04.07.2012 · RWE darf auf Schadenersatz in Millionenhöhe wegen einer zeitweisen Stilllegung der Atomkraftwerke Biblis A und B hoffen. Das Land Hessen hatte angeordnet, die Meiler wegen der Atom-Katastrophe in Fukushima vom Netz zu nehmen.
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Lügen werden nicht wahrer, wenn man sie wiederholt.
Und schon der Begriff "Atomkatastrophe" ist eine Lüge. In der Region Tohoku - das ist der Nordostteil der japanischen Insel Honshu, in der auch die Präfektur Fukushima liegt - gab es am 11. März 2011 eine Naturkatastrophe, bei der über 810.000 Gebäude beschädigt oder zerstört und über 20.000 Menschen getötet wurden. Durch die Einwirkung dieser Katastrophe wurden auch 14 Reaktorblocks beschädigt, von vier havarierten, weil dort wichtige Sicherheitseinrichtungen fehlten. Das haben wir in unserer Studie "Das deutsche Fukushima-Desaster" aufgezeigt. Es gab aber durch die Reaktorhavarie keine zusätzlichen Personenschäden: nicht einmal die Ingenieure, die sich monatelang in dem beschädigten Kraftwerk aufhielten, wurden verletzt. Fukushima beweist, daß die von irrationalen Ängsten geprägte grüne Denkwelt falsch ist: Leichtwasserreaktoren besitzen NICHT das Schädigungspotential für die Bevölkerung, das ihnen jahrzehntelang angedichtet wurde. Die deutsche Atompanik war ohne sachliche Basis.
Möchte nur mal daran erinnern, dass die ursprünglich
genehmigte und ausgelegte Laufzeit bei Biblis erreicht ist.
Nur durch Gesetzgebung per orga mufti - die nur der Gewinnmaximierung
auf Kosten der Sicherheit Rechnung trug - war diese verlängert
worden. Die Meiler sind abgeschrieben und haben ihr Geld verdient.
Ob ich als Kunde einen Gewinn gesehen hätte, darf mehr als
bezweifelt werden. Aber da hätte ich ja auch klagen können.
"ürsprünglich ausgelegte Laufzeit erreicht"
Das mag sein. Aber drei weitere Jahrzehnte ausedehnter Materialforschung haben bewiesen, daß die ursprünglichen Bedenken hinsichtlich einer "Versprödung" des Stahls im Reaktordruckbehälter durch den Neutroneneinfang der Eisenatome und deren Umwandlung in Kobalt nicht die Auswirkungen haben, die man aus Vorsichtsgründen zunächst kalkuliert hatte. Derzeit werden daher überall in der Welt Reaktorlaufzeiten auf 60 Jahre verlängert.
Klagen bis es qualmt.
Rechts-und Investitionssicherheit muss in Deutschland gewaehrleistet bleiben.
Der Ausstieg ist sowieso nur dazu da Stimmen zu kaufen.
Wenn RWE nicht klagt, klagen die Eigentümer (Aktionäre)gegen den Vorstand.
Das Gericht hat die Klage zugelassen. Glücklicher Weise könnte
man denken. Rechtsstaatliche Verfahren sind mir lieber als "Glücksspiel".
Den Hinweis:Vor Gericht geht es nicht um Gerechtigkeit sondern um die
Beweislage, habe ich vom Rechtsphilosophen Matthias Beltz(1945-2002) in Erinnerung.
Ich wünsche RWE guten Erfolg!
die klage ist meines erachten rechtens. wie kann eine regierung sich
hinstellen, und die atomkraftwerke abschalten lassen, noch sind wir
keine bananenrepublik.
ich darf noch erwähnen, daß ich langfristig gegen atomstrom
in deutschland bin, aber die kurfrisitige abschaltung wird bedrohlich
teuer. man sollte frau merkel die erhöhten stromkosten vom
salär abziehen.
Sie haben eingewilligt ...
... ja natürlich, und auch die Hexen im Mittelalter haben stets gestanden, bevor sie verbrannt wurden. Die Energiekonzerne wurden unter Schröder und Trittin vom Staat massiv erpreßt, anders ist der Verzicht auf viele Milliarden Euro Restumsatz pro Reaktorblock nicht zu erklären.
Ihres Erachtens..
Die großen Energiekonzerne haben in den Atomausstieg mit Brief und
Siegel eingewilligt..
Wenn Sie sich jetzt als Opfer gerieren, ist das nicht sehr glaubwürdig
Steigende Strompreise?
Uns Bürgern ist doch versichert worden, daß durch die Wende
nichts teurer wird! Und Herr TrittIhn dur,fte sogar in dieser Zeitung
behaupten, daß die Strompreise fallen.
Was für Zeiten!
insbesondere als RWE-Mitarbeiter, dass Eigentum in dieser Republik immer
noch als schützenswertes Gut gesehen wird.
Der Ausstieg ist beschlossen und wird umgesetzt, gleichwohl stehen den
Verlierern des Ausstiegs genauso Kompensationen für entgangenen
Gewinn zu, wie den Windbauern, die liefern könnten, aber nicht
liefern dürfen.
Sehen Sie den Zusammenhang?
"Sicherheit der Mehrheit"
Wie viele Unfälle gab es denn in deutschen oder schweizerischen
Kernkraftwerken, die die Sicherheit der Bevölkerung gefährdet
hätten? Keinen einzigen! Und japanische Reaktor-Sicherheitsexperten
haben bei Besuchen in der Schweiz mittlerweile zugegeben, daß es
in Fukushima NICHT zu der Unfallsequenz gekommen wäre, wenn die in
der Schweiz (und damit auch in Deutschland) selbstverständlichen
Sicherheitsstandards vorhanden gewesen wären.
Fast alle Leute, die sich öffentlich (auch in Leserkommentaren) zur
angeblichen Gefährlichkeit von Kernkraftwerken äußern,
haben keine Ahnung, wie ein solches funktioniert, welche physikalischen
und chemischen Zusammenhänge gelten und welche
Sicherheitsstrategien gelten. Vielmehr scheint es eine Art "Codex
Nichtwissen" zu geben: Wer nach Stammtischart auf die Kernenergie
eindrischt, dem wird applaudiert, auch wenn er kein Argument und
keinerlei Sachverstand einbringt.
Versteh schon,
Sie haben halt Eigeninteressen.
Im übrigen finde ich die Klage lächerlich, denn Sicherheit der
Mehrheit geht vor Profit von Minderheiten. Und ich frage mich ernstlich,
wer überhaupt bei solchen Firmen wie RWE und Eon Kunde ist?
Klar, doch.
In beiden Fällen handelt es sich um Chaos-Politik.
Initiiert durch eine Physikerin, was die Tragik maximiert.
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
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