15.01.2007 · Es ist ein beliebtes Spiel bei Internet-Auktionen: Der Versteigerer bietet inkognito mit, um den Preis hochzutreiben - mit einer zweiten Online-Identität oder mit der eines Freundes.
Von Patrick BernauEs ist ein beliebtes Spiel bei Internet-Auktionen: Der Versteigerer bietet inkognito mit, um den Preis hochzutreiben - mit einer zweiten Online-Identität oder mit der eines Freundes.
Bei sechs Prozent der Auktionen passiert das, wie die amerikanischen Ökonomen Robert Kauffman und Charles Wood herausgefunden haben. E-Bay und andere Online-Auktionsplätze verbieten das aber.
Sie suchen ständig nach solchen Preistreiber-Geboten. Wer erwischt wird, kann ausgeschlossen werden. Woran sich Preistreiber erkennen lassen, dafür haben Kauffman und Wood Kriterien aufgestellt: Die Gebote sind für einen normalen Käufer schlecht, weil es das gleiche Stück in einer anderen Auktion billiger gegeben hätte - diese Auktion ignoriert der Bieter aber.
Preistreiber bieten früher als der Durchschnitt, steigern den Preis schneller als andere und konzentrieren sich auf die Auktionen weniger Anbieter. Außerdem verlieren sie die Auktion oft - schließlich ist es ihnen am Schluss lieber, wenn ein anderer die Auktion zu einem höheren Preis gewinnt.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.394,15 | +1,26% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2470 | −0,15% |
| Rohöl Brent Crude | 106,43 $ | −0,39% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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