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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Ehemaliger Bayern-LB-Vorstand Gribkowsky gesteht Bestechung durch Ecclestone

 ·  Monatelang schwieg er im Prozess. Doch jetzt hat der ehemalige Bayern-LB-Vorstand Gerhard Gribkowsky gestanden, rund 44 Millionen Dollar Bestechungsgeld von Formel-1-Chef Bernie Ecclestone angenommen zu haben.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (18)

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Michael  Balser

Willkommen im illustren Club der (Teil)Geständigen : Lässt da Holger Pfahls GG schön grüßen -

sicherlich als Freigänger in amigohafter Erwartung des neuen Knasti-Freigängers.

Und wie Holger Pfahls wird sicherlich das Geständnis-Deal-Gericht GG mit höchstpersönlichem
Danke-auch-Schön-Händedruck und verständnisvollem öffentlichrechtlichem-anstalts-dienst-kollegialen tiefen Blick in GGs blaue Augen in den Freigang-Knast verabschieden mit einem
herzlichen Auf-Wiedersehen-Gruß als Freudschem Versprecher.

Dem Holger Pfahls gefolgt ist, nachdem er Wiedersehen mit der unter dem Richtertisch gehaltenen Bestechungs-Sore gefeiert hatte + ihm dabei findige Ermittler auf die
weiteren Bunker-Millionen-Schliche gekommen waren + er sich durch die Gerichtshintertür
wieder auf die Anklagebank schleichen musste vor ein Gericht, das die Hände tief
in die Hosentaschen vergraben hatte.

Zur Vorbeugung, daß nicht die JustitiaHände steuerungsunfähig wiederholt amigoweise dem Bestechlichkeits-Multimillionär die Hand neid-unterdrückend schütteln.

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Werner Bült

Ecclestone hatte Angst,

weil Gribkowsky ihm subtil gedroht hat? Aua, mein Zwerchfell! Ecclestone, das Opfer!
Aber anscheinend hat der Banker, vom PS-Zirkus geblendet, subtil aktiv Schmiergeld eingefordert. Da kann man bei Gribkowsky nicht mehr von "halb zog Sie Ihn, halb sank er hin" sprechen, sondern von Charakterschwäche, Gier und krimineller Energie. Vielleicht deshalb ein so hohes Strafmass.
Bei guter Sozialprognose ist er garantiert nach 3 Jahren auf Bewährung raus. 44 Mios - 3 Jahre... hat er bestimmt einkalkuliert, der Risikovorstand der Bayern-LB...

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Michael Meier
Michael Meier (never1) - 20.06.2012 16:04 Uhr

44 Millionen-Gribkowsky gegen..

......4 Milliarden Mappus. Letzterer hat zwar nach bisherigen Kenntnissen nicht finanziell profitiert (dafür sein Spezi Notheiß), aber die Schadenssummen für Staat und Land sind ungleich höher.
Klar hätte G. kein Geld annehmen dürfen...aber er hat etwas getan, worüber Käufer und Verkäufer froh waren und so scheint der Bayern-LB eher Nutzen als Schaden entstanden. Dafür 9 Jahre Knast passen nicht in die Zeit.....da werden andere Kapitalverbrechen heutztage mit Glacehandschuhen behandelt.

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Siegfried Kellner

Na endlich gesteht einer mal dass er bestochen wurde....................

Und dafür wird der Staatsanwalt sofort...... "MILDERNDE UMstände"...... beantragen.

Wetten, dass............................ ????

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Alex Merck
Alex Merck (AlexM3) - 20.06.2012 15:20 Uhr

Es ging bei dem Verkauf wohl um 2.000 Mio. ( 2 Mrd.) ..

So das die genannten Beträge keineswegs unübliche Provisionen waren und die Bank vermutlich auch keinen Schaden erlitten hat, da sie wohl weniger als 2 Mrd. an Kirch Krediten damit absicherte. Trotzdem geht es natürlich nicht, das ein Vorstand solche Provisionen abzockt - vor allem, wenn er sie nicht versteuert. Die Provision für Ecklestone dagegen dürfte sogar rechtmässig gewesen sein. (E hat vielleicht andere Straftaten begangen, aber hier ist kaum eine zu sehen - da spielt wohl mehr der Neidfaktor bei Beamten und Medien eine Rolle)

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 20.06.2012 15:19 Uhr

Keinerlei Verteidigung

der Tat.

Doch wenn ich das jetzt zu erwartende und vor allem das sonst angedrohte Strafmaß sehe, hätte er besser jemand umgebracht, dann wär er früher wieder draußen (das ist höchstens ein wenig übertrieben). Oder als ehemaliger Unterdrücker und Verantwortlicher für Folter und Mord wie Honecker, dann würde man ihn mit einem einen Flug nach Südamerika mit Pensionsanspruch bestrafen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.06.2012 00:17 Uhr
Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 21.06.2012 00:17 Uhr

H. Magiera

Honecker hatte nicht "politische Missetaten" zu verantworten, sondern Mord und Folter. Nach Iher Logik hätte auch kein Naziverbrecher verurteilt gehört, schon gar nicht ein Schreibtischtäter, denn Nazideutschland war auch ein eigener Staat.

Jedenfalls erhält man für den Schießbefehl auf Zivilisten keine und für viele Gewaltverbrechen milde Strafen. Nur beim Falschparken und bei Steuerhinterziehung gibt es keine Gnade. Da Verhältnis stimmt nicht. Hätte Honecker Steuern hinterzogen, wäre er wohl im Gefängnis gestorben.

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Roland Magiera

Sie vergleichen Hamster mit Grottenolmen

Honecker ist in erster Linie um den Knast herumgekommen, weil er sterbenskrank war und weil die BRD damals noch schlau genug war, sich keine Märtyrer ohne Not zu schaffen. Der Honecker hätte gut einen auf Mubarak machen können. Außerdem handelte es sich bei der DDR um einen eigenen Staat und H. nach BRD-Gesetzen wegen politischer Missetaten in der DDR zu bestrafen (wo sie ihm grad noch das Händchen geschüttelt haben), die nicht so offensichtlich wie Mord und Vergewaltigung sind, ist nicht ganz unkritisch.

Immerhin handelt es sich um eine Landesbank und damit um Ihr und mein Geld, da ist doch eine harte Strafe das Minimum, da die Angestellten der Bank sonst regelrecht blöde wären, wenn sie sich unbestechlich zeigen würden.

Bei dieser Summe wäre er in früheren Zeiten längst ~30 cm kürzer gemacht worden, und zwar von oben her gesehen.

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Thomas Mirbach
Thomas Mirbach (lurkius) - 20.06.2012 14:31 Uhr

Schuld und Sühne

Diese Posse hat fast Dostojewskische Züge. Ein bulliger self-made Mann aus kleinen Verhältnissen, der sich in der deutschen Bankenwelt, diese Branche der Dampfplauderer und Blender, eher mit Chutzpe, brennendem Ehrgeiz und Bravado als mit fundiertem Sachverstand hochgeboxt hat, angelt sich ein Pöstchen auf der Teppichetage in der zweiten Liga und steht plötzlich im Jet-Set der Formel Eins Welt. Das ist natürliche spannender als sich mit Sparkassevorständen in Kurzarmhemden und C&A Anzügen rumzuschlagen. Da wird man schwach und sieht sich zu Höherem berufen! Nach Ortseifen ist diese die zweite rechtskräftige Verurteilung im Zuge der Finanzkrise und wahrscheinlich die Letzte. Gribowskis ehemaligem Kollegen, Kemmer, der im Brennpunkt der Skandale bei der BayernLB stand, wurde schnell ein Pöstchen als Sprecher des Branchenverbands zugeschoben. Man hält halt zusammen und v.a. man hält dicht!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.06.2012 16:15 Uhr
Lutz Grellmann
Lutz Grellmann (Lumi1) - 20.06.2012 16:15 Uhr

Völlig Recht !

Sie haben völlig Recht mit Ihrer Einschätzung ! Und sicherlich ist Gribkowski ein Bauernopfer und die gesamte Wahrheit ist nicht ans Licht gekommen. Die Beschäftigung mit den Gribkowskis dieser Republik lenkt ja so schön von den Alpe-Adria- Löchern im Bayerischen Staatsvermögen ab.

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Frank Pauls
Frank Pauls (faweho) - 20.06.2012 14:28 Uhr

Weiss-blaue Wirtschaftspraktiken:

Die Bayern-LB ist wiederum nur ein Mosaiksteinchen im „Wirtschaftswunderland“ Bayern.Und die Buerger duerfen bzw. muessen nun die Zeche der kompetenten und integren weiss-blauen „Wirtschaftsexperten“ zahlen.
Hier sollte bzw. muesste sich Herr Horst Lorenz Seehofer einmal einbringen und diesen,seinen Augiasstall ausmisten.
Das waere volkswirtschaftlich sehr viel sinnvoller als sich ueber die Person Herr Norbert Röttgens zu profilieren.

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Roman Puff
Roman Puff (romanpuff) - 20.06.2012 14:20 Uhr

Eine Frage bleibt ungeklärt

Nämlich die nach der Höhe des Bonus, den GG. im Jahr 2006 von seiner Bank bekommen hat. Wer das weiß möge es bitte weitersagen, rein interessehalber.

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Achim Meyer

Es geht um ...

Bestechung, nix anderes. Und dass der laufende Meter im feinen Zwirn (beide aus England) dieses Metier belendend beherrscht, genau das beweist der Tycoon der Formula One immer wieder aufs Neue.
Merke, bevor einer 44 Mio nehmen kann, muss einer beeit sein zu geben.
Und das bleibt auch so schlecht wie es ist, mit Deal oder ohne.

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Lutz Grellmann
Lutz Grellmann (Lumi1) - 20.06.2012 13:09 Uhr

Poker

Das zögerliche Verhalten von Gribkowsky legt nahe daß in der Hauptverhandlung nicht die gesamte Wahrheit ans Tageslicht befördert wurde d.h. daß die Ankläger nicht alle Umstände und Motive erfahren haben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.06.2012 14:46 Uhr
Thomas Mirbach
Thomas Mirbach (lurkius) - 20.06.2012 14:46 Uhr

Natürlich Herr Grellmann!

Ich sehe Gribowski eher als Bauernopfer. Er hat sich halt hier und da in der Branche unbeliebt gemacht. Ich habe neulich den Film "Casino" im Fernsehen gesehen und wie da am Ende die Strippenzieher aufräumen, weckte bei mir gewisse Assoziationen.

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Ralf Vormbaum

44 Millionen!

Die Jungs geben sich aber nicht gerade mit Kleingeld zufrieden!

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Michael Meier
Michael Meier (never1) - 20.06.2012 12:04 Uhr

Was soll er auch sonst sagen....

..wenn die Staatsanwaltschaft ihm diesen Deal anbietet. Er sagt, was sie hören wollen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.06.2012 14:18 Uhr
Matthias Frank

...

Das Geständnis sind ja nicht die einzigen Beweise, wäre es so, wäre die Geschichte in der Tat bedenklich.

Und wenn er nichts getan hat, bzw. wenn es ansonsten keine Beweise gäbe wieso sollte er was gestehen was er nicht gemacht hat und dafür immer noch 9 Jahre in den Knast wandern.

Sie machen es sich etwas einfach mit der Kritik an unserem Rechtssystem.

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