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E-Mail-Verkehr : Ein bisschen sicherer

Die Telekom und United Internet schalten ein gängiges Sicherheitsprotokoll an und verkaufen das mit großem Getöse der Öffentlichkeit. Wirkliche Sicherheit macht mehr Mühe.

          Seit zwei Monaten schwelt der Skandal um die Enthüllungen des ehemaligen Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden, die darauf hindeuten, dass amerikanische und britische Geheimdienste massenhaft die elektronische Kommunikation von Millionen Menschen sammeln. Doch erst jetzt haben sich die Deutsche Telekom und United Internet mit seinen E-Mail-Diensten Gmx.de und Web.de entschlossen, sich als Gegenpol zu amerikanischen Anbietern zu positionieren.

          Sie machen ihre Mails ein klitzekleines bisschen sicherer, indem sie einfach ein gängiges Sicherheitsprotokoll anschalten. Wer weiß, dass dieses Protokoll bei anderen Mail-Diensten, zum Beispiel auch bei Googlemail, schon längst angeschaltet ist, der kann nur zu dem Schluss kommen, dass es sich um Marketing handelt.

          Nur eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist wirklich sicher

          Am Grundproblem der elektronischen Kommunikation ändert sich nichts: Wirklich sicher ist nur eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, wobei der Versender seine Nachricht aktiv verschlüsselt, und der Empfänger sie nur mit einem vorher vereinbarten Schlüssel wieder entschlüsseln kann.

          Sicherheit macht Mühe. Telekom und United Internet haben sie ihren Millionen Nutzern nicht abgenommen.

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