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Energiewende RWE und Eon stampfen ihre Atompläne ein

 ·  Die Energiekonzerne RWE und Eon geben ihre Pläne zum Bau von Atomkraftwerken in Großbritannien auf. Bis auf eine kleine Ausnahme verfolgen die führenden deutschen Atomkonzerne nun keine Neubauaktivitäten mehr.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (9)
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Michael Scheffler

Herr Dahmen

Einfach mal Temelin googlen, da werden Sie geholfen. In Russland werden die neuen Reaktoren regelmäßig mit mehr Leistung gebaut, also WWER-1000 bzw Nachfolger AES statt WWER 440. Macht, aha, mehr Strom. Mann kann natürlich auch Statistik in Ihrem Sinne betreiben...
Polen will sich übrigens auch KKW anschaffen, weil es mit der Steinkohle zu Ende geht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.03.2012 14:16 Uhr
Christian Wrobel

Gut, wenn Sie "gegoogelt" haben,

dann werden Sie ja auch gesehen haben, dass in Temelin n i c h t gebaut wird!

Polen will zwar ein AKW bauen, aber mit Sicherheit nicht weil die Steinkohle demnächst ausgehen wird! Und wie wir gerade wieder gesehen haben, w o l l e n heißt noch lange nicht, dass später auch gebaut wird?!

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Helmut Wessner

Ein neuer Investor wird sich sicherlich finden

Zur Zeit ist es aber risikofreier und lukeratiever für einen Pensions-/Investmentfonds das Geld in Erneuere zu stecken. Auch EDF verhandelt mit der britischen Regierung um Preisgarantien für Nuklearstrom.Der Bau deren geplanten AKWs hängt von diesen Verhandlungen ab.
Verzögerungen im Neubau von AKWs werden unvermeidlich sein. Da wird wohl Gas die Lücke füllen müssen. Nur dumm dass der UK das Gas schön langsam ausgeht.
Von e-on und RWE verar***t fühlen sich natürlich die britischen Stromkonsumenten. Diese Unternehmen haben damals Strompreiserhöhungen mit dem Grund durchgedrückt dass Finanzen für den Neubau der AKWs angespart werden müssen. All das Geld ist nun natürlich weg. Das wird den Beliebtheitsgrad der Deutschen auf der Insel sicherlich nicht erhöhen. An der Verlässlichkeit deutscher Vertragspartner wird gezweifelt werden.

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Philippe Jaeck

Aber NEIN!

KKW sind doch sooo lukrativ! Da müssten sich doch alle Finanzierer alle Finger danach lecken. Oder stimmt es doch, dass es noch nie ein rein kommerzielles KKW gebaut wurde? Aber woher kommt dann die Meinung, dass KKW-Strom so billig sei?

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Hannes Ehrmann

Klar werden die nicht von RWE und Eon...

gebaut. Der voellig ueberzogene "Ausstieg" hat denen ja auch die Bilanzen verhagelt. Gebaut werden sie trotzdem werden. Und Deutschland neue KKW stehen dann zukeunftig eben in in Tschechien oder Russland. Die bauen naemlich fleissig um die (sehr lukrative) Luecke zu fuellen, die uns der Ausstieg bescheren wird. Und diese Werke sind eindeutig fuer den Export bestimmt. Darueber wird aber nicht gesprochen, weil alle wissen, das Deutschland den Strom brauchen wird.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.03.2012 19:36 Uhr
Sven Dahmen
Sven Dahmen (SDAHMEN) - 29.03.2012 19:36 Uhr

Mythenbildung

Welches AKW soll sich in Tschechien z.Zt. im Bau befinden? Sie haben da wohl ganz eigene Informationen... Saldiert man die Zahl der (geplanten) Neuerrichtungen und Stilllegungen in Russland, ergibt sich auch dort innerhalb der nächsten zehn Jahre eine Reduktion der aktiven AKW. Generell sollte man zwischen "in Planung" und "im Bau" unterscheiden und Forschungsreaktoren und Anlagen zur Produktion medizinischer Strahlungsquellen nicht mit den "Leistungsreaktoren" in einen Topf werfen.

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Christian Wrobel

Nun, besonders überraschen kann einen diese Meldung auch nicht mehr!

Immerhin plant Großbritannien in den nächsten 10 Jahren alleine Offshore-Windparks mit einer Gesamtleistung von über 30 GW zu errichten! Das würde aber nichts weniger bedeuten, dass temporär eine 100%ige Vollversorgung allein mit Offshore-Wind möglich ist und ein neues AKW (oder ein anderes thermisches Kraftwerk) niemals eine Vollauslastung erreichen könnte! Und für diesen Fall sind die Investitionskosten für ein neues AKW einfach zu hoch, als das es wirtschaftlich betrieben werden könnte!
Das haben EON und RWE jetzt offensichtlich beim Nachrechnen auch gemerkt... und die Reißleine gezogen?!

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Ernst Roberts

In Fukoshima sind 2 Menschen getötet worden - war es

durch herabfallende Trümmer?

Dafür stampfen wir für 200 Mrd. unsere CO-2-frei-Energieversorgung und eine der sichersten Atom-Firmen der Welt ein.

Nachdem wir die Elektroindustrie, die Textilindustrie, die Schiffsindustrie etc. pp schon kaputt gemacht haben, kaputt haben gehen lassen,

schlage ich jetzt vor:

Autoindustrie,
Maschinenbau,
Chemieindustrie.

Damit auch wirklich nichts übrig bleibt:
hohe Mindestlöhne - flächenweit.
Lohnnebenkosten hoch - z.B. durch internationale Kreditverpflichtungen für Pleite-Länder
und eine starke ÖTV und Metaller-Gewerkschaft.

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Helmut Wever
Helmut Wever (vevercak) - 29.03.2012 14:30 Uhr

Sicher, man kann auch

Windräder bauen, die 80% der Zeit stillstehen, und umweltschonende Strohlatschen. Davon wird jeder in Deutschland ungemein reich.

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29.03.2012, 13:49 Uhr

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