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EU-Nettozahler Deutschland bleibt Zahlmeister

 ·  Deutschland ist mit einem Defizit von knapp 9 Milliarden Euro auch 2011 wieder mit Abstand der größte Nettozahler der EU gewesen. Die größten Profiteure in der EU sind Polen, Griechenland und Ungarn.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (18)

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 22.09.2012 09:59 Uhr

Die Bilanz der Deutschen Bank

weist etwas über 1,1 Billionen € aus, also ist die Frage des Brüsselgeldes eher eine Marginalie.
Trotzdem müssen für jede Milliarde rund 20 Tsd. Leute 1 Jahr Vollzeit arbeiten, das ist nicht ganz
unbeträchtlich. Die Nettoempfänger sparen diese Afwändungen ein und können international mit geschenktem Geld einkaufen. Das haben alle Schuldner auch zur Genüge extra getan.

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Peter Wiener

Größter Nettozahler EU und größter Nettoretter in der Eurozone ...

.... ist Italien - wieder einmal:
Relativ zur Wirtschaftsleistung zahlt Italien 2011 den höchsten Beitrag - nicht zum ersten Mal.
Bei ESM/EFSF ist es saldomäßig dasselbe: Bereinigt um die ausstehenden Forderungen zahlt Italien 120 Mrd. netto ein, D. profitiert für ca. 150 Mrd. (=Nettoempfänger).
Schade dass man zu solchen Fakten keine Artikel von Hrn. Piller liest.

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Jan  Tucholsky

Interessante Grafik

Es lohnt sich im Haushaltsbericht die entsprechende Grafik unter die Lupe zu nehmen. Man betrachte die %BNI - Kurve und vergleiche die Werte von Deutschland und Luxemburg. Wenn die Deutschen bluten müssen, was trifft dann auf die Luxemburger zu? Vielleicht hatte Frau Reding diese Kurve im Kopf, als sie in München ihre Lehrstunde zum besten geben wollte.

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Heinrich Seneca

Nettozahler vs. Nettoempfänger

Wenn man die absoluten Zahlen sieht, kommt man gleich drauf, dass Deutschland fast komplett für den Hauptbegünstigten Polen in der EU zahlen könnte.
Seitdem Tusk die Regierung bildet, scheint es keine Reibereien mehr zwischen den Nachbarn zu geben, was nichtzuletzt durch die Transfers aus Brüssel nachvollziehbar wird.

Erstaunlich ist, dass relativ Italien der größte Nettozahler in der EU ist und Deutschland erst an 5. Stelle liegt.

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Kobech Franz

Bitte jetzt aber mal die Kirche im Dorf lassen!

Der Bericht ist seinem Aufmacher nach manipulativ und damit grenzwertig! Er eröffnet dem Foristen die - unsachliche! - Vermischung völlig getrennt zu 'kritisierender' Sachverhalte wie den EU HH 2011 einerseits und den sehr fraglichen, aktuellen Rettungshype durch ESMF/ESM andererseits.

Der EU-Haushalt, seine Finanzierung und Rückflüsse sind Folge einer weit überwiegend bejahenden Entscheidung pro EU! Bei der Größe Deutschlands und seiner Volkswirtschaft dürfte es wohl nicht verwunderlich sein, dass in absoluten Zahlen D der größte Nettozahler ist, was es in langer Vergangenheit nicht immer war.
Relativiert wird die den "Profiteuren" zukommende "Zahlmeisterfunktion", wenn man den Pro-Kopf-Anteil betrachtet: Danach liegt D hinter Luxemburg und Dänemark; bezogen auf den BIP-Anteil ebenfalls immer noch hinter Dänemark!

Jene, die hier alles in einen 'Pott kloppen', sollten sich daher klar zu einer Abschaffung der EU bekennen, statt den D-Beitrag zu kritisieren und den ESMF/ESM zu meinen!

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Horst Johnson

Irgendwann ist Feierabend

Politiker die gegen ihr Volk handelten, Gelder an Lobbys, Ideologien verschwendeten, wurden historisch betrachtet noch immer brennend vom Hofe gejagt. Es kann nicht angehen das man uns hier Märchen vom Euronutzen erzählt, während wir mit über 750milliard. an Target Salden, dazu ESM mit 190milliard.haften.
Wir zahlen in ein System ein welches undemokratisch, nicht legitimiert, Gesetze und Verträge bricht, sowie korrupte süreurop. Politgangster und Bankrotteure unbehelligt-noch dazu mit Prämien ausstattet. Es ist mir egal wie eine Partei heißt, wo sie herkommt, sie soll nur mit dem ganzen faulen Zauber schnellstens aufräumen. Unser Land, unsere Kinder haben eine solch verantwortungslose Politikerkaste nicht verdient.

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Günter Blümel

Realwirtschaft und Finanzakrobaten

Neun Milliarden Euro? Das versenkt ein richtiger Finanzakrobat ja in fünf Minuten ganz alleine. Sieht mir so aus, als ob das eigentliche, teure Problem nicht die EU sei.

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Harald Muller
Harald Muller (FAZguy) - 20.09.2012 22:16 Uhr

Absolute Frechheit,

Das ich als Angestellter für die Polen, Ungarn USW. schuften muss, nur damit die Konzerne Ihre Waren in diesen Ländern absetzen können. Diese EU ist für den normalen Angestellten eine Katastrophe und für die Konzerne profitieren von der EU. Mit dem Euro ist das genau so.
Ich werde eine Radikale Partei wählen, die gegen diesem Euro und Eu Wahnsinn ist.

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Birgitt Ochs

Ich möchte auch

zur "Eurorettung" beitragen.
Bitte um Angabe einer Kontonummer, wohin mein nächstes Nettogehalt überwiesen werden kann.
Und selbstverständlich mit Spendenbescheinigung. Es soll ja alles seine Richtigkeit haben.

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Silvio Stockmann
Silvio Stockmann (Snusel) - 20.09.2012 21:22 Uhr

Warum 9 Mrd. keine Peanuts sind

Sorry ich teile nicht die landläufige Meinung, dass 9 Mrd. Peanuts sind, denn seit ESM etc. haben wir das Gefühl für Zahlen verloren. Dt hat von 1998 - 2008 70. Mrd eingezahlt (FAZ vom 24.05.2010). Ferner hat die EU mal in 2004 festgelegt oder festlegen wollen, dass die Obergrenze bei 7,5 Mrd liegt.. Das zeigt, dass die EU Verwaltung völlig außerhalb jeder Vereinbarungen schon seit Jahren arbeitet und das Wort Controlling wohl den EU Beamten und Politikern nicht bekannt ist.

Die Hauptnehmerländer von 1998-2008 sind übrigens Irl., Portugal, Griechenland, Spanien (und auch Polen) mit 170 Mrd!!. Seit über 10 Jahren finanzieren wir (und hauptsächlich die Briten!) eine falsche Politik bzw. setzen keine Anreize für wirtschaftliches Handeln. Es ist der gleiche Murks, den wir auch im Solidarpakt mit Berlin erleben. Und der Hammer ist: jetzt kommen noch die Mrd aus ESM und EZB oben auf!

Liebe Bundestagsabgeordnete: Stoppt diesen Wahnsinn, denn Ihr habt in erster Linie dem dt. Volk zu dienen

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.09.2012 12:35 Uhr
Kobech Franz

Preis der Demokratie ... !


Die "normative Kraft des Faktischen" läßt leider die begrüßenswerte Petition überwiegend leerlaufen weil überholt; der völkerrechtl. Vertrag ESM ist bereits "Recht" geworden und damit so gut wie unumkehrbar.

Dennoch kein Grund, an den 'demokratischen Spielregeln' nicht unerschütterlich festzuhalten. Denn der Angriff auf TARGET2 könnte eine wesentliche Eigendynamik entfalten zugunsten einer notwendigen Reform des derzeitigen Geldordnungssystems, das Spekulationsgeld der Banken durch ungesetzliche Giralgelder ermöglicht und die Realwirtschaft aussaugt.

Also weiter so; bin schon auf dem Weg der Mitunterzeichnung!

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Ulrike Schütt

Genau, Herr Stockmann, es ist so wie Sie sagen.

Danke auch, für die Zusatzinformationen. Das sollte eigentlich auch im Artikel stehen.
Ein gewisser EU-Kommissar (László Andor, Ungar) lässt sich im Artikel „Deutschland hat die Krise mit verursacht“ darüber aus, dass unsere Wirtschaft zu gut da steht, da wir zu geringe Löhne erhalten. Interessant!
In der Tat werden sowohl beim Länderfinanzausgleich als auch in der EU, besonders in der Eurozone, diejenigen bestraft, die versuchen, solide zu wirtschaften.
Es ist aber nicht mehr möglich. Blöd ist nur, dass die Bürger in Deutschland noch soide wirtschaften, aber dadurch von den politischen Entscheidungen (gegen solides Wirtschaften) schon lange überrollt sind.
Der "Bund der Steuerzahler Bayern" hat auch eine Online-Petition gegen ESM, Target2 und Fiskalpakt laufen, die online auch von "Nicht-Bayern" gezeichnet werden kann und darf. In der Zwischenzeit gibt es schon 44312 Unterzeichner. Nach wie vor kann mitgezeichnet werde. Vielleicht hilft es ja, sich bemerkbar zu machen!

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Albert Sommer

Zitat:

"Deutschland ist mit einem Defizit von knapp 9 Milliarden Euro auch 2011 wieder mit Abstand der größte Nettozahler der EU gewesen. Die größten Profiteure der Transferzahlungen in der EU sind Polen, Griechenland und Ungarn." Daraus folgt, genau diese Depp will Deutschland auch sein das spiegeld der Wähler in seinen Wahlvoten zweifelsfrei wieder. So lange es noch genug kranke in Deutschland gibt, die weiter auf die Ausverkäufer von CDU/CSUSPD/Grüne/FTP setzten wird sich daran nichts ändern!

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Rolf Huchthausen

Fehlallokation von Steuerzahlergeld! Die EU-Subventionen müssen endlich gemacht werden!

Wir erleben das GRE-Drama. GRE hat sich als EU-Mitglied zu einem hoffnungslos korumpierten Entwicklungsland entwickelt, das aber mit tollen Straßen. In GRE wie auch an anderen Orten sind keine nachhaltigen Strukturen geschaffen, die den Einsatz dieser gigantischen Mittel rechtfertigen.

In ESP gehen nun die Autobahnbetreiber pleite, die mit EU-Geld Autobahnen bauen konnten, weil parallel dazu mit EU-Geld gebaute Autobahnen/Fernstraßen mautfrei zur Verfügung stehen. Was ist daran vernünftig?

Das ist die EU-Mittelabflußdoktrin. Ohne Sinn und Verstand. Ich behaupte, der EU-Haushalt kann in 5%-Schritten/a zurückgefahren werden, sodass ein Wettbewerb um knappe Mittel entsteht bzw. ohne nationale Quoten wirklich bedürftige Vorhaben umgesetzt werden. Das alles aber alles auf sehr viel niedrigerem Niveau! Und niemand merkt es!

Heute kennen alle nur den "Topf". Das Ergebnis sehen wir in allen EU-Ländern: Brücken ohne Straßenschlüsse, Kläranlagen ohne Abwasser, Industriegebiete ohne Industr

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.09.2012 08:40 Uhr
Closed via SSO

Die EU ist eine Fehl-Allokation

Subventionen haben noch nie funktioniert, in keinem Land, in keiner Situation. Wenn man Geschenke Subventionen nennt, glaubt jeder, sie dienen einem guten Zweck. So wird Politik gemacht. Der gute Zweck ist: die bequemen Länder nehmen die Geschenke und bestrafen den Schenker, weil er sie so bequem macht. Also liebe Leute, nix mehr verschenken. Ganz einfach aus dem Euro und der EU aussteigen. Dieses Projekt war nicht aufgesetzt, nicht durchgeplant, nicht gesteuert und nicht geregelt; dieses Projekt EU ist ebenso wie der Euro ein Beamten-Mist, wie alle von Beamten entworfenen Regeln- sie dienen nur denen selbst!

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Henk Wilbert

Reding hätte eine Erklärung parat:

„Das wollten die Deutschen doch freiwillig und das ist doch der ganze Sinn des deutschen Gesetzes.
Aber das haben die Deutschen ja wieder einmal nicht verstanden.
Man, denen muss ich auch alles erklären.
Als EU-Kommissarin hat man es wirklich nicht leicht dort.
Selbst für Centbeträge muss man sich noch rechtfertigen.“

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K. Peter Luecke

Gegenüber ESFS und ESM sowie den Target-Verbindlichkeiten ...

... sind das ja inzwischen geradezu "Peanuts" - um in der Bankersprache zu bleiben. Fakt bleibt jedenfalls: Deutschland ist und bleibt DER Finanzier der EU. Ohne D wäre die EU mausetot (und sowieso überflüssig, da es sie ja nur wegen D gibt) !

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Karsten Krug
Karsten Krug (kkrug) - 20.09.2012 19:58 Uhr

Das Polen soviel Geld erhält ist erstaunlich

bis jetzt dachte ich das die Polen gut wirtschaften, aber bei diesem kredenzten Füllhorn muß es ja gut gehen.

Kein Wunder das Polen so fuhig ist, denn es könnte ja seine Prfündeverlieren.

Griechenland ist ein "Faß ohne Boden" ich fordere das "Ende mit Schrecken"....

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Jahrgang 1972, Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.

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