23.11.2009 · Die privaten Banken arbeiten an der Reform ihrer Einlagensicherung. Das ist zweifellos eine gute Nachricht. Spätestens seit der Lehman-Pleite ist klar, dass die Banken die Garantien, die sie ihren Kunden über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus gewähren, nicht erfüllen können.
Von Markus FrühaufDie privaten Banken arbeiten an der Reform ihrer Einlagensicherung. Das ist zweifellos eine gute Nachricht. Doch bislang hat sich der Bundesverband deutscher Banken immer gescheut, über die Situation seiner Sicherungseinrichtung öffentlich zu sprechen. Da ist es umso erfreulicher, wenn der Bankenverbandspräsident Andreas Schmitz nun Fehlentwicklungen einräumt.
Denn es war spätestens seit der Lehman-Pleite klar, dass die Banken die Garantien, die sie ihren Kunden über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus gewähren, nicht erfüllen können. Um die deutschen Lehman-Kunden auszuzahlen, war eine staatliche Bürgschaft über 6,7 Milliarden Euro nötig. Fast eine Milliarde Euro höher liegt der Betrag, der je Deutsche-Bank-Kunde höchstens garantiert wird.
Eine bessere Orientierung für den Kunden bieten Garantien, die sich in einer realistischen Größenordnung bewegen. Dann kann dieser seine Mittel auf verschiedene Häuser verteilen, falls es erforderlich ist. Was von den unbegrenzten Garantien der Sparkassen zu halten ist, zeigt das Beispiel der Landesbanken. Für die Lasten eines Spitzeninstituts wie die West LB können sie nicht mehr geradestehen.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2470 | −0,15% |
| Rohöl Brent Crude | 106,43 $ | −0,39% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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