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Drohnen Dem Unternehmen Euro Hawk droht das Aus

 ·  Eigentlich sollte die Drohne Euro Hawk zum Jahresende übergeben werden - doch daraus wird nichts. Mit der fehlenden Zulassung der Drohne erledigt sich auch der Geschäftszweck des deutsch-amerikanischen Herstellers Euro Hawk GmbH.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (27)
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Henriette Kaschulke

Der Herr Verteidigungsminister...

...kennt, wie aus Vorträgen und Reden ersichtlich, offenbar nicht einmal den Unterschied zwischen Armee/Heer und Marine. Ebenso wenig scheint ihm geläufig zu sein, was die Bundeswehr genau ist. Da er sich bei diesen grundsätzlichen Dingen bereits wenig fachkundig gezeigt hat, zwingt zur Frage, wieso wir glauben sollen, er habe die Angelegenheit mit dem Rüstungsvorhaben Eurohawk angemessen beurteilen können. Wenn einige Politiker nach personellen Konsequenzen im Verteidigungsministerium rufen, dann vertreten sie damit zu 100% die Meinung derer, die sie vertreten.

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Hans-Joachim Kirchner

OH ! - wie naiv,

zu argumentieren, ausschließlich der Verteidugungsminister müsse nun den "Hut nehmen"...
Und was ist mit den vorherig verantwortlichen Ministern - den (im Interessenkonflicht befindlichen) Staatssekretären - den sonstigen lei(d) t enden Beamten - den sog. "Militärexperten" (Generäle) ???
Solange Entscheidungsträger in dieser Bananenrepublik nicht auch persönliche Haftung zu übernehmen haben, wird es die "URO-Hawk, die Elbphilharmonie, den BER, S 21, Nürburgring und.., und geben !

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Ellen Wild

Habichte und Pleitegeier

Die Geldverschwendung beim Bundeswehrhabicht bietet doch ein willkommenes Ablenkungsmanöver, um vor den über Deutschland-einig-Euro-Rettungsland kreisenden Pleite- und Aasgeiern abzulenken. Bis zur Wahl werden uns bestimmt noch jede Menge von den Grünen und Roten Aras gefundene "Regierungsskandale" vorgesungen werden. Die Schwarzen haben es da schwerer, weil sie zur Zeit damit beschäftigt sind, dem Linken Zeitgeist hinterherzuhecheln und sie die politisch korrekte, ökologische Geldvernichtung inzwischen selber mit betreiben.

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Christiane Wolf

Der eigentliche Skandal ist,

dass sich der Verteidigungsminister gegenüber dem Rechnungshof rechtswidrig handelt um sein Versagen zu vertuschen.

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Miriam Beicht

Verteilungsgerechtigkeit über ABM

Es ist doch super gelaufen: Wir haben das Ding entwickelt, Arbeitsplätze wurden gesichert, diesmal in der Rüstungsindustrie. Da das Ding nicht eingesetzt wird kommt auch niemand zu Schaden. Als nächstes könnte man ja einige hundert Millionen in einen Sozialen Bereich investieren, das ist vielleicht auch nur ein ABM Projekt, aber es wäre verteilungsgerecht, da die Ingenieure ja jetzt ihren Anteil erhielten.

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Roger Wolf

Lächerlich -- man kann ein Kollisionswarnsystem...

einfach in ein Aircraft einbauen.
Dies ist ein Angriff aus wahltaktischen Gründen. Herr Steinbrück sollte sich besser um seine Kavallerie kümmern.

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Henriette Kaschulke

Süddeutsche Überheblichkeit...

...ob Berliner Flughafen, Stuttgarter Bahnhof oder Euro-Drohne, überall erkennt man Spuren süddeutscher Überheblichkeit. Manager, Verantwortliche aus der Provinz, die sich an Großprojekten überheben. Große Männer, die Großes schaffen, findet man in der BRD nirgendwo. Das Land hat nur eine große Persönlichkeit und die heißt Merkel, kommt aus Norddeutschland und ist weiblich. Dagegen richtet sich aber besonders der südliche, provinzelle männliche Eifer. Ob mit Drohne oder ohne.

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Konstantin Schneider

Thomas de Maiziere kann schon mal die Koffer bestellen

Hat man da noch Töne? So langsam scheint das Verteidigungsministerium für die Unionsparteien zu einer schweren Hypothek zu werden. Deren Minister haben ja samt und sonders versagt. Der aktuell amtierende Verteidigungsminister ist gut beraten, schon einmal die Koffer zu bestellen. Dass Merkel ihn wie Röttgen fallen lässt, ist zwar nicht zu erwarten, dafür aber dürfte Thomas de Maiziere für die Kanzlerin noch zum Mühlstein werden.

Man kann es drehen und wenden wie man will, diese Bundesregierung ist in jeglicher Hinsicht eine Blamage.

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Jack Abustar
Jack Abustar (abustar1) - 20.05.2013 21:48 Uhr

Strategischer Schachzug oder die Copy-Cat-Politiker

Das Stichwort heisst 'off-budget'. Ich bin der Meinung, dass es sich bei dieser Posse um einen politischen Schachzug handelt, dieses und derartige Projekte aus dem Verteidigungshaushalt zu lösen und in anderen Haushalten zu 'verstecken'. Diese werden dann als Forschungsausgaben, Förderung der zivilen Luftfahrt usw. deklariert. Der Verteidigungshaushalt bleibt dabei gleich oder kann sogar sinken. Dieses politische Instrument heisst Off-Budget-Spending und kommt aus den USA. Es ist zu vermuten, dass eine Politikberatungsagentur dies dem Verteidigungsminister mit genauer Handlungsanleitung gegen Millionenhonorar verkauft hat. Und der exekutiert den Plan jetzt. Die Presse wird durch Redaktionsdisziplin praktisch ausgeschalten, denn über derartige Strategien und Buchhaltertricks ist in den Hauptstrommedien so gut wie nichts zu lesen. Wir wissen heute aber, dass dahingehende Aufdeckungsversuche von Journalisten von Redaktionen mundtot gemacht werden. Was ist das für ein Land?

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Klaus Letis

Der Abbruch wird noch viel teuerer

Aber der Wahlkampf hinterlässt auch hier seine Spuren. Die Opposition und ihre Medien sind bereit, diese neue Technik und das bereits investierte Geld auf den Altar der Wählerstimmengewinnung zu opfern. Der Verteidigungsminister konnte gar nicht anders.

Jetzt ist das Militär aufgefordert diese sehr leistungsfähige Aufklärungsperformance anderweitig zu beschaffen. Also Neustart bei NULL. Mit den entsprechenden Kosten. Kommt einen irgendwie bekannt vor (Energiewende, Bildungssystem, ..)

"Erneuerung durch vorherige Vernichtung"
"Wir wissen und können alles besser"
"Nur wenn es Rot/Grün angepinselt ist, wird es gut"

Das aber dass in Friedenszeiten gute "Aufklärung" hilft, Kriege zu verhindern, scheint in den kurzfristigen Überlegungen keine Rolle zu spielen.

Aber vielleicht ergeben sich mit anderen Partnern (Israel) neue Chancen.
Und vielleicht ist man an die Unterlagen zum Design/Software gekommen.
Hoffentlich wird es kein "Nürburgring" oder "Schneller Brüter Kalkar"

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Andreas Ritter

Der nächste Bundes Pleitegeier

nicht ein mal fliegen kann er.... Haftung für alle Verantwortlichen und wenn die nix mehr haben, sollen deren Parteien zahlen...Liebe Politiker, es ist nicht euer Geld, ihr sollt es nur verwalten, kein andere Aufgabe habt ihr nicht!! Wenn man mal alle Pleiten zusammen rechnet, wird das richtig teuer für euch

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Konrad Vogeler

Im Artikel steht die Lösung

Die amerikanischen Drohnen gehen in Flugsperrgebieten auf Höhe und sind dann weg vom Verkehr.
Solche Sperrgebiete haben wir in Europa und auch in Deutschland heute schon in großen Mengen. Da üben Eurofighter, Tornados, F16, F22, Mirage und was es sonstb so gibt. Die dürfen sogar scharf schiessen und niemand besteht auf einem Antikollisionssystem für 30mm Leuchtspur oder andere Flugkörper.
Aber offensichtlich sind wir zu dumm, diese Gebiete entsprechend zu nutzen. Ausserdem wäre das eine Lösung und wir hätten nichts mehr, worüber wir uns aufregen könnten.

Auf der anderens Seite ist der europäischen Luftfahrtbehörde durchaus zuzutrauen, dass sie auf dem Antikollisonssystem auch dann noch besteht, wenn in den relevanten, tieferen Höhe nur in Flugsperrgebieten geflogen wird. Sie glaubt, dass Fliegen gefährlich ist und tut auch für die ziuvile Luftfahrt alles, um sie so kompliziert und teuer wie möglich zu machen.

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Hans-Joachim Kirchner

"...Euro Hawk droht das Aus "

schön !
Also wurden auch keine Steuergelder verbrannt,
also haben alle Beamten, Staatssekretäre und die Reihe der Minister sorgfältig "gewerkelt",
also hat A. Merkel die "richtige" Richtung vorgegeben,
also ist diese Regierung die beste aller Zeiten...

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K. Peter Luecke

Verstehe ich nicht !

Es soll sich doch um eine Aufklärungsdrohne handeln!? Und sowas soll doch wohl schon definitionsgemäß NICHT über Deutschland - da gibt es bekanntermaßen militärisch nichts aufzuklären und unsere hier stationierten verbündeten "Freunde" würden sich dies auch dringendst verbitten. Da die Drohne ja auch von einem US-amerikanischen Konsortium gebaut wird, ist vermutlich ja auch eine Nicht-Aufklärungs-Software gegenüber NATO-Verbündeten verdeckt installiert, so eine Art Virus ... Und dort im Ausland, wo die Drohne dann allerdings tatsächlich etwas aufklären soll, muss sie ja auch nicht unbedingt "zugelassen" sein. Denn das wäre ja für die "Aufklärung" ziemlich kontraproduktiv. Das betreffende "Ausland" könnte ja für die dortige Zulassung z.B. einen auffälligen Signalanstrich, Blinkzeichen, abgeschaltetes Radar und blinde Kameras voraussetzen ... Das geht natürlich nicht! Also ganz einfach: ohne Zulassung grenznah starten und dann ab damit. Das müsste doch - eigentlich - funktionieren !?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.05.2013 22:22 Uhr
hans warchol

ich auch nicht, herr luecke

bisher ging ich davon aus,dass die drohnen für auslandseinsätze der bw angeschafft werden sollen,was ja auch in ordnung wäre.dass europäische zulassungsvorschriften das nunmehr unmöglich machen,ist sicherlich erklärungsbedürftig. man darf gespannt sein.

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Norbert Regin

Gänzlich fehlendes Verantwortungsbewuisstsein!

Wer so verschwenderisch mit den Steuergeldern der Bundesbürger umgeht und ein Waffensytem beschafft, für das keine Zulassung vorliegt, sollte schleunigst seinen Hut nehmen.
Nichts als arrogante Staatsschmarotzer und Totalversager!

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Detlef Stark
Detlef Stark (Obmuj) - 20.05.2013 19:35 Uhr

Wie kann man nur eine gnadenlose Hatz auf Steuersünder und -vermeider betreiben und ...

... gleichzeitig eine derart unglaubliche fahrlässige Steuerverschwendung ohne Sanktionen begehen!
Wollen die Verantwortlichen nicht sehen, dass hierdurch die Steuermoral der Bürger Schaden nehmen wird?
Wie können Grüne/SPD angesichts dieser riesigen Steuerverschwendung vom Bürger noch Steuererhöhungen verlangen?
Die Verantwortlichen mögen erst ihre Steuerverschwendung beenden, dann braucht es keine Steuererhöhungen mehr.

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Axel Lüssow
Axel Lüssow (alsigma) - 20.05.2013 19:28 Uhr

"Das Geld sei ja nicht verschwendet worden" - da bin ich aber beruhigt...

... NICHT.

Klar, dass alle Beteiligten jetzt versuchen den Schaden zu minimieren versuchen und die Verantwortung auf andere Behörden und Personen zu schieben - idealer Weise natürlich auf die USA, die den naiven Fritz über den Tisch gezogen haben.

Aber dass die Sensorik kostenneutral in andere Fluggeräte einzubauen ist glaube ich erst, wenn es passiert ist. Es geht nämlich schon so weiter, der Haken bei der Sache: Anscheinend soll noch bis September an der Euro-Ente (äh, "Hawk") weitergetestet werden, was noch einmal Millionen kostet - "throwing good money after bad" nennt man so etwas wohl.

Abseits vom Wahlkampfgetöse muss der *jetzige* Verteidiungsminister für Aufklärung sorgen und Beschaffungsstrukturen ändern, egal ob seine Vorgänger Struck, der Baron oder Donald Duck waren. Und an diesem Ergebnis muss sich Herr de Maizière auch noch vor dem Wahltag messen lassen, weiter vernebeln, verschieben und verschwenden gilt nicht.

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Klaus Letis

In Amerika zugelassen. In Europa nicht?

Da haben die fortschrittsfeindlichen Kräfte in Europa wohl wieder einen Sieg errungen.
Alles was größer ist, als ein Komposthaufen, wird weg-demonstriert.

Und dann wird noch lauthals aufgeschrien, wenn wenn das viel Geld gekostet hat.
Nach den Motto: Dafür hätte man tausend Sozialarbeiter lebenslang einstellen können.

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Closed via SSO

Ein U-Boot hat auch keine Zulassung für Rheinschiffahrt

Was für ein lächerlicher Vorwand das Fehlen des Kollisionswarngerätes als Grund für die komplette Absage des Kaufes anzuführen.

1. Hat niemand vor, eine militärische Drohne in westeuropäischen Ländern einzusetzen
2. Hat die Drohne eine Einsatzhöhe von 12-20 km, in der es keinen zivilen Luftverkehr gibt
3. Läßt sich ein TCAS/ ACAS System für ein paar Tausend (nicht Millionen!) Euros spielend nachrüsten und ferngesteuert im echten Einsatz natürlich abschalten.
4. Besteht folgert aus Obigem, daß die Wahrscheinlichkeit eines Zusammentreffens einer Zivilmaschine und so einer Drohne so "groß" ist, wie der Absturz eines Airbus auf ein AKW.
5. Sollte man, um die Lächerlichkeit der Argumente gegen die Drohnen zu bestärken, die Wahrscheinlichkeit eines Vulkanausbruchs oder eines Tsunamis in der Eifel oder am Bodensee in Betracht ziehen.

Die Gründe für die jetzige, plötzliche Blockierung der Anschaffung müssen völlig anderer Natur sein. Aber die lügen doch alle!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.05.2013 01:35 Uhr
Christopher Böhm

Vielen Dank ...

... für diesen Kommentar.
Dieser gesamte Vorgang erscheint mehr als fragwürdig. Eine Zulassung für irgendeine Art Umweltdrohne, die Klimadaten misst oder Borkenkäfernistverhalten überwacht, wäre wohl durchgeboxt worden. Aber ein unbemanntes Militärflugzeug? Um Gottes Willen!

Den Soldaten hilft das allerdings alles nichts ...

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Walther Schulze

zu 1.-5. außer 3.

"Euro Hawk wird nicht zugelassen", FAZ vom 13.05.2013:

"Ein solches „Sense and Avoid“-System ist für den Betrieb im zivil kontrollierten Luftraum Deutschlands und von 190 weiteren Ländern der Erde, die Mitglieder der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) sind, aber zwingend vorgeschrieben. Auf ihrem Weg in potentielle Einsatzgebiete hätte die Drohne daher nur Gebiete überfliegen dürfen, in denen diese Bestimmung nicht gilt.

Dazu zählen etwa die Ozeane, Alaska oder Grönland."

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Nadine Hoffmann
Nadine Hoffmann (Raffz) - 20.05.2013 18:01 Uhr

Die Spitze des Eisberges...


Wüsste man über das ganze Ausmaß an Korruption, Ahnungslosigkeit und Steuerverschwendunge Bescheid würde man wohl die restlichen 90% dieser Farce zu Gesicht bekommen und seinen Verstand verlieren.

Jung, der, der als zuständiger Minister für die Einführung verantwortlich zeichnete sagte in einem TV-Interview, er habe von Schwierigkeiten doch nichts ahnen können, bei einer Messe haben ihm die Leute der deutsch-amerikanischen GmbH gesagt, es würde alles gut gehen. Hat man da noch Worte?!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.05.2013 06:00 Uhr
Gerold Keefer

Wenn die Klügeren immer nachgeben, regiert Inkompetenz die Welt!

...

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20.05.2013, 16:40 Uhr

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