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Euro-Gegner in der Bundesbank? „Diese Behauptung ist völlig haltlos“

 ·  Die Bundesbank wehrt sich gegen den Vorwurf, in ihren Reihen gebe es „echte Euro-Gegner“.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (48)
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Reinhold Wuest

Wie die roten und grünen Kommissare

fallen die EU-Maniker über die Fachleute her, die ihnen etwas verkünden, was sie nicht hören wollen. Der Geist dieser bunten Kommissare scheint überfordert, denn sie können nur zwischen Freund und Feind unterscheiden. Wer nicht für uns ist, ist gegen uns! Das haben wir doch schon mal irgendwann gehört! Wer nachdenkt und es ausspricht, ist suspekt, verdächtig und gehört überwacht. Das ist das Ergebnis dieser "asymmetrischen Demobilisierungsstrategie" der Marke Merkel, der die rot-grüne Verdummungsphase der political correctness vorausging, in der die Probanden lernten, sozial unerwünschte Äusserungen zu unterlassen und die Schere im Kopf zu nutzen. Mein Lesetipp: Stanislaw Lem.

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Manfred Kaiser

Euro-Gegner in der BuBa

Wir können nur hoffen,daß es diese gibt !

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Peter-Paul Gansen

Raus mit der Meinung!

Ich bin sicher, dass es in der Bundesbank, dem Bundestag, den Medien und der Wirtschaft etliche Personen gibt, die erkannt haben, dass der Euro nicht funktioniert und Europa kaputt macht. Nur trauen sich in unserer Feigling-Pseudodemokratie eben die wenigsten, dies auch offen zu sagen - noch. Nur Mut, der Sozialismus der DDR wurde auch überwunden.

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Gerd Kintzel

Nicht die EZB - Draghi ist das Problem.

Draghi will mit allen Mitteln eine europ. Bankenaufsicht nach italienischem Muster einrichten. Das Problem ist dabei allerdings, daß es Draghi selbst war, der als Chef der ital. Zentralbank noch vor wenigen Jahren ein System maroder Schattenbanken aufbaute, bei denen das Risiko von den Banken und Eigentümern weg hin zum Steuerzahler verlagert wurde.

Draghi will mit dieser Politik fortfahren und mischt sich gleichzeitig in die staatseigensten Wirtschaftsprobleme ein, in dem, wie er es bei bei Monte Dei Paschi vorexerzierte, Ramschkredite aufkauft, verbrieft und wenn nicht durch die EZB direkt, dann doch durch EIB finanziert. Und schon liegt das Problem wieder beim Steuerzahler - genau die Situation, die doch zukünftig verhindert werden soll.

Draghi wird aus der EIB "die" europ. Bad-Bank machen - wenn man ihm nicht rechtzeitig auf die Finger klopft. Wenn die Poltik ihn schon nicht bremsen kann, dann hoffentlich unser Verfassungsgericht.

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Erwin Stahlberg

Die EU-BILANZ-Zahlen werden immer röter

Und wenn die EU über einen MILLIARDEN-ETAT
für e i g e n e Werbezwecke verfügte
--- es würde ihr nichts nützen.

Auch die besten Werbefachleute von der Welt
müssen vor g e w i s s e n Wahrheiten kapitulieren.

Mist kann man halt nicht für Gold verkaufen!

Darum sagt uns auch unser großer Philosoph
Arthur Schopenhauer (1788-1860):

„Mit der Wahrheit kommt man weit.“

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Paul Pauländer

Ob das BVG eine Grenze zieht, ist ungewiss.

Also ziehen wir doch die Grenze selbst. Als "Souverän" mit dem Wahlzettel ! Der bereits über die Köpfe der Bürger hinweg angerichtete Schaden ist zwar nicht mehr gut zu machen, aber das größte Fiasko (Eurobonds) kann noch verhindert werden. Im September AfD. So ne Art Notwehr für ein betrogenes Volk.

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Elisabeth Dreier

Welche Turbulenzen bzw. Krisen haben wir noch nicht erlebt?

Haben wir in den letzten Jahren nicht schon sämtliche Krisen erlebt? Und daraus gelernt, dass ein Eingreifen der Zentralbanken bzw. der Staates nur zu mehr Umverteilung und langfristig zu noch mehr Unsicherheit führt. Die Märkte für Anleihen, für Aktien, für die Währungen wurden dadurch immer nur kurzfristig beruhigt. Aber dafür wurden sehr viele Staaten an den Rand einer Staatspleite gebracht, mit den Folgen von Rezession und stetem Gelddrucken. So kann es doch nicht weitergehen. Also warum lässt man sich da überhaupt beschimpfen. Die Bundesbank hat das Recht im Rahmen der Gesetze für Sicherung der Stabilität des Finanzsystems einzutreten und die Einhaltung der Gesetze dies auch von der EZB einzufordern. Sie muss es sogar, denn sie gehört noch der Bundesrepublik, auch wenn sie faktisch dem ESZB(Europäische System der Zentralbanken) unterstellt wurde, wie auch die EZB.
Und wenn das BVG diese Klage abweist, muss man dieses Institut zuerst abschaffen bzw. grundsätzlich überholen.

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Dr. Emil Andabak

Bundesbank und EURO-Gegner

In der Tat ist es so, daß im Bundesfinanzministerium und in der Führungsebene der Bundesbank die Geldpolitik der ECB genau beobachtet wird. Dort ist man nicht immer mit der Vorgehensweise der ECB einverstanden. Das führte in der Vergangenheit dazu, daß der EX-Bundesbankchef, Herr Axel Weber, nicht ECB-Chef wurde. Die Frage der EURO-Rettungschirme wird demnächst vor dem BVerfG in Karlsruhe entschieden. Bundesbank hat ihre Stellungnahme, die offenbar der ECB nicht mundet, abgegeben. Die anstehende Entscheidung des BVerfG`s könnte u.U. dazu führen, daß ECB nicht mehr weder willens noch in der Lage sein werde, unbegrenzt Staatsanleihen der Staaten aufzukaufen. Um Stimmung zu machen, keilt ECB aus Angst davor auf plumpe Art und Weise gegen Bundesbank. Also, glaubt man in der Führungsebene der ECB, daß in den Reihen der Bundesbank EURO-Gegner am Werke sind. Dümmer geht es kaum.

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Peter Nicol
Peter Nicol (pnicol) - 18.05.2013 07:39 Uhr

Können wir noch dem BVG vertrauen?

schon einmal hatte ein hohes deutsches Gericht den falschen Betäuerungen der Vertreter der Bundesregierung "geglaubt". Danach wurde er Bundespräsident.

Von Schäuble und Merkel kann man bestimmt nicht sagen, daß sie Zweifel am Euro und dessen notwendige "Rettung" haben.

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Gert Müller

Etikettenschwindel

Die derzeitige Debatte über Europa ist ein Etikettenschwindel. Es geht nicht um das eigentliche, das politische Projekt, nämlich die Integration Europas als Weg der Vernunft zur Sicherung der Interessen des alten Kontinents in der Welt des 21. Jahrhunderts. Dieses Europa ist statt dessen umgebogen worden zu einem Projekt und Objekt des internationalen Finanzkapitals, das mit den Lebensinteressen von 450 Millionen Europäern nicht übereinstimmt.
Der erste Schritt dazu war die Gründung der Europäischen Währungsunion gewesen, dieses „großen Irrtums, dieses abenteuerlichen, waghalsigen und verfehlten Ziels, das Europa nicht eint, sondern spaltet“ (Ralf Dahrendorf 1995). Zu seinem Sarg-nagel wurde dann der klammheimliche Beschluß der europäischen Staats- und Regierungschefs im Mai 2010, die No-bail-out-Klausel des Maastricht-Vertrags auszuhebeln, ein veritabler Vertragsbruch.

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Klaus Letis

Wer nicht bedingungslos für Draghis Ideen stimmt ist gegen den Euro?

Natürlich möchte Draghi bis zum Ende seiner Amtszeit Ruhe haben.

Das wollten sie alle, die jeweils kurzfristige Maßnahmen ergriffen haben und Regeln gebrochen haben, um ihren Hintern zu retten. Deshalb das Programm. Geldpolitik mit Regelbrüchen als Ersatz für Strukturreformen mit realwirtschaftlichen Effekten.

In dieser teuer erkauften Zeit ändert sich offensichtlich nichts.

Dieses südländische Klein-Klein ohne langfristige Perspektiven kennt man bereits aus Italien.

Albernen Behauptungen und Stellungnahmen, welche doppelt so lang sind, wie die der Meinungsgegner, machen die neue Währungspolitik der Sozialisten(G. Schröder) und der Südländer(Sarkozy) dem deutschen Bürgern Angst und Bange. Die Stabilität der Währung spielt hier in den Köpfen der Menschen aufgrund der historischen Erfahrungen eine sehr große Rolle.

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Hans Lutz Oppermann

ESM ist unantastbar

Im ersten Urteil zum ESM hat das BVG grundsätzlich den ESM für zulässig erklärt, obwohl er in seinen Rechten über dem Gesetz steht, keiner parlamentarischen, noch einer juristischen Kontrolle unterliegt, seine Mitglieder immun sind und der Vertrag nach Ratifizierung unwiderruflich ist.

Also, es ist doch völlig gleichgültig, was jetzt das BVG beschließt, für den Gouverneursrat ist das doch unerheblich und nicht binden, weil er ja über der nationalen Rechtsprechung steht, wer will das Urteil durchsetzen.

Über unser Währung herrscht der Gouverneursrat, komme was wolle.

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fritz Teich

Man muss das Scheitern von "Europa" immer als reale Moeglichkeit mitdenken

Und die Geschwindigkeit und das Ziel den realen Moeglichkeiten anpassen, sonst wird da nie was draus. Wenn wir uns an die europaeische Telephonnummer erinnern und die Besoffenheit eines Staatsrechtlers im hoechsten Staatsamt von neuer "europaeischer" Staerke, dann ist das jedenfalls in seiner urspruengtlichen Form sicher ueberholt. Ein kluger spanischer Aussenminister hat einmal gesagt, dass es auf diese eine Nummer nicht ankommt, wenn es wirklich etwas zu bereden gibt. So isses auch auf anderen Gebieten. Die Welt geht nicht gleich unter, wenn nicht alle Kinder sofort ihren Willen kriegen.

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Horst Rachinger

Dragi - vom Ehrgeiz und Geltungsbedürfnis zerfressen

Natürlich verstößt die EZB gegen das gesetzliche Verbot der Staatsfinanzierung. Darunter fallen auch Umgehungstatbestände. Ich habe große Achtung vor unserer Bundesbank, die durch ihre Konsequenz und Gesetzmäßigkeit die Hüterin unserer Währung war und diese nicht verkommen ließ zu einem Stück Papier wie heute den Euro. Draghi ist für mich ein Fall für die Justiz, die es aber im rechtsfreien Raum der Eurozone nicht mehr gibt. Doch die Gerechtigkeit wird auch ihn einholen - auf die eine oder an dere Weise. Und unsere Politschranzen aller Couleur auch. Schäuble wird dabei einen ehrlosen Platz einnehmen.

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Kasper Raber

Endlich

Natürlich gibt es in der Bundesbank Euro Gegner. Woher weht denn der Wind der Afd?

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Hans-Jörg Rechtsteiner

Völlig haltlos...

Schon typisch: BILD hält das Stöckchen hin und alle springen drüber, der sachliche Gehalt mag so bodenlos dumm sein wie er will. Und von der Bundesbank hätte ich – wenn überhaupt – eine Stellungnahme des Inhalts erwartet, man habe nichts gegen den Euro, wohl aber gegen die Politik, die mit ihm betrieben wird.

Wir erleben derzeit eine konzertierte Medienaktion, die politische Vorgänge von ihrem sachlichen Kern befreit und sie personalisiert und emotionalisiert. Der vorliegende Fall ist ein Paradebeispiel dafür. BILD ist Vorreiter dieser Propagandamasche und wird von den sogenannten Qualitätsmedien bedenkenlos abgekupfert. Da ist tatsächlich kein Halten mehr.

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Dieter Vieler

Das eigentliche Problem:

Um den € noch eine Weile länger zu halten müssen fortwährend Verträge, die die €-Länder selbst geschlossen haben, verletzt werden und die Verfassung in D gebrochen werden.

Erst danach kommt dann der unvermeidliche finale Zusammenbruch des € aus ökonomischen Gründen.

Was zurückbleibt ist dann ein in seinem Selbstverständnis versehrtes Europa, welches sich aus Ländern zusammensetzt, die sich feindselig gegenüberstehen und wirtschaftlich ruiniert sein werden.

Wer klar denkt, der muss im Interesse der Zukunft Europas die Weichen für einen KONTROLLIERTEN Ausstieg aus dem € stellen.

Daher ist derzeit die einzige wählbare Partei in D die AfD.

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 17.05.2013 21:56 Uhr

"echte Euro-Gegner" wird es erst geben

wenn die Vernunft und "echte Europäer" diese EU-Monsterbürikraten gestoppt haben - für ein friedliches Europa der Menschen, nicht der geldgeilen Banken und dreckiger Regierungen, die Stimmen auf Schulden kaufen statt anständg national zu arbeiten. Dann werden die Versager laut sagen, dass sie schon immer und so weiter.....
Politiker eben.

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Horst Schmidt

So weit ist es gekommen

Draghi setzt einseitig die Interessen der Schuldenländer durch und wir haben zu schweigen. Dieser Albtraum wird erst zu Ende sein, wenn sie uns bis auf das letzte Hemd ausgeplündert haben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.05.2013 01:24 Uhr
Ellen Schreiber

Ein Ende haben wird dieser Irrsinn auch

wenn diejenigen, die das alles zu verantworten haben ("Rettungspakete" etc) im Herbst von den Wählern abgewählt werden. Unsere sogenannte Demokratie ist zwar sehr träge, aber im September ist DIE Gelegenheit, mit diesen Verbrechern abzurechnen. Es kann sich kein Wähler rausreden, er hätte nicht die Wahl gehabt zwischen dem Untergang zusammen mit Merkel und ihrem Politbüro namens Bundestag und der Ausbeutung durch diese EU-Hörigen und einem demokratischen Neuanfang mit der AfD.

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Gerhard Storm

EZB-Wut ist Reaktion regelwidriger Dummkopf-Politik auf notwendige Schelte der Dt. Bundesbank!

Eine Finanzpolitik, wie sie der €-rettungsverrückte EZB-Diktator mit seinen Giftgeldgeschützen ankündigt bzw. durchführte, wird mit Recht von der Dt. Bundesbank kritisiert bzw. abgelehnt. Da die EZB im Rat nur eine einzige brauchbare dt. Stimme - Jens Weidmann von der Dt. Bundesbank - hat, werden die dt. Interessen von den Sorglosstaaten u. den mit diesen sympathisierenden Staaten regelmäßig überstimmt. Die wiederholten Warnungen Weidmanns wurden von den EU-EZB-Dummkopf-Finanzierern überhört. Deshalb ist es kein Wunder, dass Weidmann der EZB in einem Gutachten die Leviten gelesen hat. Der riesige Umfang des EZB-Gegengutachtens – es ist fast doppelt so lang - lässt auf Probleme dabei schließen, die EZB-Dummkopf-Finanzoperationen zu begründen. Denn es gibt keine vernünftige Begründung. Zu offenkundig regelwidrig ist der geplante unlimitierte Ankauf wertloser Sorglosstaaten-Anleihen. Dass BVerfG wird sich von der EZB-Dummkopf-Politik nicht beeindrucken lassen u. Draghi Fesseln anlegen!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.05.2013 04:20 Uhr
Holger Baade

Was das "Fesseln anlegen" betrifft,

fürchte ich, sind Sie viel zu optimistisch.

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Andreas Donath
Andreas Donath (adoc) - 17.05.2013 23:31 Uhr

Wie können Sie noch irgendwelche Hoffnungen in Voßkuhle & Co. setzen?

Diese Leute sind Gewinnler des Merkel-Blockparteien-Systems und werden den Teufel tun, endlich einmal juristisch zu entscheiden. Sie werden einmal mehr politisch entscheiden, damit das System - ihr System - weitergeführt werden kann. Das Ganze wird wieder einmal in einige blumige Formulierungen gekleidet, aus denen man das herauslesen kann, was man gerade möchte. Der Kern dieses auf Lug und Betrug aufgebauten Systems - ich nenne es das System Draghi - wird nicht angetastet werden, schon damit die Verfassungsrichter ihren eigenen Leuten, und dazu zählen eben die Merkels, Schäubles und Steinbrücks, nicht ans Bein pinkel müssen. Voßkuhle & Co. haben uns schon viel zu oft enttäuscht.

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17.05.2013, 16:58 Uhr

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