:20 Uhr

Feuerkraft

damit ist wohl das Verbrennen von Steuergeldern gemeint.

Empfehlen
Paul Hansen

Noch mehr unterkapitalisierte Banken..... wenn es nicht so traurig waere

Der ESM bekommt noch "mehr" zu tun. Da (nicht erst) seit Benny B's taper (QE ev. beenden) Rede die Bond Zinsen steigen, sinken die Preise fuer Bonds mit niedrigeren Coupons. Diese "Verluste" werden von den meisten Banken als negatives Eigenkapital (afs) verbucht, aber nicht in der GuV. Zuviele diese "Verluste" mindern aber auch - zumindest unter BAL III, das regulatorische EK, .... und wie Goldman jetzt herausgefunden hat, tut das diversen EZ Banken gar nicht gut. [siehe zerohedge L'Heurreur: Goldman finds Europes two worst capatilised banks in France] [aber Deutsche ist nicht zu weit entfernt]

Ein neuer Tag, eine neue Horrormeldung..... und was kommt morgen?

Empfehlen
Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 26.06.2013 22:01 Uhr

Muß das sein, Herr Mussler?

"Feuerkraft" - der Terminus ist nun wirklich unangebracht. Was wollen Sie denn mit diesem Wort in diesem Zusammenhang sagen? Wer ist denn der Gegener? Wo sitzt er? Soll er vernichtet werden?

Empfehlen
Wolfgang Richter

Deutsch-französische Freundschaft

Wie müssen dieses Vorhaben diskret durchwinken, denn die Zielrichtung ist klar.
Wir zahlen für Frankreichs Banken, damit dies nicht Hollande tun muß.
Dieses kleine Opfer für die deutsch-französische Freundschaft bringen wir doch gern.

Empfehlen
Hans-Joachim Kirchner

ist es erlaubt, das Geschwafel und deren daraus folgenden Aktionen

als dämlich zu bezeichnen ?
1. Banken werden durch Kredite nicht "rekapitalisiert", sondern simpel finanziert (es sind und bleiben PASSIVA) !;
2. mit diesen mehr als leichtfertig "verliehenen" Steuermilliarden schaffen Banken - falls sie überhaupt jemals zurückzahlen - an ihren "Roulette-Tischen" virtuelle Gewinne - und sonst nichts ". Dies bedeutet: der Wert der ehemals durch den "dämlichen" Bürger erarbeiteten Kaufkraft wird mit "Buchgeld" - - - "re-finanziert" (deutlicher: per Inflationsrate !);
3. das ESM-"Rettungsschirmchen" reicht - sobald eine Rezession europaweit eintreten sollte - nicht einmal für einen ersten "Regenguss";
4. welcher Politiker mag schon einmal daran gedacht haben, dass die ESM-Milliarden tatsächlich durch den Empfänger AUSGEGEBEN (!) werden, und - egal, ob er sie zurückzahlt oder nicht - sie blähen den Geldkreislauf mit allen bekannten Folgen auf.
( Schäubles verneinendes Geschwafel darf man als die übliche Rhetorik eines sachunkundigen Rechtsanwaltes werten)

Empfehlen
Paul Hansen

Wissen Sie, wer fuer D beim ESM im G'rat sitzt? Assmussen

Mit voller Immunitaet, kann er Deutschland, und andere, zum Nachschuss verpflichten - und der Bundestag kann es nicht verhindern. ESM Art.9 3 [.]when a potnetial shortfall in ESM funds is detected, the MD such capital calls [.]. ESM members herbey irrvocably and unconditionally undertake to pay on demand any capital call made on them by the MD persuant to this paragraph, such demand to be paid within seven days of receipt..

Was im direkten Widerspruch zu Art. 8.2 steht,

aber na ja.

Empfehlen
Winfried Böhme

„60 Milliarden Euro für Zombiebanken ist allerdings nur ein Placebo“

schreiben die Deutschen Wirtschafts-Nachrichten.

„Denn die europäischen Banken sitzen auf einem Schuldenberg von mehr als 9,3 Billionen Euro Schulden. Darunter die spanischen Bankschulden von etwa 3,3 Billionen Euro. (...) Offenbar gibt es jetzt nicht nur den Streit über die Bankenrettungen in ganz Europa, der sich um einen Zwangsabgabe der Sparer in Höhe von acht Prozent dreht. Sondern die Bankenunion an sich steht wieder einmal zur Debatte. Die Kanzlerin will das in Deutschland nicht gerade beliebte Thema bis zur Bundestagswahl erst einmal auf Eis legen“ heißt es weiter bei „deutsche-wirtschafts-nachrichten“.

Mit der Wiederwahl der Kanzlerin (bzw. FDP, SPD, CDU, Grüne) enteignen sich die Deutschen also selbst zugunsten der unendlichen Bankenrettung und sind offenbar auch gern bereit, 8% ihrer Ersparnisse nach dem Modell Zypern dem Bankensektor abzutreten. Mit anderen Worten: „Die dümmsten Kälber wählen im September ihren Schlächter selber“.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.06.2013 09:33 Uhr
Gerd Habermann

Schuldenberg

Was soll's, D hat eine Kanzlerin die nicht rechnen kann
und einen Finanzminister der nicht rechnen will !

Nur weiter so !

Empfehlen
Erwin Stahlberg

Die EU unterdrückt die EIGEN-VERANTWORTUNG der EUROPÄER

Dieser „Saftladen EU“ aus anonymen Kräften

ist die pure TYRANNEI!!!

Empfehlen
Werner Murovatz

„Banken sind gefährlicher als stehende Armeen.“

Thomas Jefferson (1743-1826), 3. Präs. d. USA (1801-09)

Empfehlen
Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 26.06.2013 19:03 Uhr

Wir brauchen ein knallhartes Steuergelderverschwendergesetzt

Wer auch nur 10 E an Steuergeldern, verschwendet, in den Sand setzt, veruntreut oder gar mutwillig vernichtet muß mit knallharten Strafen rechen, die ganz persönlich ds Eigentum und die Freiheit betreffen.

Dann ist das Hemd näher als der Rock und Politiker werden nicht mehr wagen, ihre dreckigen, bürgerfeindlichen Ideen durchzusetzen.

Empfehlen
Tim Sonder
Tim Sonder (timbo_em) - 26.06.2013 18:55 Uhr

Ein 13-Billionen-Bankensystem wird mit 60 Mrd. rekapitalisiert

Das Bankensystem des ClubMed hat eine Größe von ca. 13 Billionen Euro. In den Bankbilanzen verstecken sich allerlei Vermögenswerte, die nicht einmal ansatzweise zu Marktpreisen geführt werden, weil der Gesetzgeber es den Banken gestattet. Nur der größte Tor würde sich hinstellen und behaupten, dass sich dieses Problem mit 60 Mrd. Euro beheben ließe.

Mit dem ersten Griechenland-Paket haben die Genies in Berlin aus unterschiedlichen Gründen dem Süden den kleinen Finger gegeben und Schritt für Schritt wird das über Jahrzehnte nachhaltig erwirtschaftete Volksvermögen der BRD der Bankenmafia und der Misswirtschaft zum Fraß vorgeworfen. Die Parteienbande und allen voran die CDU ist der sichere Ruin dieses Landes zu Gunsten der Partei-Amigos. Wer's jetzt noch nicht begriffen hat, was die Stunde geschlagen hat und seine Schlüsse für die kommenden Bundestagswahl gezogen hat, dem kann man nicht mehr helfen!

Empfehlen
Karsten Krug
Karsten Krug (kkrug) - 26.06.2013 18:51 Uhr

Schluß mit der Rettung dieser Zombie-Banken

wir sehen doch an den irischen Banken was für Zovker da unser Geld bekommen.

Es ist unverantwortlich, da zu investeieren. Wer jetzt noch dafür ist, der sollte wegen Untreue im Amt mit seinen Privatvermögen und seiner Pension dafür haften.

Auch Frau Merkel und Herr Schäuble - am 22. September ist "Zahltag"...

Empfehlen
Werner Busch

Rette sich,wer kann

Und die EU diskutiert, wie die Bürger am effizientesten an der Rettung der Banken beteiligt werden sollen. Mehrere Länder fürchten einen Bank-Run, wenn die von Wolfgang Schäuble geforderte Zwangsabgabe von 8 Prozent beschlossen würde.
(Deutsche Wirtschafts Nachrichten)

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.06.2013 19:57 Uhr
Werner Busch

Richtig,Frau Litterscheidt

Und sollen wir uns freuen,dass aus den ursprünglich angesetzten 30% Zwangsabgabe nun 8% geworden sind?
Meine Wahl:AfD

PLEASE VOTE

Empfehlen
Britta Litterscheidt

Goldman Sachs hat 2012 ...

im Rahmen von - wie soll ich das nennen: "EU- Studien" (?) ausgerechnet, (eine Zeitung berichtete vor ein paar Monaten) dass, - wenn man auf alle italienischen Einlagen 8 % Zwangsabgabe setzen würde, sich die erzielte Summe auf ca. 280 Mrd. Euro belaufen würde. Solche Planspiele würden bereits auf EU- Ebene "durchgerechnet".

Damit lassen sich schonmal ein paar marode Banken - pardon: notleidende Banken restrukturieren.

Solche Zwangsabgaben werden kommen: Europaweit... Im Mai hat übrigens Asmussen darüber bereits das "erstaunte europäische Parlament" informiert: Man brauche zur Rettung der Währungsunion die Sparer.

Wir werden insofern 3 x enteignet:
a) als Sparer über Nullzins
b) als Steuerzahler u.a. (!!) im ESM - nun freigeschaltet zur Bankenrettung
c) als konsumierende Bürger über - zunächst moderat - steigende Inflation...

Empfehlen
Erwin Stahlberg

Der Wahnsinn heißt: too big to fail („zu groß, um zu scheitern“)

Wenn PLEITE-Unternehmen „systemrelevant“ sind,
dann ist das SYSTEM oberfaul und gehört abgeschafft.

„denn alles, was entsteht, Ist wert,
daß es zugrunde geht“.

Die Oberfäulnis der EU stinkt bereits zum Himmel.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.06.2013 21:42 Uhr
Peter Goldstein

Ist ja witzig

"„denn alles, was entsteht, Ist wert,
daß es zugrunde geht“."
-
Ist ja witzig. Den Satz habe ich zuletzt in einem Trance-Lied gehört (Schiller).

Die unterschiedlichen Charaktäre des Homo Sapiens scheinen allerdings alle paar Jahrzehnte alles zugrunde zu richten.

Der Mensch. Erschaffen nach dem Ebenbild Gottes. Scheint doch ´ne Fehlkonstruktion zu sein, ansonsten gäbe es mehr Altruisten (die mit Selbstaufopferung nichts zu tun haben, sondern mit der Haltung, dass alle Menschen gleich viel "wert" sind und die gleichen Rechte haben. Huch...steht ja in der Verfassung!) und weniger Narzissten, die sich selbst mehr lieben, als Franziskus den heiligen Geist.

Empfehlen
Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 26.06.2013 18:21 Uhr

Dicke Berta,

nur noch eine Frage der Zeit, wann die Berta sich in eine Lupara wandelt,

Man reduziert nicht, man steigert das Risiko.

zum Grusse

Empfehlen
Reinhold Wuest

@Gerlach - EinfältigerSchenkungsMechanismus - Wort des Jahres

Da haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Es scheint wirklich so, als ob es sich nur um Buchungsposten handelt, die hin und her geschoben werden, um die relevanten Bilanzen auszugleichen. Heute die Meldung: Haushalt 2014 - Neuverschuldung: 25 Mrd. €. Während wir auch in NRW weiter an den Lehrern und Sozialpädagogen sparen, aber die Schulministerien sich vollmundig in der Öffentlichkeit mit Selbstlob überschüttet, wird hier unser Vermögen mit vollen Händen an Schuldner verpfändet, die bereits insolvent sind und keinen Rettungsplan haben. Merke: Reitest Du ein totes Pferd, so steige ab! Alte AfD-Weisheit.

Empfehlen
Edda Kuhlmann

Das ist das Prinzip "Wertebegruendener Demokratie",

ueber das wir gestern im Aufsatz Herrn Schaeuble's hier in der FAZ lesen durften, in voller Schoenheit.

Empfehlen
Karl-Heinz Andresen

Es wäre das erste Mal,

daß ein Regelwerk im Rahmen der Euro-Währungsunion in Stein gemeißelt wäre, dazu ein nur untergeordnetes.
Da sind schon ganz andere Rechte und Pflichten in den Wind geschrieben worden - von den Gründungsverträgen an fast alles, was so treu und fest "vereinbart" wurde.

Der Euro ruht nicht auf Verträgen, er versinkt im Sumpf der Vertragsbrüche.

Dabei blickt der Steuerzahler fassungslos auf die Prinzipienlosigkeit seiner führenden Politiker.
Ihm wird klar, daß seine und die Zukunft seiner Enkel bereits sinnlos für ein Spielzeug neurotischer und eitler Politiker verzockt wird.

Empfehlen
Thomas Gerlach
Thomas Gerlach (sogehts) - 26.06.2013 17:56 Uhr

Lesen, verstehen & genießen

"So sollen nur systemrelevante Großbanken, die als sanierungsfähig gelten, aber keine privaten Kapitalspritzen auftreiben konnten, für einen Rettungseinsatz des ESM infrage kommen."

Eine sanierbare Großbank findet keine privaten Investoren? - Dann dürfte es allerdings sehr schlecht um die Sanierungsfähigkeit stehen.

Dann muß natürlich der ESM an dieser Stelle dem schlechten Geld noch gutes Geld hinterher werfen. Man sollte den ESM umbenennen: EinfältigerSchenkungsMechanismus.

Empfehlen

26.06.2013, 16:51 Uhr

Weitersagen