31.01.2013 · Der neue japanische Ministerpräsident Shinzo Abe hat im Parlament in Tokio jetzt auch offiziell seine Absicht bekräftigt, den von der Vorgängerregierung beschlossenen Atomausstieg bis 2040 rückgängig zu machen. Der Beschluss der alten Regierung sei trotz Fukushima grundlos.
Von Carsten Germis, TokioRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Japan und viele andere können auf Atomkraft nicht leben.
Und in Deutschland läuft doch nun gerade wirklich alles gegen
diese unsäglich dumme ideologisch Hype und Angst mache die
immer nur auf die Entsorgung in etwa 100 000 Jahren anspielt.
Niemand kann dauerhaft sicher sein dass es so bleibt wie es gerade ist.
In 3 Jahren steht die Wende der Wende an.
nicht wirklich
Die Wende der Wende wird darin bestehen, dass Deutschland auch tschechischen Atomstrom kauft. Temelin 3 und 4 werden aber nicht vor 2025 ans Netz gehen.
Herr Steffens, eigentlich erübrigt sich jede Diskussion, da sich niemand mehr bereit findet, AKW zu
bauen, wenn diese nicht mit Steuergeldern in die Gewinnzone
subventioniert werden und die Betreiber mehr als ein Taschengeld
für die Atommüllentsorgung und Lagerung zahlen sollen. Und
müßten die Betreiber sich gegen das Risiko eines GAUs
versichern, wäre jede Diskussion ebenfalls sofort beendet.
Zwar sind weltweit noch viele AKW in Planung, gebaut werden sie aber nur
dort, wo der Staat die nicht nur finanziellen Risiken trägt. Und
das wird es in Deutschland nicht mehr geben, denn nach dem
Präzedenzfall der Umlage für die EE müßten solche
Subventionen in Zukunft auch auf den Strompreis umgelegt werden. Und wo
der dann landen würde, das wurde schon mit bis zu 2,50 Euro pro kWh
veranschlagt. Und zwar nicht von Greenpeace etc.
Stellen Sie sich doch einmal die Frage, warum es immer noch kein
Endlager gibt. Glauben Sie wirklich, das hinge mit der Suche nach dem
besten Standort zusammen? Es gibt kein Endlager, weil kein Bundesland
die Risiken und Kosten auf zig Jahrtausende übernehmen will.
Nun denn,
Frau Gruber: Geschenkt.
Herr Steffens, die Diskussion wird nicht einmal enden, wenn alle AKW
außer Betrieb sind. Es sei denn, es käme in Europa
tatsächlich zu einem GAU. Und dafür spricht neben technischen
Mängeln auch nicht auszuschließendes menschliches Versagen
oder gar ein terroristischer Anschlag. Wenn der Westen die Zentrifugen
im Iran per Software zerstören kann, wenn Globalplayer ihre Netze
nicht gegen Hacker schützen können, dann wird mit ziemlicher
Sicherheit der Tag kommen, an dem ein AKW zum Ziel wird. Und,
hundertprozentige Sicherheit gibt es eben nicht. Da müßten
selbst Sie mir wohl recht geben, oder?
Jede Kernschmelze hatte und hat globale Auswirkungen. Pech gehabt?
Wie dem auch sei, unsere Kinder und Kindeskinder werden einst das Urteil
über uns sprechen, die wir ihre Zukunft (hoffentlich nur)
leichtfertig auf's Spiel gesetzt haben. Aber das tangiert uns heute ja
scheinbar kaum, so wie es aussieht. Da werden alle Bedenken beiseite
gewischt und ignoriert.
Was sie da glauben und auch noch zum Besten wegen der Kosten geben ist eine
Belustigung für jeden der weiß, dass jedes AKW das etwa 40
Jahre betrieben wird alleine zum Kohlstrompreis einen Mehrertrag von
weit über 10 Billionen € einspielt.
Da es keine Versicherung gibt die ein so einzig artiges Risiko
versichert ist ihr Einwurf insgesamt unsinnig.
Nein auch in Japan ist es ein insgesamt kleiner Betrag der durch das
Seebeben am AKW und dem Umfeld entstand.
Nein jedes AKW produziert gegenüber Kohlekraft gut 11 Billionen
€ günstiger.
Die paar Entsorgungsmilliarden was sollen die bedeuten ?
Niemand geht doch die Entsorgung wirklich an.
Im Zweifel lässt man die Castoren einfach verschimmeln.
Stay tuned -
denn selbst, wenn ich mich verabschiede, glauben Sie denn, das wäre
das Ende dieser Diskussionen? :-)
P.S.
"Glauben Sie wirklich, das hinge mit der Suche nach dem besten
Standort zusammen?"
Das glaube ich nicht, denn
1. gibt es keinen besten Standort (es gibt aber viele gute), so dass die
propagierte Suche nach dem besten Standort nichts weiter als ein Spielen
auf Zeit bedeutet.
2. Sind es nur die politischen (!) Kosten, die man scheut, die
gesundheitlichen Risiken und die wirtschaftlichen Kosten sind (nach
allen mir bekannten Standards) gering.
Dass den politischen Kosten von den Politikern eine so hohe Wertigkeit
zugewisen wird, ist eine systemische Schwäche unseres Systems: Dem
Politiker fehlt die Einstellung des Soldaten. So wie
sinngemäß er hat er einen Eid geschworen, den Nutzen des
Volkes zu mehren. Faktisch aber läuft er vor den Problemen davon,
da er den politischen Tod scheut.
Einen Soldaten würde man dafür verurteilen.
@Pätzold: zu "Auswirkungen radioaktiver Strahlung"
Das ist alles richtig, was Sie hier sagen. Und würde man jetzt noch
ergänzend feststellen, dass die von der Bevölkerung resp. den
Rettungskräften in Japan aufgenommenen Dosen in den Bereich fallen,
bei dem sich keine statistischen Abweichungen in den jeweiligen
Krebserkrankungen empirisch bemerkbar machen werden (es lässt sich
nur theoretisch hochrechnen), dann hätte Ihr "Schuh"
sogar eine passende "Einlage".
Einen Punkt sollte man explizit ergänzen: "Bei höheren
Dosen (über 10 Sv) werden (nicht nur) Gastrointestinal- und
Herz-Kreislauf-Organe angegriffen" - bei dieser Dosis werden Sie
sterben! (So wie ursprünglich formuliert, signalisiert es eine
"copy und paste"-Übertragung, die noch kein grundlegendes
Verständnis der Zahlenwerte signalisieren könnte... ;-)
Geringe Dosen, Herr Paschke
ich spreche von den Folgen eines GAUs. Dort geht es nicht um geringe Dosen. Zumindest nicht nach offizieller Denkweise. Vor Jahren schon wurde Anwohnern im Umkreis vom Reaktor Krümmel Gratis-Jodtabletten zumindest für die jüngeren Bewohner angeboten. Durch Google leicht nachprüfbar. Evakuierungspläne gab es auch schon. Jeder hat sich also in eine Notunterkunft zu begeben und gefälligst Jod-Tabletten zu fressen. ICH GLAUB ICH STEH IM WALD.
Berechnungsgrundlagen
Die Berechnungsgrundlagen sind Untersuchungen amerikanischer Aerzte in Hiroschima. Stalin opferte ein Batalion Soldaten um eigene Unterlagen zu bekommen. Aber es sind lineare interpolationen. Die Schaedlichkeit (oder Nuetzlichkeit) geringer Dosen ist nicht leicht nachzuweisen. Ich moechte jedenfalls daran erinnern, dass man bei einer jeden Flugreise verstaerkt der kosmischen Strahlung ausgesetzt ist.
Sterben? Theoretisch hochrechnen?
Ach, dass kann man? So wie eine Investitionsrechnung. Man variiert die Parameter und am Ende spuckt der Rechner die Zahl der Krebstoten aus? Dumm ist nur dass man das Ergebnis erst nach Jahren überprüfen kann. Klug ist sich von so einer Technik zu lösen.
Nein unfähig klar zu denken, dass die Rechnung nie auf gehen kann.
China und Japan aber auch Indien können ohne Kernkraft die Menschen nicht ausreichend versorgen.
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.02.2013 21:26 Uhr5 Prozent
Das sind die zwei Reaktoren die zur Zeit laufen. 50 sind abgestellt und wurden durch Oel und Gas-betriebene Notstromagregate ersetzt. Darum die negative Handelsbilanz. Wurde doch klar gesagt!?
Atomstrom in China
bzw. Strom allgemein in China: Der Ist-Zustand sagt nur wenig aus, weil
das Land immer noch erst am Anfang der Entwicklung zu einer modernen
hochtechnisierten Industriegesellschaft ist. Es ist aber unstrittig,
daß die chinesische Regierung eine von der deutschen deutlich
abweichende Risikoeinschätzung hat.
Wenn Japan nur 5% seines Stroms aus KKW bezieht, verwundert es schon,
daß der Bedarf an fossilen Brennstoffen zum Ausgleich der
KKW-Abschaltung nach Fukushima deren Handesbilanz so beeinträchtigt
hat.
"unfähig", Frau Gruber?
Aktueller Anteil Atomstrom in den von Ihnen genannten Ländern....
Japan: unter 5%
China: ca. 2%
Indien: ca. 4%
Ihre Aussage ist so offensichtlich falsch, wie sie nur
öffensichtlicher nicht falsch ein könnte.
Machen Sie sich doch mal schlau, Frau Gruber, welchen Anteil am Strom Atomstrom in China hat,
bevor Sie hier so unbedarft daherschreiben.
Wenn es nicht geradezu pervers wäre, wünschte ich mir eine GAU in Deutschland.
Vielleicht wäre das Thema dann endlich erledigt. Frei nach dem
Motto: Wer nicht hören will, muß fühlen.
Nein, keine Sorge, ich hoffe immer noch, daß sich die Intelligenz
durchsetzt und die AKW vom Planeten verschwinden. Ich bin eben ein
hoffnungsloser Optimist.
Wie kann es sein, dass hochintelligente Menschen der Kernenergie nicht feindlich gegenüberstehen?
Nach Ihrer These " ich hoffe immer noch, daß sich die
Intelligenz durchsetzt" dürfte es dies eigenlich nicht geben.
Es sei denn, dass
1. die hochintelligenten Befürworter ausnahmslos
"gekauft" oder dass sie
2. bewusst kriminell sind.
Vielleicht fällt Ihnen noch etwas drittes ein.
Mein Vorschlag: die hochintelligenten Befürworter haben schlicht
eine andere Risikobewertung vorgenommen und sehen in den GAUs keine
untragbaren Unglücksfälle. Die Auswirkungen der bisherigen
Fälle geben ihnen dabei recht.
Die Bevölkerung wird aber solche Risko(um)bewertungen nicht
mitmachen, sagen Sie?
Nun, sehen Sie es analog den wissenschaftlichen Revolutionen: es kommen
neue Generationen, die von den alten Prägungen weniger belastet
sind und wieder offener in die Welt schauen.
Vielleicht gehören Sie(!) ja zur aussterbenden ideologischen
Spezies. ;-)
Nein kein Optimist ein ängstllicher Kleingeist der immer noch nicht mitbekommen hat
dass in Japan ein Seebeben verheerend viele Tote das AKW aber eben
keinen einzigen.
Der immer in der Angst lebt oder so spielt als würden nicht alle
alles tun dass bestehende Gefahren minimiert werden.
Schaut man sich die Betriebsergebnisse der Dt. AKWs im Jahre 2012 an, macht die Entscheidung Sinn. 12,6 GW installierte Leistung und 99.460.198 MWh Stromproduktion, bei 90,68% Zeitverfügbarkeit. Wie war das mit PV? 32GW installierte Leistung bei 27.900.000 MWh bei Zeitverfügbarkeit ???%. PV= 5% Nettostromerzeugung Wind 8% nettostromerzeugung Für Zusatzkosten von 23 MRD Euro 2012 Übrigens Grundlastfähigkeit ist durch nichts zu ersetzen MFG
Immer wieder die selbe eher verlogenen Argumente. Die Ressourcen gehen aus u in 100.000 Jahren
In 100.000 Jahren werden die Menschen unter der Verstrahlung leiden, die
uns im Moment in den Zwischenlagern u Castoren eigentlich nicht stören.
Immer verkaufen diese ideologisch Bösartigen nach dem Prinzip,
Angstmache wie alle Versicherungen ihr verlogenes Geschäftsmodell.
Dass die Kernenergie auch die, welche so sie knapp werden könnte,
aus den Weltmeeren u der Asche der Kohlekraftwerke zu gewinnen
wäre insgesamt Ressourcen schont.
Dass also sehr viel länger Öl, Gas u andere Stoffe erhalten u
als Vorrat gelten, wobei noch nicht einmal ein Bruchteil bekannt ist wo
noch überall Lagerstätten u Vorräte zu finden sind.
Diese eher verlogene "Angst mache" , nicht die Smog
Schäden der 50 - 60 in Deutschland u der heutigen in China als die
größte Lebensbedrohung zu bezeichnen, aber über eine
sehr ferne Zeit >1000 Jahre den "Deutschen" Angst zu
verkaufen ist geradezu teuflisch.
Gut, dass diese Ideologen nicht dauerhaft ihre Geschäft mit der
Angst machen werden.
Die Gegenbewegung folgt
Aber Herr Paschke, die Dosierung machts
ein wenig Kochsalz verfeinerte gerade mein Frühstücksei, ein Pfund hingegen bringt jeden um.
In Fukushima baden?
Empfehle das Radiumbad Joachimsthal im Erzgebirge. War mal beruehmt und von vielen Aerzten empfohlen.
"Die Geschichte kennt Versagern gegenüber kein Erbarmen"
Sie sprechen mir aus der Seele. Das Versagen der Kerntechnik badet man jetzt in Fukushima aus. Die fängt nicht erst bei der Reaktorsicherheit an sondern schon bei der Frage ob AKWs in geologisch aktiven Regionen wie Japan gehören.
"Niemals resignieren"
Den Uranvorkommen im Gegensatz zu den sog. regenerativen Energien
Endlichkeit vorzuwerfen, ist unredlich: Auch die Sonne ist endlich.
Damit sind wir "philosophisch auf gleich".
Bliebe als Ausweg eine praktische Überlegung: Könnte ein
potenziell längerer Zeithorizont der sog. regenerativen Energien
aus diesem quantitativen Unterschied einen qualitativen machen?
Die Atombesorgten sagen ja. Die Natur sagt nein, denn allein die im
Meerwasser gelöste Menge an Uran erhöht den Nutzungshorizont
um etliche Größenordnungen, der durch den Einsatz von
Brütertechnologien nochmals um einen Faktor nahe 100 multipliziert
werden kann.
Wir sind damit in Größenordnungen jenseits der bisheigen
Lebensspanne der Gattung Homo.
Und damit sind wir auch "praktisch wieder auf gleich".
P.S.
Die Geschichte kennt Versagern gegenüber kein Erbarmen. Versager
sind hier nicht einzeln. Individuen sondern
Großgruppen/Gesellschaften, die den "Biss verloren
haben" und nur noch den Status quo erhalten wollen.
Aber aber, Frau Gruber, nicht doch,
im Gegensatz zu Ihnen würde ich niemals Prognosen darüber
abgeben, was man wann wo findet. Wenn allerdings Mineralölkonzerne,
die einen Umsatz haben, der über dem liegt was die meisten Staaten
weltweit an BIP haben, trotz enormer Anstrengungen weniger Öl
finden als verbraucht wird, dann spricht das für sich...
Aber natürlich findet man neue Vorkommen
..das ändert nichts an der Endlichkeit. Die Entdeckungen neuer Erdölvorkommen vor den Falkland- und Spratley-Inseln bergen schon jetzt die Gefahr künftiger militärischer Konflikte in sich. Zwei Irak-Kriege sind nicht geführt worden damit die weibliche Bevölkerung künftig ohne Schleier vor die Haustür treten darf.
Völlig daneben. Nein der Strom das Netz wird nicht zusammenbrechen.
Dass eher zu viel Strom eingespeist und damit Instabilität ein
Problem aber lösbar ist.
Ja es stimmt alle suchen, mit sehr viel Aufwand und alle finden
immer wieder neu zuvor nicht bekannte ungeheuren Mengen . Ob vor
Brasilien oder im Nordmeer ständig werden neue Funde aufgetan.
1951 kannte man gerade nur Venezuela und sprach von der Endlichkeit.
Noch vor 6 Monaten wusste niemand von seltenen Erden in Deutschland.
So ist das. Was niemand zuvor kannte wurde schließlich entdeckt.
Sie lieber Herr Diesing wollen also wissen was man noch sucht?
Dass fast täglich neue Felder entdeckt werden zeigt, dass wir alle
noch nichts wissen.
Keines Falls die Endlichkeit behaupten können.
Huch, jetzt bin ich baff, Frau Gruber.
Frau Gruber, Sie wissen also, dass noch quasi unendliche Resserven an
Öl und Kohle unentdeckt schlummern? Aha. Dann wissen Sie also mehr
als Exxon und co, die mit einem zig-Milliardenbudget ganze Armeen an
Geologen und Physikern beschäftigen...
Bemerkenswert.
Als Angstmacherin ("Stromzusammenbruch", "Abwanderung der
Industrie", usw. usf.) hier der Gegenpartei
"Angstmacherei" vorzuwerfen ist belustigend, Frau Gruber...
Kernenergie ist Zukunftstechnologie
Die Japaner werden ihren schnellen Brüter fertig stellen.
Dann werden die eine Wiederaufbereitung einrichten.
Dann werden die den Brennstoffkreislauf schließen.
Möglicherweise werden die noch den HTR weiterentwickeln,
um Prozesswärme (Industrie) und PKW-Treibstoffe (Fischer-Tropf) zu erzeugen.
Und dann sie die völlig unabhängig von Öl, Ergas und Uran sein.
Während wir dann von einen Herrn Putin UND den Saudies
abhängig sein werden.
Herr Paschke,
das ist ja recht putzig, dass ein russischer Wissenschaftler vor einem
Vierteljahrhundert meinte, die eierlegende Wollmichsau erfunden zu haben.
Was micht halt wundert, ist, dass es in den paar dutzend
Industrienationen, die Kernkraft einsetzen in den letzten 50 Jahren
weder gelungen ist, eine Lösung für die abgebrannten
Kernstäbe noch den BAU eines prizinzipiell sicheren Kernreaktors
umzusetzen.
Und daran ist wie immer Schuld? Jürgen Trittin. Weia. Glauben Sie
das etwa auch, Herr Paschke?
Herr Diesing
Feoktistov hat 1986 eine Berechnung veroeffentlicht nach der es moeglich
ist einen Reaktor zu bauen, der Plutonium 239 vorzu erbruetet und
verwertet. Ein Brennstoffkreislauf ausserhalb des Reaktors ist nicht
noetig. Aber wer liest schon Russisch? Eduard Teller hat die Arbeit ins
Englische uebersetzt. Toshiba hat die Marktreife fuer 2010 angekuendigt,
offensichtlich etwas zu optimistisch. Aeltere Konzepte und
Versuchsanlagen hat es natuerlich auch gegeben.
Nebenbei: was hat die deutsche Automobilindustrie mit dem Wankelmotor
gemacht?
Ok, Sie haben recht, Herr Ermecke,
es war nicht nur eine Lüge, es waren mehrere.
Jeder GAU zeigt die Lügerei des "Restrisikos" aufs Neue
auf. Die Lotterie läuft weiter. Wo wird der nächste sein? In
Saint-Laurent? In Olkiluoto? In Qinshan? In Neckarwestheim?
Lassen wir uns überraschen, das "Restrisiko"-Lotto geht
in die nächste Runde.
Wer einmal lügt ...
Herr Diesing, was ist denn mit denen, die dauernd lügen?
Unsinn, Frau Gruber,
Kernenergie nimmt im Primärenergieverbrauch weltweit schon jeher
nur eine Nischenstellung ein.
China investiert deutlich mehr alleine in Windkraft (von Wasser und
Solar mal abgesehen) als in Kernkraft.
Übrigens glaube ich an eine "GROKO" nach der Wahl. Wie
Sie auf den Ausstieg vom Ausstieg von Ausstieg aus der Verlängerung
glauben können, weiss ich nicht. Die Mehrheit Deutschlands hat kein
Vertrauen in Kernkraft... denn wer einmal lügt...
Der Bedarf an Energie in China , Indien, USA aber auch allen Staaten in Osteuropa
kann nur kurzfristig wenn man die Menschen nicht vergasen im Smog
vernichten will durch die Kernenergie gelöst werden.
Wer früher Polen Tschechien oder andere Ostblock länder
besuchte weiß dass dort manchmal wie heute in Peking rund um die
Uhr fast Nacht war.
Alleine in diesen Zuständen ließe sich nicht eine einzige
Photovoltaikanlage betreiben weil man stündlich den Schmutz
abkehren müsste.
Nein es gibt in naher Zukunft für alle großen Länder
und Volkswirtschaften nur diese Möglichkeit um die Zukunft zu
gestalten und durch Forschung dann bessere Lösungen zu finden.
Das Deutschland den Weg sicher sehr bald wieder verlässt der
nur ideologisch und vor allem dem Machterhalt geschuldet ist, davon
dürfen wir alle ausgehen.
Ja die große Koalition die ich mir wünsche bekommt die
Macht wie damals rot -grün unter Schröder ganz große
Gesetze wie Hartz IV in Bundestag und Bundesrat durchzusetzen.
Der Ausstieg aus dem Ausstieg kann nur GROKO
Hokuspokus
Herr Letis, nur ungern möchte ich Sie in Ihrer Japan-Euphorie
bremsen....aber bitte informieren Sie sich!
Als Einstieg:
Japan plante 2007, dass im Jahr 2050 ein regulärer Betrieb von
Brutreaktoren stattfinden soll (Quelle: Junichi Nakagawa,
Energieabteilung des japanischen Wirtschaftsministeriums). Obwohl das
bereits extrem optimistisch war - schliesslich haben die Japaner den
Betrieb mit Na-gekühlten Reaktoren nicht im Griff, wie diverse
Störfälle und Reaktorausfälle in den Vorjahren zeigten -
haben seidem, auch bereits vor dem Erdbeben und Tsunami, weitere
Störfälle den Zeitplan für den Prototypen Monju ad
absurdum geführt.
Am genannten Reaktor wird seid 1985 herumgepfuscht, in Betrieb war er
nie. Bisher hat Japan lt. VDI in diese Technologie 65 Milliarden Euro
investiert...
Die Wiederaufbereitungsanlage Rokkasho, die in dem Konzept eine
entscheidende Rolle zukommt, soll eigentlich seit 15 Jahren in Betrieb
gehen. "Eigentlich"...
Hach ja, die "Zukunftstechnologie" Kernenergie.
EROI -- Ein Riesen Ohnegleichender Irrtum @Herr Werner Müller,
dass nur am Rande, Ihre Darstellung, (EROI) Energie Return On
Investment, ist noch dümmer, mit Verlaub, als die LOGIN Procedure
dieser Anwendung.
Die Kernbrennstoffe besitzen die höchste Energiedichte, sonst
hätte man sie nicht zur Herstellung diverser abstruser,
militärischer Tötungseinrichtungen herangegezogen.
Was man aus der Energiedichte konstruktiv macht, ist eben die Frage, die
überhaupt nichts mit dem Kernbrennstoff zu tun hat, sondern mit der
Einfalt oder der Zielsetzung der Konstrukteure oder ihrer Auftraggeber.
Systemgrenze ist die Oberfläche des Pellets und dessen Kernbrennstoffkonzentration.
Wie die Kosten definiert sind, ebenfalls politisch, nicht physikalisch
oder naturw., es hängt von der Prozessstrecke und deren
Lokalität ab, die realisiert wird.
Generierung der Wärme, Nutzung der Wärme. Also Quelle, Senke
der Energiebereitstellung zur Produktion menschlicher Entropie, darum
geht es.
Kritikan der Nutzungsform, nicht absichtlichen Volksverdummung.
zum Grusse
Bitte Refrain mitsingen : Deutscher Ausstieg über allem , über allem in der Welt.
Medoldie von Haydn . Text Angela Merkel , Beruf Physikerin und
Panik-Kanzlerin der
Bundesruplik Deutschland.
Herzlichen Glückwunsch, Herr Sodbrenner,
Sie erfüllen Godwins Gesetz.
schon wieder?
Eigenartig, diese Überschrift lese ich alle 2 Monate hier... tun
tut sich aber nichts.
Tja, selbst in alerhöchster Not im am höchsten verschuldeten
Land der Welt mit eine der am leidensfähigsten Bevökerungen
überhaupt - man zaudert, die tickenden Zetbomben wieder ans Netz zu nehmen..
Obwohl auch dort sicher, wie überall, "die sichersten
Atomkraftwerke der Welt" stehen...
Nennen Sie es doch wie Sie wollen, Herr Ermecke :-)
Fakt ist, dass nach Fukushima ALLE KKWs stillstanden. Dem Stromnetz ist
das egal, warum - die massiven Probleme in der Stromversorgung
existieren trotzdem.
Nennen Sie mir eine andere Stromerzeugungsart, die derart riskant ist,
dass man bei einem Störfall vorsichtshalber alle anderen Kraftwerke
auch abschalten muss... nur eine. Können Sie das, Herr Ermecke?
Und - nicht vergessen: auch die japanischen Reaktoren waren bis zum
11.03.2011 "die sichersten der Welt"...
AgitProp-Leier aus der Schweiz
Herr Diesing, Sie führen hier einen Agit-Prop-Feldzug. Es geht
Ihnen allem Anschein nach nicht um Beiträge, aus denen andere Leser
Nutzen ziehen könnten, sondern nur um das Schüren von
Irrtümern und Emotionen.
Japan hatte vor der Tsunami-Katastrophe vom 11.3.2011 55
funktionsfähige Reaktoren, davon sind vier zerstört. 51
existieren aber noch, inklusive der Blocks 5 und 6 in Fukushima I und
aller vier Blocks in Fukushima II.
Interessant ist, daß 2011 insgesamt 14 Blocks in vier Kraftwerken
durch die Überflutungen betroffen waren. Die Tatsache, daß
zehn Blocks NICHT havarierten, zeigt, daß ihre jeweiligen
Sicherheitskonzepte ausreichten.
Nichtsdestoweniger beweisen die Havarien, daß die damalige
Atomaufsicht nicht funktioniert hatte, weil sie unzureichende
Sicherheitskonzepte und -Anlagen geduldet hatte. Die Mängel kann
man aber mit Zeit- und Geldaufwand nachbessern. Damit wurde kurz nach
dem Unfall bereits begonnen.
"Made in Japan" - nicht von den Beatles
In meiner Firma haben wir 2011 sieben Monate damit zugebracht, den
Fukushima-Unfall zu analysieren. Das Ergebnis: eine völlig
unzureichende Konzeption der Sicherheitseinrichtungen im Kraftwerk
Fukushima I.
Aber Fukushima I war nur eins von vier Kraftwerken, die von dem Tsunami
getroffen worden waren. In den drei anderen gab es zwar erhebliche
Schäden, aber keine Havarie. Hätte man in Fukushima I unsere
Sicherheitstechnik zur Anwendung gebracht, hätte es zwar auch
schwere Schäden gegeben (die KKWs an der Isar sind NICHT
Tsunami-sicher!), aber es hätte unter keinen Umständen die vor
laufenden Fernsehkameras abrollende Kriseneskalation gegeben. Damals
"deutsch" ausgerüstete Fukushima-Reaktoren wären
heute wieder am Netz.
Die wichtigste Lehre aus Fukushima betrifft m.E. die Managementkultur.
Ihr Imperativ muß lauten: "Probleme erkennen - Lösungen
finden!" Deutschland dagegen gefällt sich in der
Sabotagerolle: Das gemutmaßte Problem als Vorwand für die
Lösungsverweigerung.
"Probleme erkennen - Lösungen finden!"
Genau das ist hierzulande passiert. Die Hinwendung zu einer Technologie die Sicherheits- und Endlagerungsproblematiken gar nicht erst aufwerfen. Vor kurzem in Niedersachsen vom Wähler bestätigt. Und ich bin mir sicher auch bei den Bundestagswahlen im September.
Nicht die Beatles, Herr Ermecke,
"Made in Japan" stammt von Deep Purple. MfG
Japan steht wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand
Durch den Import von Energie für seine Kraftwerke die vorübergehend die Atomkraft ersetzen hat sich die Handelsbilanz ins negative gedreht und seine Schulden sind kräftig angewachsen. Den Wirtschaftsexperten Japans ist klar dass sie dies nicht lange durchhalten können. Daher ist es eine nachvollziehbare Entscheidung die AKWs wieder anzufahren. Die Japaner haben sicher auch gelernt dass sie ihre Kraftwerke sicherheitstechnisch nachrüsten müssen. Im Gegensatz zu den Deutschen sind Asiaten nicht ideologisch sondern eher pragmatisch. Unsere gegenwärtigen Erfahrungen mit Wind und Sonnenstrom zeigt den Japaner auch dass sie höchstens eine Ergänzung aber wegen fehlender Speichertechnologien niemals einen Ersatz für Grundlaststrom-erzeugende Kraftwerke sind. Inzwischen schwindet auch wieder die Angst in der Bevölkerung und sachliche Erwägungen gewinnen Raum. Spätestens im kommenden Jahr wird Japan seine AKWs wieder anfahren.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.02.2013 23:18 Uhr" Ein neues waere jedenfalls sicherer als ein nachgeruestetes"
Da gebe ich Ihnen recht, Herr Paschke. Nur: Wer, ausser wenigen, will die über noch?
Investitionen
Jede Maschine hoert mal auf zu funktionieren, auch die liebevoll
gepflegte Dampflok.
Wie viele Open Kadett Baujahr 1970 fahren noch? Warum soll das bei
Kernkraftwerken Baujahr 1970 anders sein? Ein neues waere jedenfalls
sicherer als ein nachgeruestetes. Es ist moeglich dass ein Windrad im
Moment kostenefektiver ist als ein Kernkraftwerk. ¨Sowohl als
auch¨ ist vernuenftiger als ¨entweder oder¨
"Japan steht wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand"
schon seit über 20 Jahren. nicht erst seit Fukushima. Trotz Kernenergie
"Frankreich kämpft darum, seine schwindende wirtschaftliche
Wettbewerbsfähigkeit zu stabilisieren - vor allem im Vergleich zu
Deutschland ist das Land in den vergangenen zehn Jahren
zurückgefallen." Quelle webseite manager magazin. Trotz Kernenergie
Auch die französischen Behörden haben die
Sicherheitsvorschriften massiv erhöht. Die notwendigen Finanziellen
Investitionen lohnen aber gerade für die älteren Reaktoren
nicht mehr.
Das Geld fließt dort wie in Japan in Offshore-Windkraft
Auch in Japan geht die Sonne auf
10.04.2012 – börsennews.de: Der Technologiekonzern und
Solar-Pionier Kyocera Corp. will im Süden Japans ein neues
Solarkraftwerk errichten.
Tokio (BoerseGo.de) – Das japanische Handelshaus Marubeni
Corporation plant den Bau eines neuen Solarkraftwerks in Japan. Das
drittgrößte Handelshaus Japans mit Anteilen an Windfarmen im
Vereinigten Königreich (UK) und Wärmekraftwerken in Indonesien
will das Solarkraftwerk mit einer Kapazität von 81,5 Megawatt (Mw)
auf der Insel Kyushu bauen. Es soll das größte Solarkraftwerk
in Japan werden und in Oita (Präfektur Oita) entstehen.
Toshiba will rund 380 Millionen Dollar investieren und mehrere
Photovoltaik-Kraftwerke installieren. Diese sollen zusammen 100 Megawatt
Leistung generieren. Dies ist das größte Projekt im
Erneuerbaren Energie Bereich in Japan überhaupt. Der Bau soll noch
in diesem Jahr beginnen, Strom schon ab 2014 in das Netz eingespeist
werden, so ein offizieller Sprecher des Elektronikkonzerns.
Aber aber Herr Pätzold,
das war doch nicht die Schuld von der immanenten Unsicherheit von KKWs,
daran waren doch laut den "Studien" von Herrn Ermecke sicher
auch Merkel und Trittin Schuld....
;-)
Wieviel Leistung produzierten japanische AKWs (bis auf zwei) in den letzten 2 Jahren?
Antwort: 0%, von den Kosten mal ganz abgesehen.
Ein Spielzeugkraftwerk für die Mittagslast ....
... und wenn mal Wolken aufziehen, ist die Leistung bei zwei Prozent.
Wann kehrt Deutschland wieder zurück, nach Ludwig Erhard
Und weg von den Grünen
Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.02.2013 18:45 UhrLudwig Erhard, ruhe er weiterhin sanft
Soziale Marktwirtschaft
"Mit diesem Leitbild wird versucht, Ziele und
Lösungsvorschläge des Liberalismus, der christlichen
Soziallehre und des freiheitlichen Sozialismus miteinander zu verbinden.
Sie ist kein streng in sich geschlossenes Konzept, wodurch der
Gestaltungsauftrag an die Träger der Wirtschaftspolitik umfassender
und elastischer als beim Ordoliberalismus ist...Die Soziale
Marktwirtschaft ist eher eine Ordnungsidee, die offen ist auch für
soziale und auch ökologische Erweiterungen bzw.
Spezifizierungen." Quelle webseite Gablers Wirtschaftslexikon
Frau Pellegrino,
Herr Gröhe? Keine Sorge, er ist kein Altphilologie wie der Atomminister Strauss, der uns die Investitionsruinen und den Atommüll beschert hat...
Beruf?
Was hat dieser Herr Gröhe gelernt? Hat er einen richtigen Beruf, der ihm erlaubt zu sagen, was er so von sich gibt?
Die "Nachfolger von Ludwig Erhard"
Herr Pätzold, jeder, der in seinem Studium wenigstens eine
Vorlesung über Wirtschaftspolitik gehört hat, wird vor seinem
geistigen Auge Ludwig Erhard im Grabe rotieren sehen, wenn er an die
SEDisierte merkelsche CDU denkt.
Meine Meinung über Herrn Gröhe möchte ich aus rein
rechtlichen Gründen hier nicht ausbreiten. Wichtiger ist etwas
anderes: Deutschland braucht eine neue freiheitliche Partei, die die
Lehren und Erfolgsmodelle u.a. von Ludwig Erhard aufnimmt. Eine solche
Partei fehlt derzeit, obwohl es in mehreren Parteien Ansätze gibt,
die aber leider noch nicht stimmig sind.
Deutschland braucht wieder eine Energiewirtschaft, die von Profis aus
der Privatwirtschaft gelenkt wird. Wir brauchen keine Öko-Diktatur,
weder unter dem ex-Maoisten Trittin noch unter der ex-SED-Propagandistin
Merkel.
Was sagen die Nachfolger von Ludwig Erhard?
"Energiepolitik
"Den erneuerbaren Energien gehört die Zukunft"
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe betont in einem Gastbeitrag
im Offenburger Tageblatt die Wichtigkeit erneuerbarer Energien
Gröhe: "Deutschland soll eine der effizientesten und
gleichzeitig klimafreundlichsten Volkswirtschaften der Welt
werden." Deshalb habe die christlich-liberale Koalition in ihrem
wegweisenden Energiekonzept das Ziel festgelegt, ihren Anteil bis 2050
auf 80 Prozent an der Stromversorgung zu steigern. "Dabei setzen
wir auf Wasserkraft, Windenergie, Erdwärme, Sonnenenergie und
Biomasse gleichermaßen", so Gröhe...." Quelle
webseite cdu
Die normativeKraft des Faktischen
nennt man das wohl. Wenn das Handelsbilanzdefizit derart hoch ist, muß man frei nach Adenauer sprechen und handeln. Und so wird es auch Angie Merkl halten, wenn sie erst merkt, was zu einer Energiewene gehört. Am Ende wird auch sie die Laufzeiten der letzten AKWs in D verlängern, da schon jetzt Reservekraftwerke zum Einsatz kommen - auch mit bis dato 33GW Solarstromleistung; das sind ca. 20 Atomkraftwerke an Leistung! - , weil diese Energie nun mal nicht grundlastfähig ist. Wann kommt endlich ein Konzept für die Speicherung der Erneuerbaren Energien! Noch mehr Atommüllfässer will kein Mensch. Und Fracking, so habe ich gerade gestern bei Den Stützen der Gesellschat gelernt, will auch niemand.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.02.2013 20:36 UhrWeihnachtsmann?
Quotenregelung! 50 Prozent haben Weihnachstmaenninen zu sein.
Ich fürchte, sie darf nicht handeln, denn das, was für uns wichtig ist, das schreiben uns Leute
aus Brüssel vor. Nach der Normung der Banane, kommt die Normung des
Weihnachtsmannes. Demnächst, nach der IAEA, Eurotom dann noch eine
weitere Atombehörde., die dann das Atom normen werden.
Wir sind verloren, wir werden entmündigt, wenn das so weitergeht.
Dem rohstoffarmen und an Überalterung und Überschuldung leidenden Land bleibt ...
... wohl nichts anderes übrig. Die stehen mit dem Rücken zur Wand. Dort muss natürlich kräftig in Sicherheit investiert werden. Immerhin könnte Japan so zu einem interessanten Arbeitsmarkt für qualifizierte deutsche Kernkraftwerkstechniker werden, die im erdbebenfreien verspargelten und verspiegelten Deutschland wohl niemand mehr braucht ...
Jeder mag doch ruhig seiner Meinung treu bleiben und allen Anderen irgend ein
eher fragwürdige Erzählung von ausgehenden Ressourcen , Von
Endlagerungen in einigen 100 tausend Jahren geradezu pflegen.
Oder von der ach so schlimmen Strahlung die von den Castoren heute
offensichtlich nicht festzustellen aber in Jahrzehnten ja so
furchtbar sein können.
Dass Japan wie andere verstärkt zu der Atomenergie zurück
kommen und Dass z.B. China nun praktisch durch die Kohleverstromung
im Schmutz versinkt und Millionen Menschen Lungenkrebs vom Dreck bekommen.
Wichtig ist die langfristige Entwicklung in der ganzen Welt die dann
auch am Ende in Deutschland platz greifen wird.
Ja dann kann die Wende von der Wende von der Wende von der Wende
eingeleitet werden.
Also lasst doch einfach Gras drüber wachsen.
"Unsere Erde existiert schon einige Tausend oder auch hundert Tausend Jahre."
Es sind ca. 4,5 Milliarden Jahre. Auch hier liegen Sie völlig daneben. Auch das Ende der Sonne lässt sich halbwegs genau vorausberechnen. Ebenfalls in 4,5 Milliarden Jahren. Aber weit vorher wird sie sich beginnen aufzublähen und jegliches irdische Leben auslöschen um anschließend als Weißer Zwerg zu enden. Wir sind halt nur eine kosmische Episode.
"wird die chemische Industrie aus Deutschland abwandern"
sachte sachte Herr Ermecke. Chemische Produktionsanlagen verschifft man nicht einfach von heute auf morgen. Obwohl durchaus sinnvoll in Märkten zu produzieren in die man verkauft. BTW 1.400 chinesische Firmen sind bereits in Deutschland vertreten.
Sie behaupten dass andere Stoffe um die selben Produkte herzustellen
nicht entdeckt oder entsprechenden Ersatz schaffen ?
Schlimmer noch Ihnen sind die Zeitläufe der Jahrtausende ab
heute auf nur einige Jahre geschrúmpft.
Anders wird ein Stiefel daraus, die Nutzung und Weiterentwicklung der
Kernenergie ist die einzige wirkliche Chance andere Ressourcen zu
schonen und länger nutzen zu können.
Unsere Erde existiert schon einige Tausend oder auch hundert Tausend Jahre.
Ob unsere Zeitrechnung in Jahren morgen noch gilt und nicht vielleicht
Milliarden Jahre sein könne, weiß das jemand ?
Unsinn, Herr Ermecke,
für die Produktion von Kunststoffen brauch man sehr viel Strom?
Wo haben Sie denn jetzt wieder den Quatsch her? Polymerisationen sind
thermodynamisch favorisiert, im Gegensatz bspw. zur Herstellung von
reinem Aluminium oder anderen Metallen/Legierungen benötigen Sie
ziemlich wenig Energie. Hat was mit Gibbsscher freien Enthalpie zu tun,
aber das ist Wissenschaft, damit befassen Sie sich ja in Ihren
tendenziösen "Studien" nur ungern.
Ach ja, als Teil der chemischen Industrie kann ich Ihnen nur sagen: Das
mit dem Abwandern, (das soll ja immer demnächst dann mal
passieren,) das hör ich jetzt seit 20 Jahren... Fakt ist, dass
bspw. die BASF zur PU-Herstellung in Ludwigshafen eine 300.000 Jato
TDI-Anlage baut. Fakt ist, dass Deutschland in der Chemie in der
Weltliga spielt.
Nichts als Panikmache von Lobbyisten, es wird langweilig.
Die sich im Kreise drehen ...
Herr Pätzold, wenn ich Frau Grubers bisherige Leserkommentare
richtig verstanden habe, sieht sie ebenso wie ich die richtige und
zukunftsweisende Energiestrategie für Deutschland in dem Bau und
Betrieb einer großen Zahl von Kernkraftwerken.
Kernkraftwerke aber verbrennen kein Öl, so daß dieses
für die Kunststoffherstellung erhalten bleibt.
Für die Erzeugung von Kunststoffen braucht man übrigens sehr
viel Strom. Wenn der nicht schnellstens wieder billig wird, wird die
chemische Industrie aus Deutschland abwandern - angekündigt wurde
das bereits. Dann brauchen Sie und die Leser hier sich über die
PRODUKTION dieser Stoffe keine Gedanken mehr zu machen, nur über
die verzweifelten Versuche, irgendwie etwas zu verdienen, mit dem wir
das Existenzminimum an Gütern noch im Ausland einkaufen
können.
Natürlich halten Kohle, Gas und Öl noch einige Jährchen...
aber nach uns werden auch welche kommen die Kunststoffe, Medikamente etc. produzieren wollen. Sollen wir denen alles wegverbrennen?
zeigt es den deutschen weicheier Gutmenschen.
isoliert und alleine, und zukünftig schon mal ohne Strom, aber
dafür so teuer wie nirgends.
Japan fördert Solarstrom mit doppelt so hohen Fördersätzen wie Deutschland
...bis 2020 soll der weltgrösste Offshorewindpark vor Fukushima entstehen.
Der Gutmensch den sie beschreiben ist nur Phobiker an der falschen Stelle
Jede Zigarettenfabrik sorgt für mehr Krebskranke als ein
Kernkraftwerk es will aber so mancher das in Deutschland nie wieder ein
Joint ausgeht und das Kraftwerk ist das materialisierte Böse. Heute
sogar ein Kohlekraftwerk.
Da ich in den letzten 50 Jahren in Deutschland gelebt habe wundert mich
es aber nicht wirklich.
Die Angst vor dem Atomtot durch einen Atomkrieg der 1970er Jahre
übertrug der Durchschnittsphobiker dank jahrelanger
Gehirnwäsche auf Kernkraftwerke.
Die Gleichung lautete:
Atomkraftwerk=Plutonium=Wiederaufbereitung=Atombombe= Atomkrieg.
Hier vor kurzem in dieser Zeitung die Wortkette: Sellafield, Wiederaufbereitung,Plutonium,Atombombe,Hiroshima.
In Hiroshima starben weniger Menschen als in Nangking, beide sind heute Großstädte.
Die Japaner wissen das Energiemangel/Abhängigkeit von Dritten ihr
Land in den zweiten Weltkrieg stürzte. Warum sollten sie sich heute
sehenden Auges in hohem Maße von Erdgasimporten abhängig
machen wenn es sich minimieren läßt.
Nicht wirklich, denn Abe hatte das vor(!) der Wahl angekündigt.
(Unsere Gutjournalisten auf ZO und Co. werden sicher wieder toben.)
der Ausbau alternativer Energien
also Wind und Solar ist ja durchaus vernuenftig. Nur der Versuch die
Stromversorgung in nationalem Masstab fast schlagartig umzustellen wird
zu Schwierigkeiten fuehren.
Vernuenftig ist alle Moeglichkeiten zu nutzen und moeglichst wenig
Schaeden in der Natur zu verursachen.
"Abe hat auch im selben Atenzug den weiteren Ausbau alternativer Energien angekündigt "
Natürlich.
Man kann das eine tun, ohne das andere zu lassen.
Abe hat auch im selben Atenzug den weiteren Ausbau alternativer Energien angekündigt
Stand auch in der FAZ.
Carsten Germis Jahrgang 1959, Korrespondent für Wirtschaft und Politik in Japan mit Sitz in Tokio.
Jüngste Beiträge
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
| Name | Wert | Änderung | |
|---|---|---|---|
| F.A.Z.-Index | -- | -- | |
| Dax | -- | -- | |
| Dow Jones | -- | -- | |
| Euro in Dollar | -- | -- | |
| F.A.Z.-Anleih… | -- | -- | |
| Gold | -- | -- | |
| Rohöl Brent | -- | -- | |
| Bund Future | -- | -- | |