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Bundesbankpräsident Weidmann „Ich stehe im Feuer“

 ·  Bundesbank-Chef Jens Weidmann bietet EZB-Chef Mario Draghi Paroli und wird zum Anführer einer außerparlamentarischen Opposition. Ein Gespräch über Widerstand in Zeiten der Krise.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (55)
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Emanuel Schwabe

sozialistische EUdSSR versus kapitalistische Ex-UdSSR/China

Die meisten Bürger verharren in ihren alten etatistischen Denkschemata. Der deutsche Bürger ist staatsverliebter denn je und wählt die etatistischen Parteien. Eine liberale Partei existiert nicht. In China haben dieLliberalen unter den Kommunisten um Shanghai herum eine Wirtschaftszone erlaubt, die das Atrribut kapitalistisch verdient; das ist die Ursache des Jahr für Jahr (fast immer) zweistelligen Wirtschaftswachstums. In Russland zahlt der Bürger höchstens 13 % Prozent Einkommenssteuer, wie wir anläßlich der Einbürgerung Gérard Depardieus erfuhren. Davon können wir Deutschen mit unserem kommunistischen Steuersatz von 45% nur träumen. Auch die Pressefreiheit ist in der EUdSSR verschwunden: keine deutsche Zeitung wertet die Tatsache, daß die EZB seit jahren Staatsanleihen von bankrotten Staaten kauft als Gesetzesverstoß, Vertragsbruch (Mastricht) oder gar als Verbrechen. In Frankreicht schweigt Le Monde bis heute darüber, daß Putin Gérard Depardieu einen Paß geschickt hat.

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Otto Kaldrack

weidmann

ach gäbe es doch nur eine partei mit ihm an der spitze!!!!!!!!!!!!!!

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Closed via SSO

Vor diesem Interview

hatte ich eine deutlich höhere Meinung von Weidmann.
Was sollen diese Aussagen eigentlich bezwecken?
Sie sind wertlos bis irreführend und an entscheidender Stelle ausweichend.

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Wolfgang Richter

Sag mir, wo du stehst!

Herr Weidmann zeigt klar, wofür er steht. Das ehrt ihn.
Unsere Europa-Kanzlerin zeigt ebenso klar, wessen Interessen sie vertritt.
Ihr enger Schulterschluß mit Draghi und ihr eindeutiges Im-Stich-Lassen von Weidmann (und das ist noch viel zu wohlwollend ausgedrückt!) zeigt klar, für wen oder was sie steht.
Das schöne , alte DDR-Propagandalied sollte sie aus ihrer aktiven Zeit noch kennen. Es sagt alles.

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Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 01.01.2013 12:08 Uhr

Weidmann - Merkel/Schäuble: guter Cop - böser Cop ...

Bin mir recht sicher dass Weidmann und Merkel/Schäuble nur das Spiel "guter Cop - böser Cop" mit uns spielen.

Wer hier von einer "politischen Union" spricht, die alle Probleme lösen würde ist ergumentiert so naiv dass es nicht mehr glaubwürdig ist:

Wie könnte z.B. in dieser politischen Union:

- die griechische Verwaltung zum Steuern-Eintreiben gezwungen werden?

- die immer wieder angemahnten Strukturreformen in Italien gegen den Willen der ehrenwerten Abgeordneten erzwungen werden?

- eine unternehmerfreundliche Atmosphäre in Frankreich erzeugt werden?

Da gäbe es wohl wieder die lächerlichen, im Maastricht-Vertrag angekündigten Geldstrafen für Pleite-Länder oder erzwungene Haushaltssperren, die locker mit der Drohung von "keine Gehälter mehr für Staatsangestellte, keine Rentenzahlungen mehr, Bürgerkrieg droht" eliminiert werden.

Leider, leider müssen wir uns wohl eingestehen dass in Sachen Euro niemand auf der Seite der deutschen Bürger steht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.01.2013 17:46 Uhr
Mercedes Flamenco

Ich sehe es auch so.

Die führende Kräfte geben uns jeden Tag abwechseln Stofffutter für jede Farbe, wahrscheinlich, weil zu der Situation wenig zu machen ist:
Weidmann 29.12.2012 : "Die Ursachen der Krise sind noch lange nicht beseitigt"
Weidmann 30.12.2012: "Insofern bin ich zuversichtlich, dass wir nach einer kurzen Durststrecke wieder auf Erholungskurs kommen - in Deutschland und im Rest der Welt": Möchte ich gerne glauben, glaube ich leider nicht.


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Joachim Schroeder

Nutzloses Geplänkel!

Betrachtet man den monatlichen Kapitalbedarf der maroden
PIIGS+F Staaten der inwischen durch den Ankauf der fau-
len Staatsanleihen durch die EZB gedeckt wird, so dürfte
die EZB inzwischen selbst zu einem Sanierungsfall ge-
worden sein. Dieser Prozeß der Hintergehung der freien
Kapitalmärkte kann weder mit der salbungsvollen Ansprache
einer Pleitekanzlerin zum Neujahr noch von einem Mario
Draghi, mit der Hoffnung auf den ESM, aufgehalten werden.

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Cornelius Schwarz

unser Engagement

Ich begrüße das Interesse, das in den Leserbriefen zum Ausdruck kommt.

Bei all den hohen Erwartungshaltungen an Weidmann, sollten wir unser eigenes Engagement nicht vergessen. Warum gibt es im Bundestag keine Alternative. Die Blockparteien besetzen die Mandate mit eurokonformen Abnickern.

Das Volk ist nicht vertreten.

Wir müssen dafür sorgen daß wir repräsentiert sind. Zur nächsten Bundestagswahl brauchen wird die

Wahlalternative 2013

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Frank Linnhoff
Frank Linnhoff (wulewuu) - 31.12.2012 11:12 Uhr

Die Ohnmacht des Währungshüters

Sehen wir den Tatsachen ins Auge: die Ohnmacht des Bundesbankpräsidenten ist flagrant in unserem Eurogeldsystem der Mindestreserve von 2,5 % und multiplen Giralgeldschöpfung. Menschlich verständlich, dass sich Herr Weidmann zu weigern scheint, diese Tatsache anzuerkennen. Doch ist dies ein Zeichen von Professionalität? Herr Draghi scheint da aus anderem Holz geschnitzt zu sein, hat er doch offensichtlich begriffen, dass die einzige Aufgabe seiner Behörde darin besteht, den Büttel für die Grossbanken abzugeben.

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Hans-Jörg Rechtsteiner

Weidmann steht im Feuer, doch: Ich steh' im Regen und warte auf Dich, auf Dich

Auf allen Wegen erwart' ich nur Dich, immer nur Dich.
Der Zeiger der Kirchturmuhr rückt von Strich zu Strich, ach, wo bleibst Du denn nur?
Denkst nicht mehr an mich?

Tja, liebe FAZ-Leser, ich fürchte, nicht nur mir, sondern uns allen wird es so gehen: Der Bundesbank-Präsident – und ich gebe Ihnen ja recht: ein ausgesprochen integer und sympathisch wirkender Mann! – läßt uns samt und sonders im Regen stehen. Er selbst steht lieber im Feuer. Wir sollten ihn da rausholen und ihm den wohltuenden Regen einer Kritik der Vernunft und des Gemeinsinns verschaffen. Vielleicht bewegt sich dann doch noch mehr als nur der Zeiger der Kirchturmuhr.

Apropos Uhr: einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünsche ich Ihnen allen!

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Johann Otto

Europa - das ganze ist eine wunderbare Idee...

...aber das war der Kommunismus auch. Treffend und noch immer zutreffend auf den Punkt gebracht, einst von Loriot.

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pedro bergerac

Das schlimmste kommt noch

Die Ursache für diese Krise liegt in unserem Geldsystem. Die Krise ist erst dann vorbei, wenn diesees Geldsystem verändert wird oder zusammenbricht. Da aber dieses System es den Bankeliten und Politdarstellern erlaubt, auf unsere Kosten wie die Made im Speck zu leben, werden sie es nicht verändern wollen. Also müssen wir warten, bis es crasht.

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Uwe Borg
Uwe Borg (Borgward) - 30.12.2012 21:21 Uhr

Er steht also im Feuer.

Fuer einen Mann in seiner Position sollte das nicht erwaehnenswert sein. Kann mir nicht vorstellen, dass Draghi aehnlich larmoyant sich selbst beweihraeuchern wuerde. Wie auch immer, auch wenn seine finanzpolitischen Ueberzeugungen falsch sind, hat er immerhin gezeigt, dass es in der EZB auch ohne die BuBa geht. Ob das in deutschem Interesse ist, auch wenn es bei vielen hierzulande gut ankommt, kann man bezweifeln.

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Peter Blickensdörfer

Bundesbank hat vor 20 Jahren "angemahnt":

"Die Bundesbank hält vor dem Hintergrund der erreichten Konvergenzfortschritte in vielen Mitgliedstaaten und nach Abwägung der noch bestehenden Probleme und Risiken den Eintritt in die Währungsunion ab 1999 stabilitätspolitisch für vertretbar." Und abschließend: " Trotz der erheblichen Fortschritte, . . ., seien bei den teilnehmenden Mitgliedstaaten noch erhebliche Anstrengungen erforderlich, um im gesamten Währungsraum verläßliche Voraussetzungen für eine dauerhafte Stabilitätsgemeinschaft zu schaffen. Der Eintritt in die Währungsunion habe beträchtliche ökonomische Konsequenzen, die bei der Entscheidung sorgfältig bedacht werden müßten. Die Auswahl der Teilnehmer bleibe letztlich jedoch eine politische Entscheidung."
(BVerfG, 2 BvR 1877/97 vom 31.3.1998, Absatz-Nr. (1 - 101)) "Angemahnt": Konsequenzen müssten für eine Entscheidung bedacht werden, aber das Bedachte muss nicht der Entscheidung zugrunde gelegt werden, weil sie eine politische und deshalb vertretbar sei?

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Udo goldstein
Udo goldstein (goldi53) - 30.12.2012 19:27 Uhr

Aufgaben der Politik

Die folgenden Fragen sind die Essenz des Interviews.
Als Nächstes soll jetzt noch die Haftung für die europäischen Banken vergemeinschaftet werden. Das nennt man Bankenunion. Was halten Sie davon? (...)
Was aber dann? (...)
Wenn diese Ansätze von der Politik in dieser Substanz umgesetzt würden, wäre ein Großteil der heutigen Aufgaben politisch aber auch makroökonomisch erledigt. Nebenbei bemerkt: Wenn sich Hr. Steinbrück, anstatt sich über zu geringe Einkünfte als Bundeskanzler zu Echoviren, sich diesem zentralen Thema annehmen würde hätte er sicherlich bessere Chancen gegen Merkel zu punkten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.12.2012 20:18 Uhr
Elisabeth Dreier

Genau dies müsste Steinbrück tun.

Ich kann mir nicht erklären, warum gerade die Partei der kleinen Leute immer bei allen Bankenrettungen vorn weg marschiert. Oder wie die SPD dann für Eurobonds eintritt oder genauso schlimm den ESM vorantreibt um beim kleinen Mann sich das Geld dafür zu holen bzw. einzusparen. Aber mal im Ernst, ich möchte die SPD nicht mehr im Bundestag sehen, auch die CDUCSUFDPGrünen nicht mehr. Den Sumpf gilt es trocken zu legen.

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Paul Banaschak

Jens Weidmann hat recht - er ist kein Held, sondern ein Mann, der seinen Job macht

Im Gegensatz zu Steinbrück und den anderen Politikern macht der Bundesbankpräsident seinen Job auch gut.
Deshalb steht hinter seinem Gehalt auch eine Leistung. Diese Leistung fehlt allerdings bei allen Bundestagsabgeordneten. Deshalb müssten sie für ihre Geldvernichtungsgesetze in Regress genommen werden - und wenn sie nicht zahlen können - hinter Schloss und Riegel gesetzt werden.

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panayotis vlahopoulos

Jens Weidmann argumentiert lieber "ökonomisch"

um seine ideologische Position zu verdecken. Als Monetarist glaubt er nämlich, dass die (Fiskal-)Politik zur Konjunktursteuerung ungeeignet ist, und letztendlich nur Inflation verursacht. Dahinter steht der Glaube, dass der Markt sich von selbst reguliert und die Geldpolitik sich gefälligst auf die Geldwertstabilität zu beschränken hat.
Dass bei stabilem Innen- und Außenwert des EURO die Märkte VÖLLIG versagt haben, scheint ihn nicht zu stören. Die Politik habe das Marktversagen nun mit "Reformen" zu kurieren - nachdem man dem Steuerzahler die Kosten des Marktversagens aufgebürdet hat.
Marktversagen --> Finanzkrise --> Bankenverluste "sozialisieren" --> Fiskalkrise --> sparen, sparen, sparen ...
Für einen Monetaristen (und Schwaben) eine logische Kette, für mich eine Verhöhnung der Opfer dieser Politik.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.01.2013 13:46 Uhr
Svenja Sirisee
Svenja Sirisee (Sirisee) - 02.01.2013 13:46 Uhr

... Diese Opfer mögen sich

... bitte an Herrn Papandreo und die Herren Samaras und Venezilios halten. Die entsprechenden Clans haben Auslands- und Inlandsvermögen genug, um alle Ansprüche locker aus ihrer Portokasse zu befriedigen (aber natürlich: Es sind alles Drachmenkonten, wie bei Mama Papandreo).

Ansonsten sind (Fern-) Opfer der griechischen Eliten: Die Mieter in deutschen Grossstädten, die auch wegen der Immobiliennachfrage von reichen Griechen, höhere Mieten zahlen dürfen; die Sparer, deren Zinsen zusammenschrumpfen, Lebensversicherten u.a.m.. Wir alle zahlen dafür, dass bestimmte Leute in Griechenland und deren über die Welt verstreute Kompagnons gänzlich skrupellos sind und sehr reich geworden sind und nicht daran denken, ihre Beute wieder zurückzugeben...

Und jetzt auch noch nach dem Sozialismus zu schreien, ist wirklich perfide und reine Ablenkung. Erst wenn diese Clans den letzten gestohlenen Euro herausgerückt haben, sollte da überhaupt noch Geld hin ...

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panayotis vlahopoulos

Menschen, viele Menschen ...

viele haben sich das Leben genommen, Tausende (vor allem in den USA) ihre Häuser verloren, Hunderttausende ihre Arbeit (in Südeuropa), viele (in Nordeuropa) ihre Ersparnisse (durch diverse Schuldenschnitte NACHDEM die Banken die Schrottanleihen los waren). Von den zugrunde gegangenen (gesunden!) Unternehmen aufgrund der Rezession, welche die Banken ausgelöst haben ganz zu schweigen. Für Monetaristen, wie Jens Weidmann (ein netter Kerl übrigens ...) sind das Kollateralschäden eines "externen Schocks", "kreative Zerstörung" u.ä. Perversionen der mainstream Ökonomik.
Sie haben aber nur eine rhethorische Frage gestellt, nicht wahr?

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Jürgen Dannenberg

Wer sind

die Opfer dieser Politik die sich verhöhnt fühlen?

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Ralf Gerlach
Ralf Gerlach (Ralf41) - 30.12.2012 17:58 Uhr

Wo fängt Inflation eigentlich an?

Sie wird noch immer geleugnet und als schlimme Möglichkeit nur befürchtet!
Ich benutze z.B. oft Fahrscheine als Lesezeichen; da finde ich kürzlich aus der DM-Zeit eine Vierer-Karte mit dem Preis von 7,50 DM (BVG - Berlin). Heute zahle ich für dieselbe Karte
8,40 Euro, also ca. 16,50 DM. Ein Liter Benzin kostet heute ca. 1,60 Euro; das wären 3,20 DM gewesen; da sind wir doch gar nicht mehr so weit von 5,00 DM entfernt, die die Grünen mal gefordert haben! Viele Preise, ob im Restaurant oder in den Konfektionsabteilungen der Warenhäuser z.B. sind vom Betrag her oft dieselben, die heute aber mit Euro, statt früher mit DM bezeichnet wurden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.12.2012 08:31 Uhr
Eberhard Stoeckel

1959 konnte ich die schönen Ausgaben

der "Bibliotheca Oxoniensis Scriptorum Graecorum et Latinorum" für meistens 7,50 DM in Münster kaufen, seit M. Thatcher kann ich diese Ausgaben für GPD 50 + sehr hohe Postgebühr (keine DHL!) bekommen. Glücklicherweise habe ich aber 1959 ff. Monat für Monat in 3 Bände "investiert", so dass ich jetzt jedes Jahr 1-2 Bände verschmerzen kann - bei Rhein-, Mosel-, Franken-, Ahrwein und natürlich auch italienischem und spanischen Gewächs.
Und wenn man die entsprechenden Bücher von de Gruyter haben will, dann geht es noch mehr ins Geld. Aber die Deutsche Nationallizenz gewährt kostenlose Nutzung der einschlägigen Online-Portale. Dafür sei ihr hier öffentlich gedankt.

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Heino Grenzmann

Lassen sich sich nicht einlullen !

Welches Spiel wird hier überhaupt gespielt? Etwa guter Cop und böser Cop?
Wobei Herr Weidmann nur den (guten Cop) neben Mario Draghi (böhser Cop) auf der europäischen Finazbühne darstellt. Wer So geschickt wie feinsinnig die brisanten Fragen der beiden Interviewer zu diesem Thema beantwortet oder ihnen ausweicht, kann nicht auf den Kopf gefallen sein. Viele könnten in diesem Schmierentheater dabei schnell vergessen, für wessen Seite der Bundesbankpräsident tatsächlich seine Rolle spielt. Er selbst sagt doch ganz deutlich: "Für mich geht es darum, den Euro als stabile Währung zu erhalten und nicht darum, politischen Ansichten ein Gesicht zu geben.", damit hat er für sich selbst gesehen Recht aber er ist damit kein Eurogegner. Ich kann das Schenkelklopfen und Gelächter der beiden Finanzakteure Weidner und Droghi schon bis hierher hören, angesichts der Laudationes vieler Kommentatoren.

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Monika Lorenz

Ach, diese deutchen Gralshüter und Verfechter der reinen Lehre,

die mit ihrem pessimistischen Blabla nichts, aber auch gar nichts bewirken, schon gar nicht bei "den Märkten".
Der einzige, der der Krise gedeckelt hat, ist Draghi. Eccolo.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.12.2012 08:34 Uhr
Eberhard Stoeckel

Expertenstreit

zeigt oft verletzte Eitelkeit. Aber Hellhörigkeit könnte er gewiss zur Folge haben.

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Paul Banaschak

gute Satire

oder glauben sie den Mist wirklich?

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Erwin Stahlberg

Voraussetzungen zum Optimismus sind nicht gegeben

Oben heißt es erfrischend richtig:

„…Anfang der 90er Jahre,
als die Währungsunion gegründet wurde,
hat die Bundesbank angemahnt,
dass man zumindest klare Regeln braucht,
die alle Mitglieder befolgen…“
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D a liegt der Hund begraben!

Vertragstreue ist ein Fremdwort für BRÜSSEL.

Arglist und Gauner-Ehrgeiz beherrschen die dortigen Geister
und keiner traut dem anderen über den Weg.

Das Ganze segelt unter der Flagge „UNION“ und darf nur als

„EUROPAS SCHWARZER HUMOR“

verstanden werden.

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30.12.2012, 13:32 Uhr

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