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ESM Asmussen fordert mehr Mittel für ständigen Rettungsschirm

Das deutsche EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen hat die EU-Mitgliedsländer dazu aufgefordert, den ständigen Euro-Rettungsschirm ESM mit mehr Mitteln auszustatten.

© dapd Vergrößern Jörg Asmussen

Das deutsche EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen hat sich für eine Aufstockung des künftigen Euro-Rettungsfonds ESM ausgesprochen. „Die Europäer sollten über das hinausgehen, was schon da ist“, sagte Asmussen mit Blick auf das geplante Volumen des ESM von 500 Milliarden Euro der „Financial Times Deutschland“ (Montag).

Asmussen schlug zur Verstärkung des ständigen Rettungsschirms vor, nicht genutztes Kapital des vorübergehenden Rettungsschirms EFSF im Volumen von 250 Milliarden Euro zu nutzen.

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Eine höherer Schutzwall in Europa sei außerdem entscheidend, um die Mitgliedsländer des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu überzeugen, Geld für ein zweites Rettungspaket für Griechenland zu geben.

Die Europäer erwarteten nach Aussage Asmussens, dass sich der IWF wie beim ersten Rettungspaket für Griechenland wieder mit einem Drittel an der Gesamtsumme beteilige. Bisher will IWF-Chefin Christine Lagarde aber deutlich weniger Geld beisteuern. In vertrauten Kreisen hieß es am Ende vergangener Woche, der Fonds wolle gar nur zehn Prozent der veranschlagten 130 Milliarden schultern.

Quelle: Dow Jones / dpa

 
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