14.08.2012 · Gestrichen, geändert, abgemildert: In einem Verordnungsentwurf kommt das Wirtschaftsministerium den Betreibern von Offshore-Windparks und den für die Netzanschlüsse verantwortlichen Unternehmen weit entgegen. Nun sollen die Stromkunden bei Netzstörungen für den größten Teil der Ausfälle haften.
Von Andreas MihmRichtlinien für Lesermeinungen
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Kaum jemand durchdringt die Diskussion anscheinend.
Worum geht es? Entweder um den Abbau Investitionshindernissen
betreffend die Netzanbindung der Windparks, dann dürfte eine
Haftungserleichterung für die Betreiber der Netze allenfalls
übergangsweise (also zeitlich befristet) erfolgen, nämlich bis
die Investitionen erfolgt sind und Versorgungssicherheit hergestellt
ist. Ansonsten besteht Gefahr, dass die Anbindung mangelhaft erfolgt,
denn für leichte Fahrlässigkeit (grobe Fahrlässigkeit und
Vorsatz sind sowieso so gut wie nicht nachweisbar) muss ja nicht
gehaftet werden. Damit wäre keinem gedient.
Geht es hingegen um die dauerhafte Abwälzung des Betriebsrisikos
der Netze auf die Stromkunden, dürfte der Skandal perfekt sein.
Alles was weitergehend ist als die signifikante Entlastung der Betreiber
von Atomkraftwerken betreffend einen GAU erscheint vollkommen
ungerechtfertigt, denn die Energiewende verringert das Betriebsrisiko
von Kraftwerken auch für die Kraftwerksbetreiber.
Beweisen Sie doch endlich den ökonomischen und ökologischen Nutzen der sog. "EE" für den Bürger
"Gutmensch", "Idealist",
"Ökodiktatur", "Kommunisten-Merkel", "Industriefeindlichkeit"
Wenn Sie nicht in die von Ihnen benannten Schubladen einsortiert werden
wollen, wird es endlich Zeit den Beweis anzutreten, daß die sog.
"EE", die es bekanntlich physikalisch nicht gibt und die ein
Marketingname für ein grottenschlechtes Produkt sind, für den
Bürger in D einen ökologischen und ökonomischen Nutzen haben.
Tja,
das ist das Wesen des Forums.
Wenn Sie nicht einstimmen in den Chor (bspw. mit solchen Worten wie
"Gutmensch", "Idealist",
"Ökodiktatur", "Kommunisten-Merkel",
"Industriefeindlichkeit" dann sind Sie hier im Forum schnell
ein Intimfeind, dem finanzielle Interessen in der
"Ökoindustrie" vorgeworfen werden.
Aber wehe Sie wehren sich dagegen verbal, dann werden Ihre Kommentare
nicht freigegeben.
Merke: "Idealist", "Gutmensch", "Lobbyist"
müssen Sie sich hier gefallen lassen.
Ist schon traurig.
"In einem Verordnungsentwurf kommt das Wirtschaftsministerium den
Betreibern von Offshore-Windparks und den für die
Netzanschlüsse verantwortlichen Unternehmen weit entgegen. Nun
sollen die Stromkunden bei Netzstörungen für den
größten Teil der Ausfälle haften."
daß sein "unternehmerisches Risiko" von Dritten getragen wird.
Man kann nur hoffen, daß die politischen Initiatoren dieser
Ver(UN)ordnung, bei den nächsten Wahlen, von den von ihnen als
RISIKOTRÄGER auserkorenen Bürgern /Wählern, den
entsprechenden Dank einfahren und dann in der Opposition Zeit finden,
ihre BÜRGERFEINDLICHEN Positionen zu überdenken.
MfG
A. Buntrock
Ohne gesetzliche Haftungsregeln keine Investoren
Die neuen geplanten Haftungsregeln sollen den Netzbetreibern Tennet und 50Herz die Suche nach Investoren erleichtern. Auf Seite 11 der FAZ lese ich, dass die Netzagentur ein Verfahren gegen Tennet eröffnet und den Entwurf an die EU Kommission geschickt hat. Solange es keine gesetzlich geregelten Haftungsrichtlinien gibt wird Tennet wohl keine Investoren finden. Ich bin sicher, dass sehen die EU Kommission und die holländischen Regierung auch so.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.08.2012 21:01 UhrEs muß natürlich heißen:
Trotz der Dauersubventionierung des Windmühlenstroms investiert man wegen mangelndem ROI der Windparks nicht mehr in die Errichtung von Windmühlen.
Wann investieren "Investoren"?
Nur dann, wenn die Investitions- und Finanzierungsrechnung einer
geplanten Investition ergibt, daß es in der Zukunft einen
lohnenden Return-On-Investment (ROI) geben wird, wird jemand bereit sein
haftendes Eigenkapital zu geben. Gleiches gilt bei Banken, die
Fremdkapital nur gegen Sicherheiten bereitstellen. Ganz normales Business.
Was bedeutet es denn, daß die Netzbetreiber für die
Offshore-Windmühlen-Steckdosen keine Eigen- und Fremdkapitalgeber finden?
Es gibt zukünftig keinen lohnenden ROI.
Warum sind sämtliche Aktienkurse von europäischen
Windmühlenproduzenten im Keller? Trotz der Dauersubventionierung
des Windmühlenstroms investiert man wegen mangelndem ROI der
Windparks in die Errichtung von Windmühlen.
Lesen Sie mal nach, welche Verluste Siemens und die Bank UniCredit im
Bereich der Windenergiesparte erwirtschaftet haben. In Bremerhaven brach
ein Rotorblatt einer Offshoretestanlage nach wenigen Jahren wohl wegen
Materialermüdung ab. Lowtechinvestments sind out.
Die typische Vereinbarung zu Lasten Dritter
Immer voll druff, egal ob Energiewende oder Eurokrise, zahlen sollen die, die nichts dafür können und nicht die Möglichkeit haben sich zu wehren. Oder doch? War die FDP nicht die 4,5% Partei?
"Hat nicht EoN gerade 3 Milliarden Gewinn gemacht?"
Für das Gesamtjahr 2012 erwarten die beiden großen
Energieunternehmen [ EOn und RWE] einen Gewinn von insgesamt über
19 Milliarden Euro vor Steuern.
Die größten Windenergieanlagenbetreiber sind .... E.ON und
RWE. Hätte man denen nicht zwangsweise das
Höchstspannungsnetz abgenommen, wäre das heute weiter in
Topzustand. Stattdessen ist das niederländische Staatsunternehmen
TENNET Eigentümer (jedenfalls im Norden und im Westen). Dieses
holländische Staatsunternehmen hat NICHT die nötigen Mittel,
um das Höchstspannungsnetz für die aktuellen Anforderungen
hochzurüsten.
Und so lässt uns die Politik dafür zahlen, dass sie zuvor
verhindert hat, das erwünschte Ziel möglich zu machen ....
Und der dämliche Wähler WILL die Wende und kapiert nichts. Er
zahlt lieber. Strom kommt aus der Steckdose.
Das Volk wollte sie (angeblich), das Volk bekommt sie und das Volk darf
sie bezahlen. Ich verstehe auch die Aufregung nicht. Daß es den
Strom drastisch verteuern würde (bei sinkender
Versorgungssicherheit) und daß die vielen Milliarden nicht vom
Himmel fallen würden, war vorher klar.
Andere werden sehr reich damit. Der Klimakult ist ein
Riesengeschäft. Wer der CO2-Religion anhängt, muß ihr
auch opfern (leider müssen "Leugner" und Ketzer auch
zahlen, weil die Mehrheit sich mit Phrasen und Angstkampagnen ausnehmen läßt).
Der Begriff "Offshore-Stromproduktion ... 10.000 Megawatt" ist leider falsch
Die 10.000 (oder 25.000) MW sind die Nennleistung (maximale Leistung),
die die Windmühlen bei einer Windgeschwindigkeit von ca. 15 m/s
(Windstärke 7) bereitstellen können und sind keine
Stromproduktion. ie wird in Wattstunden (kWh, MWh,GWh und TWh) gemessen.
Mit der Realität haben diese Werte nichts zu tun. Die mittlere
Jahresnennleistung der Windmühlen läge bei 10 GW installierter
Leistung gerade mal bei 3900 MW, was einer Jahresstromproduktion von 34
TWh oder nur 5,5 % des Bruttostromverbrauchs entspricht. Die
Kernkraftwerke erzeugten vor der sog. "Energiewende" ca. 25%
des Bruttostromverbrauchs.
Abgesehen davon lassen sich mit Windmühlen keine konventionellen
Kraftwerke ersetzen, da es regelmäßig totale Flauten gibt,
die die desamte Republik einschließlich der Nord- und Ostsee
umfassen. Das wird die Politik allerdings nicht davon abhalten weiterhin
Potemkinsche Dörfer ins Meer zu stellen und an der "Kanzlerin
neuen Kleidern" zu werkeln, bis die Nacktheit jedem auffällt.
läßt sich immer sehr leicht ausgeben.
Es gibt keinerlei Wettbewerb in diesem System.
Die Eingriffe des Staates werden immer umständlicher und aufwendiger.
Schon der aufgezwungene VK-Preis von bis zu 40ct/Kwh gegenüber
8ct/KWh zeigt, dass der Strom teurer werden muss.
Alles was dazwischen ist, sind hecktische Verwirrspiele um die eigene
Veratwortung zu verschleiern.
Hinzu kommt das Problem, dass die Erträge der EE oft nicht
Steuerbar sind. Der Verbracuh aber stark schwankt und die Speicher oder
Kraftwerke für so große und schwankenden Strommengen in der
Anschaffung und/oder im Betrieb sehr teuer werden.
Der Größenwahn muss aufhören. Die Angelegenheit muss
einem Markt für die verschiedenen Energieformen überlassen
werden. Der Staat setzt nur die Technik-, Umwelt- und Sicherheitsstandards.
Ja, sie wollen alles Gute, die Deutschen. AKWs abschaffen, den Krieg abschaffen, den Borkenkäfer retten. Gesinnungsethisch verblendet springen sie in den Abgrund. Realitätsverweigerung als politisches Programm, AKWs gibt es bald knapp neben der Grenze.
Die "Energiewende" ist inzwischen ähnlich absurd wie die Euro-"Rettung".
Gemeinsam haben beide, daß ein falsches, funktionsunfähiges
Prinzip um jeden Preis gerettet werden soll. Koste es, was es wolle.
Wir tauschen eine funktionierende, bezahlbare Energieversorgung gegen
ein visionäres, grün-ideologisches Konstrukt ein, das
Energiemangel, Preisexplosion und bürokratische Einengung bringt.
Den Deutschen geht es offenbar zu gut.
Nachhilfe für Minister wird empfohlen
Dem Herrn Wirtschftsminister und auch den anderen Ministern in unserem
Land empfehle ich dringend einen Nachilfekurs in Sachen Marktwirtschaft.
Da steht, dass derjenige, der einen Schaden verursacht, für diesen
auch haftet.
Wenn ich mit meinem Auto ein anderes beschädige, haftet ja auch
nicht die Gruppe der Straßenbenutzter dafür. Sondern ich als Verursacher.
Diese Prinzip darf auch bei der Energiewende nicht Frage gestellt
werden. Die Stromverbraucher zahlen für die von ihnen in Anspruch
genommene Leistung. Der Leistungserbringer muss dafür sorgen, dass
dieser seine dafür notwendigen Ressourcen plant, bereitstellt und
Aufrecht erhält. Für Nichtleistung gibt es auch kein Geld.
Punkt!
Wer einen Windpark baut muss dafür sicherstellen, dass der erzeugte
Strom verkaufbar ist. Wer Netzte betreibt hat, sicher zu stellen, dass
diese funktionieren. Wenn er dass nicht schafft hat, kann er auch kein
Geld kriegen.
Ich fordere Schadensersatz für Verbraucher bei Stromausfällen.
Wäre die Verstaatlichung der Netze eine geeignete Lösung?
Bei allem Respekt, sind wir denn wirklich technisch schon so weit und
haben wir auch alles schon hinreichend zu Ende gedacht?
Der Netzanschluss für die geplanten Offshore Windenergieanlagen und
dessen Finanzierung ist sicherlich ein wichtiger Bestandteil der
Energiewende – aber eben nur einer. Die Frage, wie schnell eine
Weiterleitung des Stroms und wie schnell großtechnische
Stromspeicher realisiert werden können, ist ebenso unbeantwortet.
Ob der Netzanschluss über privatwirtschaftliche Unternehmen
gelingen kann wage ich zu bezweifeln. Angesichts der verbleibenden
kurzen Zeit zur verordneten Substituierung der Kernkraft erscheint eine
Verstaatlichung der Stromnetze durchaus angebracht.
Risiken für Steuerzahler --- Gewinne für Private = EU-Look
Es wird höchste Zeit, daß dieser Art von Regierungs-Spuk
ein Ende bereitet wird!
Die seinerzeitige Enteignung der staatlichen(!!!) Energiewirtschaft
durch PRIVATISIERUNGEN muß wieder rückgängig gemacht werden.
Sonst dürfte die FDP z.B. ihre Beschwörung von
„SOZIALER MARKTWIRTSCHAFT“
überhaupt nicht mehr in den Mund nehmen.
Und die SPD,
als Hauptveranstalter dieser grausam-sozialschädlichen
Untaten der PRIVATISIERUNGEN
unter dem „Kanzler der Bosse“ sollte sich heute noch
in Grund und Boden schämen.
Der deutsche Wutbürger bekommt die Quittung
Der deutsche Wutbürger bekommt endlich die Quittung für seine technologie- und fortschrittsfeindliche Einstellung. Die Kernenergie und der Transrapid waren beides Zukunftstechnologien. Beide wurden von den Wutbürgern zerstört.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.08.2012 10:50 UhrUnwille muss bestraft werden
Ist das Ihre Aussage? Weil sich der Bürger gegen etwas stellt muss er lang und schmutzig dafür bezahlen, auch wenn dies durch ein dreistes Gesetz durchgesetzt wird, das so nicht nötig ist. Hauptsache, der Bürger bekommt die Preispeitsche zu spüren und erkennt, dass er am Besten die Politik machen lässt und selbst nicht nachdenkt. Was halten Sie davon, wenn wir in ihren Privaträumen Atommüll einlagern? Es gibt Fälle, in denen wir ein Atomkraftwerk weder kontrollieren, noch sein Schadensausmaß begrenzen können. Für mich Grund genug die Atomkraft auslaufen zu lassen. Nicht aber gleichzeitig ein Anlass das Versagen und den Lobbyismus in anderen Bereichen der Energiepolitik hinzunehmen.
Ok, nur noch mal zu meinem Verständnis:
Ich werde also gezwungen ein Produkt zu kaufen, welches ich gar nicht
kaufen will.
Ich muss dieses Produkt auch dann bezahlen, wenn es gar nicht produziert
oder geliefert werden kann.
Ich hafte für die Fehler derer, die das Produkt verkaufen.
Und ich habe im Parlament keine Partei bei der ich mich darüber
beschweren kann.
Na dann ist ja alles gut.
Sie meinen damit
die ganze Ökostromzwangsbeglückung? Bei den genannten Zahlen ist das doch peanuts zu dem, was man uns schon über das Energieeinspeißungsgesetz an den Hals gebunden hat.
der Rechtens sein! Ich kann nur hoffen, dass Viele sich weigern werden die Kosten für eine Haftung Dritter zu bezahlen. Ich jedenfalls werde das mit Sicherheit nicht tun!!!!
§ 434 BGB Sachmangel
§ 437 BGB Rechte des Käufers bei Mängeln
§ 453 BGB Rechtskauf
§ 457 BGB Haftung des Wiederverkäufers
§ usw, usw, ...
Wenn Unternehmen erfolgreich gegen den Kohlepfennig klagen können,
Energieintensive Unternehmen gegen das EEG klagen, so sehe ich einer
Klage von Verbraucherschutzverbänden vor dem
Bundesverfassungsgericht oder dem EuGH mit Gelassenheit entgegen.
Ein Verbraucher ist nicht verpflichtet, für
"Schrott-Investitionen" zu bezahlen sondern hat Anspruch auf
einwandfreie, fehlerfreie Ware.
Alle Kommentatoren des Artikels gründen ein Unternehmen.
Wir nehmen üppige Darlehen bei Banken auf.
Das Geld investieren wir zunächst in Wahlkampf, Eigenheime, Reisen,
Fahrzeuge, Daseins- und Zukunftsvorsorge der gewählten
Repräsentanten des Landes.
Anschließend beauftragen wir Juristen, Gesetzesvorlagen zu
verfassen, die unserem gemeinsamen Unternehmen Gewinne in die Kasse
spülen, sowie die Haftung auf die Bürger abwälzen.
So müssten sich die Bankdarlehen rasch abtragen und
Überschüsse erwirtschaften lassen.
Aber das wäre vermutlich utopisch, moralisch verwerflich und auch
völlig realitätsfern....
Bundesregierung aka Organisiertes Verbrechen
Diese Verbrecherbande in Berlin ist nicht mehr zu ertragen. Ich hoffe es gibt einen Klageweg dagegen. Warum kann ich meinen Strom nicht von einem beliebigen europäischen Versorger beziehen? Dann können die Gutmenschen gerne den überteuerten Abzockerstrom kaufen. Gnade uns Gott, wenn wir wieder in eine Krise rutschen. Dann werden uns die Beschlüsse zur Eurorettung und die Subventionierung der Großindustrie dermaßen auf die Füße fallen. Irgendwann kanllt's auch in unserem Land, dann aber gewaltig.
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
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| Bund Future | -- | -- | |
Soll die Selbstanzeige für Steuerhinterzieher abgeschafft werden?