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Eurozone : Einzelhandelsumsatz steigt stärker als erwartet

  • Aktualisiert am

Einkaufstrubel in Köln Bild: dpa

Die Umsätze des Einzelhandels haben auch in der Eurozone zugelegt. Nach einem schwachen Vormonat, gab es im November den stärksten Anstieg seit Oktober 2016.

          Im Einzelhandel der Eurozone sind die Umsätze im November kräftig gestiegen und haben einen Dämpfer im Vormonat mehr als wettgemacht. Wie das Statistikamt Eurostat am Montag mitteilte, lagen die Erlöse 1,5 Prozent höher als im Oktober. Dies ist der stärkste Anstieg seit Oktober 2016.

          Analysten hatten nur ein Plus von 1,3 Prozent erwartet. Der November-Anstieg folgte auf einen schwachen Oktober, als die Umsätze im Monatsvergleich um 1,1 Prozent gesunken waren.

          Den Angaben zufolge legten die Umsätze im November in allen betrachteten Bereichen zu. Besonders deutlich stiegen die Erlöse im Geschäft mit Textilien, Bekleidung und Schuhen. Hier gab es laut Eurostat im Monatsvergleich einen Anstieg um 5,9 Prozent.

          Im Jahresvergleich stiegen die Gesamtumsätze im November um 2,8 Prozent und damit wesentlich stärker als im Vormonat, als die Erlöse mit nur 0,2 Prozent ungewöhnlich schwach gestiegen waren. Auch im Jahresvergleich wurden die Erwartungen von Analysten übertroffen.

          Wie das Statistische Bundesamt vergangene Woche mitteilte, war 2017 für den deutschen Einzelhandel ein Rekordjahr: Der Umsatz wuchs zwischen 4,5 und 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dabei sei der Internet- und Versandhandel der größte Wachstumstreiber gewesen.

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