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Euro-Krise IWF bereitet Ausstieg aus Griechenlandhilfe vor

 ·  Der Internationale Währungsfonds wird nach dem Jahr 2014 keine neuen Löcher im Hilfsprogramm stopfen. Die Eurostaaten können aus Sicht des IWF wählen: Entweder entscheiden sie für einen Schuldenschnitt oder für langfristige Transfers.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (40)
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Stojan Bogumil (bogumil) - 20.01.2013 09:27 Uhr

Was kostet uns der Euro?

"Was kostet uns der Euro? Muß Deutschland für die Schulden anderer Länder aufkommen?" CDU-Wahlplakat 1999:"Ein ganz klares nein! Der Maastricht-Vertrag verbietet ausdrücklich, daß die Europäische Union oder die anderen Euro-Partner für die Schulden eines Mitgliedsstaates haften". So dreist hat schon damals die CDU gelogen. Nun haben die anderen Parteien nachgezogen:SPD, Grüne und FDP überbieten sich. Rechtsbruch als Geschäftsgrundlage.

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Johannes Haaf

Wir brauchen ein politische Wechsel in der Eurozone hin zur volkswirtschaftlichen Vernunft!

Europapolitik führt in eine soziale und demokratische Katastrophe
Die Erwerbslosigkeit in Europa steigt. Die Wettbewerbsfähigkeit vieler Volkswirtschaften in Europa bleibt über Jahre hinweg schlecht. Die Staatsschulden steigen, weil von Banken und Investoren Schulden hin zum Steuerzahler verschoben werden. Politik wird durch Verschuldung auf Kosten kommender Generationen gemacht. Die Verarmung breiter Massen nimmt zu. Wenige Reiche profitieren von dieser Politik. Kapital fließt unter den Augen der Politik in Steueroasen. Die sogenannten europäischen Eliten bauen systematisch die Demokratie ab, schaffen europäische Institutionen, die weder demokratisch noch gerichtlich kontrolliert werden. Rechtsfreie Räume entstehen, wo man sich selbstherrlich finanziell bedient. Sozialstandart´s werden geschliffen. Übrig bleibt Armut und Feindschaft der europäischen Völker. Deshalb braucht es dringend die Wahlalternative 2013. Dazu finden Sie Informationen im Internet: www.wa2013.de

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.01.2013 12:35 Uhr
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Stojan Bogumil (bogumil) - 21.01.2013 12:35 Uhr

OK, sehr gut, man muss aber die Kräfte sammeln und...

...bündeln, sonst nimmt die politische Kaste keine Notiz davon. Erst als Partei, in den Parlamenten, hat man eine Chance. Das versuchen die Freien Wähler als politische Kraft!

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mathias dumke

Falsch Herr Haaf, wir brauchen nicht neue, unhaltbare Versprechungen, sondern das Ende...

und Aus für den Euro.
Von Anfang an war klar, dass der Euro nur über einen exorbitanten Wohlstandstransfer der Nordländer eine kurze Zeit lebensfähig ist.
Keinem unserer südlichen Euro-"Freunde" ist es gelungen, die Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaft zu steigern, sondern es wurde ein Pseudowohlstand auf Kredit und Illusion geschaffen, der jetzt zum Ende kommt.
Diese Agrarstaaten auf dem Stand des 18. Jahrhunderts werden wieder den Esel als Fortbewegungsmittel entdecken müssen als Äquivalent ihrer Leistungswilligkeit und Leistungsfähigkeit.

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Karl-Heinz Drux
Karl-Heinz Drux (khd54) - 19.01.2013 12:48 Uhr

Welches Ziel verfolgt der IWF/EU/EZB in Fall Griechenland / EURO Raum ?

Die Mitteilung, dass sich der IWF aus der Griechenlandhilfe mit einem Trümmerfeld als Ergebnis seiner Austeritätsmassnahmen zurückzieht, zeigt, dass es ausser Zeit zu gewinnen,
kein realistisches, ökonomisches Ziel bei der "Griechenlandrettung" gegeben haben kann.
Und wenn dies doch der Fall sein sollte, zeigt es die "Qualität" der beim IWF arbeitenden Spezialisten, die für das Trümmerfeld verantwortlich sind.
Transfers einzurichten oder Schuldenschnitte periodisch durchzuführen wird langfristig weder die Wähler in den Geberstaaten begeistern noch einen Investor nach Griechenland bringen.
Wenn man nach den Interessen der ziellosen IWF Veranstaltungen in allen Rettungsländern forscht, bleibt nur das - zumindest bis dato - einzig erreichte Ergebnis übrig, dass die Banken, die sich in den "geretteten" Ländern engagiert haben, (noch) nicht zusammengebrochen sind.
Mit den anstehenden Schuldenschnitten in den vom IWF hinterlassenen Trümmerfeldern im EURO Raum könnte sich das schnell ändern.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 12:17 Uhr
mathias dumke

Der IWF hat richtig gehandelt. Ziel war es, französische Banken vor Verlusten zu schützen...

indem diese Verluste auf den deutschen Steuerzahler "umgebucht" wurden; das ist auf ganzer Linie gelungen.
Und so eine "Erfolgsgeschichte" ist jetzt die Vorlage der Bankenunion, mit der 18 Mrd. nicht einbringliche Forderungen "unserer" südlichen Banken ebenfalls dem deutschen Bürger, seinen Kindern und Kindeskindern aufgebürdet werden -gelebte "Solidarität" bis zum Hungertod.

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Joachim Schroeder

Geldvernichtung!

Da gibt es nur eine Lösung mit dem Ende der Insolvenz-
abwicklung Griechenlands, ein Aus für den Euro und einen
Neustart mit einer Währung, wenn man nicht die Nase von
diesem ''Europa'' voll haben sollte und einer Europanostal-
gie nachhängt, was nach den gemachten Erfahrungen
ziemlich unwahrscheinlich ist, vielleicht mit der Bezeichung
''Geuro''.
Weitere Maßnahmen ist der sofortige Stopp von Hilfsgeldern
an die eigentlichen Brandstifter dieser Krise dem Banken-
sektor, welcher in den letzten Jahren von den zahlenden
Steuerzahlern über die Zentralbanken gigantische Summen
erhielt um sich gegenseitig ihre Schrottanleihen abzukaufen
um eine Nachfrage vorzuspiegeln, daß dieser Papierschrott
irgendeinen Wert hätte.
Was in dieser ''EU'' mit diesem Schneeballsystem veranstaltet
wird ist nicht nur der bisher größte durchgeführte Finanzskan-
dal, sondern die momentan effektivste Geldvernichtungsma-
schinerie weltweit!

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Ellen Ramcke
Ellen Ramcke (ellenR) - 19.01.2013 11:35 Uhr

Nach der BTW 2013 geht es dann richtig zur Sache

Die Aussagen des IWF machen deutlich, was uns erwarten wird.
Es ist völlig egal, welche Partei Sie wählen. Die EU Politik
der CDUFDPSPDGrüneLinke unterscheidet sich nicht. Bis dahin
werden M+S ihr Volk zulullen dank der Mithilfe der gleich-
geschalteten Presse. Die Aufgabe der ÖR Medien + Presse ist es
seit langem die Bürger zu erziehen und deren Gedanken zu mani-
pulieren, statt sie zu informieren.
Ich sehe aus eigener Beobachtung, dass noch nicht einmal 10% der
Deutschen wissen was hier eigentlich gespielt wird. Würde dieser Bericht,
dank der FAZ hier, mal in den ÖR gezeigt, würde sich die Meinung der
Deutschen schlagartig ändern. Aber das geschieht natürlich nicht.
Willkommen in der DDR 2.0

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 09:56 Uhr
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Stojan Bogumil (bogumil) - 20.01.2013 09:56 Uhr

Wir sind das Volk!

Erinnern sie sich noch, Frau Merkel, an "Wir sind das Volk"? Das gilt heute noch, trotz der neuen Blockflöten... Also, nach Wahl-Alternativen suchen, und die Alternative gibt es:
als einzige weder links- oder rechtsradikale Partei stehen die Freien Wähler für eine Einhaltung des Maastricht-Vertrags und der "no-bailout"-Klausel...

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Erik  Forell
Erik Forell (erikrot) - 19.01.2013 11:27 Uhr

Herr Schaeuble sie sprechen doch deutsch? Oder?

Frau Lagarde spricht fliessend Franzosisch und wir erfahren hier, was fuer implizite Zusagen ab 2014 bei den Schlussverhandlungen im Dezember ausgehandelt wurden. Herr Schaeuble hingegen verheimlicht die Details und ist nicht Willens heute dem deutschen Volk und den deutschen Bundestag ueber die eventuellen Kosten der GR-Rettung im Form von Schuldenschnitt, weiteren Krediten oder Kreditgarantien zu informieren. Die Position des IWF und daraus resultierende Mehrkosten werden von ihm ebenso verheimlicht. Damit wird seine Darstellung zu reiner Finanzakrobatik, da sie mit den Realitaeten nichts zu tun hat. Es mag ja sein, dass Deutschland weiterhin auf einem guten Weg ist, aber Schaeuble soll die Buerger doch bitte selbst dieses Urteil faellen lassen und ihnen die Wahrheit und nichts als die Wahrheit mitteilen. Ich habe keinen Rollstuhlfahrer aus Mitleid gewaehlt, sondern Herrn Schaeuble als einen wuerdigen Verfechter der demokratischen Grundordnung. Offensichtlich (m)ein Fehler!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.01.2013 10:23 Uhr
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Stojan Bogumil (bogumil) - 20.01.2013 10:23 Uhr

Bis zur Bundestagswahl 2013...

Bis zur Bundestagswahl 2013 wird der Wähler sediert, und sollte das nicht reichen, wird er ins politische Wachkoma versetzt! Nach der Wahl das brutales Erwachen und die schmerzhaften "Schnitte", diesmal ohne Betäubung. Zum Schluß wird man es erleben: Operation gelungen, Euro tot!

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Drazen Perinic
Drazen Perinic (Perinic) - 19.01.2013 09:02 Uhr

Südländer raus oder wir raus

Die Fiskalsitten der Südländer können kurzfristig nicht geändert werden, obwohl die deutsche Regierung gerade das erhofft. Die Südländer werden auch künftig ihre Zusagen und Versprechungen nicht einhalten. In Griechenland werden auch künftig keine Steuern bezahlt. Es gibt nur zwei Möglichkeiten unseren Wohlstand zu retten: die Südländer raus oder wir raus aus der Transferunion die sich Eurozone nennt und die den deutschen Steuerzahler ausbeutet.

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Walter Kunz (waltk) - 19.01.2013 08:37 Uhr

versteht man das alles, dann

ist doch davon auszugehen, dass die europäishen Länder anfangen, - Schäuble hat ja shon 700 Euro zugegeben - noch mehr zu zahlen, als gesagt wurde.
Im Grunde sind doch die Verschleppungen voraus zu sehen gewesen; da spielt der ehemalige Minister , der seine Verwandtschaft schonen wollte, keine große Rolle.
In den nächsten 2 Jahren wird deutlich, was alles noch zu zahlen ist. Hoffentlich ist dann Schääuble weg.

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Reinhard Kropp

Mehr, Merkel, mehr, mehr...

...zahlen wollen wir - schreien 42% der Wähler (nach der letzten Bundestagswahlumfrage).

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Henrik Kramer

Das Bild sagt alles!

Griechische Eisenbahngesellschafft hat 2500 Angestellten, 12 Miljarden(!) Euro Schuld und in 2011
20.000 Reisenden. Nur zwischen Thessaloniki und Athen fahrt noch ein Zug.
Aber meistens ganz leer, weil Fernbus billiger, schneller und punktlicher ist.
Die meiste Angestellten empfangen zwar Lohn, aber arbeiten schon viele viele Jahren nicht mehr.
Das Bild oben in Artikel zeigt also ein uberflussige Sicherheitsbeamter die chronisch unbenutzte
Gleise kontrolliert......alles Komodie!
Gr. Aus NL

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.01.2013 10:07 Uhr
Rolf Huchthausen

@ Herr Kramer, der Wahnsinn geht noch weiter!

Ich habe 3 GRE-Bauarbeiter in DE kennengelernt, die "hauptamtlich" Angestellte der Stadtverwaltung Irakleon zu jenem Zeitpunkt waren. D.h. dort werden Gehälter gezahlt ohne auf Gegenleistung, Anwesenheit, zu achten. Es gibt in GRE ca. 800.000 - 1.000.000 "Beamte". Das toppt das Beispiel Eisenbahn noch erheblich.

GRE ist im EU-Konzert ein reiner Parasit, der sich für EU-Entscheidungen zur Türkei teuer kaufen läßt, Subventionen durch klaren Betrug abgreift und mit dieser hemmungslosen Korruption und Unstaatlichkeit (Steuerbetrug) in sich unregierbar wurde.

Offensichtlich läßt sich der IWF - bei dem offensichtlichen staatlichen Versagen und dem klarer werdenden Schadensausmaß - keinen Sand mehr in die Augen werfen.

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Beat Leutwyler
Beat Leutwyler (beat126) - 19.01.2013 00:25 Uhr

Die ökonomische Scharia mitten in Europa

Dank an den IWF aus der Schweiz. Damit sollen jene zahlen, die national selber am meisten vom stabilen Euro profitieren, wie EU-Kapitän Martin Schulz gestern gleich selber erklärte.

Es ist wie in der Religion, jeder soll glauben dürfen was er will. Tragisch ist nur, dass die Deutschen Bürger über einen gewollten Europäischen Bundesstaat nicht gefragt werden - aber zahlen müssen sie. Man könnte dies als ökonomische Scharia bezeichnen.

Scharia ist nicht etwa ein Buch oder ein Gesetzestext den man nachschlagen kann, sondern Bestimmungen Weniger, die glauben Recht zu repräsentieren.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.01.2013 18:11 Uhr
Herman Kohlgraf Medeco

Schweizer Demagoge = Herr Leutwyler

1. wählen Deutsche wie alle anderen EU-Bürger ihre Politiker ins EU-Parlament. Jeder kennt
die Politik der Parteien u. Kandidaten durch Wahlkampf u. Medien.
2. leider ist es keine direkte Indianerdemokratie wie in der Schweiz, wo mit Handzeichen
abgestimmt wird. Aber selbst dort passieren bei nur 50 anwesenden Pers. im Ständerat Zählfehler! Und das mehrfach wie kürzlich geschehenl Scharia ist das was in der Schweiz passiert. Rassismus und Fremdenfeindlichkeit (Minarettverbot, Verbot von jüd. und arab.
Friedhöfen in einzelnen Kantonen, Restriktionen gegen Asylbewerber (gewaltsame Ausschaffung unter Drogeneinsatz), wiederholte Todesfälle in
Ausschaffungszellen und am Flughafen bei Polizeieinsatz. Einfach mal recherchieren im
Net u. bei Amnestie International.

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Thorsten Haupts
Thorsten Haupts (ThorHa) - 18.01.2013 23:26 Uhr

Gute Entscheidung!

Denn sie zwingt zur Wahrheit. Wie ich bereits seit Jahren schreibe: Griechenland war pleite, ist pleite und wird pleite bleiben. Gespannt bin ich auf die Anstrengungen der amtierenden Bundesregierung, die finanziellen Auswirkungen dieser Wahrheit auf die Zeit nach der nächsten Bundestagswahl zu verschieben. Wird ein spannender Eiertanz.

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Amal Younis

Richtig so.

Es gibt naemlich andere Staaten auf dieser Welt, die die Hilfe des IWF nicht weniger noetig haetten als Griechenland.

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Wolfgang Richter

Totes Pferd

Endlich gibt auch der IWF zu, daß das Pferd tot ist.
Das wird aber weder Brüssel noch unsere Europakanzlerin hindern, auch weiterhin viele Milliarden, die dem deutschen Steuerzahler gehören, Griechenland und am besten auch gleich Zypern nachzuwerfen. Drohungen Rehns gibt es schon.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.01.2013 10:17 Uhr
Joachim Schroeder

Goldenes Pferd!

So wird um das ausgestopfte goldene Pferd von dieser
''EU'' herumgetanzt wie einst um das Goldene Kalb auf
den Weg ins Gelobte Land, nur mit dem Unterschied,
daß dieses gelobte Land ''EU'' bereits finanziell abge-
brannt ist und die heimzuholenden Goldbestände be-
reits an die ''Animal Farm'' in Brüssel verpfändet sind!

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Ellen Ramcke
Ellen Ramcke (ellenR) - 18.01.2013 21:52 Uhr

Der Euro, das Kartenhaus wackelt. IWF bestätigt das

Das Glücksspiel der Finanzwelt um garantierte Gewinne abschöpfen zu können, wackelt.
Das Schlaraffenland existiert nicht mehr lange. Das Eurosystem liegt am Boden,
die PIIGS Staaten sind bankrott und die Regierungen nehmen immer mehr Schulden
auf, die niemals mit normalem Geld oder wirtschaftlicher Schöpfung bezahlt werden können.

Aber vielleicht ist es eine ziemlich ausgeklügelte Ablenkungskampagne der USA,
um den Fokus der Öffentlichkeit von der eigenen Staatsverschuldung und der
miserablen Wirtschaftslage auf kleine europäische Staaten zu lenken.
Diese Staaten sind in großen Schwierigkeiten verglichen mit den Problemen
in den USA aber verschwindend klein.

Kommt 2014 der Euro Crash? Was meinen Sie. Haben Michael Grandt und Dr. Hankel Recht?
Bitte unterstützen Sie die Initiative "Stop ESM - Fiskalpakt".
Es besteht noch eine kleine Chance D zu retten. Von unseren Volksvertretern dürfen wir keine
Hilfe erwarten. Danke Merkel + Schäuble

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Joachim Schroeder

Kalte Füße!

Inzwischen dürfte das Wunschdenken des IWF das BIP Griechen-
land bis 2022 auf 124 bzw. auf 120 % zus senken, mit einer rea-
listischen Berechnung, einer Ernüchterung gewichen sein.
Allein die Belastungen für die ''EU'' für die zu erstattenden Zins
und Zinseszinsen dürften in diesem Zeitraum bei 190 Milliarden
Euros liegen, so daß sich der Schuldenberg für Griechenland
auf 570 Milliarden auftürmen wird, denn inzwischen dürften
allen klar geworden sein, daß Griechenland niemals in der Lage
sein wird, nur jemals einen Cent dieser Schulden zurückzu-
zahlen, was Josef Ackermann bereits vor drei Jahren be-
stätigte. Und er muß es sicherlich am besten wissen!
So hat sich die wirtschaftliche Lage Griechenlands seit dem
Beginn der ''Hilfe'' des Schneeballsystem nur noch verschlim-
mert, so daß sich der IWF mit kalten Füßen, nicht nur aus
dem Griechenlandprojekt verabschieden wird, sondern
wahrscheinlich insgesamt aus diesen PIIGS+F+Z Desaster,
womit das Eurosionssystem gescheitert wäre!

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Elisabeth Dreier

Endlich wird einmal jemand deutlich. Nun wo schon eine Menge Milliarden vergeigt wurden.

Und weitere Milliarden werden folgen. Der IWF sagt klar, wie sie die Lage in Griechenland einschätzt. Lagarde muss dies wohl, denn Frankreich braucht jetzt jeden Cent, sie haben sich ja in einen Krieg verwickeln lassen. Aber fragen wir besser W. Schäube oder A. Merkel was mit dem Geld passieren soll, wenn es denn nicht nach Griechenland wandert. Ich denke sie werden es nach Frankreich senden wollen. Die SPD noch viel schlimmer, die wollen Eurobonds.

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Daß die überstürzte und auch noch unkontrollierteArt der Einführung des Euro

- insbesondere auf die Erpressung Mitterands eingegangen zu sein, - war ein großer Fehler.
Das ist inzwischen den meisten Politikern in Berlin klar. Und alle Länder, wirklich alle haben dadurch verloren. So wurde mir wenigstens von einem erzählt der Bescheid wissen müsste.
Worüber man sich streitet, ist der Weg aus dem Schlamassel. Für ein Rückziehen Deutschlands auf die D-Mark wird ein starker Kursanstieg befürchtet, der der deutschen Wirtschaft schaden würde. Eine Zweiteilung in Nord- und Südeuro werden hohe Kreditverluste befürchtet. Usw. Und so wagt niemand ein Machtwort zu sprechen. Ich denke zusätzlich fürchten die Wasserköpfe in Brüssel um ihre Sessel, da dann die EU sicherlich bescheidener auftreten müsste.

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Norbert Dr. Leineweber

Der IWF stellt klar: Entweder Faß ohne Boden oder exit mit Schuldenschnitt/Währungsreform

Man kann Strukturprobleme nicht aufschieben und Zeit kaufen. Entweder gibt es dauerhaft Subventionen für ein Faß ohne Boden oder einen Schuldenschnitt. Das waren deutlliche Worte. Wer bitte soll bis dahin Griechenland finanzieren? Man hätte vor drei Jahren den Grexit durchziuhen müssn, jetzt wird er in 2015 kommen. Was soll das? Alle Hilfsgelder dazwischen ohne realwirtschaftliche Anpassung vergeigt. Vollkommen kontraproduktiv, vgl. fortunanetz. Selbst der IWF ist es anscheinend Leid die europoäischen Entwicklungsländer zu finanzieren.Nur Merkel würde auch das gerne bis zur Wahl vertuschen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.01.2013 04:54 Uhr
Holger Baade

Ist ja alles gut und schön, Herr Dr. Leineweber. Aber Sie wissen doch so gut

wie ich, dass überall dort, wo der IWF in der Vergangenheit seine Finger (Geld)im Spiel hatte, ohnehin nur verbrannte Erde zurück blieb. Die nun vom EU/Euro-Schulz beklagte Depression ist - abgesehen vom Zwangskorsett Euro - doch die unausweichliche Folge der vom IWF verordneten Medizin: Austerität. Dass der Würseler Bücher-Wurm das nicht weiß, sei ihm verziehen. Der hat ohnehin keine Ahnung; davon indessen sehr viel.

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Ingrid Hoyer

Wer glaubt Aussagen des IWF?? Ich hoffe, dass sich die EUro-Zone bis dahin verabschiedet hat.

Es besteht immer noch die Chance, dass nach der Wahl sich hier etwas verändert. Leider nur wenn der Deutsche den Mut hat, keinen unserer Politkasper mehr zu wählen. Ansonsten wird die unendliche Geschichte weiter gehen und die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder können wir begraben. Es wird heute schon um jeden Cent gefeilscht, wenn es um die Bildung geht. Ich glaube nicht mehr, dass meine Enkelkinder in Deutschland eine Zukunft haben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.01.2013 23:10 Uhr
Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 18.01.2013 23:10 Uhr

Es geht nicht um die Bildung, es geht um die Finanzierung der Claqueure

Wenn es wirklich um die Bildung ginge, würde man in die Kommunikation investieren, Hard- wie Software orientiert.
Man lässt lieber ganze Landstriche veröden, als dass man sich diesem Thema stellen würde. GEZahlt wird aber später, wenn Deutschland von der realen Strukturkrise erfasst werden wird.
Betrachtet man die grossen Versagenspotentiale der letzten Jahre im öffentlichen und privaten Bereich, stellt man immer wieder fest, mangelnde Analytik und eine Zielosigkeit, die ins Dunkle führen muss.
Man kann nicht, insbesondere bei langfristigen Entscheidungsbindungen, auf Sicht fahren, wenn Nebel in den Köpfen herrscht.

zum Grusse

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Paul Hansen

IWF steigt aus GR Hilfe aus, und die sp. Banken brauchen wahrscheinlich MEHR Hilfe - und wer hilft?

Und noch eins...

auf spiegel, querschuesse etc. - Die sp. Banken (gerade gerettet..?) sitzten bereits wieder auf heftigem NEUEM? Abschreibungspotential.

Erhohlung? Nope - nur Wegschauen.

Frau Merkel, Hr. Schaeuble bitte endlich kapieren.... das mit dem Euro war eine stupend schlechte Idee.... und handeln
Waehrungsreform - NOW.

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18.01.2013, 17:06 Uhr

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