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Einzelhandel Stabilisierung der Umsätze im Einzelhandel

01.04.2004 ·  Die deutschen Einzelhändler haben im Februar mehr umgesetzt als im Vormonat. Im Vergleich zum Februar 2003 stagnierten die realen Umsätze und entwickelten sich damit besser als erwartet.

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Die deutschen Einzelhändler haben im Februar etwas mehr umgesetzt als im Vormonat. Die Umsätze der Branche seien zum Januar nominal (in jeweiligen Preisen) zwar um 0,4 Prozent gesunken, saison- und kalenderbereinigt aber um 0,3 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit.

Im Vergleich zum Februar 2003 hätten die realen Umsätze stagniert und sich damit etwas besser als von Experten erwartet entwickelt. Nominal sei der Umsatz zum Vorjahr jedoch um 0,8 Prozent gesunken.

Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Volkswirte hatten im Schnitt einen Rückgang des realen Einzelhandelsumsatz um 0,5 Prozent zum Vormonat und 2,2 Prozent zum Vorjahresmonat erwartet.

Lage schlechter als befürchtet

Die Umsatzzahlen belegen, daß die Lage im Einzelhandel derzeit noch schlechter ist als befürchtet", hieß es beim Branchenverband BAG. Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) hofft auf ein Umsatzplus im März, sieht aber noch keine Trendwende.

Trotz des minimalen Anstiegs im Februar verkauften die Geschäfte nur genau so viel wie vor einem Jahr. In den ersten beiden Monaten des Jahres zusammen lagen die Umsätze etwas unter dem Vorjahr. Die Einzelhändler selbst erwarten für das Gesamtjahr lediglich eine Stagnation ihrer preisbereinigten Umsätze. „Das erste Quartal ist bisher nicht gut gewesen", sagte ein Sprecher des HDE. „Ob der März das noch rausreißt, bleibt offen.“

Auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels (BAG) äußerte sich skeptisch: „Der Ausgangspunkt für unsere Hoffnung, daß der Einzelhandel nach zwei Jahren negativer Umsatzentwicklung den Abwärtstrend endlich überwinden wird, liegt nunmehr noch tiefer als bisher angenommen.“

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Von Heike Göbel

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