http://www.faz.net/-gqe-90ghf

Schweiz : Reaktor nahe deutscher Grenze abgeschaltet

  • Aktualisiert am

Das Werk Beznau wird vom Schweizer Energieunternehmen Axpo betrieben. Bild: Reuters

Es ist das älteste Kernkraftwerk der Welt, und es liegt nur zehn Kilometer von der deutschen Grenze entfernt: Beznau. Jetzt hat der Betreiber wegen eines Defekts abermals einen Reaktor abgeschaltet.

          Das Schweizer Atomkraftwerk Beznau nahe der deutschen Grenze ist in der Nacht zum Samstag teilweise abgeschaltet worden. Grund dafür ist nach Angaben des zuständigen Energiekonzerns Axpo ein Ölleck an einer Leitung. Dies sei bei einem Kontrollgang entdeckt worden. Der Schaden sei im nicht-nuklearen Teil des Reaktors eingetreten. Eine Gefahr für Menschen oder Umwelt habe nach Angaben der Betreiber nicht bestanden.

          Der „Block 2“ des Werkes sei demnach Freitagnacht heruntergefahren und vom Netz genommen werden. Der Teilbereich soll in einigen Tagen wieder laufen. Bis dahin könne sichtbar Dampf aus einem Anlageteil austreten. Die Behörden seien informiert.

          Der erste Reaktor des Atomkraftwerks Beznau steht schon seit März 2015 aus technischen Gründen still. Die im Kanton Aargau gelegene Atomanlage ist seit 1969 in Betrieb. Seit der Schließung des britischen Kernkraftwerks Oldbury ist es das älteste noch aktive Atomkraftwerk auf der ganzen Welt.

          Weitere Themen

          Mit Humor und Übermut Video-Seite öffnen

          Niederländisches Design : Mit Humor und Übermut

          Niederländische Gestalter sind seit den Neunzigern nicht aus der Designszene wegzudenken. Junge Talente knüpfen an die Erfolge der Klassiker an.

          Topmeldungen

          Russland und der Westen : Es bleibt frostig

          Der Winter kommt nicht, er ist längst da. Trumps Sicherheitsberater McMaster und Russlands Außenminister Lawrow schenken sich auf der Sicherheitskonferenz in München nichts.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.