14.06.2012 · In Norwegen gibt es große Mengen ungenutzter Wasserkraft. Das wird wichtig im Zuge der Energiewende. Deshalb soll nun mit einer Milliardeninvestition das deutsche an das norwegische Stromnetz angeschlossen werden.
Von Andreas MihmRichtlinien für Lesermeinungen
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Was sind denn schon 1400 MW oder 2 mal 1400 MW?
Geplant sind bis 2030 in der Nordsee 50 000 MW (= 50 GW) Nennleistung
und an Land 40 GW, die auch ab Windstärke 6 in Nabenhöhe
abgeführt werden können müssen. Zusätzlich
existieren ja noch die extrem teuren Solarpanels. Bei einer maximalen
Nachfrage von 80 GW und einer minimalen von ca. 40 GW ergibt sich ein
enormer Bedarf an virtueller Speicherkapazität, die in etwa dem
Volumen des Bodensees entspricht, der auf ca. 300m Höhe hochgepumpt
werden können müßte. Und selbstverständlich
müßten ohne Redundanzen 65 HGÜ-Verbindungen nach ganz
Europa existieren, um den Strom überhaupt loswerden zu können.
Norwegen wird sich hüten den Bodensee zweimal zu errichten und dort
Pumpkapazitäten in Höhe von 65 000 MW zu bauen.
Es wird wieder einmal von ökonomischen und technischen Laien- wie
z.B. dem Arzt Rösler oder dem Volljuristen Altmaier ein
Potemkinsches Dorf gebaut. Schade, daß Herr Mihm das nicht erkannt hat.
Herr Esser
Verlust
Es geht eben nicht nur um Verluste bei einmaliger Durchleitung.
..
Habe ich das behauptet?
..
Es kommen noch Verluste beim Zurückleiten sowie beim mehrfachen
Umformen hinzu:....
....
Es gibt heute sehr moderne Formen der Stromumformung auf digitaler Grundlage.
Außerdem gibt es Verluste beim Betrieb des PSW.
Insgesamt summiert sich das zu 30-50%.
50% ist mE viel zu hoch gegriffen. Ein modernes PSW hierzulande schafft
80 %.
..
MfG
Verluste
"Wie im Forum schon oft dargestellt, ist außerdem alles mit
großen Verlusten verbunden.Dazu gehören nicht nur die
ohmschen Verluste, sondern auch die kapazitiven Verluste,
Blindleistungmanagement usw. ."
....
Die Verluste mit HGÜ bleiben überschaubar. 4% auf 1000 km sagt
Wiki. Sie sind so überschaubar, dass der Stromtransfer nach
Norwegen (jetzt) schon besteht. Das ist erprobte Technik. Sie
müsste nur erweitert werden. Also nichts dramatisieren, meine
eifrigen Herren..
Speicherung? Wieviel kann denn in Norwegen "gespeichert" werden?
Norwegen hat nur eine ganz geringe Pumpspeicherkapazität. Die
gesamte Wasserkraftwerkskapazität beträgt 29 000 MW.
Träumen Sie also weiter Ihren völlig absurden Traum von einer
Teilversorgung Deutschlands mit total überteuertem Strom, denn
Windmühlen sind eine nicht mehr verbesserungsfähige
Uralttechnik, die bereits von unseren Urgroßvätern wegen
unwirtschaftlichkeit ausrangiert wurde.
1999 kostete die Nennleistung von 1 kW noch 1000 €. Jetzt sind es
bereits an Land 1930 € pro kW Nennleistung. Und auf See wird der
Quatsch noch teurer, denn die Firma BARD wird demnächst
dichtgemacht und der Unicreditableger kann wegen BARD1 Verluste in
Milliardenhöhe in die Bilanz schreiben.
Herr Kirchstein - wieso preiswert
Pumpenspeichersrom ist nie Preiswert, sondern nur teurer Spitzlenststrom.
Der Pumpenspeicherstrom aus Norwegen muß schon deshalb besonders
teuer werden,
. da dafür besonders teure 600 km lange Seekabel verlegt werden müssen,
. zusätzliche Speicherseen geschaffen werden müssen,
. nur der Windstrom, der nicht verkauft werden kann, sicherlich mit
negativen Preisen als Pumpenstrom nach Norrwegen geschickt werden kann,
und nur wenn der Strombedarf in Deutschalnd nicht gedeckt werden kann,
Strom aus Norwegen wieder zurückgekauft werden muß.
Wie im Forum schon oft dargestellt, ist außerdem alles mit
großen Verlusten verbunden.Dazu gehören nicht nur die
ohmschen Verluste, sondern auch die kapazitiven Verluste,
Blindleistungmanagement usw. . Alles kostet und kostet ..., wenn das
Geld keine Rolle spielt!
re: "Was sind denn schon 1400 MW oder 2 mal 1400 MW?"
Ein Anfang. Und eine mittelfristig nutzbare und preisgünstige Alternative zur Speicherung durch Wasserzerlegung.
Manchem naiven Pisageschädigten der diesem Norwegenunfug das Wort redet sollte man nur den Spruch vor Augen halten Its the economy stupid. Bei einigen sollte man aber das moderate Wort stupid durch das deutsche Wort saublöd ersetzen. Wie kann man denn Milliarden in ein Projekt investieren dass in 20 Jahren noch nicht einmal den jetzige Stromerzeugung garantieren kann. Oh armes Deutschland. Mich wundert nicht dass die wenigen Jungen die noch denken können und gut ausgebildet sind dieses Land mit fliegenden Fahnen verlassen
So etwas überspitzt aber mit dem Vorschlag schaffen wir Frieden in
Europa, wofür wir es ja schließlich mal gegründet haben.
Griechenland hat Berge, Meer und Sonne. Also denn Wasserkraft- bzw.
Pumpspeicherkraftwerke in den Bergen, ganiert mit ein paar
Windmühlen, die Bergziegen dürften sich wenig an diesen
stören. Gen Mittelmeer dann Photovoltaikanlagen. Auf Griechischen
Dächern machen die auch wirklich Sinn. Zu guter letzt noch ein paar
Gleichstromleistungen nach Zentraleuropa. Baumaßnahmen werden
durch EU-Strukturfonds und kfw abgesichert. Alle sind zufrieden, wir
bekommen unseren Ökostrom und Griechenland ein neues
"Geschäftsmodell". GR wird Stromexport-Weltmeister, halb
Europa kauft bei den Griechen ein, die Steuereinnahmen aus diesem
Geschäft retten den Staat, wir brauchen kein von allen Verachtetes
Transfersystem und die Griechen bewahren ihren Stolz.
Europa könnte so schön sein!
Alles was Öko ist, ist gut. Daß es denen in Berlin egal ist,
was es kostet, ist klar, denn die brauchen das nicht zu bezahlen.
Strom aus Wasserkraft, mit Leitungen die AB 2018 gebaut werden, von
niederl. und norwegischen Infrastrukturunternehmen. Warum ist der
Strommarkt immer noch Binnenmarkt. Telefonieren kann ich auch mit
Niederländern oder Spaniern.
Warum kann ich mir keinen franz. Atomstrom ins Haus holen - am besten
noch zu franz. Preisen. Dort liegen nämlich auch noch
Kapazitäten frei, wie in Norwegen!
Dann würde die politische Kaste in Berlin nämlich verstehen,
dass sich der dt. den Ökowahnsinn nicht leisten WILL.
Warum kann ich mir keinen franz. Atomstrom ins Haus holen - am besten noch zu franz. Preisen.
Weil ein GAU zu teuer ist. Weil die Abrisskosten eines AKWs zu teuer
sind. Weil die sogenannte "End"lagerung zu teuer ist.
Anders gesagt: Weil in D die jahrzehntelange Subvention der
Atomwirtschaft früher beseitigt wird als in anderen Ländern.
Glauben Sie mir Herr Behrens, ich wünschte mir nichts lieber als
dass die Atomeuphorie der 60er und 70er wahr geworden wäre, man die
Abfälle und die Gewinnung von Strom aus der Kettenreaktion der
Kernspaltung beherrschte. Dem ist aber nicht so, man kann nicht ewig der
naiven Träumerei von vor 40 Jahren nachhängen.
Das ist nicht mehr komisches Theater, sondern es sind absurde Ideen
einer kindisch unverantwortlichen Laienspielgruppe. Warum nicht warten,
bis die Marsbesiedelung oder Fusions-Reaktoren eine realistische Option
darstellen? Ist nur die Frage, was eher die mutwillig künstlich
geschaffene, aktuelle Strom-Verknappungs-Situation kompensieren kann.
Woher die Zahl (5 DM/kWh)?
Heben Sie sich Ihre Fantasie für den Kinogang auf..
Wasserspeicher in NOR werden aktuell schon genutzt zur Verstetigung des
Betriebs von Kernkraftwerken v. a. nachts.
Berlin drängt auf Stromanschluss in Norwegen
Wie kommt der Strom von Nord- nach Süddeutschland? War da nicht eine Streiterei über neue Stromtrassen nach Süddeutschland wegen dem Windstromüberschuß im Norden?
Warum legen unsere Ökos nicht einfach eine Leitung zur ungenutzten Energie der Sonne?
Ach, geht nicht, ist Atomstrom.
Aber jetzt mal im Ernst:
Dümmer geht's nimmer; oder glauben diese Spinner, dass die Norweger
ihre Landschaft wg. deutschen Naivlingen mit Tal- bzw. Fjordsperren
versehen werden, damit hier das Licht nicht ausgeht?
Abgesehen davon, lägen die Leitungsverluste genau wie bei
"Dessert-Tec" wohl bei 99%.
Leitung? Nicht nötig,
wir haben Photonen, die werden gratis zur Erde geschickt, sehr zum
Leidwesen der Energiemonopolisten :-D. Liegt daran, dass zwischen Sonne
und Erde weitgehend Vakuum ist, welches die Photonen ungehindert bis in
unsere Atmosphäre durchlassen :-) Übrigens ist weit über
90% der weltweit von Menschen genutzten Energie nichts anderes als
Sonnenenergie, nur dass hierbei bei Holz, Kohle und Öl erst der
Grossteil der Energie verloren geht: Bei Photosynthese, bei Fossilen
noch bei Umbau des organischen Rests in fossile Brennstoffe, deren
Förderung und Transport...
Wenn man die Effizienz gesamthaft betrachtet, ist wohl nichts
effizienter als Desertec :-)
Der dogmatische Geisteszustand eines typischen FAZ Kommentators: Erneuerbare Pfui Reaktor hui
Da kann man nur froh sein, dass die Anti-Erneurbare-Energien-Religion, zu der der weitaus überwiegende Teil der FAZ Kommentatorenschaft betet, weder der Weltanschauung der Mehrheitsbevölkerung, der zahlreicher wissenschaftlicher Institute, dem gesunden Menschenverstand und nicht zuletzt der konservativ/neoliberalen Bundesregierung entspricht.
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.06.2012 20:20 Uhr@ Harald Harald
Sie haben die deutsche Industrie, die Versicherungswirtschaft und letztlich auch die Energieversorger vergessen. Ich hatte bereits an anderer Stelle eine Wochenration Jodtabletten gewettet dass sich der ganze Wirbel um 180 Grad drehen wird sollte mal einer von den hunderten europäischen Reaktoren in die Luft fliegen. Die Wahrscheinlichkeit ist lt. dem Max-Planck-Institut für Chemie weitaus höher als bisher angenommen.
Ja, GENAU
Auf "Unstimmigkeiten" hinweisen, ist erwünscht.
Was im Forum der FAZ passiert, ist genau das Gegenteil davon: Es ist die
Rede von "Ökofundamentalismus, Ökofaschismus,
Ökoreligion, Kommunismus, Nazis".
Herr Frieling - das ist die Wortwahl von Menschen, denen ARGUMENTE
ausgehen.
Eine sachliche Auseinandersetzung mit nachprüfbaren Quellen? Viel
zu gefährlich für Verfechter der Atomenergie...
Weltanschauung
Sie entlarven sich selbst, wenn Sie von Weltanschauung sprechen. Die "Weltanschaung der Mehrheitsbevölkerung" in dieser technischen Frage wird durch das Staatsfernsehen manipuliert. Allerdings wird diese Manipulation ihre Grenzen durch den Strompreis finden.
Hier stemmt man sich noch dagegen
Die Unmutsäußerungen hier im Forum sind wohlbegründet.
Mit Multimilliardenprojekten wird eine Technik durchgepaukt, die in
vielen Jahren möglicherweise zum Teil das liefert, was es heute
schon gibt. Eine Begründung dafür wird nicht gegeben. Auf
Unstimmigkeiten hinzuweisen ist doch gerade ein Ausweis für
gesunden Menschenverstand.
... hat man die Dummheit der Deutschen erkannt. Die Deutschen schalten
bekanntlich ihren Verstand aus wenn es um erneuerbare Energien geht.
Da kommen dann zwei Staatskonzerne, ein holländischer der schon in
Deutschland ein Teil des Netzes betreibt - warum kann das eigentlich
kein deutsches Staatsunternehmen - und ein norwegischer und lassen sich
ein dickes Geschäft auch noch von den Deutschen finanzieren.
Die halten sich doch bestimmt in den Konzernzentralen jeden Abend eine
Stunde den Bauch vor Lachen über uns Deutsche. Wir tragen die
Investitionen und im Ausland landen die Gewinne.
Vier Gründe, warum die Lösung keine "Wunderwaffe" ist
1. Die meisten norwegischen Speicherseen sind keine
Pumpspeicherkraftwerke – diese müssten zunächst
aufgerüstet werden, was nur möglich ist, wenn es einen
natürlichen Unter- und Obersee gibt.
2. Der Strom kann heute nicht in relevanten Mengen nach Norwegen und
zurück transportiert werden. Es wäre ein beträchtlicher
Leitungsausbau erforderlich.
3. Die Leitungsverluste beim Transport von und nach Norwegen lägen
bereits bei ca. 15% (Angaben von NorGer). Leitungsverluste zwischen der
norwegischen Küste und den jeweiligen Seen sowie zwischen den
Windparks in Deutschland und der Küste kämen hinzu und
dürften nicht weniger als 10% betragen. Zusammen mit den Verlusten
beim Umpumpen von ca. 20-25% ergibt sich ein Verlust von nahezu 50%.
4. Sollten tatsächlich Speicherkapazitäten in Norwegen
bereitgestellt werden, so wären diese gleichermaßen für
Betreiber von Kernkraftwerken interessant. Mit diesen müssten die
„regenerativ“ betriebenen konkurrieren.
Summa summarum
glauben Sie also, Herr Frieling, dass Deutschland Norwegen ein
Minusgeschäft aufzwingt. Glauben Sie auch, dass die enormen
Exportquoten deutscher Windkraftanlagen andern Ländern von
Deutschland aufgezwungen wird. Glauben Sie auch, dass Deutschland Japan
gezwungen hat, seine Atomkraftwerke abszustellen? Glauben Sie ebenso,
dass Deutschland China und die USA zwingt, grosse Solarkraftwerke zu bauen?
Und (auch wenn es bereits zig mal gesagt wurde):
"Effizienzverluste" sind unschön, aber nicht das
entscheidende - wenn der Strom am Zeitpunkt x 10 mal teurer ist als am
Zeitpunkt y, dann sind sogar 80% Verlust beim Speichern noch rentabel...
"Irgendwie wird es schon gehen" - damit wäre ich
vorsichtig, denn schliesslich erweitern die Regenerativen die Optionen.
Und genau DAS ist es, was die Stromriesen mit aller Macht versuchen, zu verhindern...
Sag ich doch
Punkt 1: Die Seen müssen umgebaut werden. Ist das geplant? Wissen
die norwegischen Energieversorger das schon? Hat das jemand kalkuliert?
Wie gehabt: Irgendwie wird es schon gehen.
Punkt 2: Siehe Artikel - eine Milliardennummer
Punkt 3: NorGer, der Planer der zweiten Leitung, nennt selbst 5-10% (pro
Richtung) - die 50% Verlust insgesamt (mit den Umpumpverlusten und
lokalen Leitungsverlusten) sind also amtlich und müssen einfach
berücksichtigt werden. Insbesondere wenn süddeutscher
Solarstrom nach Norwegen fließt, könen es noch mehr werden
Punkt 4: Die Kernenergie ist heute nicht mehr dieselbe, die sie vor 50
Jahren war. Auch das ist bei der Planung der Energieversorgung für
Deutschland zu berücksichtigen. Und die Kernkraftwerksetreiber in
Holland, Frankreich und Polen werden auch gerne norwegische
Speicherkapazitäten nutzen, wenn es diese dann mal geben sollte.
Wer dann die Leitungen nutzt und wie "grün" der Strom
ist, der aus den Seen zu uns zurück kommt, sei dann mal dahingestellt
kein Mensch erwartet Wunder - einfache Lösungen reichen
1. Die meisten Wasserkraftwerke in Norwegen sind als Speicherkraftwerke
ausgeführt. Viele von diesen Kraftwerken haben sowohl einen Ober-
als auch einen Untersee, so dass sie mit relativ geringem Aufwand in ein
Pumpspeicherkraftwerk umgebaut werden könnten.
2. Siehe Artikel
3. Der Verlust in einer 600 km langen HGÜ-Leitung beträgt etwa
4%. Pumpspeicherkraftwerke haben Verluste um die 20%. Selbst wenn in der
Summe 50% Verlust zu verkraften wären, wäre eine HGÜ
Verbindung wirtschaftlich rentabel.
4. Die Kernkraft hat nach 50 Jahren gezeigt, dass sie unwirtschaftlich
ist, unkalkulierbare Risiken birgt und die "End"lagerfrage
nicht zu lösen ist. Aus diesem Grunde wurde beschlossen, diese
Stromerzeugungsform in Deutschland nicht mehr zu subventionieren, somit
wird sie unrentabel.
ich nehme an , das man bewusst nicht darüber berichtet , was die
KWH aus Norwegen so kosten soll.
Also man nehme deutsche Windenergie, Erzeugungskosten ca. 15-20 cent +
Einspeisebonuszahlung, wandle ihn mit Verlusten in Gleichstrom um,
transportiere sie 1500km nach Norwegen, wandele ihn mit Verlusten wieder
in Wechselstrom um, wandele ihn mittels Pumpen in gestaute Wasserkraft
um, produziere dann daraus bei Bedarf wieder Strom, kostet heute z.B. in
Vianden ca. 12 cent je KWH. dann transportiere ich den Strom wierder
mit Umwandlung in Gleichstrom und zurück wieder nach Deutschland
Und was soll die KWH dann so kosten ?
Glaubt irgend jeamnd das einer der beteiligten Firmen das als Samariter
ohne Gewinne und als Wohltäter des Weltklimas tut. Nein , so dumm
scheint nur der deutsche Stromkunde zu sein.
Jetzt schlägt der Wahnsinn Blasen
Es ist allerhöchste Zeit, dass diese Laiendarsteller in den Ministerien und den Parteien mit einem Tritt in die Nordsee befördert werden. Es wird nicht gelingen, das solide Versorgungssystem auf der Basis von Wärmekraftwerken durch EEG-Spielereien zu ersetzen. Warum soll die mindestens 6-fache Kapazität in nur zeitweise verfügbare Technik investiert werden, wenn das Speicherproblem nicht zu lösen ist. Pumpspeicherwerke haben einen Verlust von 20% der eingesetzten Energie, die geplante Stromübertragung liegt in einer ähnlichen Größenordnung, solange es keine Supraleitung gibt. Den mehr als 100 Mrd, die für die EEG-Farce schon in den Sand gesetzt sind, sollen weitere Multimilliarden hinterher geworfen werden. Es gilt die Devise, ja keinen Fehler zuzugeben und auf Teufel komm raus den Irrweg Energiewende weiter zu gehen. Den Verantwortlichen droht kein Regress und die Bürger dürfen die Rechnung bezahlen.
Netzbetreiber und Netzbetreiber riechen Geschäfte...
Keine Einbahnstrasse? Nö, denn Strom zu negativen Preisen wird in
die Pumpspeicher geschickt (die noch nicht da sind..) und zu
äußerst positiven Preisen den doofen Deutschen zurück geschickt.
Mutti, weiter so!
Das ist schon erheiternd, Herr Stock
Falls herauskommt, dass Regenerative weniger wirtschaftlich als Fossile
sind, wird gerne gesagt D wäre eine "Ökodiktatur",
welche auf den finanziellen Ruin zusteuert.
Da aber mehr und mehr herauskommt, das Regenerative wirtschaftlicher
sind als Fossile, sagen Sie jetzt einfach: "Geschäftemacherei".
Hey, Pipi Langstrumpf, widewie sie mir gefällt... :-D
So Ist Das Mit Dem "Atomausstieg"
Unter der Prämisse dass der Strom unbedingt aus Solarzellen und
Windmühlen kommen soll, brauchen wir nicht nur Leitungen nach
Nrowegen für 3GW sondern eher 30GW.
Oder haben sie eine magische Stromspeicherkiste in ihrem Hobbykeller,
die 300GWh speichern kann ??
was wäre den der stromverlust auf solch einer langen strecke/leitung?
man speist ja nicht 100% und hat nach 600km (ohne zuleitungen) wieder 100%
ausserdem könnte man auch wind energie speichern, z.b. als wasserstoff
Stromverlust:
auf einer 600 km langen Gleichstromleitung ist unter 4%, dazu kommt noch
etwas Verlust durch das Umformen zu Wechselstrom, unter 1%, somit ist
das Pumpspeicherkraftwerk plus Kabel bei einem voraussichtlichen
Wirkungsgrad von etwa 70%. Die entpsrechenden Zahlen kann man unter den
Wiki-Artikeln zu diesen Themen mit Quellen finden, den Wirkungsgrad habe
ich mal daraus abgeschätzt, er könnte daher auch 10%
höher oder niedriger sein.
Wasserstoff hat immernoch recht grosse Probleme bei der Lagerung und es
gibt noch kein Netz, beispielsweise für Tankstellen. Langfristig
hoffe ich aber auch auf die H2 Erzeugung.
Sprache als Ausdruck des Denkens
Etwas genauer bitte!
"In Norwegen gibt es große Mengen ungenutzter
Wasserkraft" - dort sind also noch viele Flüsse
ungebändigt? Das heißt es ja wohl genaugenommen.
Oder meint Herr Mihm "In Norwegen wird viel Strom aus Wasserkraft
erzeugt, der ungenutzt bleibt" - aber warum schreibt er es dann nicht?
Aha der Satz ist also "in sich" nicht falsch :-)
Man könnte sagen, er ist also "in sich" richtig.
Kein Mensch will in Norwegen weitere "Flüsse
bändigen". Einfach Pumpen neben bestehende Kraftwerke stellen. Fertig.
Kraft ungleich Strom
Das ist es ja gerade! Der Satz "In Norwegen gibt es große Mengen ungenutzter Wasserkraft" ist in sich wahrscheinlich nicht falsch, aber Herr Mihm will "Strom" (D) an "Kraft" (N) anschließen. Mir fehlt das vermittelnde Kraftwerk.
Vervollständigung
In Norwegen gibt es mittlerweile Gesetzte gegen das Neuerrrichten
großer Wasserkraftwerksanlagen. Auch mit Geld werden die Norweger
wohl kaum vom Gegenteil zu überzeugen sein, dafür ist der
Staatsfond zu gut gefüllt.
Was soll
an dem Satz "In Norwegen gibt es große Mengen ungenutzter
Wasserkraft" denn falsch sein?
"Kraft" ungleich "Strom" oder "wirtschaftlich
genutzte Kraft".
Anno 2018 wird's hier schon recht duster geworden sein.
Es sei denn, die eingemotteten AKW werden allmählich wieder
hochgefahren. Was trotz der Emigration energie-, aber auch
personalintensiver Großbetriebe nötig sein wird. (Frau Merkel
wird ihr Lieblingswort "alternativlos" wieder einmal aus dem
Ärmel ziehen, diesmal mit anderen Vorzeichen.)
Denn ob die Notoperation der Energiewende mit dieser norwegischen
Krücke klappt und den finanziellen Aufwand je erwirtschaftet, ist
mehr als fraglich. Außerdem haben die Norweger seit 1940 eine
ausgesprochene Abneigung gegen deutsche Besucher, wenn sie nicht
bloß als Touristen kommen.
Warum kann unsere Regierung nicht einfach einen Fehler eingestehen und
sündteure Fehlentscheidungen rückgängig machen? Zumal die
populistische Verwertung eines Tsunamis in 9.000 Kilometer Entfernung ja
eh nur die Landtagswahlen in Ba-Wü für die CDU retten sollte.
— Was aber ebenso kläglich in die Hose ging, wo auch die
Energiewende mittlerweile gelandet ist.
krampfhaft...
Die haarsträubende Mutmassung, Deutschland könnte Norwegen
gegen seinen Willen einen Stromhandel aufzwängen in die Welt zu
setzen ist schon skuril genug. Dann daran zu erinnern, dass D mal in
Norwegen eingefallen ist, macht es noch abwegiger. Vollends grotesk ist
es, dann zwischen einem Nazivergleich x und einem Nazivergleich y noch
kramphaft zu relativieren.
Warum reden wir nicht lieber über diese wunderbare Idee,
günstigen Windstrom in wertvollen kurzfristig verfügbaren
Spitzenstrom mittels bereits existierender Kraftwerke zu machen? Selbst
wenn es 50% Effizienzverluste wären, was ich bezweile, wäre es
äusserst rentabel.
Offensichtlich gefällt einigen interessierten Foristen die Idee gar
nicht, mehr Marktdiversität in den Monopolistenverein des deutschen
Strommarkt zu bekommen - da ist dann jede Nebelkerze recht... und wenn
sie noch so krampfhaft begründet wird.
Nazikeule
Mit "Nazikeule" wird üblicherweise der Versuch bezeichnet, Aussagen oder Handlungen zu diskreditieren, indem man unterstellt, sie ähnelten den von Nazis bzw. stünden in Nähe zur nationalsozialistischen Ideologie. Der Verweis auf Empfindlichkeiten in Ländern, die unter der Nazi-Herrschaft gelitten haben, hat damit überhaupt nichts zu tun. Tatsächlich ist die Art und Weise, wie einige in Deutschland die norwegische Landschaft in ihre Planungen einbauen, geeignet, solche Empfindlichkeiten anzusprechen. Sie wäre schon befremdlich gegenüber einem Land, das nicht von Deutschland besetzt war.
Auch hier wieder:
Nazîkeule als Argument gegen die Energiewende.
Ich finds ja faszinierend :-)
Norwegen ist Ausland außerhalb der Eurozone
Elektrizität aus Norwegen wird immer teurer, je mehr der Euro an Wert verliert. Der Preis bleibt also nicht konstant in Euros wie beim Strom aus Frankreich
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.06.2012 00:11 UhrÄHM..
Herr Dünnhaupt, bitte informieren Sie sich mal über den
norwegischen Strompreis...
Es gibt dort Lampen, die haben keine Ausschalter, so billig is das Zeug
da drüben...
Die "ökoreligiöse" Wasserkraft machts möglich.
Ich bin klein, mein Herz ist rein, passt nichts als grüner Schwindel hinein...
Greenwashing rulez!!
Klar, wir können theoretisch Windstrom nach Norwegen liefern.
Theoretisch! Denn derzeit unterstützt Windstrom den Gesamtverbrauch
mit gerade mal 7,7% (2011). Solange dieser Wert nicht über 100%
liegt, können wir zwar Strom nach Norwegen schicken, aber rein
rechnerisch ist das Atomstrom, Kohlestrom oder sonstwas. Zurück
kommt der Strom plötzlich angeblich "grün", nur weil
er zum Wasserpumpen verwendet worden ist (wobei Energie
"verloren" geht!, Stichwort "Effizienz"!).
Der deutsche Michel freut sich: er schaut durch seine grün-rosa
Brille und fühlt sich als Weltretter.
Der norwegische Wikinger freut sich: er hat abgesahnt und lässt
sich seine Kraftwerke von den deutschen finanzieren. Und der Kohlestrom
den er nutzt interessiert ihn weniger als wenn es eigener wäre: der
Dreck ist hunderte Kilometer entfernt.
Gut gebrüllt Löwe !
Aber welcher Teil meiner Aussage ist falsch, was habe ich nicht
verstanden ?
Stimmt es etwa nicht das wir erneuerbare Einspeiser regional abrebeln?
(die Einspeisevergütung bekommen diese natürlich weiterhin).
Der Anteil der EE wird weiterhin steigen. Überlegen Sie mal,
verschärft dies das Problem oder nicht ?
Ich verbleibe mit der bitte um Aufklärung.
So ist Das mit dem Bohnenzählen
...man kommt oft zum falschen Schluss: "Windräder mit 27 GW
Nennleistung. Insgesamt ist die installierte Leistung aller deutschen
Kraftwerke 170 GW"
Um ein Kohlekraftwerk anzufahren braucht man mehrere Stunden. Folglich
sind die 170GW also nicht zu jedem Zeitpunkt verfügbar. Wenn der
Wind- und Sonnenstrom wirklich genutzt werden soll, können wir die
Kohlekraftwerke nicht ständig laufen lassen. Das wiederum bedeutet,
dass ein Puffer nötig ist. Norwegen hat die Geographie, um
große Pumpspeicher zu bauen.
Hübsche Polemik
Aber Fakt ist, dass Wind- und Solarstrom zu Spitzenzeiten im
Überfluss da ist, schon wenige Stunden später aber mit ach und
krach das Netz mit allen verfügbaren alten Kohlekraftwerken
gestützt werden muss. Deshalb sind die Speicher erforderlich und
sinnvoll.
Nicht technisch absolut sinnvoll, aber politisch/technisch absolut
sinnvoll. Frau Merkel ist eine Opportunistin und hat ihre Karriere nicht
aufs Spiel gesetzt um den Deutschen das Thema Kernenergie näher zu
bringen. Das ist Gestern entschieden worden und deshalb brauchen wir
Heute Dringend diese Speicher (ganz ohne Ironie).
natürlich
zu negativen Preisen nach Norwegen schicken, mit 70% Wirkungsgrad
speichern und als Regelenergie teuer zurückkaufen.
Dass der Strom vorher schon über die EEG-Subvention teuer erkauft
wurde, verschweigen wir lieber, gelle?
Dann darf die kWh dieses absolut grünen Stroms gerne 50 ct und mehr
kosten, oder wie (natürlich ohne Transport und Vertrieb)?
Herr Köhler, wer da was nicht ganz verstanden hat, ist hier nicht die Frage. SIE sind derjenige!
---
Ich sprach von RECHNERISCH.
Aber dann machen wir die Rechnung anders: es gibt in Deutschland
Windräder mit 27 GW Nennleistung. Insgesamt ist die installierte
Leistung aller deutschen Kraftwerke 170 GW. Selbst wenn der Wind 100%
der Zeit mit exakt richtigen Geschwindigkeit weht (er tut es statistisch
(!) gesehen ca. 17% der Zeit...) wäre die Überproduktion, die
nach Norwegen geleitet würde, weiterhin NICHT Windstrom.
Lassen Sie meinetwegen die Zahlen beiseite. Wenn Sie aber nochmal in
sich gehen und nachdenken, dann verstehen Sie vielleicht wenigstens:
solange Windräder weniger als 100% der insgesamt benötigten
deutschen Kapazität produzieren, ist jedes nach Norwegen geleitete
Watt zugleich eines weniger das wir selbst verbrauchen.
Nochmal genau nachdenken
So ganz haben Sie das aber nicht verstanden.
Es ist richtig das die Windenergie über das gesamte Jahr gesehen
einen Anteil von ca. 7-8 % der gesamten Stromerzeugung liefert.
Jedoch kann es im Tagesverlauf durchaus vorkommen das mehr Strom aus
erneuerbaren Energien erzeugt wird (guter Wind, viel Sonne), als im
gleichen Moment verbraucht werden kann.
Daher regelt man momentan Windparks gerne mal ab, auch bei großen
Solaranlagen sind solche Techniken integriert. Dann wird der Strom
wirklich verschenkt.
Daher ist es doch eine ideale Lösung diesen Strom in Norwegen
zwischen zu speichern.
Es wird Zeit für eine richtige europäische Energiepolitik in
einem demokratischen Europa.
Wir wollen jetzt schon Wasserkraftstrom aus Norwegen, benutzen polnische
Netzte, subventionieren indirekt österreichische Pumpkraftwerke,
kaufen und verkaufen Strom aus Frankreich, debattieren über
spanischen und griechischen Solarstrom etc.
Und was nützt uns zum Beispiel eine isolierte Kritik an heimischen
Atomkraftwerken, wenn unser Nachbarland Frankreich beinahe 60 davon betreibt?
Und wenn wir sowieso schon Geld nach Griechenland transferieren,
können sie doch beispielsweise auch Solarplatten „Made in
Germany“ anschaffen?
Alles ließe sich viel effizienter regeln, wenn sich die
europäischen Länder hier zusammentun und ein gemeinsames Netz bauen.
In einem solchen Projekt wächst auch zusammen, was zusammen
gehört, allen Europaskeptikern zum Trotz!
Alles ließe sich effizienter regeln.
Selbstverständlich auch die Krisen. Bis jetzt erhalten die Banken unser transferiertes Geld, da bleibt für Solarplatten wenig übrug. Sie dürfen nicht vergessen, die europäischen Länder haben sich bereits zusammengetan. Zusammenwachsen kann nur was zueinander paßt. Es müßte also zuerst einmal getrennt werden.
Wenn das Geld keine Rolle mehr spielt!
Wir verkaufen dann den Strom mit negativen Preisen für die Pumpen
zur Speicherung. Bei Windflaute kaufen wir dann Strom mit
überhöhten Preisen, denn es muß ja nicht nur das Kabel
verlegt werden, sondern auch die Investitionen in die Speicher
müssen mit einer Rendite von über 9% bezahlt werden.
Na dann gute Nacht Deutschöand.
Herr Diesing
Für ihren Kapitaleinsatz billigt ein neues Energiewirtschaftsgesetz
den neuen Eigentümern eine Eigenkapitalrendite von 9,05 Prozent zu.
Sicherlich auch für die Seekabel.
Herr Pietz
"Wir verkaufen dann den Strom mit negativen Preisen..."
........
Haben Sie einmal daran gedacht, dass mit einem Stromspeicher (in NOR)
diesem Misstand abgeholfen werden kann?
Rendite von 9%
Ich bedaure, Herr Pietz, wenn Sie Renditen von über 9% wollten, da
müssen Sie schon in den goldenen Subventionstagen bei Eon oder RWE
gearbeitet haben, damals, als der deutsche Staat die Monopolisten noch
mit Geld zugeworfen hat... :-)
Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei, summ summ...
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
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Soll die Selbstanzeige für Steuerhinterzieher abgeschafft werden?