Home
http://www.faz.net/-gqe-6yn94
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Energiepolitik Teurer Wind

Ohne Windparks gibt es keine Energiewende. Die Regierung ist dadurch erpressbar geworden. Das werden die Stromkunden noch merken.

Da ist die an Überraschungen nicht arme Energiepolitik wieder um eine reicher: Ohne Haftungsübernahme durch den Staat und Investitionen der KfW-Bank steht der Ausbau der Windenergie vor der Küste vor dem Ende. Es ist nicht das erste Mal.

Andreas Mihm Folgen:  

Hohe Stahlpreise und schlechte Finanzkonditionen haben das Parlament schon früher bewogen, die Umlage für den Seewindstrom heraufzusetzen, damit ihm nicht die Puste ausgeht. Jetzt bleibt dem verantwortlichen Netzbetreiber Tennet die Luft weg.

Die Niederländer sagen frank und frei, sie hätten kein Geld, um die zugesagten Investitionen zu finanzieren. Das ist schlecht, an den Tennet-Strippen hängen alle Windparkbetreiber vor der deutschen Nordseeküste.

Nun wäre es sicher interessant zu fragen, warum der niederländische Staat sein Unternehmen nicht besser kapitalisiert oder warum niemand gefragt hat, ob Tennet angesichts der absehbaren Investitionen in das deutsche Netz der richtige Käufer des Eon-Netzes war. Doch das wäre Geschichtsbewältigung.

Die Realität sieht so aus: Ohne Kabel keine Windparks, ohne Windparks keine Energiewende. Die Regierung ist erpressbar. Das werden die Stromkunden schon noch merken.

Mehr zum Thema

Quelle: F.A.Z.

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 22.03.2012, 19:16 Uhr

Flexibilität in Verruf

Von Sven Astheimer

Die Koalitionspläne gegen Werkverträge und Zeitarbeit sorgen für Unruhe in der Wirtschaft. Nicht ohne Grund: Viele Unternehmen müssen um ihre Flexibilität beim Personaleinsatz fürchten. Mehr 2


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Wer in Europa am meisten forscht

Nicht nur in staatlichen Einrichtungen und Hochschulen wird geforscht. In vielen EU-Ländern macht der Unternehmenssektor den größten Anteil an den Ausgaben aus. Doch es gibt auch Ausnahmen. Mehr 1

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden