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Euro-Krisenfonds Unterschiedliche Berechnungen der „Brandmauer“

 ·  Wie groß ist der dauerhafte Euro-Krisenfonds wirklich? Das kommt darauf an, wie man rechnet. 700 Milliarden Euro sind es mindestens.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (17)

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Reinhard Lauterbach

Welche eine Wuerdelosigkeit...

... wenn Herr Schaeuble sagt, er hoffe auf eine wohwollende Reaktion der Maerkte. So haben sich in der Antike die Leute eine wohlwollende Reaktion der Gottheit eingebildet, wenn der Rauch ihrer Tieropfer senkrecht nach oben stieg. Und wenn der Wind ihn verwehte, hatte die himmlische Ratingagentur den Daumen gesenkt. Lebe ich eigentlich im 21. Jahrhundert und in einer Demokratie oder in einem irrationalistischen System, in dem irgendwelche Hohepriester bzw. Politiker einem Moloch namens Markt nicht nur Tier-, sondern auch Menschenopfer darbringen? Marx spricht im Kapital vom "Warenfetisch" oder "Geldfetisch" und meint die Unterwerfung unter unbegriffene Zusammenhaenge des eigenen gesellschaftlichen Tuns. Die Formulierung war metaphorisch gemeint, aber langsam wird sie zur unmittelbaren Beschreibung der Realitaet. Weit hat sie uns gebracht, die sogenannte Marktwirtschaft.

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Hans Eberhard Müller

Das französiche Diktat > Erhöhung auf 1 Billion

Wenn die Kanzlerin den EU Fiskalpakt, der Deutschland auf Ewigkeit bindet, als einen Meilenstein
bezeichnet, schließe ich mich der Äußerung eines Kommentators an, der schrieb, dass nicht die Geldmenge, sondern Gehirnschmalz gefragt ist! Auch der Filmtext, -.-.-denn sie wissen nicht was sie tun, wird mit der Merkelpolitik bestätigt.
Die Exportlüge wird in zwei Zahlen widerlegt: 2011 > deutscher Export 1,06 Billionen stehen einen Import von beachtlichen 0,902 Billionen gegenüber. Der Unterschied beträgt also nur 1/10
Billion, was für unsere Wirtschaftskraft immer noch billiger ist, als diese Verschuldungspolitik!
Man vergleiche auch die diversen Höchstgrenzen für die beiden Rettungsschirme, die sich alle drei Monate geändert haben. Politik die gegen deutsche fundamentale Interessen ist, und mit der ständigen Anpassung, wie früher in der DDR, de facto kopiert wird.
Dadurch ist unsere Zukunft unbezahlbar u. gleichzeitig ist der Euro gefährdet.

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Gerhard Storm

Nicht die Geldmenge, sondern Gehirnschmalz ist gefragt

Die groteske Hin- und Herrechnerei im Bereich um die Billion Euro lenkt ab von der Euro-Schulden Kern. Dieser ist ein systemischer.

Unablässig ist der erfolglose Schäuble dabei, sich immer höhere Schuldenvolumina vom Jasager-Bundestag genehmigen zu lassen. Wirksame Aufsichts- und Kontrollmechanismen zur Kontrolle der ungehindert weiter tätigen Globalspekulanten werden hingegen sträflich vernachlässigt.

Duch diese Nachlässigkeit ist es nur eine Frage der Zeit, wenn die Spekulanten wieder über die PIIGS herfallen. Dass sie sich nach dem überflüssigen Fluten der Banken durch die großzügige EZB sich eine Atempause gönnen, u. manche PIIGS-Staaten sich günstiger eindekcen konnten, heißt noch lange nicht, dass man nun in ungefährlichem Fahrwasser wäre.

Es ist vielmehr zu erwarten, dass schon die nächste Spekulationswelle alle Brandmauern, Schutzwälle, Dicke Berthas u. ähnlich dumme Ausdrücke auch in Billionenhöhe nicht ausreichen werden, den Markt zu beruhigen, wenn dieser Hunger hat!

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Gerhard Storm

Warnungen ohne Wirkung auf Blindwütige

In ihrem blindwütigem Eifer, sog. Brandmauern zu errichten, merken die Euro-Retter - inkl. Schüble - nicht, dass sie einem Fass ohne Boden huldigen, da ein nachhaltiger u. wirksamer Schutz gegen die Risiken nicht angemessen überwachter Spekulation selbst durch immer neue Schirmaufstockungen nicht gewährleistet ist.

Auf diese Problematik weist Bundesbank-Weidmann hin.

Aber der schon lange erfolglos agierende Schäuble macht brav weiter in seinem sturen Euro-Rettungskurs des "koste es, was es wolle".

Es fällt ihm einfach nichts Besseres ein. Das hat man, wenn Politiker u. nicht Fachleute über Sachfragen urteilen.

Das kostet viel Lehrgeld. Schäuble hat noch nicht ausreichend dazugelernt u. kapiert, sonst würde er endlich Schluss machen mit seinem Kurs der Euro-Verbrennung. Und auf Weidmanns Rat hören.

Bei Schäuble macht auch ein Professor Sinn keinen Sinn. Hingegen wäre ein Aufbegehren der dt. Bürger gegen diese desaströs schwache Finanzpolitik durchaus sinnvoll!

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Tim Sonder
Tim Sonder (timbo_em) - 29.03.2012 11:25 Uhr

Wieviel bleibt denn vom Superfonds EFSFESM übrig, wenn man das PIIGS Perpetuum mobile subtrahiert?

Wenn Deutschland seinen Anteil einbringt und dann damit anderen Länder geholfen wird, ist das "nur" eine Transferunion, die ja gem. Lissabon-Vertrag verboten ist. Wenn aber bspw. die PIIGS Geld einbringen um die PIIGS zu retten, ist das....'kreativ'. Folglich kann man von den (EFSF+ESM=) 940 Mrd, die die Finanzminister beschließen werden (das geht aus einem Entwurf für das Finanzministertreffen morgen hervor; die 240 Mrd aber nur im Notfall) den Anteil dieser Länder i.H.v. 36,7 Prozent abziehen.

Das Kernproblem, nämlich die zu hohen Schulden der Staaten, Banken und in manchen Ländern der privaten Haushalte wird mit diesem irren Konstrukt keinesfalls abgegangen. Im Gegenteil. Das Schuldenmachen der einen zu Lasten der anderen kann so munter weitergehen. Wobei versucht wird den Markt auszubremsen. Diese (Rechts-)Unsicherheit wird dazu führen, dass bald jeder Investor, der es kann, einen Bogen um die Eurozone machen wird und bald haben wir dann sowjetisch-japanische Verhältnisse.

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Rolf Jonasson

Nun, das "ungefähre Ende" kann man hier auch recht gut voraussehen, dazu braucht es nur...

.. etwas gesunden Menschenverstand und eine Portion Realitätssinn, was der Grund ist, warum unsere Polit-Clowns es nicht schaffen. Die Geister-Milliarden aus Garantien und Bürgschaften werden sich in naher Zukunft realisieren, dann ist Zahltag. Und genau die Marktteilnehmer, die von dem ganzen Irrsinn in unvorstellbaren Ausmaß profitieren (Banken, Versicherungen, Hedgefonds), werden dann erneut abkassieren, natürlich mit Risikoaufschlag. Und wenn das Risiko sich dann realisiert, werden sie auch wieder "gerettet", damit sie weiter fette Boni an ihre fabelhaften Akteure zahlen können, und weil sie so "systemrelevant" sind. Dieser scheinbar ewige Kreislauf wird dann entweder in galloppierende Inflation münden oder sogar zu einem riesigen Crash führen, weil irgendwann doch jemand merkt, dass das frisch gedruckte Geld aus der Notenpresse eben doch nur unerfüllbare Ansprüche repäsentiert. Und noch etwas geht dabei zügig den Bach runter: Die Illusion in einer Demokratie zu leben, schade.

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 29.03.2012 10:25 Uhr

Das ist auch nett, kein Kündigungsrecht im Fiskalpakt

Wer den Fiskalpakt unterschreibt, bindet sich für die Ewigkeit, was ja dann zu den biblischen Anwandlungen des Herrn Weidmann passt. „Ein Kündigungsrecht ist im Vertrag über Stabilität, Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und Währungsunion nicht vorgesehen“ sagt Kampeter, Staatsekretär im BFM.

„Mit dem Fiskalpakt werden die demokratischen Parlamentsrechte beschnitten – und zwar de facto für die Ewigkeit. Dies ist durch das Grundgesetz nicht gedeckt“, sagte Ulrich von den Linken.

Im BT läuft gerade die Debatte über ESM und Fiskalpakt, das hohe Haus ist schlecht besucht. Wenn ich AM neben Pofalla oder Rösler sehe, fällt mir nichts mehr ein, was für Dreamteams.

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Joachim Schroeder

Ohnmächtig!!

Das Eurospiel erinnert an das Hin- und Herschieben von Geisterarmeen im
Führerbunker, welche in der EU zu Geistermilliarden geworden sind.
Der Unterschied dazu war, daß man 1945 das ungefähre Ende voraus-
sehen konnte.

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Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 28.03.2012 23:54 Uhr

Da ist doch gar keine Mauer -

ich sehe nur Bürgen, die nicht das Schwarze unter den Fingernägeln haben, aber gegenseitig Bürgschaften abgeben. Pleitier A bürgt für Pleitier B und für beide bürgt Pleitier C, für den wiederum Pleitier A und Pleitier B bürgen. Geblendet von soviel Bürgschaften wird Pleitier EZB, der Kreditgeber, die Zinsen für den natürlich bewilligten Kredit an Pleitiers A,B und C auf 0% senken. Das fällt ihm nicht schwer, da Pleitier EZB sowieso im Besitz von A,B und C ist. Aber Pleitier EZB hat ein Geheimnis: Er scheint zu wissen, wie man Papier mit Zahlen bedruckt. Pleitier folgt damit einem alten Rezept der schon vor den Römern bekannten Allchemie, Mist in Gold zu verwandeln. Allerdings wurden viele der Allchemisten wegen Erfolglosigkeit geköpft. Früher!

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Stefan Derrick

Ich versteh's nicht

Ich geb's zu: ich versteh's nicht.

Deshalb habe ich gerade mal "Brandmauer" nachgeschlagen (online natürlich, weil mir der Weg zum Bücherregal zu weit ist). Da steht z.B.: "eine spezielle Mauer zwischen zwei aneinandergebauten Gebäuden, die verhindern soll, dass bei einem Brand das Feuer von einem Gebäude auf das andere übergreift". Aber in diesem Bild lässt man das Feuer in einem Gebäude doch wüten - hauptsache, es springt nicht über. Von Feuerlöschen ist nicht die Rede. Müsste man diese Rettungsschirme (auch lustig, weil es ja nicht regnet, sondern brennt) dann nicht eigentlich "Sprinkleranlage" nennen? Die Schlagzeile wäre dann: Unterschiedliche Berechnungen der "Sprinkleranlage".

Klingt irgendwie doof, oder?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.03.2012 11:33 Uhr
Carsten Hensch

Dummerweise...

...will man, um in der bildlichen Sprache zu bleiben, mit der "Brandmauer" das lichterloh brennende Gebäude zusammen mit den noch nicht (so doll) brennenden Gebäuden zusammenpferchen. Genau so doof.

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 28.03.2012 22:19 Uhr

Es ist eigentlich egal, wie man rechnet

Das ist die Taktik, die nicht nur den Bürger völlig kirre macht, sondern auch die Abgeordneten. In der FTD war gestern ein Artikel dazu, Verwirrung um die Milliarden für den Superschirm, der durchaus zur Realsatire taugt.

Wir können doch davon ausgehen, egal, ob der ESM nun 500 Mrd. oder 700 Mrd. hat, dass wir alle ab Sommer zusätzlich für insgesamt 940 Milliarden Euro anteilig haften müssen, nur hat Herr Mussler vergessen das zu erwähnen und die Koalititon hat das gestern den Abgeordneten auch nicht erzählt.

Jens Weidmann verweist unterdessen auf die Bibel und warnt vor Größenwahn. "Genauso wie der Turm von Babel wird auch die Mauer aus Geld niemals den Himmel erreichen. Wenn wir diese immer höher und höher machen, werden wir hingegen immer neue Probleme bekommen - finanzielle wie politische".

Es wäre "zielführender", wenn er endlich Klartext reden würde. Seine verklausulierte Sprache macht die Sache nicht besser.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.03.2012 12:28 Uhr
harm zorc
harm zorc (toughdown) - 31.03.2012 12:28 Uhr

Wahrscheinlicher ist,

dass zu Schulden immern Neue dazu kommen, anstatt die Tilgung. Besonders, weil damit die
alten Vorteile wieder (an der Gaderobe der EZB) zurückgegeben werden müssen. Das hält kein Greek aus, dazu ist er viel zu stolz. Das Doofe ist nur, alsbald sind alle anderen auch Greeks, sie haben es nur hinter der Greeksfrage versteckt. Wenn La Franze ein bischen platt
ist, sind Spanien und Italien platter.

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 29.03.2012 12:07 Uhr

Turmbau zu Babel: Und der HERR sprach:

Siehe, es ist einerlei Volk und einerlei Sprache unter ihnen allen, und haben das angefangen zu tun; sie werden nicht ablassen von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun. Wohlauf, lasst uns herniederfahren und ihre Sprache daselbst verwirren, dass keiner des andern Sprache verstehe!
Also zerstreute sie der HERR von dort alle Länder, dass sie mussten aufhören die Stadt zu bauen.

.

Was will Weidmann uns damit sagen? Keine Abschaffung der Nationalstaaten, keinen Fiskalpakt und keinen ESM? Denn beides ist zum Verderben aller oder wie soll ich das nun interpretieren? Und wo bleibt der HERR, der dieses verhindern könnte?

Herr Weidmann, bitte nennen Sie das Kind endlich beim Namen, was haben Sie anderes zu verlieren als wir? Heute war die erste Lesung im BT, noch wäre Zeit...

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Karsten Krug
Karsten Krug (kkrug) - 28.03.2012 21:55 Uhr

"Bürgschaft" oder "Haftungssumme" sind die richtigen Wörter

ist Banker-Neusprech, und jedem der sich mit Brandschutz auskennt weiß, dass wenn eine Brandmauer in Funktion tritt, dann ist das Bauwerk abgefackelt.

Auch sind diese Bürgschaften nicht nur reine Papiertiger, denn DANN bräuchte sie keiner. Es ist so, dass diese Bürgschaften eines Tages fällig werden werden.

Jeder sollte sich das alte Sprichwort: "wer bürgt, der wird gewürgt" genau durch den Kopf gehen lassen. Denn entweder stehen wir eines Tages fpr diese Summen gerade, oder der Euro geht vor die Hunde wie schon viele "Fiat Money" Währungen vor ihm.

Wer sich wundert, dass der EFSF jetzt erweitert wurde, der tut mir leid, da ihm wohl nicht zu helfen ist. Die "Rettungsschirme" werden so lange erweitert, bis die Schulden komplett "garantiert" sind oder Länder aus dem System aussteigen.

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Friedrich Wilhelm Preuß

ESFS ESM Türme zu Babel

Da sagt der Präsident der Deutschen Bundesbank ein wahres Wort: ESFS und ESM sind wie der Turm zu Babel: Gott strafte und zerstörte. Auch unsere Politiker, die sich Gott gleich wähnen, werden scheitern!

Es gibt eine Partei, die sagt: Jetzt Schluß machen mit dem Spuk des Euro und der EUdSSR. Im Programm der "Partei der Vernunft" (pdv) liest man:

"Jegliche Zahlungen an andere Staaten, eine Transferunion, EU-Wirtschaftsregierung, Eurobonds
und „Euro-Rettungsschirme“ (Bailout, ESM, EFSF oder ähnliche Regelungen) werden
abgelehnt."

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Ulrich Dinkelbach
Ulrich Dinkelbach (Roxi1) - 28.03.2012 21:22 Uhr

Wozu ESM & Co. ?

Wozu benötigen wir überhaupt eine Brandmauer, wenn die offenen Target2-Salden angeblich ohnehin von der EZB garantiert werden, wie unsere Bundesregierung behauptet.
Soll doch die EZB die Rechnung zahlen, ausländisches Kapital jedenfalls will nicht mehr haften und D sollte es auch nicht weiter tun. Brandmauer, firepower, Rettungsschirme, Schutzwälle, Bazooka, Dicke Bertha, man kann diese Vokabeln nicht mehr hören!

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Jahrgang 1966, Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.

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