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Veröffentlicht: 29.07.2016, 13:13 Uhr

Deal verschoben Britische Regierung bremst Atomkraft-Riesenprojekt

Gerade erst hatte der Verwaltungsrat des französischen Energiekonzerns EDF zugestimmt, jetzt wackelt alles wieder. Die britische Regierung hat überraschend den Deal zum Bau des neuen Atomkraftwerks Hinkley Point verschoben.

© AFP So könnte es einmal aussehen: Hinkley Point

Die britische Regierung hat überraschend einen Deal mit dem französischen Energiekonzern zum Bau des neuen Atomkraftwerks Hinkley Point verschoben. Der britische Energieminister Greg Clark sagte einer Pressemitteilung zufolge: „Die Regierung wird jetzt sorgfältig alle Bestandteile dieses Projekts betrachten und ihre Entscheidung im frühen Herbst treffen."

 
London verschiebt Deal mit französischem Konzern EDF zu Bau von Atomkraftwerk Hinkley Point.

Nur kurz zuvor hatte der EDF-Verwaltungsrat nach langem Zögern dem Projekt zugestimmt. Dass nun die britische Regierung auf die Bremse tritt, verärgert Unternehmensverbände und Gewerkschaften auf der Insel, die sich von dem Projekt 25.000 neue Arbeitsplätze erhoffen.

Hat die Premierministerin Kritikern nachgegeben?

Britische Medien spekulieren, Premierministerin Theresa May habe möglicherweise Kritikern nachgegeben, denen die ausgehandelten Strompreise von rund 93 Pfund (rund 110 Euro) pro Megawatt-Stunde zu teuer sind.

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Das Projekt in Hinkley Pont an der Westküste Englands soll 18 Milliarden Pfund (rund 21,5 Mrd Euro) kosten. Rund ein Drittel soll der chinesische Partner China Nuclear Power Corporation (CGN) schultern.

© picture-alliance/dpa, Deutsche Welle Ist Deutschland mit seinem Atomausstieg auf dem Holzweg?

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