29.03.2012 · Die Energiekonzerne RWE und Eon geben ihre Pläne zum Bau von Atomkraftwerken in Großbritannien auf. Bis auf eine kleine Ausnahme verfolgen die führenden deutschen Atomkonzerne nun keine Neubauaktivitäten mehr.
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Einfach mal Temelin googlen, da werden Sie geholfen. In Russland werden
die neuen Reaktoren regelmäßig mit mehr Leistung gebaut, also
WWER-1000 bzw Nachfolger AES statt WWER 440. Macht, aha, mehr Strom.
Mann kann natürlich auch Statistik in Ihrem Sinne betreiben...
Polen will sich übrigens auch KKW anschaffen, weil es mit der
Steinkohle zu Ende geht.
Gut, wenn Sie "gegoogelt" haben,
dann werden Sie ja auch gesehen haben, dass in Temelin n i c h t gebaut wird!
Polen will zwar ein AKW bauen, aber mit Sicherheit nicht weil die
Steinkohle demnächst ausgehen wird! Und wie wir gerade wieder
gesehen haben, w o l l e n heißt noch lange nicht, dass
später auch gebaut wird?!
Ein neuer Investor wird sich sicherlich finden
Zur Zeit ist es aber risikofreier und lukeratiever für einen
Pensions-/Investmentfonds das Geld in Erneuere zu stecken. Auch EDF
verhandelt mit der britischen Regierung um Preisgarantien für
Nuklearstrom.Der Bau deren geplanten AKWs hängt von diesen
Verhandlungen ab.
Verzögerungen im Neubau von AKWs werden unvermeidlich sein. Da wird
wohl Gas die Lücke füllen müssen. Nur dumm dass der UK
das Gas schön langsam ausgeht.
Von e-on und RWE verar***t fühlen sich natürlich die
britischen Stromkonsumenten. Diese Unternehmen haben damals
Strompreiserhöhungen mit dem Grund durchgedrückt dass Finanzen
für den Neubau der AKWs angespart werden müssen. All das Geld
ist nun natürlich weg. Das wird den Beliebtheitsgrad der Deutschen
auf der Insel sicherlich nicht erhöhen. An der Verlässlichkeit
deutscher Vertragspartner wird gezweifelt werden.
KKW sind doch sooo lukrativ! Da müssten sich doch alle Finanzierer alle Finger danach lecken. Oder stimmt es doch, dass es noch nie ein rein kommerzielles KKW gebaut wurde? Aber woher kommt dann die Meinung, dass KKW-Strom so billig sei?
Klar werden die nicht von RWE und Eon...
gebaut. Der voellig ueberzogene "Ausstieg" hat denen ja auch die Bilanzen verhagelt. Gebaut werden sie trotzdem werden. Und Deutschland neue KKW stehen dann zukeunftig eben in in Tschechien oder Russland. Die bauen naemlich fleissig um die (sehr lukrative) Luecke zu fuellen, die uns der Ausstieg bescheren wird. Und diese Werke sind eindeutig fuer den Export bestimmt. Darueber wird aber nicht gesprochen, weil alle wissen, das Deutschland den Strom brauchen wird.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.03.2012 19:36 UhrMythenbildung
Welches AKW soll sich in Tschechien z.Zt. im Bau befinden? Sie haben da
wohl ganz eigene Informationen... Saldiert man die Zahl der (geplanten)
Neuerrichtungen und Stilllegungen in Russland, ergibt sich auch dort
innerhalb der nächsten zehn Jahre eine Reduktion der aktiven AKW.
Generell sollte man zwischen "in Planung" und "im
Bau" unterscheiden und Forschungsreaktoren und Anlagen zur
Produktion medizinischer Strahlungsquellen nicht mit den
"Leistungsreaktoren" in einen Topf werfen.
Nun, besonders überraschen kann einen diese Meldung auch nicht mehr!
Immerhin plant Großbritannien in den nächsten 10 Jahren
alleine Offshore-Windparks mit einer Gesamtleistung von über 30 GW
zu errichten! Das würde aber nichts weniger bedeuten, dass
temporär eine 100%ige Vollversorgung allein mit Offshore-Wind
möglich ist und ein neues AKW (oder ein anderes thermisches
Kraftwerk) niemals eine Vollauslastung erreichen könnte! Und
für diesen Fall sind die Investitionskosten für ein neues AKW
einfach zu hoch, als das es wirtschaftlich betrieben werden könnte!
Das haben EON und RWE jetzt offensichtlich beim Nachrechnen auch
gemerkt... und die Reißleine gezogen?!
In Fukoshima sind 2 Menschen getötet worden - war es
durch herabfallende Trümmer?
Dafür stampfen wir für 200 Mrd. unsere
CO-2-frei-Energieversorgung und eine der sichersten Atom-Firmen der Welt
ein.
Nachdem wir die Elektroindustrie, die Textilindustrie, die
Schiffsindustrie etc. pp schon kaputt gemacht haben, kaputt haben gehen lassen,
schlage ich jetzt vor:
Autoindustrie,
Maschinenbau,
Chemieindustrie.
Damit auch wirklich nichts übrig bleibt:
hohe Mindestlöhne - flächenweit.
Lohnnebenkosten hoch - z.B. durch internationale Kreditverpflichtungen
für Pleite-Länder
und eine starke ÖTV und Metaller-Gewerkschaft.
Windräder bauen, die 80% der Zeit stillstehen, und umweltschonende Strohlatschen. Davon wird jeder in Deutschland ungemein reich.
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
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