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Entwurf für Abschlusskommuniqué G20 fordern Schritte zu einer Bankenunion

 ·  Die Vereinigten Staaten drängen - und Deutschland gibt zunehmend nach. Im Abschlusskommuniqué des G-20-Gipfels haben sich die wichtigsten Staaten der Eurozone nun auf den Weg in eine Art Bankenunion festgelegt.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (36)

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Gerhard Dünnhaupt

Euroland = Absurdistan

Wenn alle Staaten der Welt dieselben Wirtschaftsbedingungen und identische Produktivität hätten, würden Glasperlen als Weltwährung genügen. Die große Erfindung der Menschheit waren unterschiedliche Währungen zu variablen Wechselkursen, die den existierenden Unterschieden Rechnung tragen. Der Euro tut das genaue Gegenteil, und deshalb funktioniert er nicht.

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Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 20.06.2012 14:15 Uhr

Schwindel

Der Schwindel mit der Bankenunion und dem gemeinsamen Einlagensicherungsfonds:

Das Modell wäre plausibel, wenn dieser gemeinsame Einlagensicherungsfond erst dann gelten würde, NACHDEM alle Banken "im grünen Bereich" sind und NACHDEM die gemeinsame Bankenaufsicht voll arbeitsfähig ist.

Man will aber den Einlagensicherungsfond, bei dem der deutsche Sparer für die Pleitebanken bürgen muß für die ALTLASTEN heranziehen! Der deutsche Sparer soll also für die faulen Kredite der Vergangenheit der Pleitebanken bürgen und büßen!

Das ganze Modell sind also EuroBonds durch die Hintertüre, ein reiner Etikettenschwindel.

Es wird interessant werden, wer von unseren Politikern hier mitspielt und wer die Interessen der deutschen Sparer vertritt.

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Günter Mayer
Günter Mayer (g.mayer) - 20.06.2012 12:59 Uhr

Mitgegangen

... mitgefangen. Ja hat denn jemand geglaubt, dass man bei der Einführung einer gemeinsamen Währung dabei sein kann, beim Eintreten von Schwierigkeiten aber damit nichts mehr zu tun hat - und zwar aller schönen Paragrafen zum Trotz? Das hätte man sich früher überlegen müssen! Jetzt ist der Zug abgefahren und der politische Druck da. Schon mit der EZB hat man für die Geldversorgung eine Gemeinschaftsinstitution geschaffen, die für die Geldversorgung aller Euro-Banken zuständig ist. Ob man auf die Krisenbewältigungsmechanismen, die jetzt gesucht werden, das Etikett "Bankenunion" draufpappt, ist eine Begriffsfrage. Mir wäre es -wenn ich es mir heraussuchen dürfte - eine euroweite Bankenhaftung und -aufsicht noch am liebsten, wenn dadurch das Geschäftsrisiko zu den Banken und WEG vom Steuerzahler verlagert würde. Geschäftsbanken agieren mit wenigen Ausnahmen heute international. Wieso soll dann ein Einzelstaat (lokal) haften? Es könnte auch mal die Deutsche Bank betreffen. Und dann?

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Franz Munte

Bail-out-Betrug Teil 2 jetzt über Banken-Union oder dgl durch CDU und Merkel ??

Wie auch immer der neue Wahnsinn verbal verpackt wird: CDU und Merkel dürfen weiteren Bail-Out-Betrug zu Lasten der Deutschen in absolut keiner Weise begehen. Es reicht!

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Paul Banaschak

"Aber von allen politischen Idealen ist der Wunsch, die Menschen glücklich zu machen, vielleicht der

gefährlichste. Ein solcher Wunsch führt unvermeidlich zu dem Versuch, anderen Menschen unsere Ordnung Werte aufzuzwingen, um ihnen so die Einsicht in Dinge zu verschaffen, die uns für ihr Glück am wichtigsten zu sein scheinen; also gleichsam zu dem Versuch ihre Seelen zu retten. Dieser Wunsch führt zu Utopismus und Romantizismus. Wir alle haben das sichere Gefühl, daß jedermann in der schönen, der vollkommenen Gemeinschaft unserer Träume glücklich sein würde. Und zweifellos wäre eine Welt, in der wir uns alle lieben, der Himmel auf Erden. ... der Versuch, den Himmel auf Erden einzurichten, produziert stets die Hölle."

Karl Popper.

Deshalb muss die Merkel für richtige Entscheidungen einstehen und Bankenunion, Solidobonds und sonstigem Schwachsinn eine Abfuhr erteilen.

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 20.06.2012 07:39 Uhr

Da brauche ich den ganzen Bericht wohl nicht zu lesen...

...um fest zu stellen, daß die BRD entmündigt wird, Schritt für Schritt. All die Großkotzigen, die Nichtskönner im Politkaspertheater und den Finanzjongleurbastionen reissen die Weltherrschaft an sich. Sie wollen über das bisschen Ersparte der fleissigen Bürgerinnen und Bürger frei verfügen. Das Roulett bei dem nur die Manager gewinnen, auch wenn sie alles am Rouletttisch verlieren, hat seine Tore weit aufgestossen und es gibt keine Sperrzeit. Es gab mal eine Zeit, die sich niemand mehr herbeisehnt!!!! Zumindest dachte ich das. Aber ich werde eines Besseren belehrt!

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Paul Banaschak

Der Obama kann ja mit den US-BAnken eine Union mit Griechenland schmieden

hält ihn kein Europäer davon ab. Er soll aber gefälligst die Finger von den Einlagensicherungen deutschen Banken lassen.

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Karl Bass
Karl Bass (ichinen) - 20.06.2012 01:54 Uhr

Jede rote Linie fällt und jeder Vertrag in der EU ist das Papier nicht wert...

Top Story aus dem Guardian:

"Angela Merkel is poised to allow the eurozone's €750bn (£605bn) bailout fund to buy up the bonds of crisis-hit governments in a desperate effort to drive down borrowing costs for Spain and Italy and prevent the single currency from imploding."

Und die Bankenunion werden wir auch bekommen. Die Eurobonds dito. Hier wird ein fundamental fehlerhaftes Konzept, der €, verteidigt, bis auch die Deutschen nichts mehr zu fressen haben.

Wobei ich fairerweise sagen muss, dass ich Frau Dr. Merkels Job wirklich nicht haben wollte. Offenbar ist sie im G20 Konzert die Einzige, die nicht völlig verrückt geworden ist. Aber begreiflicherweise sich kaum gegen den Rest der Welt durchsetzen können wird.

Einstweilen dürfte das Gebot der Stunde sein, möglichst viele Ersparnisse aus 30 Jahren harter Arbeit in der Schweiz und sonstwo verschwinden zu lassen. "Zu Allem fähig. Zu Nichts in der Lage." trifft es gut.

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Christoph Schröder

Man redet vom Defizitabbau

In diesem Artikel wird vom Defizitabbau gesprochen. Aber im selben Absatz werden noch Worte wie "einzahlen" in den Mund genommen. Deutschland sollte sich lieber darauf konzentrieren die Schulden abzubezahlen und Geld klug zu investieren anstatt immer in irgendwelche Fonds oder Länder einzuzahlen!

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Karl Schade
Karl Schade (J.K.S) - 20.06.2012 00:30 Uhr

Auf das Eigentum kommt es an

Wenn Banken über die Zuführung von Eigenkapital vor der Insolvenz gerettet werden, und der Retter dadurch zum Eigentümer der Bank wird, kann das für ihn ein gutes Geschäft sein. So war es zumindest in Schweden und in den USA. Auch der deutsche SoFFin könnte sein Geld eines Tages wieder einspielen.

Wenn Deutschland auf eine Weise an der Stabilisierung europäischer Banken mitwirkt, durch die es Miteigentümer wird, dann ist das allemal besser für uns deutsche Steuerzahler als die die mit minderwertigen Staatsanleihen "besicherte" Finanzierung von Leistungsbilanzdefiziten der PIGS-Staaten über Target2 oder die direkte Bezuschussung der defizitären Staaten.

Entscheidend ist am Ende, dass alle Euroländer schnellstmöglich ihre Wettbewerbsfähigkeit wiedergewinnen - und zwar nicht nur untereinander, sondern auch auf dem Weltmarkt. Dafür wären ein Ausscheiden Griechenlands und eine Aufspaltung der anderen in Nord- und Südeuro hilfreicher als die jetzt begonnene Planwirtschaft.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.06.2012 09:39 Uhr
Burkhardt Brinkmann

Im Prinzip ja, aber ...

Grundsätzlich haben Sie Recht, dass Staaten bei Bankensanierungen manchmal Geld verdienen.
Was aber Sie genauso übersehen wie die deutsche Medienmeute (und wohl sogar Fachleute und Politiker) sind die Implikationen der aktuell von der EZB betriebenen "Konjunkturpolitik" für die Bankbilanzen:
Die Liquiditätsflutung hat den und macht überhaupt nur dann Sinn, wenn sie sich in eine Kreditschwemme umsetzt. Zweifellos bekommen die Banken in den Schuldenstaaten von den Länder-Zentralbanken und der Politik entsprechenden Druck. Genau wie in den USA die Politik und Greenspan die Banken zu größeren Risiken bei den Immobilienkrediten gerade gezwungen hat (dort mit dem Vehikel von Anti-Diskriminierungs-Bestimmungen bzw. ebenfalls Geldflutung!) wird in Europa die Bankrisiken systematisch gesteigert. Die Beteiligten wissen um dieses üble Spiel. Die Bankenunion soll nicht jetzt die Südbanken retten, sondern den Weg für noch größere Risiken freimachen!

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Jürgen Braun

und was fehlt, soweit zu lesen, auch ganz klar. us-einlassungen zu den pflichten der usa. europa geg

enüber. und zwar nicht als vage absichtserklärungen im wolkigen raum. sondern zum verhalten amerikas in der welt: falls sich die 15.000 milliarden dollar us-schulden zwecks refinanzierung an der welt schadlos halten wollten ("evtl. mit hilfe der army", so ein dummes vorurteil), also egal ob unreflektiert oder "bloß tricky" - dann bedeutete das krieg. also zumindest ein stetiges anwachsen eines so empfundenen "international war on currencies".
.
auf eines - so scheint bereits festzustehen - wird es, wie auch immer, nicht hinauslaufen: einen globalen einheitsfrieden unter us-dominanz, mit den usa als alleinigem hegemon, das wäre unerträglich(1) - und wird die welt entweder nicht zulassen - oder abschütteln.
.
aber wahrscheinlich - so sieht es zumindest aus, gingen die usa schon bei dem versuch bankrott, leider. daher unsere rede.
.
(1) "soll toll ist der "american way of life" nun auch nicht", meint die welt dazu womöglich. & die usa sollten sich rechtzeitig & selbstkritisch unterrichten

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Burkhardt Brinkmann

Lullaby

ESM? Ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange: Über Bankenunion und EZB-Inflationspolitik werden wir mittlerweile 2-fach bzw. demnächst (Bankenunion!) 3-fach ausgeplündert!

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Wolfgang Richter

Nie

Nie würden die USA, GB oder F für marode deutsche Banken oder Wohltaten des deutschen Sozialstaates haften oder zahlen. Zu Recht. Jeder Staat ist für sein Handeln selbst verantwortlich.
Warum sollten ausgerechnet die Deutschen hier eine Ausnahme machen?
Hier wird völlig irrationales Verhalten und von den Abgeordneten ein Verrat an ihren Wählern gefordert.
Den Akteuren muß das Wasser bis an den Hals stehen, daß sie mit so unverschämten Forderungen daherkommen.
Aber sie wissen, daß man mit den Deutschen und vor allem ihren sogenannten Vertretern machen kann, was man will. Die sagen dafür auch noch danke.

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Ulla Nachtmann

Es gibt auch ganz andere Meinungen in den USA

Leider hört man hier davon nicht oft genug. Z.B. SPENGLER (David P. Goldman)
.
America Should Bet on Berlin, Not the Basket Cases (siliconinvestor)
.
Obama will nur seine eigene Haut retten. Er interessiert sich weder für die Versager noch für uns hier.
Vermutlich will er auch die Haut der Blankfeins und der Dimons retten.
Sollte uns das kümmern? NEIN.
Wir mussen unsere eigenen Interessen im Auge haben, NEIN sagen, auch wenn plötzlich ,die ganze Welt gegen uns' ist. Kurzatmig wie allle sind, werden sie sich auch wieder beruhigen.

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Jürgen Braun

das macht sinn. wir hätten an mr. obamas stelle wahrscheinlich alle selbstverständlich genauso argum

entierteuropäische dysbalancen machen den usa (zu recht) sorgen und kosten die usa geld. eine bankenunion macht deutschland sorgen und kostet deutschlands geld: die wahl scheint verständlich. wir hätten mit winston churchill - und womöglich vielen anderen - sicher genauso argumentiert.
.
und wie es scheint, hatte fr. dr. merkel (leider?) bloß noch nicht die macht, noch nicht, anders aus den verhandlungen zu kommen. deutschland will und muss aber die volle souveränität werden! und dabei bescheiden bleiben.
.
& die usa haben zur zeit an allen fronten sorgen: zu hause, im pazifik - und in europa, so gesehen. daher die mahnung: amerika ist unser partner no.1 - fortschritte in europa müssen usa-verträglich (mehr als das) vonstatten gehen. gleichzeitig gilt wohl aber auch, dass teile der amerikanischen sorgen hausgemacht sind: die usa können und müssen ganz alleine zu recht kommen. jede hilfe würde die usa wenn nicht verkleinern, so doch womöglich ablenken, also konzentration raubend wirken

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Gerhard Dünnhaupt

Dünne Ausreden

Herr Barroso irrt, wenn er behauptet, dass die Amerikaner Europas Bankenkrise verursachten. Die beiden ersten Banken, die untergingen, waren zwei deutsche, nicht wegen US Hypotheken, sondern wegen falscher Immobilienspekulationen. Die Royal Bank of Scotland fallierte, weil sie sich mit Übernahme von ABN Amro übernahm, die Northern Rock zerbrach an einem Bankrun. Nix von pösen US Hypotheken und Derivaten -- überall nur miserable Bankwirtschaft.

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Wolfgang Orth

Es ist wieder soweit, Merkel fällt um!

Und der größte Schuldenmacher, nämlich die USA als notorisch vor der Insolvenz stehendes Gebilde, hält sich bei der Aufstockung der Mittel natürlich zurück und lässt die dummen Europäer zahlen. Auch diese "Bankenunion" wird mit Mitteln des Steuerzahlers bezahlt. Rette sich wer kann.

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Wolfgang Richter

Den Pleitiers standhalten

Niemand darf für andere haften, außer er hat allen Verstand verloren.
Was interessierte Kreise Merkel einflüstern wollen, ist ein Angriff auf die Interessen jedes deutschen Staatsbürgers.
Wenn die französischen und die US-Banken die Panik packt angesichts ihres unseriösen Spekulationsportfolios, dann soll das ihre Sorge sein. Und nicht unsere.

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Harald Pflüger
Harald Pflüger (HaPee) - 19.06.2012 21:11 Uhr

Außer Spesen nichts gewesen! Das war zu erwarten . .

. . .denn: G 20 ist ja nichts als eine Zusammenkunft der wichtigsten Industrienationen zu kooperativen und informativen Zwecken. Bindende Beschlüsse werden hier gar nicht gefasst. Zu den Folge hat sich zum Glück ja gerade der BGH geäußert. Kommuniquées so soviel Wert, wie Papier + Druckerschwärze. Besonders die amerrikanischen Ratschläge sind so, als wolle man Feuer mit Benzin löschen.

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Ralph Burgwald

Madame Non

Frau Merkel ist nicht nur Madame Non, nein sie ist ob ihrer Standfestigkeit sogar Madame Non!non!: Non! Non maintenant....

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Jahrgang 1969, Korrespondent für Wirtschaftspolitik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

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