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Energetische Gebäudesanierung Wohnen im Einfamilienhaus wird bis zu 260 Euro teurer

 ·  Nach dem Willen der Bundesregierung sollen Wohngebäude bis zum Jahr 2050 80 Prozent weniger Energie verbrauchen. Damit das klappt, müssen sie schneller saniert werden - Wohnen wird dadurch teurer.

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Heinrich  Brand

Das Problem besteht m.E. erstmal nur in der Projektion der Forscher

und nicht in den Zielen der Regierung.

faz:"Nach dem Willen der Bundesregierung sollen Wohngebäude bis zum Jahr 2050 80 Prozent weniger Energie verbrauchen. Damit das klappt, müssen sie schneller saniert werden - Wohnen wird dadurch teurer."

Diese Sätze sind nicht ganz richtig. Korrekt wäre "müssen" durch "könnten" zu ersetzen. Denn die in der Studie angenommene "energetische Sanierung" ist nicht der einzige Weg zu den Zielen der Regierung. Nur mit einer "energetischen Sanierung" in der angenommenen Weise würde Wohnen soviel teuerer. Es könnte in den nächsten 30 Jahren andere "energetische Sanierungen" geben. Und es könnte andere Wege geben den Primärenergieimport zu reduzieren.

Ein klimaneutraler und energieoptimaler Gebäudebestand der Regierung ist ggf. etwas anderes als ein "Vollisolierter". Kraftwärmekopplung, Wärmepumpen, Wind- und Atomstrom, usw. sind ja klimaneutral möglich und die Energie kann in der EU produziert werden.

...

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manfred maus
manfred maus (mausm) - 27.08.2013 13:24 Uhr

joa das sollte wirken

gegen die Immobilienblase.;p

Es ist schon krass, da werden demnächst massiv Sparguthaben entwertet, Lebensversicherungen ins Minus gedreht, Sicherheiten aller Art zerstört und die Rentenleistung (kommt 100% auch noch!) für den Eurogott gekürzt ..... und dann macht man obendrein den Leuten auch das hart ersparte Eigenheim zum Finanzgrab. Die Demografie (und damit der Nachfragerückgang in ländl. Gebieten) wird den Rest erledigen: Alterpauperismus - wir kommen!

davon ab: Ein Bekannter arbeitet am physik. Institut einer Uni und hantiert dort mit Hochleistungslasern. Letztens wurde stolz die energetisch korrekte Sanierung des Hauses abgeschlossen, Kommentar des Bekannten: "Toll, jetzt verbraucht das Gebäude 0,1% weniger Energie - als ob es die Laser interessieren würde, wenn da 1kWh mehr oder weniger durch die Heizschlange gepresst wird."

Herrlich, oder?

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Heinrich  Brand

Das Problem besteht m.E. erstmal nur in der Projektion der Forscher

und nicht in den Zielen der Regierung.

faz:"Nach dem Willen der Bundesregierung sollen Wohngebäude bis zum Jahr 2050 80 Prozent weniger Energie verbrauchen. Damit das klappt, müssen sie schneller saniert werden - Wohnen wird dadurch teurer."

Diese Sätze sind nicht ganz richtig. Ziel der Regierung bis 2050 scheint ein "nahezu klimaneutraler Gebäudebestand" zu sein. Korrekt wäre "müssen" durch "könnten" zu ersetzen. Denn "energetische Sanierung" ist nicht der einzige Weg zum Ziel der Regierung. Nur mit
einer "energetische Sanierung" in der angenommenen Weise würde Wohnen soviel teuerer.
Ein "klimaneutralen Gebäudebestand" der Regierung ist etwas anderes als ein "Hochisolierter". Beheizung mit Sonne, Holz, Biogas, Kraftwärmekopplung, Wind- und Atomstrom, usw. sind ja klimaneutral möglich.
bmwi pressemitteilungen 550134: "Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, bis 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen."

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Thomas Gerlach
Thomas Gerlach (sogehts) - 27.08.2013 06:38 Uhr

Diktatur der Politik

Parteien jeder Richtung sollten doch bitte nicht so arrogant sein, Wohnungseigentümern Dämlichkeit zu unterstellen. Die Leute können schon so weit rechnen, daß sie inviduell für ihr Immobilieneigentum Kosten und Erträge ermitteln und auch mit einem Taschenrechner Verzinsungen und Diskontierungen durchführen.

Ob und was/wieviel man man tatsächlich machen wird bzw. machen läßt, muß jeder nach Einholung von möglichst vielen Meinungen und Informationen dann selbst entscheiden.

Mieter hingegen sollten verlangen, daß ihnen eine einfach nachvollziehbare Begründung vorgelegt wird, bevor der Eigentümer in das Mietobjekt eingreift.

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Lutz Wendorff

Was gab es doch fuer schoene Zeiten!

Als ich juenger war, da wurde fuer mehr Stromverbrauch geworben. Die Stromgesellschaften wollten gerne mehr von ihrem Produkt verkaufen. Man sollte elektrisch Kochen und sein Wasser ohnehin elektrisch aufheizen. Aber man hatte voellige Freiheit!

Jetzt kommen irgendwelche Sessel-Warmhalter, die genau vorschreiben wollen, was ein Haus haben darf. Einfach irgendwelche Energieverbraucher, gar ein zeites Bad oder Sauna und Whirlpool, auf keinen Fall. Ausserdem darf ich mein Milieu nicht stoeren.

Wir sollten ein Wohnklassensystem einfuehren!

Die Gruenen sind zumindest umgerechnet auf Mitgliederzahl eindeutig die maechtigste Gruppe im Lande. Sie koennen auch durch ihre Organisationen ungestraft Schutzgelder erpressen, wie in dem Gerichtsverfahren zu dem Windpark im Hessischen. Oder die Spuelmittelhersteller, die nur dann keine Angst vor unangenehmen Skandalaktionen haben muessen, wenn sie genug Geld an ein gruenes NGO abdruecken.

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Lutz Wendorff

260 Euro pro Monat wegen 6 Monate heizen macht 500 Euro pro Heizmonat.

Dann nehme man den Dual Fluid Reaktor, der Strom fuer 0,6 Cent/kWh liefert. Um einen Liter Heizoel mit elektrischer Energie zu ersetzen, brauche ich etwa 10 kWh, also Strom fuer 6 Cent. Die Infrastruktur steht ja bereits, rechne ich noch einmal das gleiche trotzdem so kann ich elektrisch heizen entsprechend einer Heizleistung von 4000 Liter Oel/Monat.
Kein Krach im Haus, alles ganz sauber, kein Oelgestank und auch keine Oelanlieferung.
Keine Windmuehlen in der Landschaft, freier Flug fuer Fledermaus und Adler.
Keine Schiffskollisionsstangen auf hoher See, keine verunglueckten Taucher.
Keine Giftstoffe in Solarpaneelen, keine Verkachelung der Hausdaecher.
Kein schlechtes Gewissen, wenn ich meine Sauna anschalte und mich im Whirlpool wohl fuehle.
Denn der Heizstoff fur den DFR ist unerschoepflich. Siehe auch den Film Pandora's Promise, wird gegen Ende des Jahres auch auf CNN gezeigt.

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Markus Sommer
Markus Sommer (marcxl) - 26.08.2013 22:38 Uhr

Öko-Idiotie

Wer sein Haus in sonniger Lage mit Styropor-Platten abdichtet, muss verrückt sein, weil er sperrt die Sonnenwärme aus.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.08.2013 11:43 Uhr
Wolfgang Sojer
Wolfgang Sojer (Nebbia) - 28.08.2013 11:43 Uhr

Solare Wärmegewinne...

...und nur mal so zur Ergänzung Ihres Wissens:
Energiegewinne durch Sonne erfolgen bei einem Gebäude zu ca. 90-95% über die Fenster (die sind nämlcih durchsichtig) und die sollte man natürlich möglichst nicht mit dämmen, wenn man "mit Styropor-Platten abdichtet" ;-)

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Wolfgang Sojer
Wolfgang Sojer (Nebbia) - 27.08.2013 13:35 Uhr

...?

...wer im Winter an sonnigen Tagen mit Jacke und Pullover aus dem Haus geht muss verrückt sein, weil er sperrt die Sonnenwärme aus.
Und dass im Winterhhalbjahr hauptsächlich immer die Sonne scheint und die Tage lang sind ist ja schliesslich Allgemeinwissen :-)

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Markus Sommer
Markus Sommer (marcxl) - 26.08.2013 22:32 Uhr

Gefährliche Schimmelpilze

Wer seinen Altbau mit Kunststoffplatten abdichtet, schafft Brutplätze für Schimmelpilze. In einigen Bundesstaaten der USA wurde dieser gefährliche Blödsinn bereits verboten, weil zu viele Erkrankte und sogar Todesfälle.

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Franz Müller
Franz Müller (Franzy) - 26.08.2013 22:16 Uhr

Apropos Eiszeiten!

Vielleicht zieh' ich doch noch nach Spanien um, wo man zeitweise unter freiem Himmel schlafen kann und diesen ganzen abartigen Vermögenswahn nicht so hat ... und tagsüber als Eis- oder Fischverkäufer am Strand arbeiten ... wär das keine Alternative? Zugleich ist Spanien eines der Länder, die nicht geben, sondern empfangen, d.h. man wird nicht so extrem belastet wie hier in Deutschland!?

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Anton Seidel
Anton Seidel (ase) - 26.08.2013 22:02 Uhr

Warum 80% weniger für Heizung? Ich sage: Je Öl/Gas ich verheize wird, desto besser für mich+Haus

Warum eigentlich?
CO2 ist ein Spurengas, nur 400 Teile von 1.000.000 Teilen Luft sind CO2 Teile. Oder 4 von 10.000. Wer es glaubt, dass nun diese 4 Teile irgendetwas hinsichtlich durchschnittl. Temp. bewirken und es nachweist, der bekommt von mir Freibier mit Kohlensäure bei mir zu Hause eingeschenkt.
Die durchschnittl. Jahrestemp. ist seit einigen Jahren fallend.
Vor 1850 war die CO2 Konz. höher als heute.
Für all das gibt es seriöse Quellen.
Es ist die!! Waffe gegen den Bürger.
Wir haben es mit einer Meute / Mischung aus des-Kaisers-neue-Kleider-Glotzer, Banditen oder Religiösen zu tun.
Meine Erfahrung: Warme Strahlungs-Oberflächen sind im Winter ein Muss für die Gesundheit. 22 Grad Luft im Passivhaus fühlt sich grässlich an. Und die Bausubstanz durchfeuchtet - ganz sicher früher oder später. Oder wird vom Specht geknackt oder Hagel zerschossen und von Schimmel gesättigt. Nur die massive Wand (Stein oder Holz) hilft mir. Alles andere hilft anderen (Bauleuten, Bank, Industrie).

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Leonhard Schmidt

Ich hatte heute bereits Zweifel als ich den FAZ-Artikel

"Gebäudesanierung wird Armut nach sich ziehen" las. Dort war von 140.000€/EFH die Rede. Maßlos übertrieben. So kommt man leicht auf so eine monströse Zahl wie 2 Billionen € wenn man die energetische Sanierung mit anderen Modernisierungskosten zusammenaddiert. So kann man ordentlich Panik schüren.
WAS SOLL DAS ? Wollen sich da nur sogenannte Experten wichtig machen damit sie auch mal in der Zeitung stehen ? Oder steckt hinter dieser Dramatisierung eine konkrete Absicht ?

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Anton Seidel
Anton Seidel (ase) - 26.08.2013 21:34 Uhr

kein gutes Beispiel, da ich Handwerker in diesem Bereich zu den sehr reichen zähle

die können sich Wald, Haus, Heizung - eben alles kaufen, und das vom Feinsten.

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Mario Reinhold
Mario Reinhold (mario85) - 26.08.2013 21:30 Uhr

im Auftrag des Instituts für Wärme und Öltechnik (IWO) der deutschen Mineralölwirtschaft

Wäre hätte es vermutet?! Aber Energie kostet ja auch Geld, und wenn man 260€ mehr bezahlt (interessanterweise im Artikel einheitenlos, z.B. in € pro Monat), spart man vielleicht gleichzeitig 260€ durch Energieeinsparung?!?!

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Joachim Bremer
Joachim Bremer (JBremer) - 26.08.2013 21:23 Uhr

"Klimaneutrales CO2"

Hallo Herr Stahl,

CO2 ist vor allem eines: das Gas des Lebens. Es ist mindestens genauso wichtig wie H2O und sicher wichtiger als O2.

Auf das "Klima" hat das Spurengas CO2, das in "ppm" = "part per millions" gemessen wird recht wenig Einfluss - wie nur ein Blick zum Mars mit seiner CO2-Atmosphäre beweist.

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Wolfgang Richter

Grüner Schwachsinn

Wenn die Maßnahmen preis-wert und wirksam wären, dann könnten sich die Anbieter vor der Nachfrage nicht retten.
Öl wird bald knapper und teurer werden und sinnvolle Maßnahmen in dieser Hinsicht wird jeder vernunftbegabte Eigentümer (die meisten können rechnen) durchführen.
Hier aber sollen dem ganzen Land aus Gründen grüner Ideologie ineffiziente und enorm teuere Schwachsinnsmaßnahmen aufgezwungen werden.
Das paßt gut zur ökosozialistischen und freiheitsfeindlichen Sekte der Grünen.
Aber eine angeblich bürgerlich-marktwirtschaftliche Partei, die dabei mitmacht, gehört abgewählt. Noch schlimmer, wenn sie von einer promovierten Physikerin geleitet wird, die es besser wissen müßte.
Eine schönere Werbung kann sich die AfD nicht wünschen.

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Friedrich Reuter

Rechenfehler?

Energetische Gebäudesanierungen lohnen sich und zahlen sich im Rahmen der Lebensdauer ökonomisch sowie ökologisch aus. Die Amortisationsdauer einer Wärmedämmung beträgt ca. 20 bis 25 Jahre ohne Berücksichtigung der Energiepreissteigerung.
Schimmel wird durch Tauwasser ausgelöst. Dieses entsteht durch zu hohe Raumluftfeuchte, was an neuen und dichten Fenster unter Beibehaltung des alten, aber jetzt fehlerhaftem Lüftungsverhalten und (auch partiell) schlechtem Wärmschutz liegt. Das Institut für Wärme und Öltechnik … hat sich an der Finanzierung der Studie, auf der der Artikel beruht beteiligt. Also, dessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe, das war nicht nur in der ehemaligen DDR so.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.08.2013 13:04 Uhr
Wolfgang Sojer
Wolfgang Sojer (Nebbia) - 27.08.2013 13:04 Uhr

Dämmstärken

Kein vernünftiger und seriöser Energieberater wird Ihnen 30cm als Dämmung empfehlen.
Die heute üblichen Dämmstärken liegen bei 14 bis 18cm an den Wänden. Darüber wird es bei Sanierungen dann unwirtschaftlich.
Lüftungssysteme: Wenn man keine Filter einbaut bzw. diese nicht gelegentlich reinigt, dann kommt es selbstverständlich zu Verschnmutzungen. Wenn Sie niemals unter Ihrem Sofa oder Bett saugen, dann werden Sie auch Dreck und Bakterien finden. Wenn Sie Ihr Auto nie in die Inspektion fahren, dann sieht es bald schlecht aus und geht kaputt....wo ist der Unterschied? Wartung und Pflege (wenig aufwändig) und alles funktioniert problemlos.

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Thomas Ulherr

Ihre Aussage ist zu pauschal und deshalb auch unrichtig.

Richtig ist: Die energetische Gebäudesanierung kann in seltenen Ausnahmefällen - völlig überalterte ineffiziente Heizanlagen (z.B. Gas Einzelöfen, auch "Außenwandheizer" genannt), undichte Fenster, Decken und Wände - deutliche Einsparungen bringen. Dabei kommt es aber entscheidend auf die Details an: Eine Dämmung von z.B. 15 cm bringt bereits eine verbesserte Dämmleistung, erfordert aber ggf. nicht den Umbau vorhandener Tore etc. Eine Dämmung von 30 cm (die derzeit wohl allgemein empfohlen wird) bringt nicht die doppelte Dämmleistung, erfordert aber erhebliche Veränderungen bei besagten Toren. Wenn das Gebäude bereits eine akzeptable Eigendämmung hat rechnen sich die Kosten für eine zusätzliche Fassadendämmung ggf. überhaupt nicht.

Sog. Niedrigenergiehäuser erfordern zwingend Zwangsbelüftungssysteme. Fragen Sie einmal bei einem Lüftungsbauer nach, wie die Luftkanäle nach wenigen Betriebsjahren aussehen und welche Wachstumsbedingungen für Keime, Bakterien, Ungeziefer dort herrschen.

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joachim tarasenko

Zu abstrakt

Schon mal an lüften gedacht wegen der hohen Luftfeuchtigkeit?

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Edda Kuhlmann

Eiszeiten kommen und gehen,

Gletscher bilden sich und schmelzen wieder, der Meeresspiegel sinkt und erhoeht sich- und das ganze schon seit Millionen von Jahren. Aber Deutschland meint, diese ganz natuerlichen Vorgaenge per Waermedaemmung im Hausbereich und das Zupflastern von Almen und Meeren mit Windmuehlen verhindern zu koennen.

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Herbert Kern
Herbert Kern (pleiades) - 26.08.2013 18:26 Uhr

Bauphysik und … fachgerecht ausgeführte "Anschlüsse".

Grau ist alle Theorie!

Wenn mir jemand hier im Forum einen, nur einen einzigen Handwerker bzw. Handwerksbetrieb nennen kann, der bauphysikalisch „Anschlüsse“ sach und fachgerecht herstellt bzw. dauerhaft wirksam hergestellt hat, fress ich einen Besen samt Stiel.

Das betrifft Anschlüsse an der Außen-Fassade, im Dachbereich (Dachdämmung, liegende Fenster), Anschlüsse von Fenstern samt Simsen (innen und außen) und Türen, Anschlüsse von betonierten Balkonen an die Gebäudewand etc.

Wäre doch schade, wenn ich um mein Essen betrogen werden würde.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.08.2013 00:16 Uhr
Wolfgang Sojer
Wolfgang Sojer (Nebbia) - 27.08.2013 00:16 Uhr

..alles gelöst

Alle diese Probleme sind technisch gelöst und großteils auch bezahlbar, nur der Denkmalschutz ist immer komplex und teuer.
Und in der Sanierung muss ja nicht jedes noch so schwierige Detail bis zum Optimum gedämmt werden, man kann problemlos auch einzelne Wärmebrücken teildämmen oder belassen und damit gut leben, wenn man die Regeln der Bauphysik beachtet...

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Friedrich Reuter

Denk mal

Ich muss sie korrigieren, das heißt nicht Kälte-, sondern Wärmebrücke...

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 26.08.2013 19:50 Uhr

Sie haben recht den gibt es nirgends.

Wie soll eine Balkonscheibe gedämmt werden damit keine Kältebrücke entsteht ?

Wie ein Terrassenboden der unmittelbar ans Haus anschließt ?

Wie die Dunstabzugshaube die nach außen direkt ausbläst aber fast immer außer Betrieb ?

Wie kann die fehlende Dämmung eines Hauses in der Stadt auf der Bürgersteigseite eingebracht werden ohne die Genehmigung und neu Errichtung des Bürgersteiges ?

Wie aber lassen sich Denkmal geschützte Fassaden und vor allem Fenster dämmen ?

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Alex Grendelmeier

Landschaftsverschandelung durch Windräder

Die Windmühlen sind - wenn in der Zukunft nicht mehr benötigt - in wenigen Tagen rückgebaut.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.08.2013 13:13 Uhr
Wolfgang Sojer
Wolfgang Sojer (Nebbia) - 27.08.2013 13:13 Uhr

Zahlen....

1200 Tonne Beton....klingt ja erschreckend viel......entspricht ca. 10 Kellern von kleineren Einfamilienhäusern :-)
Na, klingt schon ein bischen anders? Man sollte immer danach fragen, was denn eine Zahl bewirken soll....
Die Fläche Saarlands....welche Berechnungskriterien wurden da angewandt? Zufahrtstrassen sind normalerweise nicht unbedingt asphaltiert, also unversiegelt...

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Thomas Ulherr

Wer bitte soll den Rückbau der Windmühlen bezahlen? Fahren Sie mal nach Kalifornien,

da stehen die inzwischen funktionslosen Windmühlenfelder, die in der Zeit der ersten "End of the World" Hysterie gebaut worden waren. Das war die Zeit als "der Lächler" - Jimmy Carter - die umfangreiche Untersuchung in Auftrag gab, die dann als Report "Global 2000" die Öffentlichkeit erreichte.

Diese Windmühlen haben damals nicht wirtschaftlich gearbeitet und wurden nach ein paar Betriebsjahren abgeklemmt. Seitdem stehen sie als optische Bereicherung in der Landschaft herum - weil niemand die Kosten für den Rückbau übernehmen wollte. Die jetzt bzw. künftig gebauten Vogelschredderanlagen werfen auch nur aus einem Grund Gewinne ab: Weil der Staat alle Stromabnehmer dazu zwingt, mehr für den sog. "Öko-Strom" zu zahlen, als der wert ist.

Die real existierende Energiewende ist ein ökonomischer und ökologischer GAU.

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Ellen Wild

Für ein mittelgroßes Windrad braucht man 1200 Tonnen Fundamentbeton,

und eine dauerhafte, auch für größere Wartungsfahrzeuge geeignete Zufahrt. Jemand hat mal ausgerechnet, daß, wenn alle geplanten Windräder im Inland gebaut würden, wir die gesamte Fläche des Saarlandes versiegelt hätten. Da sind sehr viele gute bis sehr gute Ackerböden dabei, die Kuppen waldreicher Mittelgebirge und die Küstenwiesen von Nord- und Ostsee. Und als Top kann niemand diesen unsteten Strom bisher speichern. Die Überproduktion bei Starkwind muß entweder gedrosselt oder abgestellt, aber trotzdem bezahlt werden, oder sie wird ans Ausland billigst abgegeben und zeitweise sogar mit Zusatzzahlungen zur Erhöhung der Abnahmewilligkeit verschenkt. Selbstverständlich auf Kosten der Verbraucher. Denn die starken Spannungsschwankungen bei Wind- und Sonnenstrom zerstören die vorhandenen Stromnetze. Zur Stabilisierung der Netze braucht es deshalb Grundlastkraftwerke, deren Betrieb ebenfalls vom Verbraucher zu zahlen ist, denn
sie können dank EEG-Gesetz nicht kostendeckend arbeiten.

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Wolfgang Sojer
Wolfgang Sojer (Nebbia) - 26.08.2013 19:15 Uhr

...Versiegelung

Aber Herr Hedelfinger, Sie wissen schon, dass in Deutschland jeden Tag gut 100 Hektar Fläche "verbraucht", also neu versiegelt werden? Täglich, wohlgemerkt!
Ich denke, dass man so einige Windradfundamente bauen kann, um überhaupt auf 100 Hektar zu kommen und dass das ein vergleichsweise zu vernachlässigendes Problem sein dürfte.
Worin dann noch die Landschaftsverschandelung bestehen soll, wenn man explizit in den Wald gehen muss um sich das Fundament anzusehen und sich daran zu stören ....erschliesst sich mir nicht unmittelbar ;-)

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Heiner Hedelfinger

Das will ich sehen!

Da sind jeweils zig Tonnen Beton als Fundament verbaut.
Da wächst außer Flechten nichts drauf.
Also: keinen solchen Käse verbreiten, bitte!

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Marcus Fronto

Auch beim Dämmwahn: Alternativloser Schulterschluss von Grün bis Schwarz

Die Diskussion über Vor- und Nachteile des Dämmens mit Kunststoffen ist nun wirklich schon alt, doch die Haltung der Bundesregierung ist es, das alles zu ignorieren. Nach der grünen Landschaftszerstörung durch Windräder die grüne Hausverschandelung durch Styropor. Ein Grund mehr, am 22.9. gut zu überlegen, wo man sein Kreuzchen macht.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.08.2013 19:45 Uhr
Jim Greek
Jim Greek (Jos_Vik) - 26.08.2013 19:45 Uhr

alle von ihnen genannten "Landschaftszerstörungen"

sind Peanuts ggü. der Verschandlung der Natur durch Windräder - und die sind nichtmal grundlasttauglich.

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Wolfgang Sojer
Wolfgang Sojer (Nebbia) - 26.08.2013 17:47 Uhr

...Windräder

...alternativ zu der "grünen Landschaftszerstörung durch Windräder" bevorzugen Sie also:
- Landschaftszerstörung durch Braunkohleabbau
- Landschaftszerstörung und Verseuchung durch Uranabbau (nicht in D)
- Landschaftszerstörung und Verseuchung durch Ölförderung (nicht in D, sondern z.B. in Nigeria...)
Verstehe ich das richtig? Energie ohne Landschaftszerstörung gibt es recht wenig...ach ja, ist ja alles von hier aus nicht sichtbar und betrifft andere Menschen für unseren Energieverbrauch.
Also ich bin eher dafür, dass wir die Verantwortung für Unseren Energieverbrauch auch bei uns vor der Haustüre übernehmen und nicht auslagern....meine ganz persönliche Haltung dazu.

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26.08.2013, 14:11 Uhr

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Verbieten, verbieten, verbieten!

Von Patrick Bernau

Helmpflicht auf E-Bikes, Null Promille am Steuer, kein Fleisch auf dem Teller! Wer als Politiker bekannt werden will, muss neue Regeln erfinden oder neue Verbote fordern. Gut ist das nicht. Mehr 25 68


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