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Eric Schweitzer : Designierter DIHK-Präsident tritt aus FDP aus

  • Aktualisiert am

Austritt aus der FDP: Eric Schweitzer Bild: dapd

Eric Schweitzer sollte ein wichtiges FDP-Aushängeschild für den Bundestagswahlkampf 2013 sein. Doch nun ist der designierte neue Präsident des DIHK einem Medienbericht zufolge aus der Partei ausgetreten.

          Der designierte Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Eric Schweitzer, ist einem Zeitungsbericht zufolge aus der FDP ausgetreten. Das „Handelsblatt“ berichtete am Montag unter Berufung auf Parteikreise, FDP-Generalsekretär Patrick Döring wolle Anfang kommenden Jahres versuchen, den prominenten Unternehmer zu einer Rückkehr zu den Liberalen zu bewegen.

          Mit dem 47-jährigen Familienunternehmer Schweitzer, Mitinhaber der Berliner Recyclinggruppe Alba, ginge den Liberalen ein wichtiges Aushängeschild für den Bundestagswahlkampf 2013 verloren. Der DIHK spricht für 3,6 Millionen Unternehmen, vor allem kleinere und mittlere Firmen. Der letzte DIHK-Präsident mit FDP-Parteibuch war Ludwig Georg Braun, der Vorgänger des Amtsinhabers Hans Heinrich Driftmann.

          Dem „Handelsblatt“ zufolge sind die Gründe des Parteiaustritts nicht bekannt. Aus dem Berliner FDP-Landesverband sei aber verlautet, Schweitzer sei aus dem Unternehmerlager für seine Mitgliedschaft kritisiert worden. Gerüchte, Schweitzer sei verärgert gewesen, dass er keinen Gesprächstermin mit Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) zu einem Gesetzesvorhaben bekommen habe, wurden demnach im Ministerium als „nicht nachvollziehbar“ zurückgewiesen.

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