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Kommentar : So geht Klimaschutz – nicht

Solaranlage im Schmuddelwetter: Wie soll die in Deutschland viel Strom produzieren? Bild: ZB

Die Erfolgsbilanz erneuerbarer Energien ist bei näherem Hinsehen erschreckend dürftig. Es gibt bessere Wege.

          Die Erfolgsbilanz erneuerbarer Energien ist bei näherem Hinsehen erschreckend dürftig. Besonders gilt das für die Photovoltaik, aber auch für Biogas und Stromerzeugung auf See. Selbst im Vergleich mit anderen Ökostromerzeugern sind sie überteuert.

          Windmüller an Land erhalten für die doppelte Menge Elektrizität nur die Hälfte des Erlöses, den die Betreiber von Solaranlagen bekommen. Die Klimabilanz der Erneuerbaren fällt gegenüber dem oft gescholtenen Emissionshandel miserabel aus. Mit Blick auf das Ziel der Vermeidung von CO2 ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz eine gigantische Geldvernichtungsmaschine. Daran ändern auch die guten Absichten der Technologieförderung oder einer dezentralen Stromerzeugung nichts.

          Ob die Stromkunden die vielen Milliarden Euro Förderung irgendwann in Form günstigerer Tarife zurückerhalten werden, steht in den Sternen. An den aufgelaufenen Kosten und bestehenden Ineffizienzen ist wohl nichts mehr zu ändern. Dennoch sollten daraus zwei Lehren gezogen werden: Marktlösungen wie der Emissionshandel sind wirtschaftlich überlegen, die Förderung einzelner Technologien durch den Staat dagegen besonders teuer und ineffizient.

          Andreas Mihm

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

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