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EU-Studie Ein Dutzend EU-Länder gilt als instabil

 ·  Nach dem neuen Euro-Stabilitätspakt soll die EU-Kommission regelmäßig die Staaten nach „wirtschaftlichen Ungleichgewichten“ untersuchen. Jetzt hat die Kommission ihre erste Studie dazu vorgelegt.

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Dieter Spethmann
Dieter Spethmann (dspeth) - 15.02.2012 18:06 Uhr

Monti: Bundestag soll nichts mehr zu sagen haben, EU-Parlament aber alles

Monti: „Die nationalen Parlamente … die Legitimation der kollektiven europäischen Entscheidungen kann nicht bei ihnen liegen.“ Aha. Monti hält den Deutschen Bundestag für überflüssig. Für ihn ist die EU etwas höheres, das höhere Rechtsgut. „Da sie (die nationalen Parlamente) auf … national abgeschlossene Meinungen ausgerichtet sind, berücksichtigen sie nicht alle Gesichtspunkte und nicht alle in Einklang zu bringenden Interessen … Sie sind im übrigen zu zahlreich, um alle einbezogen werden zu können … Der einzige Rahmen, in welchem diese Aufgabe wahrgenommen werden kann, ist das Europäische Parlament.“ Die Katze ist aus dem Sack. Hier haben 85.000 Luxemburger einen Deputierten, aber nur 850.000 Deutsche einen. Noch Fragen? Das EU-Parlament soll in die deutsche Kasse greifen können – Budgethoheit des Bundestages ade. Und das will der Deutsche Bundestag mit dem ESM absegnen?

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Jörg Addicks (JADH) - 14.02.2012 20:48 Uhr

Endlich rückt dieser Aspekt der kollektivistischen EU-Gleichmacherei ins …

…. Licht der Öffentlichkeit. Das Lesen der Verordnungen 1174/2011, 1175/2011 und 1176/2011, sämtlich vom 16.11.2011, öffnet dem letzten Gutgläubigen sicher die Augen. Wie im Artikel schon erwähnt, gelten nämlich nicht nur Leistungsbilanzdefizite, sondern auch Leistungsbilanzüberschüsse als Ungleichgewichte. Wird ein „übermäßiges“ makroökonomisches Ungleichgewicht festgestellt, soll ein Bestrafungsverfahren ausgelöst werden.

Für Deutschland heißt dies: Allein wegen seiner Überschüsse kann es die maroden Staaten der Eurozone finanzieren. Wegen seiner Überschüsse könnte es künftig aber auch bestraft werden.

Wer noch einen Beweis dafür suchte, dass die EU-Integrations- und Harmonisierungspolitik zur Gleichschaltung der Volkswirtschaften führt, findet ihn in den Verordnungen schwarz auf weiß.

Eine Erläuterung zu den Entwürfen der Verordnungen findet der Interessierte beim CEP/Freiburg.

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