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Energie Industrie macht Druck wegen hoher Energiepreise

01.09.2004 ·  Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat die Bundesregierung angesichts steigender Energiepreise aufgefordert, sich für eine dauerhafte sichere Versorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen einzusetzen.

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Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat die Bundesregierung angesichts steigender Energiepreise aufgefordert, sich für eine dauerhafte sichere Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen einzusetzen.

„In großer Sorge um die Zukunft der Energieversorgung des Standortes Deutschland wendet sich die Industrie an die Bundesregierung", teilte der Verband am Mittwoch nach einem Treffen mit Energieversorgern und Vertretern energieintensiver Branchen in Berlin mit. Die Bundesregierung müsse ein langfristig tragfähiges Energiekonzept für Deutschland vorlegen.

Industrie fordert fairen Wettbewerb

Dabei müsse sich Regierung unter anderem für die Schaffung von Bedingungen für fairen Wettbewerb im europäischen Energiemarkt, die Schaffung einer effektiven Mißbrauchskontrolle und der Verantwortung von Energiepolitik in einer Hand orientieren. Zudem müsse es eine Korrektur der Energie- und Klimapolitik geben, die vor allem die vielfältigen „politischen Lasten“ auf die Energiepreise abbaue.

Eine dauerhaft sichere Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Energiepreisen sei Voraussetzung dafür, daß die Energieversorger und die energieintensiven Branchen in Deutschland produzieren und investieren könnten, hieß es in der Erklärung. Ergänzend dazu würden die Unternehmen ihre Gestaltungsspielräume nutzen, um die Chancen energieintensiver Produktionen in Deutschland zu verbessern.

Nach Angaben aus Branchenkreisen hatte der BDI große Unternehmen der Branche - darunter RWE, Eon und Vattenfall - sowie Vertreter energieintensiver Unternehmen zu Gesprächen eingeladen, um über die unterschiedlichen Positionen zu den Preisen zu beraten. Mehrere große Versorger haben in den vergangenen Tagen Preiserhöhungen angekündigt.

Quelle: FAZ.NET mit Material von Reuters, AP
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Von Heike Göbel

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