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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Energiewende Verbraucher zahlen 17  Milliarden Euro Zuschuss für Ökostrom 

 ·  Erzeuger von Wind-, Solar- und Bioenergie haben 2012 erstmals mehr als 20 Milliarden Euro an Zuschuss erhalten. Davon haben die Stromverbraucher fast 17 Milliarden gezahlt.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (234)

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 13.01.2013 13:13 Uhr

Warum belügen sich einige immer noch ? Der Verbrauch an Kohle und Braunkohle ist gestiegen

Ja um mehr als 2 % wurde mehr Braunkohle und Kohle eingesetzt und das in dem kleinen winzigen Deutschland.

Das mit dem Ende oder der Verknappung der Ressourcen war schon 1952 -54 so da hieß es das Öl ist spätestens 1985 - 90 verbraucht und damals gab es werder Ölheizungen noch sehr viele Autos auf der ganzen Welt etwa 2mio Autos.

Nein es ist eine Lüge denn mit Windrädern oder Sonnendächern kann niemals die stabile Versorgung gesichert werden.

Übrigens keine Nation wird dem Deutschen Unsinn folgen. 80 Millionen Bürger sterbendes Volk von ~ 7.000 Millionen in 10 Jahren 8 Milliarden Menschen sind nicht mit Schucko Autos zu mobilisieren oder zu versorgen.

Ja Wind und Sonnenstrom destabilisiert und muss von den Verbrauchern mit sicher mehr als 800 Milliarden € bezahlt werden die nur als Zuschlag ohne jeden Genwert als Energie zur Verfügung stehen kann.

Nein der weiter steigende Verbrauch von Braunkohle und Kohle zur Stabilisierung ist da nachgewiesene Geneteil

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Kai Fischer

Einseitige Berichterstattung, sehr auffällig !

Hallo,

ich finde es schade das hier eine einseitige Berichterstattung erfolgt.

Der Verbraucher zahlt ja auch
- Die Unternehmensgewinne der großen 4
- Die ganzen Atommilliarden
- Die Subventionen von Kohle

Kein Wort dazu das die fossilen Rohstoffpreise steigen, Wind und Sonne aber nicht.
Kein Wort dazu das die PV Kosten durch Massenproduktion sinken
Kein Wort dazu das abgeschriebene Anlagen unsonst Stom liefern
Kein Wort dazu das die EEG Umlage langfristig sinkt
Kein Wort dazu das ohne Erneuerbare Energien NICHTS mehr läuft wenn die Kohle/Öl/Gas mal aus ist
Kein Wort zur enkoppelung von politischen Krisenstaaten

usw.
usw.

Echt schade und soooo offensichtlich.

Gruß

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fred meier
fred meier (Sikasuu) - 09.01.2013 22:03 Uhr

Konklave der Energiejunkies!

Mich überrascht die Kurzsichtigkeit vieler Beiträge hier.
.
Fossile Energie ist endlich. Heute schon wird darum KRIEG geführt. (Oder glaubt jemand, das die USA am Golf die Demokratie verteidigen)
.
Wir sind hochgradig von Energieimporten(foss.) abhängig!
.
Alle Zahlen für die nachsten 20 Jahre zeigen eine massive Energielücke WELTWEIT auf!
.
Energiepreise werden MASSIV steigen!
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Und dann reden wir hier über Windräder die die Aussicht verschandeln. AKWs die die Umwelt (ja?/nein?) bedrohen...... kurz ziemlich am Thema vorbei!
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Wenn die Zahlen der IEA (int. Energie Agentur=Lobbyverein der Erdoelmultis) auch nur ungefähr stimmen, haben wir in 10 Jahren eine Energielücke von 20% weltweit!
.
Wir MÜSSEN umsteigen, sonst werden wir nicht einmal 70% Lebenstandard halten können, werden ein Entwicklungsland!
.
Kopfschüttelnde Gruesse
Sikasuu
.
Ps. Mich wundert der verkümmerte IRONIE/Sarkassmussdetektor in diesem Forum. 2 Beiträge v. mir waren hier BÖSARTIG. Ich hätte da mit Steinen geworfen

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.01.2013 13:30 Uhr
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 13.01.2013 13:30 Uhr

Dass wir in dem winzigen Deutschland nun erheblich mehr Kohle u Braunkohle u CO2 Klima

schäden anrichten wie jeder nachlesen kann , wie passt das zu diesem Zwischenruf ?

Dass wir jedes Jahr mit Wachstumsraten von 15 % 20 Jahre lang 13 - 17 - 20 - 23 Milliarden den Sonnen und Windräder Betreibern als fürstliche Verzinsung in die Tasche stecken aber nicht einen einzigen € als Gegenwert in Form von Energie oder Zukunftschance auf dem Weg in eine stabile Stromversorgung entwickeln.

Nein zur Stabilisierung oder nur zum Erhalt der Qualität von vorvorgestern ( Achtziger Jahre) wird eine Fantastische grüne Ideologie von einer nachhaltigen Welt erzählt.

Das Gegenteil ist der Fall.

Die Summe aus Kernenergie / Kohle / Braunkohle Stromversorgung blieb gleich groß.

Sonne und Wind Strom aber muss vernichtet werden weil die Physik nichts anderes zulässt.

Auch in 20 Jahren lässt sich da nicht ändern. Grundlast ist die Basis eine jeden stabilen Versorgung.

Zufall aber im Überfluss spart niemals nein erhöht den Verbrauch von Ressourcen.

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 10.01.2013 18:11 Uhr

Frage Sie lieber mal

was industrielle Abwärme, ab Wasserhahn nach dem Wärmetauscher kostet!
Oder ab Bohrloch, ohne Verwaltungsgebäude!
Oder die Vertreter der Politik, die eine unabhängige Nutzung der Abwärme nicht in den Griff zu kriegen glauben.

zum Grusse

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fred meier
fred meier (Sikasuu) - 09.01.2013 12:05 Uhr

Das wird man doch mal sagen dürfen!

Ich habe jetzt einmal ALLE Beiträge hier zu diesem Thema aufmerksam gelesen.
.
Neben der ganz richtigen Bemerung: Die Roten/Grünen kurz die Sozialisten sind an allem Schuld (die haben ja in den letzten 60 Jahren als Regierung fast ausschliesslich unser Land regiert)
.
erstaunt mich die massive Expertise selbst in Kleinteiligen hier.
.
Frage:
Ich halte diese Zeitung und ihre Leser für "NICHT LINKS/ÖKO".
Ich halte die Leser dieser Zeitung für "Multiplikatoren",
die alle gut vernetzt sind.
.
Warum greift unsere Bundesregierung NICHT auf den geballten Sachverstand ihrer Wähler, Unterstützer, Parteimitglieder zurück und lässt sich von dieser Minderheit der rot/grün/sozalistsch/kommunistischen Nichtwisserbande so über den Tisch ziehen und gegen den erklärten Willen, Sachverstand des Volkes missbrauchen.
.
Fragt sich sehr Ernsthaft
Sikasuu
.
Ps. Oder sollte Energiepolitik doch etwas schwieriger sein als es der Honoratiorenstammtisch so sieht.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.01.2013 13:51 Uhr
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 13.01.2013 13:51 Uhr

Sie haben recht ja alle auch wir Elektrotechniker mit umfangreichen Kenntnissen hatten

immer nur ein Gegenargument zu eigentlichen unsinnige Politischen Sprüchen.

Wir haben ganz sicher im Blick auf den Extremen Bedarf an Energie und die nur sehr geringe Zuverlässigkeit / Zufallseinspeisung mehr die zu geringe Leistung der Erneuerbaren betrachtet und dort argumentiert.

Dass aber diese völlig unsinnige zu starke Einspeisung die auch noch vernichtet werden muss , obwohl mit bis zu 45 Cent / kWh zu vergüten, das Thema stand nicht auf der Agenda.

Ja hätte damals jemand gesagt das Licht wird zu hell weil zuviel Strom eingespeist wird , man hätte ihn in zum Arzt geschickt oder gar in eine Psychiatrie eingewiesen.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 13.01.2013 13:41 Uhr

Einfach Unsinn zu behaupten dass alles so sehr viel teurer wird oder gar sehr schnell Mangel.

In den USA ist der Gaspreis nun schon 3 Jahre 75% abgesackt und das Gas kostet nur noch 25 % dessen was es noch 2009 kostete.

Das Öl ist noch wegen der Krisen und der Spekulanten auf Krieg bei 110 $ schon im Sommer wird es bei 90 $ gehandelt werden.

Ihre Wahrscheinlichkeitsrechnung ist eine Hype .

Im übrigen welche Rolle spielt wirklich unser winziges Land ?

In 10 Jahren machen wir bei rund 8 Milliarden Einwohnern mit unseren dann 80 Millionen gerade mal 1% aus und an deutschen Wesen mag die Welt genesen ?

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fred meier
fred meier (Sikasuu) - 09.01.2013 21:33 Uhr

Energiepolitik ist Langstreckenlauf und rechnen mit dem eigenen GELD!

Wenn man sich
die Daten der IEA anschaut,
die wirtschaftliche Entwicklung in den großen Asiatischen Ländern,
UNSERE Abhängigkeut von importierter fossiler Energie,
den wahrscheinlichen Welt-Verbrauchsanstieg in den nächten 20 Jahren,
die Nettoförderrate der bekannten Quellen
....
Kurz wenn man mal INENTUR macht, dann ist es in einem Zeithorizont von 15-20Jahren bitternötig von fossiler Energie auf regenerative Energie um zu steigen.
.
Die Produktion, Industrie, Landwirtschaft benötigt HEUTE massiv import. Energie, wir die Bewohner dieses Landes ebenfalls. Eine Verdoppelung/-dreifachung der Rohölpreises <=10 Jahre ist wahrscheinlich.
.
Dann läuft es vielleicht noch in der Wirtschaft, nicht aber bei Otto Normalbürger.
.
Einfach mal das heutige Einkommen nehmen und den Faktor Energie= Stom, Heizung, Mobilität 3x erhöhen und auf die Nahrungsmittel (sehr energieintensiv Produktion) auch noch mal 100% daraufschlagen.
.
Das ist ein sehr überzeugendes Argument FÜR die Energiewende

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Klaus Müller

@Fred Meier

Energiepolitik ist schwieriger als einfache Innovationspolitik. Und das haben die Politiker wirklich unterschätzt, nicht aber viele der Kritiker der Energiewende.

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 09.01.2013 16:32 Uhr

Die Schwierigkeiten einer "enttäuschenden" Energiepolitik

liegt einfach darin begründet, dass Energie sich verbraucht und ständig nachgeführt werden muss.
Nachführung bedeutet realiter Macht durch Kontrolle der Ventile, Steueraufkommen und Geld, nochmals Geld zur Befriedigung induzierter Wünsche.
Mit Energie, die man nicht braucht, ist kein Geschäft, keine Steuern und kein Einfluss zu gestalten.

Daher ist das Interesse der Politik vorgegeben, Kontrolle der Verteilungsmechanismen,
das Volk, der kleine Mann hat sich dem zu unterwerfen, Kein Energieverbrauch, keine Wohltaten, kein Streicheln des geplagten Köpfchens, kein Trost ob der Ungerechtigkeiten und Schlechtigkeiten der Welt usw..

Das dieses Glasperlenspiel der verteilten Schmerzensgelder zur Selbstextrahierung einschliesslich einer Totalpleite führen wird, dämmert vielen. können sich in dem Versteckspiel aber nur verirren.

In diesem Labyrinth fehlt einfach der "aufgewickelte" Faden, der aus und zum Ziele des Sparens und der Nachhaltigkeit, führt.

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karl appenzeller
karl appenzeller (appi60) - 09.01.2013 10:45 Uhr

Verbohrte Linksgrüne

Es ist sinnlos Menschen die nicht rechnen wollen ,sie zum rechnen zu bekehren .
Wenn man hier die Beiträge liest ,so hat man den Eindruck ,das sich güne Religion mit der Elektroenergietechnik ein Match liefert ,in dem immer wenn es um Mathematik und Physik geht ,die Atomkraftwerkskeule ausgepackt wird und wirr irgendwelche aus dem Zusammenhang gerissene Zahlen durch die Gegend geprügelt werden.
Es ist schon traurig was die Politik alles hier verbockt hat .
Ohne konventionelle Kraftwerke gibt es keine Erneuerbaren. Es gibt keine wirtschaftlich vernünftigen Speicher. Windstrom ,weil instabil will niemand haben, wird in grossen Mengen verschenkt .und teurer konventioneller dafür importiert. Erneuerbare Energien sind für einen kleinen Kreis ein Subventionsgeschäftsmodell ,für den Stromkunden und technisch allerdings ein Desaster. 10000 km Leitungen fehlen.Stillgelegte Ausländische Kraftwerke müssen wieder angefahren werden daß,das Netz stabil bleibt Schilda lässt grüßen

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Antworten (12) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.01.2013 20:26 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 11.01.2013 20:26 Uhr

Ihrer unflätigen Sprache zum Trotz,

es bleibt dabei, Deutschland ist bei der Förderung von Regenerativen weder Einzelgänger noch Weltspitze, auch wenn das so manch eine reisserische Schlagzeile glauben machen möchte.

Was die Entwicklung in der chemischen Industrie angeht, das liegt weniger an den Energiekosten sondern vor allem an den PERSONALkosten und den Umweltauflagen. Nebenbei, die chemische Grossindustrie profitiert von billigem Strom da sie im Wesentlichen von der EEG-Umlage befreit ist.

So wegen "unterbelichtet" und so :-)

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 11.01.2013 17:10 Uhr

Ihre Zahlen bestätigen nur, dass es bald

keine europäischen Hersteller von Windrädern und Silizium basierten PV Produkten mehr geben wird.
Die Industrie dort wird weiterhin nicht kalkulierbare alternative elektrische Energie in ihren Herstellungsprozessen verwenden.
Aber und darin kann man die Unterbelichtung unserer Verbraucher und auch Foristen messbar erkennen, die Nutzung industrieller Abwärme, unter 1 Cent/kWh, wird ebenfalls nach CHINA wandern, (-auch eine Konkurrenz zum Stromeinsatz-), einschliesslich der Herstellung entsprechender notwendiger Produkte. Als Beispiel sei genannt, die Herstellung pyrolytische Kieselsäure, 250000 jato, wanderte kürzlich dorthin.

Beta-Strahlung meinte ich nicht, eher eine kräftige Warnung vor dem Argument des Grünstromes, deren Elektronen ja ein zertifiziertes Papperl am Arsche tragen, wenn diese von den grün Erleuchteten freudig zu überhöhten Preisen gekauft werden.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 10.01.2013 23:10 Uhr

Herr Philippi,

MEHR als Ein VIERTEL der weltweit installierten Windkraftanlagen stehen in der VR China. Bis 2020 wird es über die Hälfte sein, ein Ausbau auf 200 GW bis zum Jahr 2020 ist vorgesehen.

2011 wurde - gegenteilig als in Deutschland - die Einspeisevergütung in China pro Kwh aus Windkraft ERHÖHT...

Sind Sie sich sicher, dass Sie sich gut über den chinesischen Energiemarkt auskennen?

PS: erklären Sie mir mal bitte was "radioaktive Elektronen" sein sollen? Meinen Sie Beta-Strahlung? Selbst dann ist der Begriff sinnlos.

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 10.01.2013 20:52 Uhr

@Herr Diesing, der Unterschied zwischen China und uns

ist der, in dem geradezu jungfräulichen Stromarkt in CHINA wird gegenwärtig jede kWh gebraucht, ob regenerativ oder nicht. Die chinesische Industrie wird nicht durch PV oder Wind angetrieben, sondern mittels Grosstechnik, Fossil, Wasser- oder Kernkraft. Insofern enthalten die chinesischen Produkte, die hier anlanden, alle todbringende, radioaktive Elektronen, Sie können sie an ihrem grunbläulichen Schimmer erkennen, wenn Sie die entsprechende Brille aufsetzen.

Was die Linkssozialisten in der CDU oder FDP anbelangt, jeder schaufelt sich sein eigenes Grab, uninteressant, man kann keinen retten, dass sollten Sie doch wissen.

Was Zahlen anbelangt, auch die haben ihre beliebige Genauigkeit, je nach Darstellungsform.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 10.01.2013 19:44 Uhr

Herr Philippi,

haben Sie die Zahlen jetzt mal rausgesucht?

So lange Sie diese ignorieren und weiter behaupten, das Deutschland bei den Regenerativen einen Sonderweg einginge (Sie wissen doch, diese linkssozialisten von der CDU und so), werden Sie nicht zur Sachebene der Diskussion zurückkehren.

Da hilft dann auch kein "wimmern", wie Sie es nennen.

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 10.01.2013 18:16 Uhr

@Herr Diesing

da haben Sie mit dem Umfang Ihrer Aussage einen richtigen Volltreffer gelandet, das Opfer wimmert nur noch, wünsche Ihnen gute Besserung!

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 10.01.2013 00:06 Uhr

Tja,

Wenn Sie die Zahlen zu den Investitionen nicht interessieren, da sie Ihr Weltbild erschüttern können nur weil Sie China richtig buchstabieren können...

USA und China sind dann wohl auch "linkssozialisten".... :-D

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 09.01.2013 20:15 Uhr

@Herr Diesing, keine kleinen Feigenblätter

Da ich nun dass Glück hatte, CHINA auch nur ein bischen innerhalb von 14 Jahren ständiger Zusammenarbeit (Doing Level) und Menschen dort kennenzulernen, sehe ich die Verhältnisse immerhin so, wie sie sind.
Ob die nun für uns nicht akzeptabel sind, dann sollten Sie sich die Mühe machen zu untersuchen, wie diese vorher waren.

Und zum Thema Furcht vor den Ökosozialisten, ich habe keine, da ich weiss, dass sie scheitern werden. Furcht habe ich, wie jeder Chinese auch, vor der grossen Unordnung (Da Luan), die diese anrichten werden.

Und zum Scheitern, es gibt wohl keine politische Kraft, die ihre Ziele (Dauerhafte Nachhaltigkeit) derartig dem "Goldenen Kalb" zum Frasse vorgeworfen, um die Castoren ihre Affentänze ritualisiert hat, und dann auch noch zum Glauben an den Gott des Wachstums geflüchtet ist.

Scheinbar erfasst der grüne Massenwahn das Grauen, wenn es um die Unabhängigkeit und Sicherheit des Individuums geht.

Selbstextrahierung, lesen nicht googlen.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 09.01.2013 19:17 Uhr

Herr Philippi,

Ich habe keine Lust, zum 5. Mal die Zahlen und Quellenangaben rauszusuchen, googeln Sie nach Investition Regenerative 2012 China Deutschland USA oder schauen Sie meine alten Kommentare durch.

Da werden Sie geholfen, wer weltweit an der Spitze bei den Investitionen in Regenerative liegt (übrigens OHNE Einrechnen der Megastaudammprojekte 3-Schluchten-etc.)

Es ist sicher nicht Deutschland, und ganz sicher nicht das "Ökosozialistendeutschland" vor welchem das Forum wohl panische Angst hat.

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 09.01.2013 13:57 Uhr

Chinesen und Amerikaner investieren

in billige Primärenergie, darunter auch in modernere Reaktorkonzepte, um preiswerte Endenergie für den industriellen Einsatz zu erhalten.
In VSt. stehen 1800 Bohranlagen, die unermüdlich dafür sorgen, dass der Traum von der Reindustrialisierung wahr wird.
Wie sieht unser Konzept aus?
Energiebereitstellung zu höheren Kosten, dazu noch zig ungelöste Fragen hinsichtlich der Stabilität des Netzes.
Zumindest für den Niedertemperaturbereich lassen sich andere Lösungen finden.
Sie liegen in der Isolierung. Warum?
Durch Isolierung lässt sich Energieträger mit einem hohen Anteil an Anergie nutzen, und mit gängigen Materialien die Wärmeenergie produzieren, die man nicht braucht, die beste Form einer Energie und zwar Primärenergie und Endenergie, Strom.
Weiterhin lässt sich das zeitliche Lastprofil der Stromverbr, glätten. Wärme und Kälte auf Vorrat.

Wenn man es ausführt, sinkt der Stromverbr. beträchtlich, gerade für die Privaten Haushalte mit ihrem (Strom) Endenergieverbrauch.

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fred meier
fred meier (Sikasuu) - 09.01.2013 11:42 Uhr

Kann mir mal jemand helfen?

Wie hieß noch einmal die Bundeskanzlerin,
.
die einen ausgehandelten langfristigen ruhigen überlegten Umstieg erst kippte,
.
dann aus dem Ausstieg vom Ausstieg wieder ausstieg
.
und jetzt mit einer "Nicht Energiepolitik" und massiver Förderung von unsinnigen Großprojekten offshore ohne Leitungsanschluß ein Gesetz durchgedrückt hat,
.
das die Energieversorger für nicht gelieferten Strom bezahlt die Industrie (also das Volk) von jeglicher Beteiligung freistellt und mal kurz sämtliche langfristige Planung gestrichen hat?
.
Elfriede Mustermann? Nein, aber sicher ist das die Rot oder Grün war. Sollte ich mich da so täuschen?
.
Fragt
Sikasuu
.
Ps. der oft die FAZ liest. Ist vorteilhaft, denn: Dahinter .... ;-)

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 09.01.2013 11:14 Uhr

Herr Appenzeller,

sagen Sie das den Chinesen und den Amerikanern, denn diese beiden Länder investieren am meisten Geld in Erneuerbare.

NICHT Ihr angeblich so "linkes" Deutschland (welches, nebenbei bemerkt, von schwarz-gelb regiert wird).

Kein Mensch will 100% Erneuerbare - das ist NOCH nicht nötig. Nur können wir es uns nicht leisten, uns nochmals von Energiemonopolisten (und deren selbsternannten "Experten") erklären zu lassen, welche Energie angeblich "billig" und "sicher" ist und welche nicht.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 08.01.2013 19:59 Uhr

Die Lügen der Politik und der Lobbyisten einmal aufgelistet

Für den Atommüll gibt es eine Lösung.

Weltweit gibt es bis heute kein betriebsbereites Endlager für hochradioaktive Abfälle. Jährlich fallen pro Atomkraftwerk im Mittel etwa 30 Tonnen hochradioaktiver Müll an, der über eine Million Jahre sicher verwahrt werden muss.

Ohne Atomkraft gehen die Lichter aus.

Trotz Verzichts auf acht von 17 AKWs, die nach Fukushima dauerhaft abgeschaltet wurden, sind die Lichter nicht ausgegangen. Nach wie vor ist Deutschland Netto-Stromexportland. Im kalten Februar 2012 exportiert Deutschland Strom nach Frankreich, das trotz der 58 AKWs das Land nicht ausreichend mit Strom versorgen kann.

Atomstrom ist wirtschaftlich und garantiert billigen Strom.

Atomkraft ist bis heute auf Subventionen angewiesen: Die Haftpflichtversicherung deckt nur einen Bruchteil der möglichen Schäden durch einen Atomunfall. Welche Ausmaße das annehmen kann, hat Tschernobyl gezeigt.Aktuell werden die Bürger für die Asse zur Kasse gebeten.

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Thomas Heinzow

Die Lügen der Politik und der Lobbyisten einmal aufgelistet

BMU05
Der Anstieg … nimmt in Zukunft ab und wird einen Durchschnittshaushalt … nicht mehr als 3 Euro pro Monat kosten. 0,68
Solarportal07
Das größere Stromangebot aus Wind, Wasser, Sonne Bioenergie und Erdwärme führt zu einem dämpfenden Effekt auf die Strompreise, ….
BMU07
… erhöht sich die Umlage … etwas. … wäre sie bis Jahr 2015 auf ein Maximum von etwa 1,4 Ct angestiegen, danach sinkt sie wieder. 1,02
BMU08
Mit … maximal 1,5 Ct liegt diese 2020 nur geringfügig über ihrem aktuellen Wert von etwa 1,2 Ct. 1,12
BEE09
Die Umlage …wird … Maximum bei rund 1,4 Ct etwa 13/14 erreichen. 1,13
BMU10
Die Umlage für 2011 wird … 2,8 Ct betragen ... auch für die kommenden Jahre keine explodierende EEG-Umlage. 2,05
Merkel11
Die EEG-Umlage soll nicht … steigen; heute liegt sie bei … 3,5 Ct. … wollen wir die Kosten für die Vergütung … deutlich senken. 3,53
ISET12
Der beherzte Zubau … wird die Umlage … wenig, für den Verbraucher unmerklich steigen lassen.
2013: 5,277

Zahlen mit und ohne Ct=Ct/kWh

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Antworten (18) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.01.2013 11:52 Uhr
Thomas Heinzow

Sie liefern keine Quellenabgabe, fordern aber eine? Ich bin doch nicht Ihr Rechercheknecht!

Was die Marxisten betrifft, so leben die wie ihr Vorbild von der Arbeit anderer und liefern nur intellektuellen Unsinn, wie ihr Vorbild ab.

Selbstverständlich fordern Sie eine Quelle, denn das tun Forentrolle immer dann, wenn Sie bei Falschangaben erwischt wurden und die Beweweislast beim Forentroll liegt.

Die 870 Mio Nettorendite errechnen sich überschlagsmäßig aus 5% Bruttorendite und 2% Inflation. Nicht sehr weit von der Bruttorendite der Bundesbank entfernt. Nur über die tatsächliche Renditen der Rückstellungen sagt das nichts aus, denn die sind in aller Regel höher als die aus der simplen Überschlagsrechnung.

"... erschliesst sich mir nicht." Vieles erschließt sich Ihnen nicht, weil Ihnen Ihre Ideologie im Wege steht. Die Fehler der "DDR"-Planwirtschaft zu betrachten, ist sehr lehrreich bzgl. dessen, was die Planwirtschaft "DDR"-2.0 in Form des EEG und der "Energiewende" hinterlassen wird. Vor allem die Kosten der Beseitigung des "DDR"-Mülls sind nicht zu übersehen.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 11.01.2013 15:22 Uhr

Herr Heinzow, Rückstellungen muss man auch verstehen.

Vorneweg: Ohne Quellenangabe Ihrerseits gehe ich mal weiter von 15 bis 20 Mrd aus :-)

So, jetzt bin ich also auch "Marxist"? Ich halte nichts von Marx und anderen kommunistischen Vordenkern. Ersparen Sie mir Ihr Schubladendenken und bleiben Sie einfach beim Thema.

Wieso Nettorendite von 870 Mio? Scheinbar haben Sie wenig Wissen über Kostenänderungen während dem Gewährleistungszeitraum von Rückstellungen...

Der Barwert ist entscheidend, und dieser wird bei der Rückstellung anhand des von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen Abzinsungsatzes in Höhe von 4,87 % mit der folgenden Formel errechnet:

K0 =Kn x 1 / (1+i)n

Was die DDR und Planwirtschaft in der Diskussion zu tun hat, erschliesst sich mir nicht. Lassen Sie uns doch bitte einfach beim Thema Energieversorgung in Deutschland im Jahre 2012 bleiben.

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Thomas Heinzow

Wieder einmal vorsätzlich Falschinformationen verbreiten, Herr Diesing? Die Rückstellungen belaufen

sich auf ca. 29 Mrd. € und nicht auf nur 15 bis 20 Mrd.

Daß Sie als Marxist nichts von Zinsen und Zinseszinsen verstehen, haben Sie schon mehrfach unter Beweis gestellt. Bei einer Nettorendite von 3% erbringen die Rückstellungen bereits 870 Mio €. Das reicht locker um die jährlichen Aufwendungen für den Rückbau mehrerer KKW zu decken ohne daß Rückstellungen aufgelöst werden müssen. Mit gleicher Finanzierungsmethode läßt sich die eigentlich nur aufgrund Ihrer Radioaktivitätsphobie und -Hysterie geforderte Bewachung von verbuddelten Radionukliden finanzieren.

Für einen überzeugten Marxisten darf natürlich nicht das "Enkelkinderargument" fehlen. Aber wie würde es denen z.B. in der "DDR" jetzt ergehen, wenn es die Ablösung der SED nicht gegeben hätte? Wahrscheinlich immer noch vermüllt und verstrahlt durch die dortigen KKW, besser als russische Schrottmeiler bekannt. Und den Trabbiduftwürde es da wohl auch noch geben ... . Planwirtschaftler wie z.b. Sie hatten das damals verursacht ...

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 11.01.2013 10:21 Uhr

Er ist schwach radioaktiv, Herr Heinzow

Habe ich etwas anderes behauptet?

Die sogenannten Rückstellungen belaufen sich meines Wissens nach so um die 15-20 Milliarden Euro. Herr Heinzow, unter uns, das lächerlich wenig. Das Geld darf zum Spekulieren genutzt werden, im kaufmännischen Sinne ist es daher eigentlich auch keine Rückstellung. Das Geld soll zwar für ALLE KÜNFITGEN KOSTEN reichen, aber wie illusorisch das ist, weiss man spätestens seit der Studie der Unternehmensberatung ADL, in welcher die Rückbaukosten die GESAMTEN Rückstellungen verbrauchen wird (ca. 18 Milliarden Euro).

Da das die Atomlobby auch weiss, hat sie politisch durchgedrückt, dass die Asse nicht von den Rückstellungen gezahlt wird, zu schnell würde die chronische Unterdeckung sichtbar.

Ach ja, das Geld soll dann "nebenbei" auch noch für 100.000 Jahre "End"lagerung von dem eigentlichen Problem reichen: den strahlenden Brennstäben - daaaas wird noch interessant.

Aber damit sollen sich unsere Kinder befassen, nicht wahr Herr Heinzow?

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Thomas Heinzow

Ja Herr Diesing, der Müll aus der Herstellung von Brennelementen ist wie hoch radioaktiv?

Nochmals: Treten Sie endlich Ihre ideologischen und marxistischen Rentabilitätsberechnungen in die Tonne. Spätestens
Ihre im Stile der marxistisch-leninistischen Denkweise produzierte Propaganda ist nun locker zu widerlegen:

"... noch eine kostenlose Abnahme des Atommülls durch den Staat (also kommende Generationen)"

Die Kosten für die sichere Beseitigung des erzeugten sog. "Mülls" sind in insolvenzsicheren Rückstellungen gesichert, also bereits vollständig bezahlt. Als Chemiker haben Sie wie hier perfekt demonstriert allerdings erhebliche Defizite im Lesen von Bilanzen und Bilanzierungsvorschriften offenbart.

"Von der staatlich gezahlten Erforschung der Technologie und der Sicherheitskonzepte ganz zu schweigen."
Staatsaufgaben - und darum handelt es sich - sind aus Steuermitteln zu finanzieren. Verfechter des Marxismus kennen das jedoch im Gegensatz zu Marktwirtschaftlern nicht.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 10.01.2013 19:48 Uhr

Wieder mal falsch Herr Heinzow,

in der Asse liegt Müll vor allem aus der Erzeugung der Brennelemente, auch wenn Sie das nicht wahr haben wollen (siehe bswp. Bundesumweltministerium).

Atomkraft hat selbst nach 60 Jahren die Rentabilitätsschwelle nicht erreicht, sonst gäbe es weder eine Haftungsbeschränkung für Reaktorunglücke für die Betreiber noch eine kostenlose Abnahme des Atommülls durch den Staat (also kommende Generationen). Von der staatlich gezahlten Erforschung der Technologie und der Sicherheitskonzepte ganz zu schweigen.

Das müsste Sie als Marktwirtschaftler doch eigenltich zur Weissglut treiben, nein?

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Andreas Pätzold

Herr Heinzow

....langsam fange ich an mir Sorgen zu machen...

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Thomas Heinzow

Das EEG ist ein klassisches marxistisches Gesetz = marxistische Planwirtschaft, Herr Pätzold

Argumentativ bringen Sie und Ihre marxistischen Freunde der "DDR"-Planwirtschaft nun gar nichts, denn Ihr Sprüche entsprechen denen, die Honecker & Co über den Sieg des Sozialismus und über den rasant steigenden Lebensstandard der verarmten "DDR"-Bürger so drauf hatten. Windmühle & Co werden die Rentabilitätsschwelle gegenüber konventioneller Stromerzeugung mittels sicherer Brutreaktoren auf Basis von Th232/U233 nicht erreichen können, denn bereits die Physik und die Ökonomie der notwendigen Speicher verhindern das.

Was die Endlagerkosten betrifft, so sind die längst bezahlt (durch insolvenzsichere Rücklagen) und letztendlich marginal hinsichtlich dessen, was bereits an Volksvermögen durch das EEG vernichtet wurde. Der Ökostromwahn hat die Bürger bereits (selbst bei sofortiger ersatzloser Streichung des EEG) mehr als 500 Mrd. € gekostet. Dagegen sind selbst die Asse-Sanierungskosten (Strahlenmüll der Nuklearmedizin etc.) in einstelliger Milliardenhöhe nur Peanuts.

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Andreas Pätzold

Und jetzt die Marxismus-Keule

Unser Thema hat mit Marxismus nun wirklich nichts zu tun. Argumentativ können Sie mir nicht ernsthaft beikommen also versuchen Sie mich in die marxistische Ecke zu stellen. Die Gestwehungskosten von Windenergie als auch Solarenergie sinken nun mal.
BTW Wer deckt die Kosten der Endlagerung in 5000, 10000, 20000 Jahren. Existieren dann noch Rechtsnachfolger?

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 10.01.2013 12:15 Uhr

Oh, ein "Schweinezyklus" - welch ein Fachterminus

Herr Heinzow, tun Sie doch nicht so nebulös, das lernt man bspw. in einer stinknormalen Industriekaufmannlehre, ganz simpler Effekt, versteht jeder 10-jährige.

Der Energiemarkt ist kein typisches Beispiel für einen Schweinezyklus, da ein klarer Preistrend (nach oben) zu erkennen ist.

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Thomas Heinzow

Daß Marxisten etc. milde ausgedrückt etwas realitätsfremd sind, weiß man spätestens nach Honeckers

Abgang ... .

Wenn Sie nicht wissen, was die Metapher "Schweinezyklus" ökonomisch bedeutet, sollten Sie das Bloggen sein lassen.

"Das Sie offensichtlich die Berechnungsänderungen am EEG nicht mitbekommen (oder nicht verstanden) haben, wundert mich nicht."

Welche Berechnungsänderungen? Entscheidend sind die tatsächlichen Geldströme und die berechnet man anhand zwangsweise abgenommener Energie multipliziert mit dem Zwangsabnahmepreis abzüglich eventueller Einsparungen im Bereich der konventionellen Stromerzeugung.

Ich habe mal einen promovierten Volljuristen kennengelernt, der nicht in der Lage war die Vorschriften des EEG zu monetarisieren. Irgendwie gehören Sie auch in diese Kategorie. Bei 50 TWh Windstrom haben die Verbraucher nun einmal bei einem Zwangsabnahmepreis von ca. 8,8 Ct/kWh für unnützen Windmühlenstrom und noch unnützeren Solarstrom (36,51 Ct/kWh) an die 14,6 Milliarden € für 2012 berappt.
Die 14,6 Milliarden sind für Sie nur "Peanuts", für den Armen aber viel Geld.

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Thomas Heinzow

Ökonomie funktioniert nicht nach Ihrer marxistisch-grünen Markthypothese, Herr Pätzold

"Weisen Sie dochmal nach dass ..."

Ich weise das nach, was ich behauptet habe, also das Scheitern des Marxismus bis hin zum Scheitern der Behauptungen der "Grünen", daß der durch die sog. "EE"-Anlagen erzeugte Strom nicht zu Preissteigerungen führen würde.

"Beweisen Sie dass die Gestehungskosten alternativer Energieträger nicht sinken."
Ihr marxistischer Trick mit der Beweislastumkehr für Etwas, was nicht zu beweisen ist, funktioniert bei mir nicht. Sie haben als Befürworter der sog. "EE" - die es physikalisch nicht gibt und deshalb nur ein Propagandaname für ein ineffizientes und überteuertes Produkt sind - zu beweisen, daß die rentabel Strom produzieren können.
Können Sie nur nicht, wie der Anstieg der Direktsubventionsumlage auf 5,3 Ct/kWh beweist.

"...was die Endlagerung von nuklearem Abfall die nächsten Jahrtausende uns und unseren Nachfahren kosten wird. "

Nichts, wie sich aus einem Blick ins Gesetz und die Bilanzen ergibt. Es sind entsprechende Rücklagen gebildet worden.

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Christian Wrobel

Ein merkwürdiger Schweinezyklus ist das,

der seit 15 Jahren nur eine Richtung kennt: nach oben!

Wo haben Sie gelernt, das Energieträger einen "Schweinezyklus" durchlaufen? Auf einer Schule für Versicherungsvertreter? Ist jetzt ihr Modell falsch oder die Realität? (Vorsicht, Fangfrage)

Ich sage Ihnen trotz ihrer vielen Freiheitsgrade (haha, muss ich mir merken als Ausrede) und ihres "Schweinezyklusgedöns" voraus, dass sich die Preise für die konventionellen Primärenergieträger auch in Zukunft stark erhöhen werden.

Das Sie offensichtlich die Berechnungsänderungen am EEG nicht mitbekommen (oder nicht verstanden) haben, wundert mich nicht. Deswegen sind Sie auch kein "Experte"!

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Andreas Pätzold

Sozialismuskeule + Nebelkerzen

Weisen Sie dochmal nach dass der Kostenverlauffür fossile und nukleare Energieträger statt zu steigen halt sinkt. Weisen Sie nach dass die genannten Energieträger statt sich zu verknappen sich halt vermehren. Weisen Sie nach dass die weltweite Nachfrage künftig sinkt statt steigt. Beweisen Sie dass die Gestehungskosten alternativer Energieträger nicht sinken. Rechnen Sie uns vor was die Endlagerung von nuklearem Abfall die nächsten Jahrtausende uns und unseren Nachfahren kosten wird. Widerlegen Sie dass mittlerweile 168 Staaten und Provinzen das EEG angepasst in die eigene Rechtsprechung übernommen haben.

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Thomas Heinzow

Vergessen Sie Ihre marxistisch-grüne Markthypothese, Herr Diesing

Der Marxismus und Sozialismus nebst den dazugehörigen Hypothesen haben sich von selbst erledigt. Nur Ewiggestrige versuchen es immer noch mit sozialistischer Planwirtschaft à la "DDR". Das Ergebnis kann man an den Stromerzeugungskosten direkt ablesen: Aufgrund des EEG haben sich binnen 12 Jahren die Stromerzeugungskosten, die der Verbraucher zu zahlen hat verdoppelt.

Treten Sie also Ihre marxistisch-grüne Ideologie in die Tonne. Den Praxistest in der "DDR" und den östlich davon gelegenen Ländern hat die nicht bestanden.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 09.01.2013 10:21 Uhr

Nein, Herr Heinzow. Energiemärkte sind keine klassischen Schweinzyklen,

Energiepreise steigen mit gewissen Schwankungen, auch unter Berücksichtigung der Inflation, spätestens seit der Nachkriegszeit konstant. Ist ja eigentlich auch kein Wunder, endliche Ressource, steigender Wohlstand...

Erdöl wird nie wieder so billig wie bspw. in den 90er Jahren. Damals hat China nur 10% der Energie verbraucht wie heute, Peak Oil noch ein belächelter Ökobegriff und Erdgas wurde als Beiprodukt der Erdölförderung wegen Unrentabilität meist abgefackelt.

Auch sind die Bevölkerungszunahme und die wachsende Motorisierung keine "Freiheitsgrade" sondern sie zeigen in die selbe Richtung wie der Energiepreis: nach oben.

Kein !
Schweinezyklus !

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Thomas Heinzow

Ach Herr Wrobel, Sie vergleichen Feldfrüchte mit Obst

Während man problemlos mittels dem simplen Dreisatz und den Vorgaben des"DDR-Planwirtschaftsgesetzes" mit Namen EEG über die Zwangsabnahmepreise die Kostensteigerung im Stromsektor berechnen kann - einzige Unbekannte ist der zukünftige Zubau - ist eine Prognose der Rohstoffpreise komplexer, da neben der Nachfrageentwicklung auch die Politik, dieTransportkapazitäten und die Bereitschaft der Förderer in die Erschließung bekannter Rohstoffvorkommen unbekannt sind. Ökonomen nennen das, was da an bestimmten Märkten abgeht, "Schweinezyklus". Dementsprechend sind Prognosen in diesem Sektor wegen der vielen Freiheitsgrade schwierig und fehlerbehaftet.

Eine Prognose der Preisentwicklung aufgrund des deutschen Ökostromwahns ist wegen der Winzzahl von Freiheitsgraden simpel. Kann im Prinzip jeder Realschulabsolvent vornehmen, wenn der Dreisatz kapiert wurde ...

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Christian Wrobel

Nun, die Berechnungsweise ist im letzten Jahrzehnt mehrmals geändert worden,

und neue zu fördernde Maßnahmen, aber auch neue Ausnahmen sind permanent hinzugekommen. Die EEG-Umlage würde z.B. heute immer noch nur bei 0,3 Cent/ kWh liegen (und zwar für 50 Mrd. kWhel Windenergie), wenn die Berechnung nie geändert und ausschließlich Windenergie gefördert worden wäre. Selbst alle EE-Energieträger zusammen würden c.p. nur auf eine Umlage von ca. 2,3 Cent/ kWh kommen, wenn die Berechnungsweise sich seit 2000 nicht geändert hätte!

Aber jetzt zeige ich Ihnen mal, wie sehr man sich bei der Preissteigerung bei den Konventionellen Energieträgern geirrt hat. Noch 2000 prognostizierten z.B. das EWI/prognos folgende nominalen Energiepreise für 2010:

Erdöl 34 US-Dollar/barrel
Erdgas 1,26 Cent/ kWh
Steinkohle 46 EUR/ t Steinkohle

Knapp verfehlt, kann man da nur sagen. Selbst die damaligen nominalen Preisvorhersagen für das Jahr 2030 haben wir heute bereits um 50% übertroffen! Und hier liegen die Gründe nicht in einer veränderten Berechnung, sondern hier sind sie real!

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 08.01.2013 15:17 Uhr

Weil die in € zu zahlende Einspeisungsvergütung 20 Jahre verbindlich gezahlt werden

deshalb ist die Summe in € des Vorjahres immer der Sockel auf den der weitere Zubau = Einspeisungsvergütung aufzuschlagen ist.

Jeder mag nachlesen wie vor 2 Jahren alle tönten, nun sei soviel aufgeschlagen u würden nun durch die dann berechneten 3,6Cent /kWh am Ende eher einen Überschuss ausmachen.

Bitte nachlesen FAZ Röttgen ja sogar Merkel erzählte das.
Nun sind es 5,35 Cent u die Basis 20,1 Milliarden € .

Und schon wieder sind die Rechenkünstler am Werk, die nur aus der Absenkung der Vergütung für zukünftige Einspeisung sich reich rechnen. Wohl wissend, dass 17 Cent Einspeisungsvergütung 350% höhere Vergütung als der Strompreis 5 Cent ist.

Warum ist niemand wirklich ehrlich? Wie wäre es, wenn wirklich einmal sauber dem Volk in einer TV Sendung vorgerechnet wird, dass mindestens noch 15Jahre die EEG Förderung jährlich mit einer Milliarden € Summe "zusätzlich" zu Buche schlägt?

Ja liebe FAZ versuchen Sie doch eine sehr saubere Rechnung u Grafik eventuell 3 Szenarien.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 08.01.2013 14:37 Uhr

Stets ist meine Aussage max 40% erneuebarer Strom u kein Haushalt käme mit 3 kW aus

Noch einmal bei sehr volatilem Wechsel, also plötzlicher Flaute o Orkan u Zuschaltung von Klimaanlagen hilft keine Biogasbevorratung. Nein ständig u ununterbrochen muss Kapazität in kurzer Zeit < 2 Minute zur Verfügung stehen. Und zwar für die ~ 40% der maximal in der Zukunft erreichbaren Stromversorgung durch EEG.

Noch einmal maximal 40% ist erreichbar. die nun erreichten ~ 22% im Durchschnitt = die oben noch 15Jahre lang zu zahlenden Vergütungen also der Sockel 20 Milliarden € ist mindestens 15 Jahre zu zahlen.

Der jährlich Zubau, auch der ab Mitte 2012 bedeutet jährlich immer zwischen 3 - 7000 MW zusätzliche Mehrvergütung. Schon heute stehen ~ 3500 MW aus 2012 in der Rechnung.

Da offshore u Netz aber einen weit größeren Anteil, Sonne aber etwas weniger zusätzlich ausgebaut wird bleibt der jährlich Zuwachs u die dadurch noch stärker steigenden Einspeisungsvergütungen mit einer Zuwachsrate > 15%

Oder in € 2013 ~ 22,5 Milliarden € der neue Sockel 2014 ~ 25 Milliarden€

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.01.2013 17:32 Uhr
Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 08.01.2013 17:32 Uhr

Frau Gruber, immer diese Ungenauigkeiten.

machen Sie mal einen Kalt, einen Kochwasch, einen Schleudergang, vergleichen dann die Zählerstände ihres Stromversorgers.

Welche Vorgänge ihres Haushaltes erfordern Strom um mechanische, kinetische Energie ihrer Objekte bereitzustellen?

Was hat das Garen Ihrer hoffentlich gesunden Nahrungsmittel mit Strom zu tun, nichts. Auch Sie kochen nur mit Wasser, wie Sie das Wasser warm bekommen ist eine völlig andere Frage.
Oder rühren sie Ihre Suppen mit der Bohrmaschine?

Um die Füsse warm zu bekommen, brauchen Sie ein Temperaturniveau von 22-26°C
oder heizen Sie die Ihren mit Elektroschocks?

Machen Sie eine Xcell Tabelle auf und trennen Sie die mechanischen und Wärmeenergieanteile auf, vergessen Sie den Staubsauger nicht!

Das die Energiewende geradezu marxistischer Murx ist, weiss ich, brauche also nicht alles zu glauben oder zu "verstehen".

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 08.01.2013 01:34 Uhr

Emser Depesche -- Von Stromspeichern war nicht die Rede, von Energiespeichern

Frau Gruber, im fliegenden Galopp die Pferde zu wechseln, vielleicht im Zirkus. Hier geht es um den "Strom"-Speicher bei den kleinen Leuten, 30-40 Millionen Haushalte je 1-3 kWh, kommen Sie nicht mit Utopien, sondern eher mit UAV.

Zu Herrn Wrobel, in besagter ISE Studie Nov.2012 Seite 29, steht:

Insofern sind erhebliche Mengen an Energie aus Biomasse verfügbar, die z. B. für Hochtemperatur-Prozesse in der Industrie viel sinnvoller eingesetzt sind als für die Niedertemperaturheizung in Gebäuden.

Noch Fragen, beantragen Sie schon mal einen Holzsammelschein bei Ihrer Gemeinde und die MAO Fibel nicht vergessen, wenn Sie zum Grossen Sprung ansetzen, um den letzten Prügel aus dem Wald zu schleifen.
Den "Blauen Kittel, mit Stern" nicht vergessen.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2013 19:18 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 09.01.2013 19:18 Uhr

Deutschland wird "zerrieben"...

Na dann schauen Sie sich mal an, wie so die Lenbensqualität in Detroit oder Guangzhou ist, Sie werden sich wundern...

Paranoia.

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 08.01.2013 19:36 Uhr

Globaler Erdgaspreis ??

Natürlich nicht, es ist nicht damit zu rechnen, dass unsere Erdgaspreise auf das Niveau, das man in Denver oder der Ostküste zu zahlen bereit ist, weil gar nicht die Absicht besteht, das Gas zu exportieren.
Was man will, ist, Produkte zu exportieren und Konkurrenzen ausschalten.
So werden wir in Europa zerrieben, einmal die Ameisen in China und das billige Gas in VSt. bilden den Schraubstock für mindestens 50 Jahre und gefeilt wird, bis nichts mehr übrig bleibt.
Dazu haben wir eine sich destabilisierende Umgebung im Süden, ob nun getriggert oder nicht, es ist nunmal Fakt.

Kernenergie ist nicht AKW, oder AKW als EPWR, dass sollte man immer im Gedächtnis behalten, sowie Kernbrennstoff nicht unbedingt Plutonium sein muss.

Was MAO damit zu tun hat, sehr viel, er zeigte unmissverständlich, dass man mit unzureichenden Mitteln und menschlicher Hybris nur eines erreicht, Selbstausbeutung übelster Form, koste was es wolle.

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Christian Wrobel

Wissen Sie, ich würde ja dieses Gerede von "Globalisierung" akzeptieren, wenn

wenn wirklich alles "global" betrachtet und berücksichtigt werden würde. Letztendlich wird aber nur der Preis globalisiert und alle anderen Faktoren gar nicht. Die Folgen werden sozialisiert und müssen die lokalen Bewohner ausbaden. Vielleicht ist das ihre Idealvorstellung von Globalisierung, meine ist es nicht!

Es gibt im Übrigen keinen globalen Marktpreis für Erdgas, da dieser Primärenergieträger nicht ohne Probleme an jeden Punkt der Erde transportiert werden kann. Die Erdgaspreise in den USA haben deshalb auch keine Auswirkungen auf die Erdgaspreise bei uns.

Kernenergie ist bereits heute teurer als eine moderne Windkraftanlage, selbst wenn ein AKW non-stop rund um die Uhr laufen würde (s. Olkiluoto u. Flamanville). Damit treiben Sie ein Land nur in den Ruin (s. Frabkreich). Oder warum glauben Sie, gibt es in Westeuropa seit Jahrzehnten so wenig Neubauten?

Was das ganze mit MAO zu tun haben soll, das wissen wahrscheinlich nur Sie selbst?!

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 08.01.2013 16:45 Uhr

"Verstanden" habe ich diesen Ansatz allerdings nicht,

da für mich der Weltmarkt gilt und kein Geschwurbel a la MAO, (habe im Laufe meines Lebens genügend Opfer seiner Tiraden kennengelernt).
Entscheidend ist der Preis der Primärenergie und der damit erzielbare Verschmutzungsgrad. Wenn also das "shale gas" in den Staaten zwischen 6-8 USD je mBTU (293 kWh) kostet, mit Aussicht auf verbesserten Bohrverfahren, dann kann ich nicht im Walde nach kleinen Stöckchen suchen, um die lokale Industrie zu füttern.
Wer sich über die Globalisierung aufregt, bitte sehr, der hat auch nicht verstanden, was er zu "verstehen" hat, um einen Bückling zu machen.

Sie werden, bei genauerem Hinsehen, auch nicht um den Einsatz der Kernenergie kommen, einmal um konkurrenzfähig zu bleiben, zum anderen Ihren fossilen Fussabdruck minimieren zu können.

Konzerne wollen Profit machen, da ist die Atomenergie nur störend, dass sollten auch Sie "verstanden" haben, Sie ist nichts für kleine Jungs, die nur Tasten drücken wollen, ohne grosses Risiko, aber viel Geld

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Christian Wrobel

Erst einmal ein Lob, das Sie meinen Hinweis angenommen und mal gegoogelt haben.

Nur irgendwie "Verstanden" haben Sie den Inhalt nicht!

Es sind in der Tat erhebliche Ressourcen aus Biomasse verfügbar (290 TWh), die in der Studie gar nicht berücksichtigt wurden (nur 50 TWh)! Welches Problem haben Sie? Das heißt doch nur, dass neben den getroffenen Annahmen noch weitere Reserven vorhanden sind, die für andere Anwendungen (z.B. in der Industrie) eingesetzt werden können. Umgekehrt wäre schon etwas problematischer.

Die Studie beschränkt sich erst einmal auch nur auf die Strom- und Wärmeversorgung in Deutschland, brennstoffbasierte Industrieprozesse und vor allen Dingen der Verkehr gehören noch nicht zum Gegenstand der Untersuchung. Soll aber in überschaubarer Zeit durch das ISE folgen.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 07.01.2013 21:34 Uhr

Frau Gruber, offensichtlich wollen Sie 100% Photovoltaik und Onshorewind

denn nur dann machten Ihre obskuren Rechnungen wenigstens halbwegs Sinn. Nun, ein Grossteil der Regenerativen ist zuverlässiger als bspw. Gas, z. Bsp Laufwasserkraftwerke, Biomasseverstromung, Geothermie.

Ich finde es bemerkenswert, dass Sie offensichtlich 100% des Stroms aus fluktuierenden Regenerativen Speisen wollen, das ist nicht Ziel der Bundesregierung, letztere peilt für die nächsten Jahrzehnte eher 30 bis 50% an. Und die Speicher dafür werden kommen, haben Sie da einfach mehr Vertrauen, schliesslich sind nicht alle Industrien so verlogen und reden von der "baldigen" Lösung ihrer Probleme wie die Atomkonzerne...

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Antworten (10) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.01.2013 12:16 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 10.01.2013 12:16 Uhr

5%?

Damit ist es gar nicht mehr so weit entfernt von der ach-so-wichtigen Kernkraft, Herr Müller...

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Klaus Müller

Anbaufläche, Reststoffe, Stroh

Die "Vermaisung" scheint ja in der veröffentlichten Wahrnehmung schon fast so schlimm zu sein wie das Abbaggern. Demnächst ist es vielleicht die "Verpappelung".
"Reststoffe" heißt Nähe zur Abfallwirtschaft, das muss man im Kopf behalten, wenn man an eine diesbezügliche Umgestaltung der Energiewirtschaft denkt.
Größter Reststoffposten ist Stroh. Dann lassen Sie uns die Verstromung von Stroh voranbringen. 13 Mio t/ a (FNR) , 65 TWh/a Brennstoffenergie, 20 TWh/a Elektroenergie/a, 2 GW Dauerleistung, 5 % der Mindestlast D

Sehr interessant, aber kaum von signifikanter Bedeutung für die deutsche Stromversorgung oder gar den Ausgleich fluktuierender erneuerbarer Energien.

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Christian Wrobel

Sie haben offensichtlich meinen Hinweis nicht berücksichtigt,

das auch das Potential der biogenen Reststoffe gehoben und eingesetzt werden muss. Nur zu ihrer Info: biogene Restoffe benötigen keine separate Anbaufläche.

Ich würde auch nicht behaupten, dass alle Bioenergiepotentiale letztendlich auch genutzt werden müssen, es sind eben "Potentiale".

Zu ihrer Information: der Anteil aller EE an der Endenergienutzung war 2012 bereits doppelt so hoch wie der Braunkohleanteil!

Ohne das ganze Landstriche abgebackert werden mußten.

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Klaus Müller

Chr. Wrobel: "Bioenergie .. eher als Ausgleich.."

Und was ist mit gekoppelten Wärmeversorgungsaufgaben, sprich Kraft-Wärme-Kopplung? Wird dann die Wärmeversorgung eingestellt, wenn der Wind weht?

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Thomas Heinzow

Chr. Wrobel: "... Anbaufläche von ca. 4 Mio. ha aus"

Rechnen wir doch mal a bisserl nach Adam Riese:

4 Mio. ha bedeuten bei einem Durchschnittsertrag von 40 t/ha Maissilage mit einem Trockenmassegehalt von 37% und einem Silierschwund von 5% nach Adam Riese 56,2 Mio. t Maistrockenmasse mit einem Brenn- bzw. Heizwert bei direkter Verfeuerung, der dem der Braunkohle entspricht.

Zu Ihrer Information: 2006 wurden ca. 176 Mio. t Braunkohle gefördert und damit ca. 1/4 bis 1/3 des deutschen Stroms produziert.

Irgendwie haben Sie und/oder die Agentur für erneuerbare Energien Probleme mit der Mathematik.

Deshalb sollten Sie vor Inbetriebnahme der Replytaste Ihr Gehirn einschalten und mal nachrechnen, was da so irgendwelche Typen schreiben.

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Christian Wrobel

Nun, die Bioenergie wäre eigentlich eher als Ausgleich für die Energieträger Wind und Sonne

sinnvoll, und gerade nicht als Dauerleistung. Dafür wäre sie zu kostbar und auch wahrscheinlich zu .teuer

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Klaus Müller

@ Herr Wrobel

"Bei der Biomasse geht die Agentur für Erneuerbare Energien von einem Nutzungspotential von 600-700 TWh p.a."

Das ist die Brennstoffenergie, und zwar heftig nach oben abgeschätzt. Nehmen wir in dezentralen Anlegen einen Wirkungsgrad von 1/3 an, hätten wir 220 TWh, also 25 GWel Dauerleistung. OK, wenn wir dadurch auf die Verpargelung verzichten können. Reden wir also erst einmal mit den Naturschutzverbänden!

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Thomas Heinzow

"Und die Speicher dafür werden kommen, haben Sie da einfach mehr Vertrauen, ..."

Wenn Ihre Behauptung, wegen der darin enthaltenen naturwissenschaftlichen Inkompetenz, nicht so traurig wäre, hätte ich schallend gelacht.

Die theoretisch maximal möglichen Wirkungsgrade chemischer Speicher sind Ihnen als Chemiker bekannt. Desweiteren ist Ihnen deswegen bekannt, wie hoch die theoretisch maximale spezifische Speicherkapazität ist.

Und nun erzählen Sie mal, wieviel Energie man in einem Bleiakku, Lithium-Ionen-Akku, Methanspeicher mit 20 Bar Druck, Wasserstoffspeicher mit 200 Bar und PSKW mit 600m mittlerem Höhenunterschied speichern kann und wieviel Energie aufgrund der Umwandlungsprozesse irreversibel ins Nirwana entschwindet.

Übrigens: Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser. Das gilt insbesondere für Ihre Beiträge ...

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Christian Wrobel

Bei der Biomasse geht die Agentur für Erneuerbare Energien

von einem Nutzungspotential von 600-700 TWh p.a. (davon ca. die Hälfte aus Reststoffen wie Holz, Stroh, Gülle etc.) auf einer Anbaufläche von ca. 4 Mio. ha aus. Das Tiefengeothermiepotential wird mit einer Bandbreite von 60-300 TWh p.a. beziffert.

Letztendlich ist es eine Frage der Preisentwicklung, ob dieses Potential auch vollständig gehoben wird. Zwingend erforderlich ist es für eine 100%ige EE-Energieversorgung nicht.

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Klaus Müller

zuverlässige regenerative Energiequellen

gibt es, aber haben Sie in den verfügbaren Studien etwas zu den technisch-wirtschaftlichen Potenzialen dieser Energiequellen gefunden?

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 07.01.2013 20:31 Uhr

Stromspeicher die Eine Milliarde Watt oder ein mehrfaches davon 24 Stundenlang

abgeben die wird es in Deutschland sicher nicht geben.

Die Betonung liegt besonders in der Zeit nämlich mehr als 24 Stunden = 86400 Sekunden lang 1 Milliarde Watt = 1 GW.

Alle Hinweise auf irgend welche Stromspeicher sind geschenkt.

Übrigens es bräuchte schließlich mindestens 20 solcher gigantischen Stromspeicher

um nur die Hälfte der Stromversorgung abzusichern.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 07.01.2013 19:11 Uhr

Verbraucher und Verursacher gerecht muss "nun" billiger Mittagsspitzenlaststrom zu

Marktpreisen an die Industriellen Verbraucher nämlich zu 5 Cent wie jedem Verbraucher geliefert werden.

Der Spitzenlaststrom in der Mittagsspitze der wird nun von der Sonne kostenlos eingespeist.

Die PV Dächer werden ja über die amtliche Einspeisungsvergütung bezahlt.
5,35 Cent EEG ist ja ausschließlich Zins und Kapitaldienst für die Investition der Wind und Sonnen Generatoren " Energieumwandler"

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 07.01.2013 18:35 Uhr

Nur wirklich ahnungslose behaupten, dass es wirklich Stromspeicher gäbe die

Großtechnisch als Dauerspeicher zum Beispiel 24 Stunden die Leistung eines großen Kohle oder Kernkraftwerkes zu übernehmen.

Nein 24 Gigawatt in nur 24 Stunden auch ins Netz zurück zu geben, das gibt es niemals.

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Antworten (13) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.01.2013 00:11 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 10.01.2013 00:11 Uhr

Eine umweltverträgliche Stromversorgung aus Kernenergie... :-) -

wird es nie geben, Herr Müller, denn Kernspaltung erzeugt unweigerlich radioaktive Isotope und läuft prinzipiell immer Gefahr, überkritisch zu werden (da es eine Kettenreaktion ist).

Genausogut können Sie sich am Nordpol 25 Grad wünschen. Obwohl, das mag in ein paarhundert Jahren tatsächlich mal passieren, wenn wir weiter Methan und CO2 etc. in die Atmosphäre blasen...

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Klaus Müller

@Christian Wrobel

ok, halten wir fest: 50 % Regenerative Versorgung kann theoretisch technisch ohne große Saisonspeicherkapazitäten dargestellt werden.

Aber es wird Tage geben, an denen Strom und Wind nur 5 % (0,05) der installierten Leistung bringen, das sind dann die Tage, an denen Kohle- und Kernkraftwerke die Arbeit leisten, die dann eben nicht durch Saisonspeicher ersetzt werden.

..was zu beweisen war.

Es wird also keine kostenverträgliche Vollversorgung aus regenerative Energien geben. Weitsichtige Energiepolitik muss deshalb neben einem optimalen Ausbau der regnerativen Energie eine sichere, effiziente, umweltverträgliche Stromversorgung aus Kernenergie zum Ziel haben.

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Christian Wrobel

Nun, die Vergangenheit hat gezeigt, dass z.B. Wind und Sonne sich relativ gut

ergänzen und (bis auf ganz wenige Ausnahmen) die Summe der Leistungen beider Energieträger nicht größer ist als die Summe der jeweiligen installierten Einzelleistungen. Mit anderen Worten: bei installierten 50 GW Wind und 50 GW PV liegt die Summe beider Energieträger nicht über 50 GW. Tagsüber hätten wir also nie ein Problem. Ich habe auch nicht gesagt, dass keine Speicher notwendig wären, nur eben nicht Power-to-Gas. Sollte nachts doch einmal kurzzeitig mehr Strom produziert werden als benötigt, könnten die Pumpspeicherkraftwerke temporär aushelfen. Und kleinere Speicher (ob als Batterie, als Wärmespeicher oder einfach als Wärmepumpe) in dezentralen Einheiten wird es in Zukunft auch immer mehr geben.

Und wenn Sie jetzt einmal nachrechnen, werden sie zusammen mit den Wasserkraft- und Bioenergieanlagen die 50% bereits erreichen.

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Klaus Müller

Und jetzt Ihre Quellen, Herr Wrobel!

Wie soll denn bei einer Vollbenutzungsdauer von 1600 h/a (40 GW onshore) oder 3000 h/a (40 GW offshore) oder 900 h/a (PV) (allgemein bekannte Zahlen) ein Deckungsanteil von 50 % mit nur geringem Überschuss ohne Speicherung erzielt werden? Mit Biomasse und Geothermie? Erzählen Sie das mal den Windenergie- und PV-Fans.

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Christian Wrobel

Die Zahlen des ZFES stimmen schon, Herr Müller.

Aufgrund der hohen Umwandlungsverluste ist das Power-to-Gas-Verfahren in der Tat nur dann sinnvoll, wenn als letzte Alternative nur die Abregelung der Anlagen übrig bliebe. Allerdings muss man dazu sagen, dass das Verfahren auch erst ab einem EE-Erzeugungsanteil von deutlich über 50% benötigt würde (und auch dann nur ein Bruchteil der insgesamt produzierten Energie in Form von Methan gespeichert werden müßte, so dass sich die Zusatzkosten insgesamt in Grenzen hielten).

Die Gesamtkosten eines solchen Systems werden in 40 Jahren aber sicher nicht über den Kosten eines konventionellen Systems liegen. Jedenfalls dann nicht, wenn die Primärenergieträger sich in den nächsten Jahrzehnten weiter so verteuern wie in den letzten 40 Jahren.

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Klaus Müller

Herr Diesing,

Quellenangaben gern:
Stromspeicherpotenziale für Deutschland
Zentrum für Energieforschung Stuttgart, Universität Stuttgart,
S.91,
dort wird allerdings noch mit einem Strompreis von 5 ct/kWh gerechnet

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 08.01.2013 10:03 Uhr

Herr Müller,

Quellenangabe für Ihre Zahlen?

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Klaus Müller

@ Andreas Pätzold

"bietet sich zum Beispiel das Erdgasnetz durch das Power-to-Gas-Verfahren für die Speicherung des überschüssigen Stroms aus Wind- und Photovoltaikparks an."

ja, zu 20..30 ct/kWh pro ausgespeicherte Elektroenergie, (optimistisches Zukunftsszenario) bei vollständig regenerativer Einspeicherung (Wind, Sonne)

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Christian Wrobel

Wie gesagt, Frau Gruber, googeln Sie mal die Studie,

die ich Ihnen genannt habe. Dort finden Sie auch Aussagen zu den Kosten. Und zwar deutlich detailierter, als ihre oberflächlichen platitüden Beiträge es jemals sein werden!

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 07.01.2013 20:38 Uhr

können einen < < Beitrag leisten . Wann zu welchen Kosten ?

"Erdgas und Erdgasnetze können sowohl bei der Erzeugung als auch bei der Speicherung von Energie einen wertvollen Beitrag leisten"

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 07.01.2013 20:35 Uhr

Nur Art und benötigte Gesamtgröße sind natürlich noch ungewiss ??

So wird es auch in hundert Jahren sein und dazu stellt sich die Frage ob das Sinn macht .

Was soll das kosten um nur eine so sichere Stromversorgung zu bekommen die schon 1990 sicherer und zuverlässiger war als heute durch EEG ?

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Andreas Pätzold

An Speicherlösungen wird bereits gearbeitet...

Was es niemals geben wird ist eine seriöse(!) Vollkostenrechnung zur Kernkraft.

"Erdgas und Erdgasnetze können sowohl bei der Erzeugung als auch bei der Speicherung von Energie einen wertvollen Beitrag leisten. Es ist eine Herausforderung, den stark von der Witterung abhängigen Strom aus Windkraft und Photovoltaik mit hoher Verfügbarkeit und komplettem Energieertrag in eine zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung zu integrieren. Neben Pumpspeicherkraftwerken, deren Zahl in Deutschland nur begrenzt erhöht werden kann, bietet sich zum Beispiel das Erdgasnetz durch das Power-to-Gas-Verfahren für die Speicherung des überschüssigen Stroms aus Wind- und Photovoltaikparks an. Als Gesamtsystem betrachtet, kann das Erdgasnetz so eine Möglichkeit eröffnen, nicht nur Energie zu speichern, sondern auch zu den jeweiligen Verbrauchern zu transportieren."

Quelle FAZ

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Christian Wrobel

Nur wirklich Ahnungslose behaupten, dass es Speicher großtechnisch nicht geben kann!

Eine technische Frage, zumal eine unlösbare, wird dieses mit Sicherheit nicht sein! Nur Art und benötigte Gesamtgröße sind natürlich noch ungewiss.

Auch für Sie deshalb der Hinweis, mal den folgenden Begriff zu googeln: "100 % ERNEUERBARE ENERGIEN FÜR STROM UND WÄRME IN DEUTSCHLAND".

Dann finden Sie eine Studie des ISE. Ich würde Ihnen auch den Link geben, aber das ist ja hier nicht erlaubt?!

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Christian Wrobel

Um das mal festzuhalten!

Die Kosten haben sich von 2011 auf 2012 nur um ca. 2 Mrd. Euro erhöht. Die Erhöhung der EEG-Umlage hätte also nur ca. 0,5 Cent/ kWh betragen dürfen, wenn die Kosten-Nutzen-Verteilung verursachungsgerecht erfolgt wäre. Der niedrigere Börsenstrompreis von ebenfalls ca. 2 Mrd. Euro hätte dagegen an diejenigen, die den EEG-Strom bezahlen, auch weitergegeben werden müssen! Offensichtlich ist dieses nicht passiert bzw. haben Andere hiervon profitiert?! Da zu Zeiten mit niedrigen Strompreisen natürlich nicht nur EEG-Strom über die Börse verkauft wurde, sondern auch anderer Kraftwerksstrom, ging der Entlastungseffekt für die Stromeinkäufer sogar noch deutlich über die besagten 2 Mrd. Euro hinaus!

Die Erhöhung der EEG-Umlage ist ungefähr dreimal so hoch als nötig, wenn die Berechnung verursachungsgerecht und ohne Erfindung immer weiterer Ausnahmen erfolgt wäre! Und das ist das eigentliche Ärgernis, nicht die sinnvolle Förderung für ein sinnvolles Produkt!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.01.2013 19:38 Uhr
Christian Wrobel

Na mal nachrechnen, 11 Mio. Euro höhere Zinszahlungen machen verteilt

auf den nicht-privilegierten Letztverbrauch von ca. 400 Mrd. kWh eine höhere Umlage von aufgerundet 0,003 Cent/ kWh aus. Wahnsinn. Das berechtigt natürlich dazu, die EEG-Umlage um 1,7 Cent/ kWh zu erhöhen?!

Die sog. Kernumlage beträgt in 2013 nur ca. 4,2 Cent/ kWh, der "Rest" sind einmalige Sonderfaktoren. Aber wenn bei der Berechnung der EEG-Umlage für 2014 die Steigerung nicht hoch genug ausfällt, wird sich diese Regierung sicher ganz schnell ein paar neue Kostenpositionen einfallen lassen, um diese noch ein bißchen zu pushen, sowie bei der Berechnung für 2013 auch. Bereits in 2013 machen alle Umverteilungen, Sonderfaktoren etc. zusammen, die nichts mit der originären Förderung der EE zu tun haben, mehr als die Hälfte der Umlage aus!

Und das ist das eigentliche Ärgernis!

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 07.01.2013 19:01 Uhr

Sie verwechseln oder vergleichen Äpfel mit Birnen.

Der Aufschlag von 3,6 auf 5,3 ist doch allen Bekannt durch zuvor nicht richtig angesetzten Vergütungen die ja nachweislich zusätzlich zu 11 Millionen Zinszahlung für aufgelaufene Schulden bezahlt werden.

Und das musste natürlich angemessen abgedeckt werden was an 2013 an Einspeisungsvergütung jeden Monat zu zahlen ist.

Ja der Aufschlag deckt auch die erhöhte Einspeisungsvergütung von morgen ab.

Die Strompreisverbilligung kann aber nur dort entlasten wo durch hohen Aufwand oft tausende € Spitzenlastpreise weggefallen sind.

Ein Kunde :" Stadtwerke fuhr gegen die Regel jeden Mittag zwischen große Notstromaggregate " angeblich im Wartungsbetrieb zur Kontrolle " für 3 Stunden hoch um Tausende ja zigtausende € Spitzenlast Strompreise zu sparen.

Ja der Sonnenstrom hat den Preis zur Spitzenzeit tatsächlich abgeschmolzen.

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 07.01.2013 17:55 Uhr

@Frau Gruber, Kleiner Hinweis

Lesen Sie den heutigen telegraph. Der Artikel von A.E.P. beschreibt nüchtern die Alternativen. Fest steht, dass die gesamte Energiewirtschaft vor grossen Umstrukturierungen steht, die Mär, dass man keine Speicher bauen könne, ist eben nur eine Mär. Aber, ich gebe Ihnen völlig recht, die Stromwirtschaft steht vor einem Dilemma, prinzipiell vor mehreren. Aufgabe eines Energieversorgungsunternehmen ist es, zumindest in unseren Breitengraden, die Füsse warm, und in zweiter Linie, siehe Stadtwerke und sonstige, >keinen extrahierenden Herrschaftsanspruch<, siehe Wallenstein und seine Pappenheimer, aufrecht zu erhalten. An den Kollegen Diesing, die zukünftigen Energieversorgungsunternehmen werden eher Chemiefabriken ähneln, er kann sich ja schon einmal in den Tabellen der Standardenthalpien umschauen. *Erweiterung des russischen Sprichwortes. Wer seinen Kopf in den Sand steckt, kann auch ersaufen, wenn über dem Sand die kleinste denkbare Pfütze steht. zum Grusse

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.01.2013 21:24 Uhr
Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 08.01.2013 21:24 Uhr

Kostenabschätzung, sie ist genauso unredlich, wie der Blick in die Glaskugel

Aber, man kann eine Abschätzung unter zu Hilfenahme der thermodynamischen Daten vollziehen.
Die Frage und Antwort kann nur grob umrissen werden:
1. Wie hoch ist der thermische Ertrag gegenüber einem konventionellen Produkt, dass man lebenslang unausweichlich nutzen muss.
2. Welche Form der Energie ist zukünftig zu nutzen, zu welchem Preis
3. Welcher Energieträger, sicher, lokal und zeitlich unbeschränkt, ist zu nutzen.
4. Kann der Stromverbrauch nur als Hilfs- und Steuerungsenergie lokal gedeckt werden.
5. Ist die Nutzungsdauer des Produktes wesentlich höher als bisher vergleichbare.
6. Ist das Produkt wiederverwendbar und recyclebar
7. Hat das Produkt einen minimalen oder keinen fossilen Fussabdruck
8. Wer ist gegen das Produkt, aus welchen Gründen
9. Welche internen und externen Widerstände ergeben sich aus der Nutzung
10. Können die überwunden werden.

Die Grundlagen sind kein Geheimnis, das Produkt ist eingeführt, seine Grundlagen seit ca. 110 Jahren bekannt.

zum Grusse

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Klaus Müller

Herr Pjilippi, Was wird die kWh aus der Chemifabrik kosten

, sagen wir im Jahre 2030? Sind unter 10 ct/kWh Strom aus dem Saisonspeicher machbar? Wenn ja, bitte Berechnungseckdaten angeben.
Und .....sind die Leute alle für diese Chemiefabriken?

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 07.01.2013 15:53 Uhr

Nicht ablenken hier geht es nur um die nicht mehr zu bremsenden zukünftigen Vergütungen

Um Einspeisungsvergütungen von bis zu 833 Milliarden € oder umgerechnet auf die 30 Millionen Haushalte 833.000.000.000 € : 30.000.000 = 28.700 € pro Haushalt.

Die ausschließlich zur Destabilisierung unserer stabilen Stromversorgung ausgegeben werden.

Schlimmer noch diese Summen fließen doch , Ausnahmen etwas Sonnendächer ausschließlich offshore nur den Konzernen EON / RWE / ENBW aber auch Deutsche Bank und Siemens in die Kassen.

Ja bis Wind und Sonne werden niemals mehr als 40 % im Jahresdurchschnitt leiten.

Aber unsere finanzielle Leistungsfähigkeit wird leiden.

Weit schlimmer als die € Rettung. Sind die Kosten schon heute verbindlich und nicht durch Bürgschaften nur umbuchbar. Und so sie nicht in Anspruch genommen wird einfach auszubuchen.

Nein die Wechsel sind längst quergeschrieben und die Aussteller Hausbesitzer / Stromkonzerne präsentieren sie bei Fälligkeit.

Bei Fälligkeit plus Verzugszinsen wie 2012 11 Millionen €

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Antworten (13) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.01.2013 12:08 Uhr
Thomas Heinzow

Als Chemiker sind Sie nun einmal nicht vom Fach Herr Diesing, so ist das nun einmal

Und die "Erfahrung" mit Windparks aus dem familiären Umfeld ersetzt nun einmal nicht ein Ökonomiestudium. Um es deutlich zu sagen: Der gesamte Hörsaal mit Erstsemestern eines Ökonomiestudienganges würde in schallendes Gelächter ausbrechen, wenn Sie vortragen, daß es sinnvoll sei, Investitionen überwiegend nur mit Eigenkapital zu finanzieren.

Und was den Namen für Ihre Projekte und Einrichtungen mir der Vorsilbe "Bürger-" betrifft, so glauben nur Dumme daran, daß die Bürger was im "Bürgerwindpark" oder den "Bürgerparks" (gibt da im Land Bremen z.B. 2) zu sagen hätten. Daß ist so wie mit der Vorsilbe, die auch nur Schein vortäuscht, aber mit der Realität nichts zu tun hat. Dient alles nur der Täuschung der Bürger. Der Name Bürgerwindpark wurde übrigens vom IPCC geschaffen, um die erwarteten Proteste von Anliegern und der Bevölkerung gegen die Abzocke abzubremsen. Steht da übrigens sinn gemäß in den Berichten drin.

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Andreas Pätzold

"Ob ihm ein Gewinn im Gegensatz zum Häuslebauer bleibt, ist mehr als fraglich."

Die Frage stellt sich halt bei jeder Investition. Die Chance zum Gewinn beinhaltet immer das Risiko des Verlusts. Ökonomem wissen das natürlich. Mit der aufhebung des Bahn- und Postmonopols haben sich erhebliche Wohlfahrtsverluste ergeben? Ist wohl eher eine Frage Ihres Wahrnehmungsvermögens.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 11.01.2013 13:38 Uhr

Herr Heinzow, Monopole sind jetzt gut oder wie?

Wenn Sie als Ökonom behaupten, dass Monopole "per se" keine Wohlstandsverluste bedeuten, wieso sind Sie dann gegen Marxismus (den Sie eigentümlicherweise fortwährend in die Diskussion einbringen). Marxismus ist nichts anderes als das totale Staatsmonopol, also was nun?

Nein, Ihnen geht es um etwas anderes. Für Sie steht fest, dass RWE und co weiter von Subventionen und Monopolstellung profitieren soll, koste es was es wolle. Wessen Interessen vertreten Sie, Herr Heinzow?

Nebenbei: Windmühlen, die Mehl produzieren sind hier belangelos, ich nehme an Sie meinen Windkraftanlagen.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 10.01.2013 23:15 Uhr

Sicher Herr Heinzow,

Sie sind "Experte" und "vom Fach" - ich natürlich nicht.

Wissen Sie, auch wenn Sie das tatsächlich zu glauben scheinen, Sie sind nicht der einzige Mensch der Erde, der die Begriffe "Schweinezyklus", "Stellarator" und "Windpark" kennt.

Wo nehmen Sie eigentlich Ihr Selbstvertrauen her, ohne Kenntnis Ihrer Diskussionspartner anzunehmen, dass Sie immer für 20 Mark mehr wissen?

*kopfschüttel

Ich lese keine Finanzberatungszeitschriften, dafür habe ich familliär seit 15 Jahren+ Erfahrung mit Windparks und deren Finanzierung - im Wesentlichen durch EK der Anwohner. Bürgerwindpark halt.

Nebenbei, von wieviel Bürgeratomreaktoren haben Sie denn zu berichten?

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Thomas Heinzow

Kennen Sie den Unterschied zwischen einem Immobilienkauf (Eigenheim) und Windmühlenkauf?

Wahrscheinlich nicht, denn ein Eigenheim hat im Prinzip eine Mindestnutzungsdauer von 100 Jahren + X. Eine Windmühle dagegen bestenfalls von 20 Jahren. Wenn der Häuslebauer nach 15 Jahren die aufgenommenen 2/3 FK nebst Zinsen durch ersparte Mietaufwendungen abbezahlt hat, gehört ihm und seinen Erben das Häusle zinsfrei für die nächsten 85 Jahre zuzüglich der üblichen Instandhaltungskosten.

Der Windmühleneigentümer mit voller Haftung hat nach 15 Jahren das FK nebst Zinsen zurüchbezahlt und kann nach 20 Jahren seine ihm vollständig gehörende Windmühle verschrotten. Ob ihm ein Gewinn im Gegensatz zum Häuslebauer bleibt, ist mehr als fraglich. Investments in Aktien dürften selbst bei FK-Finanzierung (Leverage-Effekt) lukrativer sein.

Monopole bedeuten per se auch keine Wohlstandsverluste, wie anhand des Post- und Eisenbahnmonopols gezeigt werden kann. Allerdings bedarf es einer Regulierung. Mit Aufhebung dieser Monopole haben sich erhebliche Wohlfahrtsverluste ergeben.

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Andreas Pätzold

Plädoyer mal für die Banken

So what? 33% EK beim Immobilienkauf gelten als gesund. Was haben Sie nur gegen eine solide FK-Finanzierung? Wie kommen Sie nur darauf mir ein Feindbild Konzerne zu unterstellen. Ich hab was gegen Monopole. Diese bedeuten Wohlstandsverluste. Nachzulesen bei Cournot.

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Thomas Heinzow

Ach Herr Diesing, Sie liegen schon wieder meilenweit daneben mit den sog. "Bürgerwindparks"

Im Gegensatz zu Ihnen bin ich vom Fach und kenne mich bestens mit den Finanzierungsmodellen aus. Und selbstverständlich lese ich auch die Prospekte der Windparkprojektierer und die einschlägigen Finanznachrichten über insolvent gewordene Bürgerwindparks. In Oberfranken gibt es da ein Vorzeigeprojekt, wo der "Bürgerwindpark" nie den Bürgern gehört hat, die aber Unsummen an Geld verloren haben.

Wer auf den Etikettenschwindel "Bürgerwindpark" hereinfällt, verdient kein Mitleid. Besonders schlimm sind die Genossenschaftsmodelle, wo die Kleinanleger so richtig abgezockt werden.

Wer als Kleinanleger in Windmühlen investiert, hat nicht alle Tassen im Schrank. Kann man in den einschlägigen Finanzberatungszeitschriften und deren Tests nachlesen.

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Jens Muche
Jens Muche (Me-110) - 10.01.2013 14:12 Uhr

@ Till Diesing „Bürgerwindparks werden mehrheitlich von Bürgern finanziert, daher ihr Name.“

Naiv, die dürfen sich daran beteiligen. Damit sie das Gefühl haben ihnen gehören die Anlagen und sie hätten das Sagen, werden diese Projekte „Bürgerwindparks“ genannt. Das Sagen haben weiterhin der Projektierer und die den Bürger kreditierenden Banken. Ich nenne das Bauernfängerei. Das Ziel ist aber nicht die Beteiligung der Bürger, sondern dadurch leichter Standorte generieren zu können, denn wer „beteiligt“ ist, organisiert keinen Widerstand gegen diese überflüssigen Windmühlen und freut sich sogar noch, daß sein Wohnumfeld mit „seinen“ Windmühlen verschandelt wird. Sehr durchschaubar das Manöver, es sei denn, man hat an der „Informationsveranstaltung“ der Projektierer teilgenommen und sich von deren Aussagen zur „Leistungsfähigkeit“ und „Effizienz“ dieser Windmühlen einlullen lassen.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 10.01.2013 12:17 Uhr

Herr Heinzow,

Wo haben Sie diese Infos her? Bürgerwindparks werden mehrheitlich von Bürgern finanziert, daher ihr Name.

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Thomas Heinzow

Falsch Herr Pätzold, die Anlagen gehören mehrheitlich den Banken

Schauen Sie mal in die Prospekte und wie die Anlagen finanziert werden: Nur 1/3 EK aber 2/3 FK.

Das EEG hat den Banken ganz neue sehr sichere Geschäftsfelder beschert. Eigentlich erstaunlich, daß Sie für das EEG sind, wo doch die Bankmonopolisten die große Abzocke betreiben und die Banken m.W. zu Ihrem Feindbild Konzerne gehören. ;-)

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Andreas Pätzold

Typische Nebelkerze

Bitte Quellenangabe!

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 07.01.2013 20:45 Uhr

Finanzinvestoren und anderen in Dachgesellschaften wie MVV meist GmbHs

Nein es ist egal wie die Finanzinvestoren heißen. RWE und EON und ENBW gehören doch auch den Städten und Kreisen und immer ist die komplette Kette das Sytem.

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Andreas Pätzold

Betr. Geldfluß ausschließlich zu den Konzernen

"Über drei Viertel der erneuerbaren Energieerzeugung sind heute in der Hand von Privaten, Gewerbetreibenden, Landwirten, Finanzinvestoren und anderen Akteuren außerhalb der klassischen Strombranche." Quelle FAZ

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 07.01.2013 15:12 Uhr

Einfach mal in Excel übertragen nach 19 Jahren sind es die Winzigkeit von 833 Milliarden €

Eingetragen in Excel :" 10 Milliarden €
14 Milliarden €
17 Milliarden €
20 Milliarden € und so weiter und so weiter. Das Ergebnis
23,5 .
26,8
30,1
33,4
36,7
40
43,3
46,6
49,9
53,2
56,5
59,8
63,1
66,4
69,7
73

833 Milliarden € für was ? zur dauerhaften Destabilisierung und auch 2028 60 % Kohle / Braunkohle und Gasstrom.

Wem das zu viel erscheint mag 20 % abziehen bleiben immer noch mehr als 600 Milliarden €.

Leute werdet wach. steht auf das darf nicht so weiter gehen.

Mut zeigen protestieren ehrlich werden.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.01.2013 16:58 Uhr
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 07.01.2013 16:58 Uhr

Alle Konventionellen Kraftwerke so sie das meinen, haben über Jahrzehnt Milliarden an

Gewinne und Steuern eingefahren. Es gibt keine einzige Kraftwerkstechnik die nicht längst bis zum hundertfachen an Ertrag und Steuern eingebracht hat.

Gabriel sagte jedes AKW fährt täglich Millionen € Gewinne ein.

Alle wurden mehr als 30 Jahre oder 9000 Tage betrieben und jedes spielte also mehr als 9 Milliarden Netto Gewinne für die Eigentümergemeinden Essen, Bochum, Dortmund aber auch Stuttgart, München als Aktien Inhaber ein plus Steuern.

Alle Kraftwerke rechneten sich.

Die Einspeisungsvergütung aber ist die tatsächlich zu leistende reine Verzinsung der privaten wie kommerziellen Anleger und hat keinen Zusammenhang mit Strom.

Der Strom wird ja an der Börse bezahlt mit 5 Cent wie aller Strom.

833 Milliarden € aber sind genau genommen Zinserträge der Investoren.

Steuerfreie Zwangsabgabe die Gewinne der vermögenden.

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Thomas Heinzow

Vergessen Sie bitte nicht die gezahlten Subventionen zu diskontieren, Frau Gruber

Die bereits und zukünftig getätigten Investionen in den "Ökowahnsinn" und deren ineffiziente Maschinen verursachen Verluste, die zu verzinsen sind, und zwar dauerhaft. Im Gegensatz zum Unternehmen kann eine Volkswirtschaft die Fehlinvestitionen nicht als Verluste abschreiben und mit Gewinnen verrechnen.

Was dann dabei herauskommt, sollten Sie hier publizieren, verrehrte Frau Gruber.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 07.01.2013 14:40 Uhr

Jetzt wo sich jeder schon mal so richtig echauffiert hat, und

die Meldung auch nicht mehr ganz oben auf faz.de steht, vielleicht mal ein paar nüchterne Daten zum wieder runterkommen - mal ganz abgesehen davon, on diese 17 Milliarden nun real sind oder nicht:

Meldung von heute...

"Deutschland profitiert weiter von seinem Ruf als sicherer Hafen: Bei einer Auktion, bei der sich der Bund 3,5 Milliarden Euro für sechs Monate lieh, musste er nicht nur keine Zinsen zahlen, sondern bekam sogar eine Prämie von den Anlegern. Insgesamt muss sich der Bund in diesem Jahr 250 Milliarden Euro leihen."

Anstatt dass sich Deutschland mit seinem mutigen Weg "abschafft", wie es die Atom- und Fossillobby gerne weiss machen will, ist dieses Geld sinnvoll in die Zukunft investiert. Das hat sogar der internationale Finanzmarkt verstadnen, dass das natürlich so manch einem Profiteur der ineffizienten Monopolisten und ihrer KKWs nicht gefällt kann man verstehen, es spielt aber eigentlich keine Rolle.

Gut, wer auf steigende Gas und Kohlepreise setzt, sorgt vor.

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Antworten (10) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.01.2013 10:06 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 08.01.2013 10:06 Uhr

Frau Gruber, helfen Sie mir - WAS ist denn an Deutschland so schlimm?

Die Lebenserwartung? Die medizinische Versorgung? Die Meinungsfreiheit? Der Rechtsstaat?

Sie bleiben immer so unglaublich nebulös in Ihren Aussagen - die angebliche Destabilisierung der Stromnetze treibt Sie zu solch einer Angst? Absurd.

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Marie Gruber