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Eilanträge gegen ESM und Fiskalpakt Schäuble warnt Richter vor „Verwerfungen“

 ·  Das Verfassungsgericht verhandelt den ganzen Tag über den Euro-Rettungsschirm ESM und den Fiskalpakt. Für die Bundesregierung verteidigt Wolfgang Schäuble die Vorhaben. Gleich zu Beginn warnt er vor schwerwiegenden Konsequenzen.

Artikel Bilder (7) Lesermeinungen (203)

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Gerhard Storm

Unfähiger €-Retter Schäuble gibt dem Verfassungsgericht Unsinnswarnungen

Für einen dt. Minister sollte es selbstverständlich sein, das Verfassungsgericht bei dessen Beurteilung von höchst fragwürdigen, gegen die No-bail Out-Klausel verstoßenden Vorgängen das Gericht unbeeinflusst entscheiden zu lassen.

Aber nicht so Schäuble. Seine stur nach dem Prinzip des "Koste es, was es wolle" völlig in den Dreck gefahrene €-Rettung zulasten der Deutschen hindert ihn nicht, dumme u. an der Realität vorbeigehende Hinweise zu geben.

Sein Androhen von Katastrophenszenarien sollte nicht mehr davor abhalten, die €-Sache hinsichtlich der rechtlichen Wirksamkeit angemessen zu prüfen.

Es zeugt von der Unfähigkeit Schäubles, dass er mit Riesenrisiken im Falle der €-Scheiterung droht, aber genau weiß, dass noch niemand ausgerechnet hat, ob das im € Bleiben oder das Ausscheiden aus dem €-System teurer ist.

Aber vielleicht stellen die Richter aber fest, dass die €-Granden lfd. gegen die o.a. Klausel verstoßen u. fordern deren Einhaltung.

Dann ade €-Bonds u. Bankenunion!

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Hans  Wollschläger

...eigentlich nur dumm, das Verfassungsgericht unter Druck setzen zu wollen

…das ist wie bei schlechten Versicherungsvertretern: „unterschreiben Sie bitte gleich, im Kleingedruckten steht das übliche, das könne Sie in Ruhe durchlesen….“
Schäuble schien ja bisher aus dem Merkel´schen Grusel-Kabinett immer noch herauszuragen, aber wenn er jetzt Druck auf das Bundesverfassungsgericht ausübt, dann verkennt er nicht nur die Sachlage, sondern er unterschätzt auch den Präsidenten Andreas Voßkuhle. Diese auffällige Mahnung zur Eile, fordert doch geradezu heraus, jetzt genau hinzuschauen…eigentlich s.o....Recht so!!!
Man kann jedem Wähler nur empfehlen den gesunden Menschenverstand einzuschalten, die abgesonderten Sprechblasen der Polit-Demagogen auf inhaltliche Aussagen abzuklopfen, sich das derzeitige politische Geschehen gut einzuprägen und spätesten 2013 die Konsequenz zu ziehen…es ist einfach traurig, dass wir vor der größten Krise in Europa, die schwächste Kanzlerin und die schwächste R

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Kay Schmelzer

Die Schäuble Befürworter halten sich dann doch in Grenzen

Eine Lanze muss ich brechen, Schäuble ist der einzige der in dieser Regierung echt arbeitet.
'Nein nicht Arbeit die was bringen würde sondern mit Ausdauer seine Fehler aus den DDR- Verträgen und EU-Verträgen, seiner Innen- und nun Finanzminister Zeit.
Was mich allerdings sind seine Angriffe gegen das BVVG die ihn immer wieder zurechtstutzen ob das um Nummerschildscannen ging oder Bürgerüberwachung oder oder..
Schäuble ist ein größeres Verfassungsrisiko für die Bürger als der Verfassungsschutz des Bundes und der Länder

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Pascal Hennigfeld

Schuldenhaftung, Worthülsen und Anmaßungen

Wir sollten uns immer vor Augen führen, dass Schulden von einer Partei immer Guthaben einer Anderen sind. Leider geht unsere Regierung nicht an dieses Geld der Investoren, Profiteure und Verursacher der Krise. Der normale Bürger soll mit seinem relativen Wohlstand bezahlen und mit dem ESM und dem Fiskalpakt wird ihm auch noch die Souveränität genommen.
Dieses immer wiederholte Geschwätz der Politiker in den Medien, bei denen von der Rettung Europas die Rede ist, Alternativlosigkeit, Solidarität etc. pp. kann ich nicht mehr hören, weil es einfach nicht stimmt und nur die Bevölkerung beruhigen will, genau so wie die Beinamen des ESM und des Fiskalpaktes, die an Gesetze anderer Zeiten erinnern.
Das Politiker sich anmaßen Richter zu sagen, wie sie ihren Job zu machen haben, ist wirklich unhaltbar. Die haben, zum Glück, noch nicht das Recht dazu, solange noch das Grundgesetz gilt und damit die Gewaltenteilung gilt.
Und jetzt hab ich keinen Platz mehr was zum Euro zu schreiben ...

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 11.07.2012 04:07 Uhr

Endlose Angriffe auf die gewaehlte Regierung, von Wahlverliwerern!!!

Wir machen uns dabei nur laecherlich. Von Deutscland wird nur gesprochen, wenn es um kleine Baeren oder Loewen geht. Sonst aber erinnert man sich leicht an die Vergangenheit unseres Landes. Wir alle sollten nicht vergessen, dass Menschen sich viel laenger an boese Erfahrungen erinnern als an gute Erfahrungen. Die Welt sieht auch, dass es in dieser Diskussion nicht um irgendwelche Euro-Gesetze geht sondern um die Abloesung der Demokratie! Und warum soll die Welt nicht vorsichtig sein vor einer 3. deutschen Diktatur? Und wer ununterbrochen den Ruecktritt der freigewaehlten Regierung fordert, will doch nichts anderes! In einer Demokratie darf man - fast - alles sagen aber nichts mit Gewlt herbeischaffen!!!

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Godehard Schmidt-Goertz

Trau, schau, wem!

Herr Dr. Schäuble ist zweifellos ein gewiefter und mit allen Wassern gewaschener Politiker. Gerade deshalb traue ich ihm nicht einmal, wenn ich ihn vor mir sehe. Wenn ich ihn nicht sehen kann, traue ich ihm alles - aber auch wirklich alles - zu!

Ich bin zu alt, um mich nicht an seine unselige Rolle bei der Vereinigung von BRD und DDR zu erinnern - auch damals hat er die wirtschaftlichen und finanziellen Aspekte der Vereinigung zweier total unterschiedlicher Systeme zugunsten höherer politischer Ziele völlig ignoriert. Das ging damals gerade noch gut, beanspruchte Staat und Sozialsysteme der BRD aber bis an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit.

Genau dasselbe passiert heute wieder: Schäuble verfolgt politische Visionen um jeden Preis!
Aber diesmal haben wir keine Reserven mehr: es geht voll ins Risiko und garantiert daneben, weil die Sache eine Eigendynamik bekommen wird, die wir nicht mehr beherrschen können! Am Ende wird es kein einiges Europa geben, sondern einen Scherbenhaufen.

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Franz Holzinger

Der ESM ist die Folge des Kalten Kriegs

Der deutsche Finanzminister Schäuble muss das umsetzen, was ihm aus Washington geraten wird. Und Barack Obama hat den Abschluss des ESM verlangt. Die militärischen Bündnisverpflichtungen Deutschlands machen es erforderlich, dass dem Folge geleistet wird. Der Kalte Krieg wird seit langem über die Wirtschaft geführt. Um das ändern zu können, wäre es notwendig, zuerst den Kalten Krieg mit Russland zu beenden. Dann wären die Staaten Europas wieder frei, ihre Entscheidungen für sich alleine zu treffen. Das würde also bedeuten, dass die NATO aufgelöst werden müsste. Doch hätte das wiederum den Nachteil, dass jeder Staat im Kriegsfall für sich alleine kämpfen müsste. Ein eigenes starkes Militär käme sehr teuer und wäre auch selber eine Gefahr für umliegende Staaten. Ein alternatives militärisches Bündnis müsste die größten Staaten Europas inklusive Russland und die Ukraine umfassen. Hoffentlich wird es zu dieser friedlichen Entwicklung kommen.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 10.07.2012 20:11 Uhr

Mehr als 160 Leser haben diesen Beitrag kommentiert. Oder?

Eigendlich haben die meisten, die ich gelesen habe, nicht den Beitrag kommentiert, sondern den Ruecktritt des Herr Schaeuble gefordert. Was wollen sie meine Damen und Herren? Der Mann wurde doch gewaehlt vom Volk! Wenn man sich die Zahlen auschaut, koennte man glauben, das sin 95% des deutschen Volkes - stimmt aber nicht, es sind nur 2-5% unseres Volkes, dies sich alle Rechte ausnehmen und dauernd den Ruecktritt der gewaehlten Regierung fordern. Die wollen mit diesem Massiven Druck den Buergern einreden, dass sie die falsche Regierung gewaehlt haben. Und um soetwas in Zukubft zu vermeiden, will man jetzt schon 2 Monate alte Kinder indoktrinieren! Der Angriff auf unsere Freiheit ist wieder voll im Gange!!!
Herr Schaeuble, treten Si nicht zuruck, halten Sie Stand und Sie werden die Wahlen wieder gewinnen. Denken Sie an das S21-Referendum.

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.07.2012 13:45 Uhr
Closed via SSO

Tja, liebe (?) Sonja Rath... Beherrschung der Rechtschreibung

ist .... (Zitat aus Ihrem Text)

Stimmt, aber dann sollten Sie bei sich selbst anfangen. Tipp schreibt man laut Duden mit 2 p und Voraussetzung mit nur einem r. Mitten im Satz schreibt man "Wer" klein und Ihre Interpunktion lässt auch zu wünschen übrig.
Da die Wahlbeteiligung in Deutschland sehr zu wünschen übrig lässt, weiss man nicht, was man von einer Wahl halten soll.

Herr Schäuble sollte Richter unparteiisch ihre eigenen Urteile fällen lassen und sie nicht durch Warnungen und dergleichen versuchen zu beeinflussen.

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Kay Schmelzer

@ups wer hat Schäuble gewählt???!!!

Er sich selbst und sonst niemand.
In Deutschland kann ein Bürger nicht wählen sondern nur eine Stimme abgeben die Bestenfalls eine andere Koalition erzeugt bei der aber bisher immer SPD oder CDU .
Also erzählen sie nicht der Schäuble wäre gewählt worden..
Schäuble ist einer DER schlimmsten Demokratieabbauer und Diktatur erzeuger in D.
Schäuble wird vom BVVG kontrolliert und seine Anmaßung das Gericht zu warnen ob seines Tun
erfordert natürlich seinen sofortigen Rücktritt.
Doch davor haben alle Angst, ist er doch der Vater der EU-Verträge und somit der Fehlermeister dieses Werkes aber nicht diese zugeben sondern weiter mauscheln

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Pascal Hennigfeld

Rücktrittsforderungen

Ich muss ihnen Recht geben insofern, dass Schäuble wirklich demokratisch legitimiert ist und man sich eigentlich nicht wirklich aufregen kann. (Das Volk kriegt die Regierung die es verdient, oder so ähnlich.) Dennoch denke ich, dass das Volk, insofern sie nicht im Namen irgendeiner Interessensgemeinschaft handeln, den Rücktritt eines Politikers fordern dürfen. Oder haben sie sich zum Beispiel auch bei den Rücktrittsforderungen gegenüber dem Duisburger OB aufgeregt?
Inwiefern eine Rücktrittsforderung aufgrund der Taten des Politikers gerechtfertigt ist, ist ja ganz subjektiv, da dürfen sie ruhig anderer Meinung sein. Wenn sie Lust haben, können sie ja gerne Schäubles Standpunkte inklusive ESM und Fiskalpakt rechtfertigen.

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Roger Tackmann

Schicksalsgemeinschaft?

Ich möchte nicht zusammen mit den Menschen verderben, die nichts begreifen und auch nichts begreifen wollen.
Die Intelligenteren müssen einsehen: wenn sie ihre Kopplung an die Dummen nicht lösen, werden sie mit ihnen untergehen.
Irgendwelche Vorschläge, wie diese unselige Schicksalsgemeinschaft aufgelöst werden könnte?

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Helmut Scheller

@JOSEF BUJTOR

Ich muss Sie leider wieder einmal korrigieren, da Sie den Lesern den Eindruck vermitteln möchten, dass die derzeit Regierenden durch das Volk, also die Mehrheit seiner Bürger getragen wird und nur eine Minderheit ständig etwas zu mosern habe. Das ist falsch!
Hier die Fakten:
Die Regierung erhielt 48,4 % (27,3% CDU, 6,5 % CSU, 14,6 % FDP) der abgegebenen Stimmen, die von 70,78 % der Wahlberechtigten stammen.
Damit haben nur ganze 34,26 % der Wahlberechtigten dieses Landes der schwarzgelben Regierung, und damit auch Herrn Schäuble, im Jahre 2009 für 4 Jahre das Mandat zur Machtausübung erteilt.
Ich weiß auch, dass die schwarzgelbe Regierung legal an der Macht ist, weil die Wahlgesetze nun einmal so sind, wie sie sind, d.h. wie sie die Politiker sich gemacht haben.
Aber sie bleibt damit trotzdem, auf Grund der Zahlen, eine Regierung, die die Mehrheit des Volkes nicht ins Amt gewählt hat. Das ist nun einmal ein Fakt, an dem Sie mit Ihren Nebelraketen nichts ändern können.

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Weitere Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Sonja Rath
Sonja Rath (Ivy72) - 10.07.2012 21:05 Uhr

Tja.

Lieber (?) Herr Bujtor,

Ein kleiner Tip...Beherrschung der Rechtschreibung ist Vorraussetzung ernst genommen zu werden.
Und Wer hat Schäuble gewählt??? Politik wird nur im Paket gewählt, man hat nur alle 4 Jahre das Gefühl man hätte die Wahl, zwischen den geringsten Übeln

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Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 10.07.2012 20:00 Uhr

Schäubles Druck ist unprofessionell und kindisch.

Nun, da sich das Rad dreht, rückt Weidmann mit einer interessanten Botschaft heraus, dass "die Finanzmärkte" (er wird die Menschen kennen, die sich dahinter verstecken) ein späteres Inkrafttreten des ESM bereits eingespeist hätten und der Fiskalpakt, mit meinen Worten, sei auch noch nicht das gelbe vom Ei.

Das leuchtet ein, denn ursprünglich waren Fiskalpakt und ESM erst für 2013 geplant, wurden jedoch von Merkel aus unerfindlichen Gründen vorgezogen und mit heißer Nadel genäht.

Die Gegner haben also gute Gründe - doch die Regierung stellt sich wie die zwei Affen - nicht sehen - nicht hören - und der dritte lügt.

Mein Kompliment an Herrn Vosskuhle, "frei von Leidenschaft und Aufregung" oder "ohne Zorn und Eifer" an die Arbeit zu gehen und sich nicht an die Aussage von Schmidt zu halten, ihre "Herzen über die Hürde zu werfen", was ein sehr, sehr schlechter Rat gewesen ist und eine unzulässige Einmischung in die Arbeit anderer.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.07.2012 23:25 Uhr
Helmut Scheller

@KAROLA SCHRAMM

Sie sollten nicht unterschätzen, welche Phase der europäischen Entwicklung nach Auffassung unserer führenden Politiker bereits erreicht ist. Merkel und Schäuble haben ESM und Fiskalpakt in Deutschland durchzupeitschen, da beißt die Maus keinen Faden ab, denn die internationalen Finanzkreise lassen sich auf ihrem Marsch doch nicht ausgerechnet durch Deutschland aufhalten, einen Staat, der lt. Schäuble bis heute nicht einmal vollständig souverän ist.
Da haben also Merkel & Co. ein echtes Problem und die überzogenen Reaktionen Schäubles belegen nicht unbedingt seine Unkenntnis der geltenden demokratischen Spielregeln, sondern seine Ohnmacht.
Dabei wird doch das BVerfG diese furchtbare Entwicklung nicht einmal ernsthaft im Wege stehen, man will das Gesicht wahren und das Spiel "oh wie demokratisch sind wir" einfach noch nicht in die Ecke werfen und sich selbst überflüssig machen.
Wenn alle Stränge reißen, wird das Grundgesetz so geändert, dass es passt und das Gericht muss das akzeptieren.

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otto kaldrack

herr schäuble

ist ja einer derjenigen, der für die bisher entstandenen verwerfungen in erster
linie mitverantwortlich ist. und jetzt dem gericht vorzuschreiben, wie es zu
entscheiden hat, damit diese verwerfungen in unendlich tiefen gräben enden,
ist schon eine frechheit ganz besonderer art.

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Klaus-Peter Last

Schäuble auf der schiefen Ebene

Seit über zwei Jahren verfolge ich die Schulden- und Demokratiekrise in der EU. Dabei muß ich ansehen wie einer der profiliertesten und klügsten Politiker Deutschlands immer abenteuerlicher in seinen Argumentationen wird. Nicht nur mich erinnert sein Verhalten an Gollum.

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Rolf Huchthausen

Manchmal möchte man meinen, das sei Strategie!

Merkel/Schäuble stehen mit ihrer Haltung in €URO-Europa isoliert. Sie können ihren gipfelkorrupten Partner nichts abringen. Jede Festlegung der bisherigen 19 Gipfel zur €URO-Rettung wurde bisher unterlaufen.

Jetzt spielen sie den Ball zum BVerfG! Ohnmacht, Müdigkeit, Verzweifelung oder nur geschickt? Was Schäuble da abzieht ist - höflich formuliert - unangemessen!

Die zentrale Frage muss doch sein, wie kann ein ESM ohne demokratische Legitimation, ohne Kontrolle, ohne Transparenz Mittel über die avisierten 700 Mrd. €URO hinaus ernsthaft bewegen ohne den Boden von Rechtmäßigkeit zu verlassen. Denn die Staatsschulden > 60 %/BIP aller €URO-Staaten liegen zusammen bei fast 4 Billionen €URO. Darum geht es den PFIIGS!

Es kann nicht darum gehen - so wie es Sinn & Co. formulierten - ewig klammen Drittländern (außerhalb des Anwendungsbereiches des deutschen GG) grenzenlos Kredite, Garantien zu gewähren, und ständig Vereinbarungen zu reißen. Aber darum muss es dem BVerFG gehen!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.07.2012 23:48 Uhr
Helmut Scheller

@ROLF HUCHTHAUSEN

Es geht doch nicht darum, ewig klammen Drittländern grenzenlos Kredite und Garantien zu gewähren. Es geht darum, den Anlegern in die Staatspapiere - und nur um die geht es doch - auf Dauer unter allen Umständen ihre, aus Krediten an diese Drittländer beanspruchten Zinsen und die Rückzahlung der fälligen, an diese Drittländer vergebenen Kredite zu sichern.
Darum geht es in erster Linie.
Dieses wahnsinnig toll laufende Dauer-Geschäft mit den Krediten an Staaten und mit den daraus resultierenden Zinsen, dieses Geschäft soll nicht durch Staatspleiten unterbrochen werden. Ja, es geht um ein Volumen von 4 Billionen - schon mal geschätzt, um wie viele Zinsen, also um wieviele zweckentfremdete Steuergelder es geht?
Bei durchschnittlichen 4% Zinsen kassieren die Anleger pro Jahr 160 Mio. Euro.
Anleihen mit einer Laufzeit von 30 Jahren mit 2% Rendite bringen damit 60% Gewinn, darum geht es - um richtig viel Geld, nicht um Staaten, um Politiker die Schulden machten.

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Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 10.07.2012 20:04 Uhr

Wo Schulden sind, sind auch Gewinne

zur Erinnerung: Die Staatsschulden von fast 4 Billionen Euro der EU-Staaten sind auch die Gewinne - ja von wem eigentlich ?

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Otto Meier

ESM und Fiskalpakt werden die Krise nur verschlimmern.

Die immer noch einzige Lösung lautet, die Risiken nicht zu sozialisieren und bereits sozialisierte Risiken zu reprivatisieren. Nur so haben Marktwirtschaft und Demokratie noch eine Chance.

Kein Rettungspaket hat bislang etwas bewirkt und daran wird sich auch in Zukunft nicht das Geringste ändern, da wir es hier mit kriminellen Zockern zu tun haben, denen das Wohl der Allgemeinheit völlig gleichgültig ist. Die werden erst wieder zur Vernunft kommen, wenn ihnen der Geldhahn abgedreht wird. Ansonsten endet die Rettungshysterie erst, wenn der letzte Euro verbrannt ist.

Ganz offen wird bereits über Geldentwertung durch Inflation gesprochen, da ansonsten keine Chance bestünde, die "Schulden" jemals wieder abzutragen. Die nationalen Notenpressen sollen in Kürze für das nötige Geld sorgen. Vielleicht eine gute Gelegenheit, die eigenen Goldvorräte aufzustocken, bevor ein Brot wieder Millionen kostet.

Wieviel Billionen Staatsverschuldung werden es bis dahin in Deutschland wohl noch werden?

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Günter Schreiber

Das merkwürdige Demokratieverständnis der Herrn Schulz

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz: „Die Urteile der Richter sind teilweise von großer Unkenntnis geprägt“. Lambsdorff spricht ihnen gar die Urteilsfähigkeit ab. Und Schäuble, Lammert und andere weisen dem Gericht schon die Schuld für die Folgen zu, die ein für die Kläger positives Urteil bringt. Sie verschweigen natürlich, dass sie alle es sind, die durch ihre unverantwortliche Politik eine solche Gerichtsentscheidung provoziert haben.

Und wer sich über das Demokratieverständnis des Herrn Schulz mal ein Bild machen will, der soll sich auf Youtube den Ausschnitt aus "Maybritt Illner" anschauen, wo er Herrn Sulik (Slowakei) u.a. aufs übelste persönlich beleidigt. Interessanterweise ist Herr Sulik in dieser Runde der einzige, der die deutschen Interesse vertritt.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.07.2012 07:00 Uhr
Kay Schmelzer

@ Das war schon sehr seltsam das Benehmen des Herrn Schulz

Insgesamt sollte der ganze Retterhaufen die thesen des Sulik einfach übernehmen dann wäre die Krise gar keine und nie eine geworden.

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K. Peter Luecke

Otto Graf Lambsdorff hatte noch Format !

Die Nachfahren und die Schulzes kann man in der Pfeife rauchen.

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Michael Berg

was kann man denn anderes erwarten von

einem Mann der "nach dem vierjährigen Besuch der Grundschule zwischen 1962 und 1966 besuchte Schulz neun Jahre das Heilig-Geist-Gymnasium im Broichweidener Ortsteil Broich (heute Würselen) und verließ es ohne Abitur. Danach machte er von 1975 bis 1976 eine Ausbildung zum Buchhändler." (Wikipedia)

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Stefan Derrick

Propaganda im Ausland

Ich habe gerade einen mich wütend machenden Artikel im Guardian gelesen, unter dem Titel "Eurozone crisis: Tough questions for Franco-German axis after Merkel's big defeat", vom 5. Juli. Dort ist von deutscher Arroganz die Rede, eine Verantwortung Deutschlands für Massenarbeitslosigkeit und Rezession wird suggeriert, es ist von rechter Paranoia und Nationalismus die Rede und von Irrationalität, und deutsche Euroskepsis wird implizit in einem Atemzug genannt mit dem Nationalsozialismus.

Der Verfasser: Joschka Fischer

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Antworten (8) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.07.2012 20:47 Uhr
C. Pfützner
C. Pfützner (AnnaCh) - 10.07.2012 20:47 Uhr

Selbstverständlich sind es alle!

Die Blockpartei CDUSPDFDPGRÜNE spricht aus einem Mund, und eine wache Opposition gibt es nicht mehr. Daher ist fatalerweise auch keiner mehr von ihnen wählbar.

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Stefan Derrick

@Josef Bujtor

Gegen die Briten habe ich nichts (sehr wohl aber gegen Joschka Fischers Äußerungen).

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Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 10.07.2012 20:25 Uhr

mit beiden Augen sehen

Es sind nicht nur Fischer und Genossen, sonder auch die Frommen und die Liberalen! Wer die Schlimmeren sind, kann ich nicht sagen. Ich halte sie alle für schlimm. Und Achtung! Die Linken machen da nicht mit.

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Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 10.07.2012 20:21 Uhr

Wer hat diesen Pakten zugestimmt ?

Bin keine Grüne, vorab gesagt. Aber ich sehe Deutschland auch nicht in einem rosaroten Licht, sondern halte die Haltung von Merkel und ihrer fälschlich genannten Sparpolitik mit Gehässigkeit den Südländern gegenüber auch nicht für richtig, weiß aber, dass so die neoliberale Politik ist.

Ein kurzes Eingreifen der EZB als Feuerwehr - dann andere Maßnahmen, die die Völker nicht ruinieren wären besser gewesen als das willkürliche Zerstören der Sozialstaaten, wie wir es hier und in GR zu lange erleben.

Fischer jedoch ist ein Atlantikbrückler, der sich jetzt ärgert, dass die Mehrheit in D seinen Gedanken mit der Zerstörung der Sozialstaatlichkeit und Zahlmeister in Form von Vergemeinschaftung nicht zustimmt.

Fischer will die "Vereinigten Staaten von Europa" wie Schäuble, Merkel und die, die für diese Pakte sind, es auch wollen. Mit Gewalt alle unter den Hut Europas unter Aufgabe der landestypischen Besonderheiten - wie Schäuble sagte: "in Europa wird wieder Deutsch gesprochen."

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Jan Volkmar

Trittin ist ein Bilderberger

Trittin ist ein Bilderberger und hat den Geldverleihern einen Eid geschworen. Lasst die Zinsen Wuchern, bis das Letzte Vermögen des Volkes umverteilt ist!

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 10.07.2012 19:26 Uhr

Herr Derrik, es ist doch bekannt, das Guadian eine linke Zeitumg ist

Und J. Fischer ist ein linker Abenteurer, der sich in vielen politischen Cirkles umtreibt, ohne zu wissen was er wirklich will. Und der hat mal die deutschen Gruenen gelenkt. Der Guardia sprich bekanntlich nicht fuer die Briten.

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C. Pfützner
C. Pfützner (AnnaCh) - 10.07.2012 19:24 Uhr

Kollege Jürgen Trittin stieß bereits ins gleiche Horn ...

“Deutschland ist ein in allen Gesellschaftsschichten und Generationen rassistisch infiziertes Land.”

Er hatte aber auch schon eine Antwort parat:

„Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.”

Wenn die Menschen nicht bald aufwachen in diesem Land, könnten sie es sogar schaffen.

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Closed via SSO
Wolfgang Hebold (hebold) - 10.07.2012 19:15 Uhr

Danke!

Werter Herr Derrick,

Danke für den Hinweis auf den Artikel des Außenminister a.D. J.Fischer. Der ganze Tonfall atmet die Gehässigkeit eines Alt-68ers, der sich nichts sehnlicher wünscht, als den Untergang dieses Landes - nachdem er festgestellt hat, dass man ihn und seinesgleichen nicht haben wollte, kurz bekam und flugs abgewählt hat. Hier freut sich einer über die Zahlungen, die Deutschland gleichsam als Strafe aufgebürdet werden. Und in Schäuble findet er seinen willigen Vollstrecker. Diese frivole Allianz aus Kleptokratie - Banken, Versicherungen und Großindustrie - und Selbsthass - Fischer und Genossen -, nimmt diesem Land, was es verdient, und klopft sich anschließend wahrscheinlich selbstgerecht auf die eigene Schulter.

Wolfgang Hebold

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Jan Volkmar

Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus!

Leider geht die Staatsgewalt vom Gelde aus. Die Autorität des Geldes über das Leben der Menschen wächst dank der Struktur des "Schuldgeldsystems".

Die Bankenrettungspakete haben uns das wahre Gesicht des Finanzsystems gezeigt:
Die Banken brauchten Geld, sie bekamen es vom Staat. Dieser hatte selbst kein Geld also lieh er es sich von den Banken! Woher hatten die Banken denn nun aber plötzlich das Geld um es dem Staat zu leihen?
Ganz einfach, Banken verleihen kein Geld, nein sie erzeugen es indem sie Kredit geben. So entsteht Geld. Der gesamten Geldmenge steht also ein gleich großer Schuldenberg gegenüber - plus die Zins und Zinseszins- Schulden!
Würde man versuchen alle Schulden zurückzuzahlen gäbe es kein Geld mehr. Übrig blieben aber noch die Zinsschulden - leider muss das Geld um diese zu bezahlen erst noch in form von Kredit geschaffen werden :-)
Zins und Zinseszins=exponentiell-->Unendlich
Selbst mit einer neuen Währung und totaler Entschuldung ginge das spiel nur von vorne los!

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Nico Röhr
Nico Röhr (AlmeSol) - 10.07.2012 18:10 Uhr

Schwierig

Eigentlich bin ich gegen den ESM. Eigentlich? Nun, ich halte sehr viel von Herrn Schäuble. Wenn er so etwas sagt, dann hat das seinen Grund. Ein großes Problem ist, so vermute ich, dass man die GIIPS nicht zu ihren eigenen Währungen zurückkehren lassen kann, ohne sie ausländischen Investoren auszuliefern. Wegen der zu erwartenden starken Abwertung ihrer eigenen Landeswährung würde man damit einen Ausverkauf von Ländereien, Industrieanlagen und anderen Gütern einläuten, z.B. durch Amerikaner, Chinesen und Araber. Dann wären diese Länder zwar rechtlich noch EU-Mitglieder, aber wirtschaftlich würden sie (z.B.) zu den USA, China oder Arabien gehören. Das kann wohl niemand für eine gute Lösung halten.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.07.2012 20:08 Uhr
Andreas Donath
Andreas Donath (adoc) - 10.07.2012 20:08 Uhr

Hohe Meinung von Schäuble (!)

"Nun, ich halte sehr viel von Herrn Schäuble."

Klären Sie mich auf, was spricht für den Mann, den ich für einen der bösartigsten, zynischsten und verlogensten Vertreter der politischen Zunft in unserem Lande halte, und der zudem fanatisch von der Idee durchdrungen ist, die Nationalstaaten gegen den Willen der großen Mehrheit der Europäer zugunsten eines totalitären Zentralstaats, des Hyper-Europas, abzuschaffen? Ich erkenne bei dem Herrn nicht einmal fachliche Qualifikation, außer der eines Winkeladvokaten, dafür aber umso mehr Tricksen und Täuschen nach der Devise "Der Zweck heiligt die Mittel". Sein persönliches Schicksal ist sicher tragisch, sein Verhalten freilich - in meiner Sicht - niederträchtig. Aber vielleicht übersehe ich ja Entscheidendes.

"Wenn er so etwas sagt, dann hat das seinen Grund."

Ein hoch gefährlicher Denkansatz. Wenn wir beginnen, nicht mehr Aussagen und Handeln der Akteure kritisch gegeneinander abzuwägen, ist dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet.

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Michael Ludwig
Michael Ludwig (milu71) - 10.07.2012 18:52 Uhr

Gar nicht schwierig ...

... denn die PFIIGS können einfach einen Staatsbankrott hinlegen und den Gläubigern (in erster Linie fetten amerikanischen Banken) ein charmantes "sorry" entgegenhauchen. "Wir können nicht oder fast nichts zahlen. Ihr müßt die Verluste abschreiben, wenn ihr das nicht eh schon getan habt." Dann können sie den unsäglichen Euro verlassen und zu ihrer richtigen Währung zurückkehren. Die würde erstmal stark abwerten. Dadurch könnten sie wieder schön exportieren oder wären als Urlaubsziele attraktiv.

Die PFIIGS sind Herr im Haus und sollen es auch bleiben. Wir wollen kein Mitspracherecht bei denen. Die machen ihren Kram, wir machen unseren.

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Carsten Zimmermann

Früher hatten Politiker wenigstens noch den Anstand

und haben ihren Hut genommen! Nach den diesjährigen Debakeln müsste die komplette Regierung zurücktreten. Die 57 Sekunden Debatte mit 20 Abgeordneten hat mir endgültig den Rest vom Glauben an unsere Demokratie genommen. Egal wie Karlsruhe entscheidet, es muss sich etwas ändern in unserem Land. Wohin ein Abgeordnetenhaus ohne sichtbare Kontrolle führt, konnten wir in den letzten Jahren sehen. Es muss eine Kontrollfunktion eingeführt werden, wo man etwas gegen die Politik unternehmen kann, ohne das Risiko zu gehen Staatsfeind Nummer eins zu werden! Denn was nutzt Paragraph 20, wenn jeder der sich darauf beruft, als Kriminell eingestuft wird?

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.07.2012 07:03 Uhr
Kay Schmelzer

@ guter Text aber Anstand hatten Politiker noch nie

weder in der Antike und noch weniger in der heutigen Zeit

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Dieter Stümbke

57 Sekunden für ein Gesetz

Es muss sich etwas ändern in unserem Lande. Ja, natürlich. Es ist ein absolute Perversion der Demokratie, dass im Bundestag mit über 600 Mitgliedern ein winziges Grüppchen von knapp zwei Dutzend Abgeordneten ein Gesetz in weniger als einer Minute in zweiter und dritter Lesung über die Bühne bringen kann.
Wo so was möglich ist, ist alles, wirklich alles denkbar.
Nur - und da liegt das Problem - ändern wird sich gar nichts. Denn die Mehrheit der Bundesbürger wählt die Blockpartei CDUCSUSPDFDPGRÜNE immer wieder in wechselnder Zusammensetzung. Und wer wurde im Politbarometer zu den beiden beliebtesten Politikern gekürt? Merkel und kurz dahinter der Schäuble. Und wir hier - im Forum - sind nur eine klitzekleine Minderheit.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 10.07.2012 19:42 Uhr

Herr Zimmermann, ja die Regierung zuruecktreten und eine ungewaehlt, linke Regierung rannnnn

Aber Sie stehen ja mit dieser Asicht nicht aleine da, etwa 95% der Schreiber hier denken so - wohl kommt dieser Gedanken aus der gleichen Quelle. Deswegen hassen Sie alle die frein Wahlen, einschliesslich Frau Daeubler-Gmelin. Diese Antidemkratische-Propaganda steigert sich in Deutschland wieder!!!

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Ingrid Hoyer

Oh, oh, die Marionetten der Wirtschaft und Großindustrie gehen in die nächste Runde.

Schäuble kann warnen, drohen wie er will, er ist sowieso, wie die ganze Kaste, eine Marionette der Wirtschaft. Die Großindustrie hat wie immer alle fest im Griff und werden mitnichten auf Europa und den Euro verzichten. Das hat ihnen doch die ganzen Jahre die ungeheuren Gewinne gebracht. Wer schlachtet denn selbst die Kuh, die die meiste Milch gibt? Selbst einen Volksentscheid können die gelassen entgegensehen. solange es ihnen einigermaßen gut geht, bewegen die sich nicht. Ich glaube die Deutschen sind "Politikmüde" geworden. Durch die ganzen Verschleierungstaktiken und Unwahrheiten weiß doch kaum noch einer mehr wo es lang geht. Da in den Medien, die den Meisten Bürgern zur Verfügung stehen, nichts gescheites geschrieben wird, fehlt die Aufklärung. Nicht jeder hat die Möglichkeiten und Interresse, sich umfassend zu informieren. Ich weiß jedenfalls, daß ich keine dieser Parteien mehr wählen werde. Hoffentlich gibt es nochmal eine korruptionsfreie Partei, die aufräumen kann.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.07.2012 14:31 Uhr
Jan Poppe
Jan Poppe (Kwich) - 11.07.2012 14:31 Uhr

Wir Deutschen sind nicht "Politik müde"

... oder Politik verdrossen.....

Wir Deutschen sind "Politiker verdrossen"!

Parteien und deren Politiker wurden gewählt, damit Sie den Willen des Volkes ausführen.

Aber was wir haben sind Parteien und Politiker, die wie sie es wollen Entscheidungen treffen, die nicht nur wider Ihren Parteiprogrammen stehen, sondern auch gegen Gesetze und sogar gegen das Grundgesetz verstossen!

Ich glaube auch nicht, dass der alte Spruch "Die Deutschen sind ein Obrigkeits-höriges Volk" so stehen gelassen werden kann. Ich glaube einfach, dass die deutsche Seele, ähnlich wie die russische, einfach sehr viel leidensfähiger ist als die von anderen Völkern.

Wie alle gescheiterten Hochkulturen erleben wir nun die Anfänge - dem Verfall von Werten, Respekt und Verantwortung für sich und seine Nachkommen.

LG Kwich

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Simon Alexander

Falsch Frau Hoyer - Ludig Erhard hat sich weder von der Grossindustrie noch von der SPD

reinpfuschen lassen. Aber L. Erhard hatte eben noch Sachverstand.Heute sitzen leider nur die Oberflaschen im Bundestag. Von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen.

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Benjamin Schneider

Kann man das noch Achtung vor dem Grundgesetz nennen?

Wenn Ich den Satz: „Eine deutliche Verschiebung könnte eine erhebliche weitere Verunsicherung der Märkte in der Eurozone bedeuten“, warnte Schäuble [...], lese muss Ich mich wirklich fragen was Herr Schäuble in einem Regierungskabinett zu suchen hat. Das Grundgesetz ist meiner Meinung nach das oberste Gut in unserem Rechtsstaat! Und darüber soll sich dann in einer Verhandlung zum Wohle der Märkte hinweggesetzt werden?! Wenn dieser, nennen wir ihn mal Politiker, über das Grundgesetz hinwegsetzen möchte, hat er in unserem Land nichts zu suchen. Erst Recht nicht, in der Regierung!

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Jahrgang 1959, Redakteur der Wirtschaft in Berlin, zuständig für „Recht und Steuern“.

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