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Ehemaliger Deutsche-Bank-Chef Richter stellt Prozess gegen Breuer ein

 ·  Der Strafprozess gegen Rolf Breuer wegen angeblichen Prozessbetrugs ist vorbei. Der frühere Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank ist nicht vorbestraft, muss aber eine hohe Summe an die Staatskasse zahlen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (12)

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stefan maier
stefan maier (sxyxs) - 19.12.2011 22:21 Uhr

Ein Standesgemässes Urteil

Oder glaubt noch irgendwer dass das Gesetz von Gleichheit an Stelle von Standesdünkel handelt.
Ein grosser Fisch,ein Richter der sich anbietet und Händeringend nach einer Möglichkeit ausschau hält sein Gesicht dabei zu wahren(u sich später gewahr sein kann von "Freunden" regelmässig zum kostenlosen Urlaub eingeladen zu werden.
Wobei die Eliten auch hier grossen Wert auf das "Urteil" legen.
1)Die Schuld darf nicht festgestellt werden(ist so etwas wie der gerichtliche Doktortitel)
2)egal wie es kommt,keinesfalls knast(Zur Not geschehen dabei ein paar Wunder,Fristen werdn nicht eingehalten,formelle Fehler begangen etc)

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Thomas Weber

Herr Rolf-Ernst Breuer ist ein äußerst sympatischer Mann und dieses ganze Verfahren ist lächerlich!

Ich bin Herrn Breuer auf einer Preisverleihung für Finanzen in Frankfurt am 22.09.2011 begegnet und hatte das Vergnügen sich mit ihm und ein paar Kollegen von ihm zu unterhalten. Er ist ein äußerst sympatischer und aufrichtig wirkender Mann!

Dieses ganze Verfahren gegen ihn und die Deutsche Bank empfinde ich als lächerlich. Man nutzt Gesetzeslücken um die eigenen Fehler bei anderen (hier DB) zu suchen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.12.2011 05:04 Uhr
Thomas Weber

Das stimmt, aber

in der Presse werden diese Manager immer als bösartig oder arogant dargestellt und das wollte ich mal entkräften. Weiter wollte ich auch klarstellen das ich dieses ganze Verfahren lächerlich finde.

Wenn X 100 Euro Schulden hat und Y über X sagt das er verschuldet ist, dann ist das nun mal so. Nur weil da X nicht mit Geldumgehen kann und Y sich diesbezüglich über X äußert und X somit kritisiert, somit ist doch Y nicht daran schuld das X nicht mit Geld umgehen kann!!!
Somit ist die DB und alle darin verwickelten Mitarbeiter der DB unschuldig. Und selbst wenn die DB und dessen Mitarbeiter (Manager) lügen, so wollen diese einfach nur ihre Bank und somit viele Arbeitsplätze schützen. Eine Verurteilung und damit verbundene Miliardenforderungen kosten nicht nur Geld sondern sicherlich auch in dessen Folge auch Arbeitsplätze! Das schreibe ich, obwohl ich nicht bei der DB arbeite und nciht mal direkt aus diesem Sektor komme.

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Carlos Anton

Sympathie ist kein rechtliches Kriterium

Was heisst schon sympathisch. Das sagt nichts über Schuld oder Unschuld aus...

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egon soppe
egon soppe (egonsoppe) - 19.12.2011 17:33 Uhr

Wenn Du reich bist...

mußt Du nicht nur später sterben, Du brauchts auch nicht in den Knast. Du kaufst Dir Dein Recht. Wir haben nicht nur eine verkommene Politik, wir haben auch einen verkommenen sogenannten Rechtstaat. Und das, was wir als Demokratie bezeichnen ist eine Stände-Demokratie, in dem die oberen Stände sich die Bälle zuschieben und das Fußvolk für dumm verkauft wird. Und - wenn man in der Presse mit seinen Leserbriefen nicht aufpaßt, dann werden die nicht einmal mehr gedruckt. Weil das Volksverhetzung ist. Und mit dem Wort Volksverhetzung hält man die unteren Stände in Schach. Ich habe schon vor Monaten geschrieben, welch ein perverses Spiel die Banken und die Politik mit dem Euro spielen und wie Deutschland in eine Knechtschaft für ganz Europa genommen werden wird, unter Beihilfe aller Parteien, Ausnahme die Linke.

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Peter von Katow sen.

§ 153a StPO

"...und die Schwere der Schuld nicht entgegensteht." != unschuldig.

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Thorsten Haupts
Thorsten Haupts (ThorHa) - 19.12.2011 14:56 Uhr

Mit diesen deals wird auf Dauer das Vertrauen in den Rechtsstaat untergraben!

Sie sind für beide Seiten bequem. Das Justizwesen spart sich viele tausend Stunden Untersuchung und Prozess, der Manager zahlt (bzw. dessen Haftpflichtversicherung) und bleibt sicher straffrei. Nur entsteht, wenn dieses Instrument mehr und mehr genutzt wird, der fatale Eindruck, dass, wer Geld hat, sich aus Prozessen freikaufen kann. Und DER Eindruck ist dauerhaft schädlicher als jedes einzelne Fehlurteil.

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 19.12.2011 13:56 Uhr

Einstellung...

die Einstellung des juristischen Personals zu Recht und Auslegung des selbigen scheint ein echtes Problem zu sein.

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Hartmut Jacques

War etwas anderes anzunehmen?

Für jeden auch nur halbwegs vernunftbegabten Menschen war von vornherein klar, dass ein Verfahren gegen Breuer nicht zustande kommen konnte. Dazu ist die Dweutsche Banl allzu sehr mit der deutschen Justiz verbandelt.
Dass Breuer mit seiner Aussage den Kinkurs Kirch´s ausgelost hat, kann niemand, der die deutsche Sprache kennt, bestreiten.
Da man nicht davon ausgehen kann, dass Breuer dies nicht wusste, seine Aussage also ganz bewusst in die Öffentlichkeit brachte, kann man wohl ebensowenig bestreiten.
Wenn man nach dem Stellenwert der Sache Breuer z.B. der der Sache Wulff entgegen hält, dann stellt sich jedenfalls nicht mehr die Frage nach der Qualität dieses Rechtsstaats.
Artikel 3 des GG? Nun ja.

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Kay Schmelzer

Richter bietet an ??

wie der Freund vom Wulf,.. halbe Million,... ist es ja mit den Anwaltskosten oder zahlt das der Dumme Kunde der De-Bank
Entweder ist er schuldig und damit erfolgt dann die Zahlung oder er ist es nicht und dann muss er auch nix zahlen ..
Verwunderlich scheint die 250 000 an den Staat des könnt schon wieder für die Uni Würzburg sein damit der F. v. Gt wieder zu Ehren kommt oder es ist ein anderer Trick dabei ...
Für mich ist dieses Bannangebilde Demokratie-Rechtsstaatsdiktatur schon lange Krumm
Und Wulf bekommt eine Ermahnung vom Präsident der USA ...
und muss 3 mal Buse tun..
Super der Staatsapparat entlässt sich selbst zu Weihnachten.. sozusagen das Geschenk an den Wähler und gemeinen Nicht-Staatler

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Carlos Anton

Niedergang des Bankwesens in Deutschland

Breuers Fall, der mit diesem Kuhhandel, noch nicht abgeschlossen ist, steht sinnbildlich für den Niedergang des Bankwesens in Deutschland. Vor 2 Jahrzehnten wäre es wahrscheinlich noch undenkbar gewesen, dass ein Topbanker einen derartigen Fehler begeht und sich zur Kreditwürdigkeit eines Kunden äussert. Heute scheint jedes Mittel recht, um einen Vorteil zu erlangen. Der stets gebräunte Breuer scheint nicht einmal ein Unrechtsbewusstsein für sein Fehlverhalten zu haben. So hat sich denn die Bankenbranche unstreitig als die asozialste der gesamte Wirtschaft entwickelt. Ein grosser Teil ihres Geschäftsmodells (die meisten Aktivitäten des Investment Bankings)ist überflüssig und ihren Kernaufgaben (Kreditvergabe für die Wirtschaft) werden sie nicht gerecht.

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Klaus Wege
K. Wege (covenants) - 19.12.2011 12:56 Uhr

Ackermann zahlte 3,2 Mio. an Ablass, um seinen Untreueprozess "unschuldig" zu beenden

Bemerkenswerterweise lag dieser Betrag rund 10% unter der in seinem Fall verhängbaren theoretischen Höchststrafe. Breuers "Unschuldsstatus" ist mit 0,35 Millionen Euro deutlich preiswerter zu haben. Damit liegt Breuer bedauerlicherweise unter der Norm, die einen Anspruch Geburtstagsfeiern in Kanzleramt begründet.

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