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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Energiewende An der Nadel

 ·  Umweltminister Altmaier will die Förderkosten beim Ökostrom begrenzen. Hersteller, Verkäufer, Installateure, Landwirte und Hausbesitzer sind alarmiert: Sie sind in Sorge, ihnen könnte der Stoff ausgehen.

Artikel Lesermeinungen (8)

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 30.01.2013 18:08 Uhr

Die EEG Einspeisevergütung hat doch nichts mit dem Strom oder dem Preis des Strom zu tun

Was reden Sie denn hier für einen Schmarren.
Der Gesamtaufwand an versprochenen Vergütungen der mit 20 Milliarden€ genannt wurde ist doch nur aus der Multiplikation.
Installierte Sonnen, Wind, Bio Kraftwerke multipliziert mit den Sonnenstunden u Windstromleistung.
Die bis heute oder bis übermorgen insgesamt installierten PV Flächen u Windräder liefern bei sehr guten Windverhältnissen ~ 16 m/sec u sehr vielen Sonnenstunden Strom der völlig egal wann er produziert wird u völlig unabhängig ob nur eine einige Wattstunde ins Netz eingespeist wird, zum versprochenen Preis, 20 Jahre lang bezahlt werden muss.

Hört bitte auf irgend einen Zusammenhang zwischen dem Zufallsprodukt - den irgendwann an der Börse ausgehandelten Preisen für das Schlachtviel das irgendwann angeliefert wird u dem herzustellen, was irgend ein Schreibbüro in irgend einer Buchhaltung als Rechnungspreis für den Verbraucher nennt.
Altmaier interessiert der Strompreis nicht. Nein EEG Vergütungen die in 2013 23 Mrd€

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Klaus Linsenmeier

Altmaier ist schon in Wahlkampf Modus

Umweltminister Altmaier hat Recht, wenn er argumentiert, dass die Strompreise zu hoch sind. Falsch liegt er, wenn er meint das laege an den Erneuerbaren. Schaut man auf die Stromboerse in Leibzig, dann sieht man wie Strom immer billiger wird, dank der Erneuerbaren! Teuer sind die Ausnahmen und Subventionen fuer Grossverbraucher, die auch ueber die Umlage finanziert werden. Die Umlage steigt weil die Erneuerbaren so erfolgreich sind. Man sollte den Subventionswuenschen der Solarbranche nicht nachgeben. Aber die Energiewende wegen Fehldiagnose und Wahlpopulismus zu gefaehrden ist ein Baerendienst von Minister Altmaier gegenueber der CDU.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.01.2013 17:31 Uhr
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 30.01.2013 17:31 Uhr

gehts noch ?

Der Börsenstrompreis richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Es ist immer der Preis zu dem die großen Stromproduzenten wirtschaftlich ihren Strom verkaufen können. Der Preis auf der Rechnung oder des Gebot hat doch nie etwas zur materiellen Lieferung zu tun. Dass früher in Zeiten hoher Last also zwischen 11 °° - 14°° vorwiegend an Arbeitstagen ohne den Zufallsstrom wahnsinnig hohe Aufwendungen unternommen wurden nur um die hohen Stromspitzen abzudecken das war Schuld an den sehr hohen Preisen. Diese Aufwendungen kann nun niemand mehr geltend machen weil der Zufallsstrom von Sonne u Wind das Risiko birgt dass kein Anbieter von Gasstrom auch nur eine MWh Verkaufen und damit auch keinen Lieferauftrag erhält. Ja Gaskraftwerke rechnen sich nicht mehr. Weil ein Preis über 50 € / MWh nicht mehr durchzusetzen ist.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 30.01.2013 08:55 Uhr

Hinsichtlich der Rechtmäßigkeit der EEG-Umlagen sind verschiedene Verfahren im Gange...

... es empfiehlt sich daher, gegen die Strom-Abrechnungen Einspruch zu erheben und dem Versorger mitzuteilen, dass man die EEG-Umlage nur unter dem Vorbehalt einer späteren Rückforderung weiterhin bezahlt.

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Hinrich Mock
Hinrich Mock (HinrichM) - 29.01.2013 22:13 Uhr

Kurzschluß

Der Fehler war, daß abgeschriebene Kernkraftwerke praktisch über Nacht ausgeschaltet wurden und die Laufzeitverlängerung zurückgenommen wurde. Dadurch fehlten sowohl billiger Strom wie auch die ordentlichen Gewinne für Investitionen. Schon das erhöhte natürlich die Strompreise erheblich.

Der Regierung selber gingen nicht nur Riesensummen aus dem Deal Laufzeitverlängerungen durch die Lappen, sondern sie tat bisher auch nichts, um die (normalen) Stromkunden irgendwie zu entlasten.

Jetzt deckelt Altmaier immerhin. Sollen sie schreien. Es ist noch genug Rendite-Stoff vorhanden.

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Georg Hartmann

Strom aus der Steckdose

Der umweltminister hat einfach nicht verinnerlicht, dass es bestimmte Grundwahrheiten gibt, die nicht in Frage gestellt werden dürfen - das ist sein wirkliches Problem. Zu diesen Dogmen gehört z.B. dass die Sonne keine Rechnung schickt ( der Solargraf aber schon), dass wir die Erde nur von unseren Kinder geliehen haben, aber mit der gnadenlosen Umverteilung von Solarhabenichtsten zu Solarbonzen deren Zukunft aufs Spiel setzen. Auch die Schaffung von Solararbeitsplätzen ist immer und stets richtig, auch wenn sie nur über Hochsubventionierung am Leben gehalten werden können. Armer Minister - er hat noch viel zu lernen.....bevor er richtig, im wahren Glauben abbiegen kann und nicht vom Pfad der Solartugend abweicht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.01.2013 17:42 Uhr
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 30.01.2013 17:42 Uhr

Was für einen Unsinn verzapfen sie da ?

Kohle und Gas schickt auch keine Rechnung.

Immer werden die Rechnungen von den Produzenten geschrieben nach dem man Stunden - Tage oder Wochen zuvor den Preis an der Börse verhandelt hat.

Der Produzent heißt Bauer Müller , Lieschen Müller, RWE, ENBW

Alle liefern exakt den genau den selben Strom und aller Strom wird mit ~ 5 Cent / kWh Börsenpreis vergütet was aber nie im Zusammenhang mit der zeitlichen Lieferung in Zusammenhang steht.

Dass wir Verbraucher den Bankern / Windmüller / Bauern 20 Milliarden € Boni für nichts gezahlt haben das aber gehört zu der ganzen Geschichte.

Dass P Altmaier die Banker / Bauernboni begrenzen will ja muss, weil es 2013 für nicht mehr als 23 Milliarden 2014 mehr als 27 Milliarden sind usw das ist hier das Thema

Nicht anderes.

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Christian Wrobel

Nun, wenn alle dagegen sind, könnte es theoretisch aber auch sein,

das man selbst "falsch abgebogen ist"?!

So wie der Geisterfahrer, der sich über den Gegenverkehr beschwert!

Vielleicht sollte Herr Altmaier mal seinen Vorgänger fragen, wieso Herr Röttgen damals gescheitert ist und er heute auf der Zuschauertribüne sitzt?!

Offensichtlich muss ein Fehler mehrmals gemacht werden, bevor ein Lerneffekt eintritt?!

Aber nur ganz "theoretisch".

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Jahrgang 1960, Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

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