24.06.2012 · EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier will die Verbraucher besser schützen. Beim Abschluss von Verträgen sollen Versicherungsvertreter ihren Kunden künftig ungefragt mitteilen, wie hoch ihre Provision bei diesem Geschäft ist.
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...einer ganzen Branche derartige Vorgaben und Vorschriften zu machen.
Es sind in der Regel Selbständige. Welcher andere Selbständige
muss derart seine Einkünfte offenlegen. Auch Siemens muss nicht
erklären, wie hoch die Marge ist.
Andererseits hilft es auch nicht, weil die meisten die Branche und
Systeme nicht kennen. Es ist zumeist dezentral organisiert. Wenn Allianz
z.B. 5.000 € Provision zahlt, dann geht diese durch diverse
Direktoren und Orgaleiter, zum Generalagenten und dann zum
Kundenberater. Der Vertreter bekommt davon nur ca. 1.000 € - 1.500
€ ab. Welche Zahl soll man nennen? DENN der Verkäufer weiss
doch gar nicht, wieviel tatsächlich gezahlt wird.
Geht der Kunde stattdesse zu einem großen Makler bekommt dieser
4.000 €. Nennt der makler nun diese Zahl hat der Kunde das
Gefühl, das er einen teuren Vertrag abgeschlossen hat. Was aber gar
nicht stimmt.
Fazit. Je schlechter der Verkäufer, desto billiger erscheint das
Geschäft. was für ein Unsinn.
Wenn Verbraucher nicht so gleichgültig wären und Informationen
einholen sowie sich mit der Materie befassen und ungebildete
Drücker verjagen würden- ja dann wäre doch alles i.O.
Aber so wird noch mehr reguliert, noch mehr Papier für den Kunden
ausgedruckt und nichts wird sich ändern.
Sei es drum.
Glück auf!
das sollte doch auch für andere Branchen gelten. Wäre zum Beispiel gespannt, was mein Zahnarzt dann auf meine Frage antwortet. Oder der Leiter des Supermarktes, wenn ich seine Gewinnspanne auf Nudeln wissen möchte. Brennend interessieren würde mich auch die Spanne bei Daimler, BMW und Porsche. Lässt sich beliebig fortsetzen.
Ich habe eine Zeit lang für die DKV eine Agentur mit betrieben und
kann nur sagen, wenn die Kunden das wissen, wird´s (zu Recht)
einen Neid geben, der jeden Abschluss verhindert. Gerade die privaten
Krankenversicherer, aber auch die Lebens- und Rentenversicherer werden
ALLES tun, um dieses Gesetz zu verhindern.
Bei der DKV gibt´s bis zu 10 Monatsbeiträgen. Also, bei
€ 650,- Monatsbeitrag bei einer Vollversicherung, € 6.500,- Provision.
Es war ein Beispiel
da viele Menschen verheiratet sind und mindestens ihr Kind
mitversichern, die in der GKV ja beitragsfrei mitversichert sind.
Manche haben sogar Frauen, die nicht selbst arbeiten und irgendein
Sozialgeld bekommen.
Außerdem ist die Art des Tarifes erheblich mitentscheidend
(Begrenzung auf 2,3 oder 3,5 oder 5-fachen Satz der GOÄ,
Einzelzimmer, etc)
Ich hatte damals viele Kunden, die die gesamte Familie versichert haben.
Und das waren 1996 Preis- und Inflations bereinigt mehr als € 650,-/Monat.
Wie kommen Sie auf ein zu hohes Alter der versicherten Person?
650Euro! Dann ist es sowieso eine Beratungsfehler! Die VP ist eindeutig zu alt für einen
PKV Einstieg!
Neid tritt auch bei 2.000Euro auf. "Für eine Unterschrift
soviel Geld und die Versicherung kann doch mit meinem Geld
arbeiten"....... :-)
Glück auf.
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