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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Entwurf für EU-Richtlinie Versicherungsvertreter sollen Provisionen offenlegen

 ·  EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier will die Verbraucher besser schützen. Beim Abschluss von Verträgen sollen Versicherungsvertreter ihren Kunden künftig ungefragt mitteilen, wie hoch ihre Provision bei diesem Geschäft ist.

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Norman Argubi
Norman Argubi (argubi) - 25.06.2012 14:28 Uhr

Es ist frech

...einer ganzen Branche derartige Vorgaben und Vorschriften zu machen. Es sind in der Regel Selbständige. Welcher andere Selbständige muss derart seine Einkünfte offenlegen. Auch Siemens muss nicht erklären, wie hoch die Marge ist.

Andererseits hilft es auch nicht, weil die meisten die Branche und Systeme nicht kennen. Es ist zumeist dezentral organisiert. Wenn Allianz z.B. 5.000 € Provision zahlt, dann geht diese durch diverse Direktoren und Orgaleiter, zum Generalagenten und dann zum Kundenberater. Der Vertreter bekommt davon nur ca. 1.000 € - 1.500 € ab. Welche Zahl soll man nennen? DENN der Verkäufer weiss doch gar nicht, wieviel tatsächlich gezahlt wird.

Geht der Kunde stattdesse zu einem großen Makler bekommt dieser 4.000 €. Nennt der makler nun diese Zahl hat der Kunde das Gefühl, das er einen teuren Vertrag abgeschlossen hat. Was aber gar nicht stimmt.

Fazit. Je schlechter der Verkäufer, desto billiger erscheint das Geschäft. was für ein Unsinn.

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Marcel Meier

Verbraucher schützen?

Wenn Verbraucher nicht so gleichgültig wären und Informationen einholen sowie sich mit der Materie befassen und ungebildete Drücker verjagen würden- ja dann wäre doch alles i.O.
Aber so wird noch mehr reguliert, noch mehr Papier für den Kunden ausgedruckt und nichts wird sich ändern.

Sei es drum.
Glück auf!

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Gustav Mahler

Finde ich in Ordnung; aber...

das sollte doch auch für andere Branchen gelten. Wäre zum Beispiel gespannt, was mein Zahnarzt dann auf meine Frage antwortet. Oder der Leiter des Supermarktes, wenn ich seine Gewinnspanne auf Nudeln wissen möchte. Brennend interessieren würde mich auch die Spanne bei Daimler, BMW und Porsche. Lässt sich beliebig fortsetzen.

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Peter Goldstein

Da bin ich ja mal gespannt.

Ich habe eine Zeit lang für die DKV eine Agentur mit betrieben und kann nur sagen, wenn die Kunden das wissen, wird´s (zu Recht) einen Neid geben, der jeden Abschluss verhindert. Gerade die privaten Krankenversicherer, aber auch die Lebens- und Rentenversicherer werden ALLES tun, um dieses Gesetz zu verhindern.
Bei der DKV gibt´s bis zu 10 Monatsbeiträgen. Also, bei € 650,- Monatsbeitrag bei einer Vollversicherung, € 6.500,- Provision.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.06.2012 19:15 Uhr
Peter Goldstein

Es war ein Beispiel

da viele Menschen verheiratet sind und mindestens ihr Kind mitversichern, die in der GKV ja beitragsfrei mitversichert sind.
Manche haben sogar Frauen, die nicht selbst arbeiten und irgendein Sozialgeld bekommen.
Außerdem ist die Art des Tarifes erheblich mitentscheidend (Begrenzung auf 2,3 oder 3,5 oder 5-fachen Satz der GOÄ, Einzelzimmer, etc)
Ich hatte damals viele Kunden, die die gesamte Familie versichert haben. Und das waren 1996 Preis- und Inflations bereinigt mehr als € 650,-/Monat.
Wie kommen Sie auf ein zu hohes Alter der versicherten Person?

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Marcel Meier

650Euro! Dann ist es sowieso eine Beratungsfehler! Die VP ist eindeutig zu alt für einen

PKV Einstieg!
Neid tritt auch bei 2.000Euro auf. "Für eine Unterschrift soviel Geld und die Versicherung kann doch mit meinem Geld arbeiten"....... :-)

Glück auf.

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