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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Energiewende Staat verdient an Ökostrom-Förderung eine Milliarde Euro

 ·  Die Ökostromumlage spült dem deutschen Staat fast eine Milliarde Euro pro Jahr in die Kasse. Seit 2003 hat sich die Umsatzsteuer auf die Umlage des Erneuerbare-Energie-Gesetzes mehr als verzehnfacht. Zahlen müssen das ausschließlich die Privatverbraucher.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (27)

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Otto Meier

Nun ja, irgendwie müssen die Verluste aus Atomenergie, Braunkohle etc. ja gedeckt werden.

Kein Mensch könnte noch eine einzige kWh bezahlen, würden die Kosten der sonstigen Stromerzeugung ebenso auf den Preis umgelegt, wie beim Ökostrom.

Darüber sollte viel mehr gesprochen werden, über diese Ungleichbehandlung.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.09.2012 11:31 Uhr
Otto Meier

Aber, aber Herr Stock, das wissen Sie doch: Der Steuerzahler.

Entweder haben Sie meinen Beitrag nicht richtig gelesen oder ihn nicht verstanden. Mit dem Sozialismus haben Sie allerdings recht. Jedenfalls dann, wenn Sie darunter die Umverteilung von unten nach oben verstehen.

Von Ihnen einmal abgesehen, ich kenne Sie nicht und kann mir deshalb kein Urteil bezüglich Ihrer Person erlauben, frage ich mich bei solchen Beiträgen immer, ob das wirklich ernst gemeint oder doch nur bezahlte Propaganda ist. Denn logisch nachvollziehbar sind solche Beiträge nicht. Die erinnern mich immer an Blüm: "Die Rente ist sicher".

Aber wenn Sie ernsthaft der Meinung sein sollten, daß die Strompreise (Energiepreise) nach Höhe und Unterschied in der Höhe für die verschiedenen Kunden gerechtfertigt sind, Steuern und Abgaben eingeschlossen, daß Atomstrom billiger als Ökostrom sei, daß Risiken der Stromerzeugung zu vernachlässigen seien etc. pp., dann erübrigt sich zumindest für mich jede Diskussion mit Ihnen über dieses Thema. Denn das würde jeden Rahmen sprengen.

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Wilhelm Stock

Kosten der sonstigen Stromerzeugung

Wer bezahlt die denn heute? Der Weihnachtsmann? Im Strompreis finde ich da nichts.

Wer den "Gutachten" von Greenpeace glaubt, dürfte ja auch kein Problem damit haben, an den glorreichen Sieg der Erneuerbaren zu glauben.

Frohen Ökosozialismus.....

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Wilhelm Stock

Schätzen wir mal

bei ca. 14 Mrd EEG-Subvention, die voraussichtlich dieses Jahr fällig werden und einem MWSt-Satz von 19% komme ich auf 2,66 Mrd €.

Das Argument, dass Unternehmen ja Vorsteuerabzugsberechtigt sind, kann m.E. nicht greifen, da für den Vorsteuerabzug der Umsatzsteuer der EEG-Subvention ja dann schon andere Umsatzsteuer geleistet sein muss.

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udo fischer
udo fischer (udo44) - 06.09.2012 14:14 Uhr

Wer wollte die Energiewende?

Es waren doch die privaten Verbraucher, die die Energiewende wollten. Jetzt sollen sie auch dafür zahlen. Die produzierende Industrie wollte nicht die Energiewende, denn in den Unternehmen hat man noch ein Kostenbewusstsein, das im privaten und politischen Bereich verlorengegangen ist.
Eine Milliarde Euro staatlicher Gewinn durch das EEG ist bei 100 Milliarden nur für Solarsubventionen wirkungslos.

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Thomas Heinzow

Wo Öko draufsteht ist in aller Regel kein Öko drin

Die Stromerzeugung mit Solarpanels, Biogasanlagen und Windmühlen ist alles andere als umweltschonend.
Biogasanlagen führen über den Maisanbau und die Verbringung der mit Schadstoffen belasteten Schlämpe zur Vergiftung der Böden und Verseuchung des Trinkwassers mit Nitraten. Die Herstellung und Entsorgung von Solarpanels setzt massenweise hochgiftige Stoffe frei und verbraucht viele knappe Ressourcen. Bei Windmühlen ist das nicht anders, denn der Verbrauch an Stahl, Kupfer, Aluminium, Beton und anderen knappen Stoffen ist exorbitant hoch. Um eine mittlere Leistung von 1 kW zu erzielen werden ca. 2 Tonnen Material benötigt.

Zudem schädigen Windmühlen das Ökosystem durch Schreddern der Vögel und Insekten. Fledermäuse werden bereits durch die Luftdruckschwankungen getötet (barotrauma).

Hätte man die Investitionsmilliarden für die komplette Erneuerung des Kraftwerksparks verwendet, könnten locker 25% der fossilen Brennstoffe eingespart werden, ohne Strompreiserhöhung.

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Antworten (10) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.09.2012 17:15 Uhr
Christian Wrobel

Okay, ich gebe Ihnen einmal recht, es gibt kein Artenschutz"gesetz", es gibt nur ein

Artenschutz"recht", dass in verschiedenen Gesetzen und Verordnungen verankert ist. Das ändert aber nichts an meinen übrigen Aussagen. Sie haben zwar die Generalnorm des §1 des Tierschutzgesetzes richtig zitiert, aber die Einschränkung "ohne vernünftigen Grund" nicht wirklich realisiert. Gemäß Definition wird "Tieren" auch nur eine sächliche Eigenschaft zugesprochen, die logischerweise nur dann "verletzt" werden kann, wenn diese jemanden gehören. Bei Tieren in freier Wildbahn fehlt es i.d.R. auch an der notwendigen eindeutigen Unterscheidbarkeit des einzelnen Individuums, die eine Anwendung erst möglich machen würde. Wenn diese Voraussetzungen fehlen, greift das Artenschutz"recht". Dieses schützt aber nicht die Fledermaus XY, sondern nur die Fledermausart!

Die Bezeichnung "Windkraftanlage" (oder auch "Windenergieanlage") findet sich in vielen einschlägigen DIN-Vorschriften. Die Bezeichnung "Windmühle" suchen sie dort allerdings vergebens.

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Thomas Heinzow

q chr. Wrobel: Tierschutzgesetz § 1: Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen,

Leiden oder Schäden zufügen.

Wie sagen es noch die Juristen: Ein Blick ins Gesetzbuch bildet. Dementsprechend sind Sie ungebildet, denn ein Artenschutzgesetz gibt es m.W. in D nicht. Allerdings gibt es ein Bundesnaturschutzgesetz.

"Soso, "Windkraftanlage" ist eine falsche Bezeichnung? Haben Sie als "Nicht-Techniker" das mal so festgelegt oder woher haben Sie diese "Erkenntnis"?"

Windmühle beschreibt technisch und visuell, was da abgeht. Ob nun an der welle Mühlsteine oder ein Dynamo oder eine Pumpe angeschlossen sind, ist für die Bezeichnung irrelevant, denn aus einer indmühle wird durch den Antrieb eines Dynamos oder einer Wasserpumpe oder ... noch kein "Kraftwerk".

Leute, die grottenschlechte Technik (z.B. Schrottautos) vermarkten wollen, hübschen die sprachlich und visuell für den dummen Käufer auf.

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Christian Wrobel

Ach noch was, Herr Heinzow,

an der Strombörse wurde in 2011 am Spotmarkt ein "marginales" Volumen von 314 TWhel gehandelt (10% mehr als 2010). Was Sie so für "marginal" halten?!

Klar, der Börsenstrompreis ist im Prinzp nur ein Abbild der Grenzkosten. Und das thermische Kraftwerke mit den aktuellen Börsenpreisen teilweise noch nicht einmal ihre Grenzkosten verdienen können, ist auch klar. Es wäre aber nur richtig, wenn diejenigen, die durch den Ausbau der EE erst die niedrigen Börsenstrompreise möglich gemacht haben (und diese bezahlen), auch im Gegenzug von den niedrigeren Preisen (4 cent/ kWh niedriger als 2008) profitieren würden!

Tatsächlich erfolgt die Einsparung von fossilen Brennstoffen nicht 1:1 mit dem Ausbau von z.B. der Windenergie. Es wird sogar deutlich mehr an Primärenergie eingespart, da die meisten thermischen Kraftwerke 60% der Energie als Wärme wieder über den Schornstein abgeben. Von 2000 bis 2010 sank der Einsatz von Primärenergieträgern zur Stromerzeugung um ca. 15 Mio. t SKE.

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Christian Wrobel

Mmh, warum habe ich eine solche Antwort von Ihnen erwartet, Herr Heinzow?

Es ist schon amüsant, dass jemand wie Sie, der k e i n e Naturwissenschaft studiert hat, hier so auftritt. Besonders weil Sie wissen, dass ich das habe! Aber deshalb nennen Sie auch keine Quellenangabe. Wo sollte die auch herkommen?!

Soso, "Windkraftanlage" ist eine falsche Bezeichnung? Haben Sie als "Nicht-Techniker" das mal so festgelegt oder woher haben Sie diese "Erkenntnis"?

Ich bin erfreut, dass Sie so viel für Tiere übrig haben?! Da haben wir wenigstens etwas gemeinsam. Das Tierschutzgesetz findet allerdings auf in freier Wildbahn lebende Tiere keine Anwendung, sondern nur das Artenschutzgesetz! Wäre es anders, müßte wohl auch das Auto fahren verboten werden!

Wenn Dampfkraftwerke keinen Input benötigen würden, wären Sie bestimmt günstiger. Kennen Sie eines?

Ich kenne übrigens niemanden, der eine 100%ige Vollversorgung mit "Windkraftanlagen" (ups) als sinnvoll erachtet (mich eingeschlossen)! Sie vielleicht? Warum sollte man das also berechnen?

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Christian Wrobel

Es stimmt, Windkraftanlagen sind marktfähig, Herr Siegl-Meyer,

nur vor diesem Hintergrund wäre das EEG tatsächlich nicht mehr notwendig. Allerdings würden dann mittelfristig nur noch die großen Energieversorger und allenfalls ein paar Stadtwerke in Deutschland Windkraftanlagen betreiben. Bürgerbeteiligungen und Bürgerwindparks würde es ohne EEG nicht mehr geben. Und ob sich das positiv auf den Stromendpreis auswirken würde, wenn wieder nur einige wenige den Markt unter sich aufteilen, wage ich mal zu bezweifeln.

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Weitere Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Thomas Heinzow

Herr Wrobel, immer noch in der Traumwelt der Anbetung von Windmühlen (Ökokathedralen) gefangen?

"Um diesen Kostennachteil gegenüber Windkraftanlagen"

Wann kapieren Sie, daß es Windkraftanlagen nicht gibt, sondern nur Windmühlen?

Windmühlen mit an der Welle angeschlossenem Dynamo haben keine Kostenvorteile gegenüber Dampfkraftwerken.

Aber Sie können gerne die Kosten einer Vollversorgung mit der babylonischen Windmühlentechnik berechnen und hier präsentieren. Ich schlage Ihnen vor Ihre Behauptung an der "leistungsfähigsten Windmühle der Welt", der E-126 mit 7580 kW Nennleistung einmal rechnerisch zu beweisen.

Wenn Sie als schlechter Rechenkünstler Nachhilfe brauchen, bin ich gerne bereit Ihnen zu helfen.

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Thomas Heinzow

Wann merken Sie, Herr Wrobel, eigentlich, daß Sie sich lächerlich machen mit Ihren "Berechnungen"

1. Windkraftanlage ist eine falsche Bezeichnung.
2. Jedes unnötig getötete Tier ist eines gemäß dem Tierschutzgesetz zu viel.
3. Fossile Brennstoffe werden durch Solarpanels zwar rechnerisch eingespart, aber 1. nicht in der Höhe, die Sie unsubstantiiert behaupten und vor allen Dingen nicht zu den Kosten, die Sie unsubstantiiert behaupten. An der Strombörse wird nur ein marginaler Anteil der Bruttostromerzeugung gehandelt.
4. Börsenstrompreise sagen nichts über die tatsächlichen strompreise aus.

"Es werden mitnichten "massenweise hochgiftige Stoffe" bei der Herstellung von Solarpanels freigesetzt"

Nein? Dann schauen Sie mal nach, was so alles an Gift in Quarzsand drin ist und/oder bei der Produktion freigesetzt/genutzt wird und was an Gift in die Siliziumwafer so alles eingebaut wird. Einer Quellenangabe bei allgemein bekannten naturwissenschaftlichen Prozessen bedarf es nicht. Die Forderung nach einer Quellenangabe zeigt, daß Sie wenig nat.-wiss. spezifische Allgemeinbildung haben.

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Christian Wrobel

Herr Ose, ich greife ihre Zahlen gerne einmal auf.

Allerdings sollten Sie nicht davon ausgehen, dass ein Steinkohlekraftwerk immer unter Volllast ist. Der gesamte konventionelle Kraftwerkspark hat im Durchschnitt nur eine Auslastung von ca. 50% (streng genommen sogar weniger). Das war schon immer so und ist keine neue Entwicklung. Nach Zahlen des BDEW erreichen die Steinkohlekraftwerke im Duchschnitt keine 4.000 Volllaststunden.

Bei den aktuellen Steinkohlepreisen liegen bereits die Brennstoffkosten bei 3 Cent/ kWhel, addiert um die CO²-Kosten bei 4 Cent/ kWel. Um diesen Kostennachteil gegenüber Windkraftanlagen ausgleichen zu können, müssen Steinkohlekraftwerke schon mindestens das Doppelte an Volllaststunden erreichen, was immer weniger Anlagen erreichen. Und da sowohl die Kosten für die Steinkohle als auch für die CO²-Emissionen in der Zukunft eher steigen als fallen, wird die Rentabilität von Steinkohlekraftwerken im Vergleich zu Windkraftanlagen sich weiter verschlechtern.

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Christian Wrobel

Probleme existieren in der Tat, Herr Heinzow. Sie lassen sich aber minimieren, wenn man denn will!

Vom Maisanbau selbst geht kein Schaden aus, sondern nur vom übermäßigen Dünge- und Pestizideinsatz. Auch die Fruchtfolge läßt sich so gestalten, dass langfristig keine Schäden für Flora und Fauna zu erwarten sind. Im Übrigen gelten für den Energiepflanzenanbau strengere Regeln als für die übrige konventionelle Landwirtschaft.

Es werden mitnichten "massenweise hochgiftige Stoffe" bei der Herstellung von Solarpanels freigesetzt (Zahlenangabe und Quelle, falls Sie eine haben sollten)! Außerdem können Solarmodule zu über 90% recycelt werden. Gleiches gilt auch für eine Windkraftanlage (ausgenommen das Fundament). Aus diesem Grund spielt auch der Materialverbrauch eine untergeordnete Rolle.

Keine einzige der ca. 30% vom Aussterben bedrohten Tierarten in Deutschland wird mit Windkraftanlagen in Verbindung gebracht!

Jetzt sparen wir nicht nur 25% der fossilen Brennstoffe ein, sondern verfügen auch über mehr Kraftwerksleistung (und 4 Cent/kWh niedrigere Börsenstrompreise als 2008)!

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Hartmud Ose
Hartmud Ose (hwarang) - 06.09.2012 12:37 Uhr

Es ist noch viel schlimmer

Ein modernes Kohlekraftwerk mit 1100 MW Leistung kostet ca. 1,5 Mrd Euro. Um dieselbe Leistung in Windrädern zu erstellen, müssen 220 mit je 5 MW für ca. 7 Mio Euro das Stück gebaut werden. Während das Kraftwerk je nach Auslegung zwischen 7 und 9 Mrd KWh im Jahr erzeugt, bringen die Windräder bestenfalls 2 Mrd! Die Lücke durch entsprechend mehr Windräder zu schließen bringt nichts, da der Wind nur zeitweise weht und der Strom nicht gespeichert werden kann. Bei Windstille muss ein Kraftwerk dann für die Windräder einspringen. An diesem einfachen Beispiel ist der ganze Irrsinn der EEG-Fantasten ersichtlich. Weitere Probleme, wie extremer Synchro-Bedarf im Netz, zusätzliche Kabel, Landschaftsverschandelung usw. sind die unmittelbare Folge. Das Kraftwerk läuft mindestens 40 Jahre, die Windräder dürften keine 20 Jahre halten. In jedem Fall ist dies eine enorme Umverteilung und gleichzeitige Vernichtung von Geld und Resourcen, propagiert von Juristen, Sozio-, Politologen, Pädagogen!

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Nils Kuhs

Wieder so ein Thema für rechtlichen Laien....

Wieder so ein Thema für rechtlichen Laien.... weil denen man wieder einmal etwas erklären muss. Heute lernen diese Leute was Umsatzsteuer bedeutet und das Unternehmer einen Vorsteuerabzug haben, dagegen der private Endverbraucher nicht. Welch eine Erkenntnis. Ach ja, und wenn der "Netto Preis" steigt, steigt auch die entsprechende Umsatzsteuer. Weil der "Netto Preis" die Bemessungsgrundlage ist.
Welch eine Erkenntnis. Wer bitte ist denn Zielgruppe für diese Weisheiten? Weil jeder der sich jetzt darüber aufregt, für den muss dies ja wirklich eine Superneuigkeit sein.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.09.2012 16:07 Uhr
Christian Wrobel

Nun, ganz einfach Herr Grosse,

weil es keine Steuern auf Steuern, Abgaben oder Gebühren sind!

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Matthias Große
Matthias Große (Merwig) - 06.09.2012 11:41 Uhr

Herr Kuhs, zum Glück haben wir Sie als Profi in rechtliche Dingen!

Ich lasse mal offen, wodurch Sie sich als "Kenner" qualifiziert haben. Dann legen Sie doch mal bitte los, ich lerne immer gern dazu! Wie begründen die rechtliche Zulässigkeit, dass Steuern auf Steuern, Abgaben und Gebühren erhoben werden?

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bernd stegmann

"Zahlen müssen das ausschließlich die Privatverbraucher" Na, soviel ich weiß, wollte ein großer

Teil der "Privatverbraucher" diesen Unsinn. Und nun muß er halt bezahlt werden, logischerweise von denjenigen, die sich den Irrsinn gewünscht haben. Im übrigen ist das erst der Anfang, das wird noch ein kleines bißchen teurer.

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Matthias Große
Matthias Große (Merwig) - 06.09.2012 09:26 Uhr

Nach meiner Ansicht ist ...

die Besteuerung einer Steuer verfassungswidrig! Das gleiche Problem wie bei der Energiesteuer (frühere Mineralölsteuer), welche auch in den Netto-Preis miteingeht, auf dem die Umsatzsteuer aufgeschlagen wird. Gab es da mal eine Verfassungsgerichtentscheidung?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.09.2012 10:29 Uhr
Nils Kuhs

Meinungen kann ja jeder haben...

Versuchen Sie doch mal Ihre "Meinung" ein wenig mit Argumenten zu "hinterfüttern". Weil ich musste schon lachen. Sie können ja gerne ein "moralisches Bedenken" anmelden. Aber Verfassungswidrig?
Oder kann es vielmehr sein, dass Sie vom dt. Rechtsstaat, der dt. Steuer, der Verfassung... keine Ahnung haben?

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Heike Schneider

Wo kommen wir hin...

...wenn Menschen alles für umsonst haben wollen und denken sie können ihren linken und kommunistischen Raubbau an der natur weiter auf Kosten des Steuerzahlers decken. Dass der Str4om aus der dose nicht vom lieben Gott in die Steckdoes kommt hätten sich doch die Atheisten denken müssen. Wenn es aber mit dem Denken nicht weit reicht und man premanent über seine Verhältnisse lebt, auch was den Konsumrausch im gut Aussehen betrifft wundert mich das nicht. Tja, das kenne ich- stundenlanges duschen, jedes Sporthemd sofort nach dem Sport waschen, Haushaltsgeräte die sich die Westdeutschen vor der Wende selbst nie leisten konnten. Automaten, am liebsten alles für umsonst. das betrifft alle Bereiche, ob Auto oder Geschirrspülmaschine. Sie hätten löieber nicht in den Wettkampf mit Amerika treten sollen! wir lachen die linkenen, die Forderer und die welche alles für umsonst haben wollten nur noch aus! Und wenns ganz schlimm kommt, dann soll wieder die Kirche und die Spenden der Kirche herhalten!

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Dennis Dovidat

Ein System der Fehler!

An allen Stellen fliegt uns Deutschen im Moment unser politisch/wirtschaftliches System um die Ohren! Und am Ende trifft es immer den einfachen Bürger.
Wie kann es sein, dass ich erst jetzt wieder eine "Preis-Anpassung" meines Stromanbieters erhalten habe, nicht weiß, wie man in Zukunft überhaupt noch den ganzen Strom bezahlen soll und der Staat am Ende sogar noch jubelt, weil er über 1 Mrd EUR an Umlage dafür kassiert hat?
Die Unternehmen werden überall entlastet, der Staat jammert über zu wenig Nachwuchs im Land aber wir Familien werden immer weiter kaputt gemacht und mit neuen Zahlungen belastet.
Wieso will/kann die Politik nicht erkennen, welchen Schaden sie anrichtet und das in allen Bereichen Familie/Arbeit/Wirtschaft. Wir werden Schritt für Schritt demontiert und langsam ins Mittelalter zurück geworfen. Dort sprach man noch ganz offen von Sklaverei!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.09.2012 14:39 Uhr
Dennis Dovidat

Konsequens

Sehr geehrter Herr Ose,
das Volk ist frustriert und desillusioniert. Und Beides zurecht.
Der Gang zur Wahlurne im nächsten Sommer würde daran nichts ändern (ich habe bis jetzt immer gewählt und auch nicht das Gefühl damit etwas geändert zu haben).
Die Konsequens wir eine andere sein.

Unsere Kinder werden es in der Hand haben. Denn die wachsen nun auf in einer Welt ohne Ziele, Vorbilder oder Gefühl für Recht und Ordnung auf. Diese Generation hat nichts zu verlieren und wird nicht mehr mit dem Stift zur Wahl sondern mit dem Stein in der Hand nach Berlin gehen.

Schon heute tut es mir für diese Generation leid, dass sie mit Gewallt eine Ordnung wieder herstellen muss, die unsere und die letzte Generation so leichtfertig abgegeben hat.

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Roland Magiera

"Wieso will/kann die Politik nicht erkennen, welchen Schaden sie anrichtet"

Weil die vollkommen falsch vorbereitet wurden (übermäßig oft Pädagogen und kennen fast immer nur Unis und den Staatsdienst, leben also permanent in einer Art Fantasie-Parallelwelt, wie diese LARP-Typen) und zudem auch noch Fanatiker sind.
Und Fanatiker sind immer von dem was sie tun restlos überzeugt, selbst wenn sie eine breite Spur Leichen hinter sich lassen.

Das ist also recht einfach zu analysieren aber umso schwieriger zu beheben.

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Hartmud Ose
Hartmud Ose (hwarang) - 06.09.2012 12:19 Uhr

Herr Dovidat

Hoffentlich treiben diese Maßnahmen der verantwortungslosen Berliner Clique und deren Lobbyantreibern endlich eine große Zahl deutscher Bürger soweit, dass sie an Wahltagen ihr Wahlrecht wahrnehmen und konsequent diese Schrottparteien nicht mehr wählen.

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