23.03.2012 · Deutsche Spitzenpolitiker verdienen zu wenig, findet Kölln-Flocken-Unternehmer Driftmann. Im Interview mit der F.A.Z. lehnt er eine Obergrenze für Vorstandsgehälter und eine Reichensteuer ab.
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Er will an andere Geld verteilen aber selbst nicht dafür aufkommen, das kenne ich doch
mehr Geld für Spitzenpolitiker aber ohne das ich eine Reichensteuer
bezahlen soll, fände ich auch gut, besonders dann wenn es die
Spitzenpolitiker schaffen meine Steuern eher zu senken.
"wo der Unternehmer" das feindbild ist. Fragen Sie doch einmal
die Mitarbeiter bei Kölln."
- bewiesenermassen geht es der deutschen Wirtschaft so gut wie nie in 60
Jahren BRD.
Im Gegensatz zu deren Beschäftigten. Das kommt daher, dass
Unternehmer ihre Angestellten vor für sie höchst
gewinnträchtige, die Arbeitenden aber vor unzivilisierte
Arbeitsbedingungen stellen.
"Wenn wir das Bild des Unternehmers nicht immer mit Dreck
beschmeissen würden,"
Dafür haben die Unternehmer mit ihrer immer öfter
menschenverachtenden Einstellung zu ihren "Nummern" selbst
gesorgt. Von nichts kommt nichts.
Gehen Sie mal unter die Menschen, die da arbeiten müssen. Immer
mehr sind geistig und körperlich fertig; 25% haben laut einer
Studie von 2012 innerlich gekündigt.
Das sind Rekordwerte, bei denen sich die Unternehmergeneration
vorvergangener Jahrzehnte an den Kopf fast.
Von nichts kommt nichts. Es kommen aber Millionen qualifizierter
Auswanderer zustande, die genau das erkennen, was ich hier ausführe
Schuster bleib bei deinen Leisten!!
Also die Haferflocken sind gut und unbegrenzt haltbar - aber das ist
offenbar auch schon alles was er kann. Bekanntlich werden große
Vermögen ja nicht verdient sondern gearnt! Daher sollte gesetzlich
ein Jahres-Höchstverdienst weltweit von 500'000 €
eingeführt werden! Das ist immer noch genug Leistungsanreiz
für 90% der Bevölkerung die nur 20'000 im Jahr verdienen.
Alles was darüber hinaus geht, kann nur durch Betrug oder
Ausbeutung wessen auch immer erworben werden. Es aber nachher
wegzusteuern ist grausam - daher von vorneherein: Verbot!
Till
Soviel Gedankenlosigkeit gepaart mit pragmatischer Geschäftstüchtigkeit ist einfach nur entsetzlich! Was soll es nützen, wenn die Eliten der Gesellschaft immer mehr Geld anhäufen? Zum Urlaub machen haben sie kaum Zeit. Die Kinder wollen ja irgendwann ja auch zeigen, dass sie selbst tüchtig Geld verdienen können. Mit russischen und italienischen Waffenhändlern um die Yachtliegeplätze vor Portofino zu streiten ist ja auch kein Vergnügen. Investitionen in Hedgefonds sind auch nicht mehr das Wahre. Warum also nicht mehr Geld in Europas Zukunft stecken: In die Bildung von Vorschulkindern, kleinere Klassen, bessere Universitätsausstattungen, Resozialisierung von Gewalttätern etc.. Zynisch ist es, angesichts von Managementfehlern der Schleckers deren tausende Mitarbeiterinnen "den Kräften des Marktes" zu überlassen. Toll, Herr Driftmann. Falls Ihnen hier tatsächlich die Steuern mal zu hoch werden: Viel Spaß beim Kulturprogramm auf den Caymaninseln!!
Das kann man auch anders sehen...
Das Problem mit dne Verdeinsten ist weniger deren Höhe, als das der Leistungsmessung.
Insgesamt finde ich Einkommen über mehrere Millionen mittlerweile
unanständig.
Es sit nicht möglich kraft eigener Leistung so viel zu verdienen,
nur aus dem Privileg der Stellung lassen sich solche Gehälter generieren.
Leider sit es unrealistisch hier Grenzen zu ziehen ,wenn für die
globalisierte Konkurrenz nicht das gleiche gilt.
500.000 € für die Bundeskanzlerin wären nicht zu viel
für ein Amt mit dieser Bedeutung, theoretisch.
Was fehlt ist allerdings eine Antwort darauf, wie man die Korrumpierung
der Politik durch eben diese Abhängigkeit von diesem Gehalt, das
möglicherweise ohne Amt nicht aufrecht erhalten werdne kann,
unterbleibt. Diesbezüglich sind schon heute die Diäten der
meisten Politiker viel zu hoch, was sowohl Grundlage für den
Fraktionszwang und auch dem Lobbyeinfluss ist.
H.
Kleine Erinnerung an jeden "für jemand malochenden"
Es steht jedem Menschen frei, sein eigener Chef zu sein. Wer immer de Meinung ist, von den Unternehmern dieser Welt geknechtet zu werden: Bitte, werdet euer eigener Chef, schafft eure eigenen Arbeitsbedingungen. Dies ist ein freies Land. Jeder ist für sein Glück in erster Linie selbst verantwortlich.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.03.2012 00:34 UhrGrüner Tisch Geschwätz
Was soll der Quatsch - nicht jeder kann sich selbständig machen.
Dazu reichen die Ressourcen nicht aus! Seien es nun geistige oder
physikalische (Bodenschätze, Energei)
Till
herr Drifftmann scheint eines nicht zu verstehn, Haferflocken sind haferflocken, wenn die Qualität gut ist, dann st das Labele egal. Hauptsache der inhalt stimmt. Also, Ihr könnt ja noch so werben und es bunt machen, wenn das was andere produzieren vom Inhalt her genauso gut ist, dann nützt Ihnenen die Marke nicht mehr lange etwas. Die Weltbevölkerung hungert, vielen mangelt es an Wasser, die Klimakatastrophe ist da, es geht um Ressourcen! Insofern wieviel Geld muß ein Mensch anhäufen um im Leben klar zu kommen? Für uns hier in Deutschland solche Anreize zu setzen, wo dieses Land nie in der Lage war Opfer von Diktaturen zu entschädigen und Ihnen angemessene Renten zu zahlen, weil Sie eben dann nicht mehr konnten, werdet Ihr verzeifelt nach Wachstum streben. Denn die Ungerechtigkeit liegt m.E. bei Euch! Wir sind nicht wegen Euerer Markenprodukte im Lebensmittelbereich ausgereist, sondern wegen massiven Menschenrechtsverletzungen in der DDR. Weil Mangel war! jetzt ist von allem zuviel!
"Beim Bundespräsidenten und anderen Spitzenpolitikern geht es
darum, dass sich jemand, der das Amt übernimmt, keine finanziellen
Sorgen machen muss. Er soll in seiner Amtszeit keine Kompromisse
schließen müssen, die ethisch vielleicht nicht vertretbar
sind oder sein könnten."
Tja, der Fall des Herrn W. hat doch gerade erst gezeigt, daß auch
(in den Augen der "normalen" Arbeitnehmer) schon recht gut
bezahlte Politiker den Hals nicht voll bekommen können. Denn
"Kompromisse, die ethisch vielleicht nicht vertretbar sind"
hätte der auch nicht machen müssen - hat er aber...
Ich denke nicht dass man die Gehälter der Topmanager irgendwie
beschränken kann (auch wenn ich persönlich der Meinung bin
dass diese nicht mehr "normalen!" Einkommen entsprechen).
Den eigentlichen Skandal sehe ich darin das Otto Normalverbraucher brav
Steuern zahlt und die Großverdiener dank Spitzsteuersatz
anteilmäßig nur noch ein paar Prozent Steuern zahlen und die
Renten und Krankenkassen leer ausgehen! Hier müsste meiner Meinung
nach der Gesetzgeber etwas ändern damit wieder, wenigstens
einigermaßen, Gerechtigkeit herrscht.
Wieso versteht eigentlich keiner, dass der freie Markt ein Euphemismus ist für ein unsoziales System, das in der Natur herrscht? Es heißt "Das Überleben des Stärksten". Das bedeutet der Begriff SOZIALE Marktwirtschaft steht tatsächlich für einen UNFREIEN Markt, der eben NICHT einfach so wirken darf. Vor diesem Hintergrund ist auch nicht verwunderlich, dass sich der Befragte ein Weiterbestehen der FDP wünscht. Eine Partei, deren eigentliche Zielgruppe weit davon entfernt ist, 5% der Bevölkerung auszumachen. Das war auch schon bei der letzten Bundestagswahl so, nur hat man es irgendwie geschafft zu verklären, was die eigentliche Zielgruppe ist, so dass sich auch andere angesprochen gefühlt haben. Der Befrage hingegen gehört wohl eher zum Stammklientel.
Mann könnte genau so gut einen Dieb fragen, ob die
"Diebstahlgesetze" nicht etwas lockerer gemacht oder gar
abgeschafft werden sollten.
Ich will diesem Herrn Driftmann nichts unterstellen, gehört er doch
eindeutig zu der Gruppe dieser Gesellschaft, die von der aktuellen
Situation der Ungleichheit profitieren – mag er auch nicht der
Schlimmste der schlimmen Finger sein.
Und dieses ewige Argument, dass die Reichen das Geld brauchen, um zu
investieren und um neue Arbeitsplätze zu schaffen, zieht nicht. Wir
sind abhängig vom Wohlwollen und dem unternehmerischen Kalkül
dieser Menschen - und das sollten wir wahrlich nicht sein!
Verantwortung des Individuums? Bitte, nichts lieber als das. Momentan
sieht es aber nicht danach aus.
Immer wird von der notwendigen Funktionsfähigkeit der
Marktwirtschaft gesprochen und bezieht sich dabei eigentlich nur auf den
durchschnittlichen Arbeitnehmer. "Wer es mit sozialer
Marktwirtschaft ernst meint, muss den Markt wirken lassen."
Wenn es sich jedoch um die sogenannte Führungselite der
Marktwirtschaft dreht scheint das Prinzip der Leistungsentlohnung nicht
mehr so wichtig zu sein. Da es sich um einen "kleinen
Personenkreis" handelt bräuchte man keine Regularien. Das
Problem ist, genau dann braucht sie es, weil in diesen Kreisen kein
funktionierender Markt vorliegt sondern die Gehälter zwischen
Vorstand und Aufsichtsrat ausgeküngelt werden - meist zu Lasten der Anteilseigner.
Wer Leistungsgerechtigkeit, die moralische Legitimation der
Marktwirtschaft, jederzeit von allen Beteiligten einfordert (vor allem
von den Arbeitnehmern) für den selbst sollte dieses Prinzip am
meisten gelten. Leider scheint das oft nicht der Fall zu sein. Dies ist
die moralische Krise des Kapitalismus.
Unleistungslüge
Ihre pauschalisierende Behauptung, dass diese Gehälter nur deshalb
so hoch sind, weil sie ausgeklüngelt werden, ist ebenso Unfug.
Nehmen wir Winterkorn. Der verdient brutto 17,5 Mio. Ist das wirklich so
viel für den Chef eines Konzern mit 160 Mrd. Euro Umsatz und 400
000 Mitarbeitern? Ein Konzern, der sich zudem in den letzten Jahren
prächtig entwickelt hat? Und selbst wenn doch, ist das doch
schlicht und ergreifend nicht Ihr Problem, sondern das der VW-Aktionäre.
In diesem Land wird eine ergiebige Neidkultur gepflegt, in deren Zentrum
der Verdienst von einer handvoll Topmanagern steht. Gleichzeitig
echauffiert sich kaum jemand an den Gehältern im Profisport und in
der Unterhaltungsindustrie.
Zwischen den Zeilen ein interessantes Interview!
Driftmann sagte: "für Großunternehmen brauchen wir
Topmanager, die mit allen Wassern gewaschen sind" - also auch
Schmierer wie von Pierer und skrupellose Banker wie Nonnenmacher und
Konsorten? Was würde passieren, wenn diese Unternehmen keine
gewissenlosen Geldgeier und "Erfolgsmenschen" mehr einstellten?
Er sagte weiter: "Er [der Politiker] soll in seiner Amtszeit keine
Kompromisse schließen müssen, die ethisch vielleicht nicht
vertretbar sind oder sein könnten". Hoffentlich haben das
seine Mitglieder nicht gelesen, die bauen nämlich sogar ganz fest
darauf, dass die Wulffs dieser Republik käuflich sind und es auch bleiben.
Ferner sagte er noch: "Wir sollten nicht vergessen, dass
überall händeringend nach Arbeitskräften gesucht wird."
Verschweigen muss er natürlich, dass damit Fachkräfte gemeint
sind, und nicht die vorsätzlich verblödete Talkshowgeneration,
die einzig zu dem Zweck herangezüchtet wurde blindlings jeden Dreck
zu konsumieren, ohne nachzufragen.
Schöner Artikel!
Toll, dass Herr Driftmann dies besitzt. Außerdem machen seine
Argumente Sinn.
Die Politik benutzt die Neidtrommel viel zu oft; es wird Zeit, dass das
Individuum
wieder mehr Verantwortung übernimmt und der Staat nicht komplett
für die Inkompetenz
seiner Bürger aufkommen muss.
Neid? Inkompetenz?
Es gibt ein geflügeltes Wort in vielen Branchen: Die meisten
Unternehmen sind wie eine Jeans - die Schwachstellen werden von Nieten zusammengehalten.
Daher ärgert mich dieses Argument von einer "Neiddebatte"
unsäglich, denn außer einem Lionel Messi "verdient"
keiner dieser "Topleute" das, was er letztlich auf dem
Lohnzettel findet.
Bestes Beispiel Herr Georg Funke, der die HRE in den Abgrund
gestürzt hat, und nun 3,5 Mio Abpfindung plus 47000 Eu/Monat
einklagen will, wobei er selbstredend nicht vorhat, sich damit an den
Kosten seines Versagens in dreistelliger MILLIARDENHÖHE zu beteiligen.
Wenn Sie also von der "Inkompetenz der Bürger" reden,
hoffe ich, dass Sie damit vorrangig Menschen aus diesem
"überschaubaren Personenkreis" meinen!
wie er im Buche steht. Für mich ist er skrupellos, zutiefst
unsozial, gierig.
Es ist für ein Armutszeugnis, wenn Millionen Menschen für
solche Menschen malochen gehen müssen.
Malochen?
Ich brauche das nicht mehr. Ich kümmere mich nun um die Dinge, die
mir während meiner Anwesenheit in der deutschen Arbeitswelt
gestunken haben und nun Millionen von Menschen in den Abgrund ziehen.
Das ist wirklich wesentlich sinnstiftender als das Arbeitsleben vorher.
Wer bezahlt denn Ihr Gehalt ?
Oder, für wen malochen Sie ? Oder etwa gar nicht ?
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