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Eurokrise Griechenlands Schulden steigen stündlich um 10 Millionen Euro

 ·  Das griechische Finanzministerium hat neue Zahlen zur Staatsverschuldung vorgelegt. Danach sind die Schulden allein von März bis Juni von 280 Milliarden Euro auf über 303 Milliarden Euro gestiegen.

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Die griechische Staatsverschuldung ist auf 303,5 Milliarden Euro gestiegen. Dies ist der Stand von Ende Juni, wie das Athener Finanzministerium am Freitag mitteilte. Ende März betrugen die Schulden demnach noch 280,2 Milliarden Euro.

Nach den vom Finanzministerium veröffentlichten Zahlen erreichte die Staatsverschuldung des Landes ihren bislang höchsten Stand im vierten Quartal des vorigen Jahres. Damals betrug der Schuldenstand 367,9 Milliarden Euro. Im Frühjahr verzichteten dann private Gläubiger im Rahmen eines von der Politik faktisch erzwungenen Schuldenschnitts auf Forderungen in Höhe von insgesamt 107 Milliarden Euro.

Griechenland ist im Kampf gegen die schwere Finanzkrise auf milliardenschwere Rettungskredite der Euro-Länder und des Internationalen Währungsfonds angewiesen. Zudem setzen Griechenland und seine Helfer immer außergewöhnlichere Methoden ein, um die Staatspleite abzuwenden. So gewährte die Europäische Zentralbank abermals Notkredite an griechische Banken, mit denen diese wiederum griechische Anleihen kaufen konnten.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Fassung des Artikels hieß es, der Schuldenstand habe Ende Juli 303,5 Milliarden Euro betragen. Diese Aussage beruhte auf einer falschen Agenturmeldung. Tatsächlich war der Schuldenstand bereits Ende Juni so hoch. Entsprechend fällt die Zunahme der Schulden pro Stunde höher aus als zunächst angegeben.

Quelle: FAZ.NET
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