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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Energiepolitik Teurer Wind

 ·  Ohne Windparks gibt es keine Energiewende. Die Regierung ist dadurch erpressbar geworden. Das werden die Stromkunden noch merken.

Artikel Lesermeinungen (12)

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Thomas Heinzow

Die Energiewendelüge der Politik

Der Autor sagt zutreffend: "Ohne Kabel keine Windparks, ohne Windparks keine Energiewende.", übersieht aber, daß mit Windparks kein einziges konventionelles Kraftwerk ersetzt werden kann, die Energiewende also eine irreale politische Fiktion ist.

Die sog. Energiewende mittels der physikalisch nicht existierenden sog. erneuerbaren Energien ist eine Lüge seitens der Politiker.

Ein Ersatz der konventionellen Energiebereitstellung ist mit dieser Technik aus dem vorindustriellen Zeitalter weder finananziell noch technisch machbar. Das wissen alle, aber niemand wagt es, wie in dem Märchen von des "Kaisers neuen Kleidern", zu sagen.

Tun Sie es endlich Herr Miehm. Befreien Sie die Abgeordneten vom Fraktionszwang der Lobbyisten.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.03.2012 18:01 Uhr
Thomas Heinzow

Wirkung der jahrzehntelangen Propaganda durch die willfährigen Medien

Sehr geeherter Herr Lauterbach,

Sie haben ja so Recht, nur nützt das herzlich wenig. Herr di Grana zeigt mit seinem Beitrag, wie die seit Jahrzehnten durch willfährige oder uninformierte Journalisten verbreitete Propaganda gewirkt hat. Die Leute sind nicht mehr fähig die Behauptungen der Lobbyisten nachzuprüfen, obwohl es in D eine Schulpflicht mit Mathematik-, Physik- und Chemieunterricht gibt.

Im Zeitalter des Internets ist es doch ein Leichtes die Behauptungen der Lobbyisten nachzuprüfen. Pro 100m Höhendifferenz enthält ein m³ Wasser ca. 0,3 kWh potentielle Energie. Der Rest ist dann simple Mathematik nach Adam Riese, um auszurechnen, wie groß das Speichervolumen sein muß, um stochastisch fluktuierende Stromerzeugung auszugleichen.

Die FAZ ist m.W. die einzige überregionle deutsche Zeitung, die der Verdummung des Volkes auf diesem Gebiet entgegenzuwirken sucht und kritische Artikel abdruckt.

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Horst lauterbach
Horst lauterbach (ash26e) - 24.03.2012 13:07 Uhr

Der Strombedarf

im November/Dezember ist zwischen 16:oo und 20:00 am höchsten und nicht, wenn zufällig um 12:00 Die Sonne scheint! Ach ja, ich vergas, zu dieser Jahreszeit bringt PV den höchsten Stromausstoß des ganzen Jahres.

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Thomas Heinzow

Die Gläubigen der heiligen Ökoreligion sterben nicht aus

Verehrter Herr Di Grana,
die dummen Gläubigen sterben offensichtlich nicht aus.Die Netzlast im Sommer beträgt zwischen 70 und 40 GW. Wo sollen die 40 GW+x des nachts bei Flaute (ist in D der Regelfall) herkommen? Um mit Biomasse ein Kraftwerk mit 1GW zu füttern, benötigt man die gesamte hessische Ackerfläche.
Um in Pumpspeicherkraftwerken den Strom zu speichern, benötigt man das 6fache Volumen des Bodensees mit 400m Höhenunterschied. Wenn man Gasspeicher benutzt gehen 50% des 70% des Stroms verlustig. Zudem müßten in D dann auf jedem km² incl. Nordsee eine 200m 6MW-Anlage stehen.

Das mit dem Börsenpreis ist auch Quatsch, denn bei Überangebot kommt es tatsächlich für einen geringen Stromanteil zu negativen Preisen, was aber damit erkauft wird, daß ständig 4Ct/kWh auf den gesamten Stromvebrauch draufgeschlagen werden.

Wenn Sie sich über Einspeisungen des Windmühlen- und Solarstroms auf den Seiten der Netzbetreiber informierten, würden Sie Ihren Irrtum und die Propaganda erkennen.

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Closed via SSO

Natürlich werden konventionelle Kraftwerke überflüssig

Wie begründen Sie ihre Behauptung?
Die Solaranlagen haben schon dafür gesorgt, dass bei den Strombörsen die Preise bei den besonders nachgefragten Mittagsstunden dauerhaft gefallen sind.
Windparks an Nord- und Ostsee machen weitere Kraftwerke überflüssig.
Der größte Teil des Stroms wird am Tage verbraucht. Wenn also mal ein windstiller Tag ist, an dem auch noch kein Solarstrom von nöten ist, dann müssen die anderen Anlagen arbeiten, also (Bio-)Gasanlagen bzw. der Strom von Wasserspeichern genutzt werden.
Das sind doch alles sehr gute Vorraussetzungen, wenn alle Speichermethoden und alle regenerativen Energiequellen genutzt werden.
Aber dann sind Kohlekraftwerke genauso nutzlos wie Atomkraftwerke.
Seit Jahren ist die Propaganda aus dieser Ecke gegen die "neuen" Energiequellen zu vernehmen, man sollte darüber lachen und nicht davor Angst haben.
Noch vor ein paar Jahren erzählte man uns, das Windkraft nie wichtig für die Energieversorgung sein kann. Doch nun geht den Stromern die Muffe...

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Christian Wrobel

Es reicht eben nicht aus, ein paar Gesetze zu erlassen und zu hoffen,

alles würde sich so entwickeln, wie man möchte?! Ein bißchen mehr Projektkoordination für ein Jahrhundertprojekt von Seiten der Bundesregierung wäre sicher nicht zu viel verlangt!

Und was den erforderlichen Netzausbau angeht: es ist ja nicht so, dass dieser Bedarf über Nacht vom Himmel gefallen ist! Der drohende Engpass war bereits vor 10 Jahren absehbar, nur passiert ist eben bei den Übertragungsnetzbetreibern nichts!

Die Regierung ist aber keineswegs erpressbar! Windkraftanlagen onshore und selbst Solaranlagen könnten die Verzögerungen und fehlenden Kapazitäten problemlos auffangen, und hätten noch den Zusatznutzen, dass sie den Stromkunden billiger kämen als Offshore Wind! Im Falle der Solaranlagen wären i.d.R. noch nicht einmal neue Leitungen nötig. Die Bundesländer arbeiten gerade daran, die Bundesregierung in diesem Sinne zu überzeugen! Bleibt zu hoffen, dass sie es auch schaffen werden.

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 23.03.2012 13:08 Uhr

Vorhang zu, Ende offen --

Es ist eben so, dass die Wende aus politischen elitären Gründen von hinten aufgezäumt wurde, ein kleiner Blick oder eine Nachfrage hätte diese Situation der Erpressbarkeit vermieden. Aber auch die gegenwärtige Situation könnte vermieden werden, wenn man sich nicht bewusst zum Spielball, gegenseitiger Abhängigkeiten, hätte machen lassen.
Es fehlt eben ein grundlegendes Verständnis, ähnlich wie in der Finanzwirtschaft auch, von nichts kommt nichts.

Es ist schon erstaunlich, die wirklich wichtigen Dinge unserer Existenz werden nicht aufgegriffen, statt dessen, Geisterbahn mit Sekt und ohne Selters.

zum Grusse

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Klaus Michael Strauss

Zurück zur Substanz, "smart and sustained"

PublicPrivate und innovative Strukturierung sind am Ende. Politisch genauso fragwürdig wie wirtschaftlich undurchdacht, Opportunitätsprojekte eben. Regenerative Energiegewinnung ist noch lange keine Versorgung.

Prognostische Studien sind nur Hinweise. Sie enthalten oft Lösungsvorschläge, diese sind aber keinesfalls die einzige und richtige Problemlösung.

Um dem dauerhaften Verlust von Gestaltungskraft und Wohlstand zu entgehen, darf der Ressourcenverbrauch für die eigene schöne Welt nicht einfach globalisiert werden. So wie man Abfall einst im Wasser verschwinden ließ.

Im Konsumbereich sind kurzlebige Güter noch vertretbar, die Grenze zur langlebigen Infrastrukturinvestition beginnt aber bereits beim Verkehrsmittel.

Weil überall Umweltüberlastung vorherrschendes Problem ist, von CO2 bis Antibiotikaresistenz, muß "quick and dirty" zu "smart and sustained" werden.

Infrastruktur ist kein Spielfeld für Utopisten und Ideologen. Verantwortungsbewusste Ingenieursubstanz bitte.

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Thomas Ulherr

Energiewende, Erpressbarkeit, Klugheit

Die Energiewende, mit Schwerpunkt auf Wind, Solar, Biomasse und "intelligenten Netzwerken" ist zum Scheitern verurteilt. Das heißt nicht zwingend, daß die Lichter ausgehen (black-out) - auch wenn dies wahrscheinlicher wird - es heißt aber in jedem Fall, daß die Kosten steigen werden. Die Kostentreiber bei den Off-Shore Windparks kommen gerade erst langsam in den Blick: Korrosion, Kabelbruch, Lockerung der Fundamente, etc. Folgeschäden größerer Stürme sind in den Planungen meines Wissens überhaupt nicht vorgesehen. D.h. jene Experten und Zeitgenossen, die der "Atommafia", den "Energiemonopolen" mangelnde Ausfallsicherheit vorwerfen, akzeptieren die Ausfallrisiken beim "Off-Shore Windstrom".

Unsere Politiker scheinen geradezu versessen darauf, sich erpressbar zu machen - sei es von den €uro-Partnern, der Finanzbranche, oder jetzt den EE "Unternehmern" (besser: Subventionsrittern).

Kluge Politik weiß, daß man Alternativen in der Hinterhand haben muß, um Erpressbarkeit zu vermeiden.

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Closed via SSO

Haftungsübernahme

Haftungsübernahme?
Erinnert mich etwas an die Atomkraftwerke, die nicht gegen einen Gau versichert werden, da die Prämie zu hoch wär und Atomstrom unbezahlbar wär. Hier hat der Staat auch ein unkalkulierbares Risiko übernommen.
Immer wenn neue Energiequellen erschlossen werden, entstehen erstmal Kosten.
Wenn es Kosten gibt, dann gibt es die Bewahrer, die alles beim alten belassen wollen, genauso die Erneuerer, die alle Risiken und Kosten wegwischen wollen.
Mal sehen, wo uns die täglich neuen Berichte hinführen werden.

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Fritz Freigassner

Unglaublich, was soll man dazu noch sagen?

Zitat des Diplom Physiker Alvo v. Alvensleben aus dem Jahre 2004:
Die Argumente der Befürworter der WKA sind für mich überwiegend nicht nachvollziehbar. Die der Gegner scheinen mir überzeugender, besonders deshalb, weil sie zeigen, dass die Windkraftanlagen energiewirtschaftlich überflüssig und volkswirtschaftlich unvernünftig sind.

Ein Leserbrief eines Dr. Runge in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bringt es auf den
Punkt:
„Eine einzelne Windkraftanlage kostet die Volkswirtschaft bei gutem Wind 500 Euro pro Tag,
bei Flaute deutlich weniger, weil die Energieversorger und die Verbraucher weniger belastet
werden. Das führt zu der eigenartigen Erkenntnis, dass der volkswirtschaftlich wirtschaftlichste
Betriebszustand von Windkraftanlagen der Stillstand ist.“
Wie recht er doch hatte.

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Gereon Savoyen
Gereon Savoyen (Savoyen) - 22.03.2012 20:14 Uhr

Ende eines Lügengebildes...


Es soll hinterher keiner wieder sagen: "Aber das haben wir ja nicht wissen können..."

aus SPON 24.01.2005

"Und so warnte Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement vergangene Woche ganz unverhohlen vor weiteren Experimenten in der Energiepolitik. ... Gestützt auf die Ergebnisse der Studie, meldete Clement nun auch öffentlich Zweifel an. Die Kosten für Ökostrom, so der Minister, würden von heute 1,4 Milliarden Euro auf 5,4 Milliarden Euro im Jahr 2015 steigen. Man müsse sich fragen, so Clement, ob Deutschland sich das leisten kann.

Die Replik Trittins ließ nicht sehr lange auf sich warten. Clement, polterte der Umweltminister, habe wohl mit falschen Zahlen operiert. Tatsächlich zeige das Gutachten der dena, dass ein weiterer Ausbau der Windenergie zu verträglichen Kosten machbar sei. Die Haushalte würden mit maximal einem Euro pro Jahr belastet."

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39080839.htm

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Jahrgang 1960, Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

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