Offiziell will es die EU-Kommission nicht bestätigen. Dabei pfeifen es die Spatzen von allen Brüsseler Dächern. Die EU hat sich von dem Ziel verabschiedet, ihre Treibhausgasemissionen bis 2020 einseitig um 30 Prozent zu senken, um die Klimaschutzverhandlungen wieder in Gang zu bringen. Knapp drei Monate vor dem nächsten Klimagipfeltreffen in Doha lautet die Botschaft der EU an den Rest der Welt nun: Wir senken die Emissionen um 20 Prozent. Schon das ist schließlich eine einseitige Zusage, der sich kaum jemand angeschlossen hat.
Die Welt zieht nicht mit
Klimaschutzgruppen und EU-Kommissarin Connie Hedegaard mag das nicht passen. Sie würden den Klimaschutzvorreiter EU gern zum Vorreiter der Vorreiter machen, um den Rest der Welt mitzuziehen. Dabei haben die vergangenen Jahre gezeigt, dass das nicht funktioniert. Im Gegenteil: Je weiter die EU voranprescht, desto geringer wird der Druck für die anderen, etwas gegen den Klimawandel zu tun.
Von der einseitigen Belastung der unter den Folgen der Wirtschaftskrise leidenden europäischen Industrie ganz zu schweigen. Wäre die Kommission konsequent, würde sie auch die 20-Prozent-Reduktionszusage zur Disposition stellen.
Juchhu - endlich kriegt die Umwelt einen drauf !
Nils Büngener (ztgleser123)
- 05.09.2012, 21:48 Uhr
Einseitige Belastungen der Industrie?
Christian Wrobel (luke123)
- 05.09.2012, 16:04 Uhr
Die Klimablase wird platzen!
Daniel J Hahn (137)
- 05.09.2012, 09:25 Uhr
Richtig
Wolfgang Richter (langweiler2)
- 04.09.2012, 21:57 Uhr
Mit Bleistift und Lineal die Welt retten ...
Peter Schmidt-Fanderl (pxjs56)
- 04.09.2012, 20:10 Uhr