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Entspannung in der Euro-Krise Deutsche Banken wollen EZB-Milliarden früh zurückgeben

 ·  Mit zwei außergewöhnlichen Geldspritzen hat die Europäische Zentralbank um die Jahreswende 2011/2012 die Banken gestärkt. Deutsche Institute wollen noch im Januar anfangen, das geliehene Geld zurück zu zahlen.

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Die deutschen Geldhäuser werden von der Europäischen Zentralbank gewährte außergewöhnliche Krisenkredite womöglich schon bald zurückzahlen. Nach Informationen aus Finanzkreisen wollen die Institute schon im Januar beginnen, das geliehene Geld zurück zugeben. Ende 2011 und Anfang 2012 hatten sie sich das Geld eigentlich für drei Jahre zum Leitzins geliehen.

Vor einem Jahr war die Nervosität groß - die Euro-Krise steuerte einem neuen Höhepunkt zu, die Geldmärkte drohten einzufrieren: In zwei Tranchen vergab die EZB insgesamt rund 1 Billion Euro in einer außergewöhnliche Auktion (LTRO). An deutsche Häuser flossen nach Schätzungen von Analysten 69 Milliarden Euro.

Ab 30. Januar können die Banken wöchentlich zurückzahlen

Vom 30. Januar an haben die Banken nun wöchentlich die Möglichkeit, das Geld aus der ersten Tranche von 489 Milliarden Euro zurückzugeben. Analysten von Barclays schätzen, dass die deutschen Banken schon bei erster Gelegenheit 25 Milliarden zurückzahlen.

Die Commerzbank, die sich insgesamt 16 Milliarden Euro bei der EZB besorgte, hat bereits angekündigt, im ersten Quartal mit der Rückzahlung zu beginnen. Finanzvorstand Stephan Engels will die zehn Milliarden Euro, die sein Haus in der ersten Runde genommen hatte, bis Ende März komplett tilgen. Deutschlands zweitgrößte Bank könne sich inzwischen günstiger refinanzieren als über die EZB, hatte er im November gesagt. Das würde im Grundsatz auch für die sechs Milliarden aus der zweiten Tranche gelten.

Die Deutsche Bank, die sich Finanzkreisen zufolge bis zu zehn Milliarden Euro bei der EZB besorgt hat, hält sich zu ihren Plänen offiziell noch bedeckt. Generell wolle das Institut das Geld nicht auf einen Schlag, sondern in kleinen Schritten zurückgeben, sagte ein Insider.

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