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„Digitale Demenz“ Analoge Ignoranz spielt mit den Ängsten der Menschen

 ·  Der Psychiater und Hirnforscher Manfred Spitzer warnt in seinem Buch vor „digitaler Demenz“. Seine Thesen: Computer machen süchtig, einsam und dumm. Doch die Argumente des Autors sind fadenscheinig. Ein Standpunkt von Dieter Kempf.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (49)

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Frank Beyer
Frank Beyer (fbeyer) - 05.10.2012 14:49 Uhr

Er hat aber eine Mail Adresse.

Komisch, oder?

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Karen Gerlach

Es ist doch nur ein Werkzeug!

Ich verstehe die ganze Diskussion nicht wirklich. Hier wird das Internet - der Computer zu einem süchtigmachenden, verblödenden Teufelsding aufgeblasen, das nicht in Kinderhände gehört. Genauso, wie man kleinen Kindern irgendwann beibringen muss, ein Messer zu benutzen, auch wenn es sich damit schneiden kann, so ist es heute unabdingbar, seinem Kind einen vernünftigen Umgang mit den digitalen Medien und dem Computer beizubringen. Es sei denn, man möchte nicht, dass das Kind einmal einen wirklich guten Job und eine zeitgemäße Allgemeinbildung bekommt (hier gehört Computerwissen mittlerweile dazu). Jede Elterngeneration hatte in ihrem Zeitalter ihre besonderen Erziehungsherausforderungen. Heute ist die Herausforderung, den Kindern für ihren späteren Lebensweg einen vernünftigen und ausgewogenen Umgang mit der "haptischen", sozialen Welt und virtueller-"bit-lastiger" Welt zu vermitteln und das ist wohl eher ein IQ-Problem, bzw. Problem eigener sozialer Kompetenz und Wertesystem der Eltern

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Walter Müller

Spitzer ist nicht „gegen Computer“

Ich habe Spitzers Buch nicht gelesen, ihn aber in Diskussionsrunden gesehen. Danach kommt mir dieser Kommentar wie eine extreme Verkürzung seines Standpunktes vor.

Spitzer geht es nicht darum, Computer zu verteufeln oder aus dem Alltag zu verbannen, sondern um die Langzeitfolgen, die entstehen, wenn der Mensch sich zur Gewohnheit macht, alltägliche Denkaufgaben an Computer zu delegieren.

Darum etwa, dass der Orientierungssinn leidet, wenn man sich vom Navi zum nächsten Briefkasten leiten lässt – was angesichts einiger Autofahrer, die im Rhein gelandet sind, weil ihr Navi eine neue Fährverbindung nicht kannte und sie zum Weiterfahren animiert hat, nicht so abwegig scheint.

Darum, dass die Motivation, sich etwas zu merken, leidet, wenn man in dem Bewusstsein aufwächst, dass man sich immer und überall alles „zusammengoogeln“ kann.

Darum, dass Lernstoff für Kinder multimedial aufbereitet werden muss, damit er sie noch erreicht - wie sollen die sich später mal an der Uni zurechtfinden?

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Otto Meier

Digitale Demenz? Und das von einem "Hirnforscher"? Psychiater und Patient in einer Person?

Sicher, der Computer nimmt in unserem Leben einen immer größeren Platz ein. Und mancher Händler würde sich sicherlich wünschen, das Internet würde abgeschaltet. Aber was würde die Wirtschaft ohne Computer anfangen, was die Forschung? Informationen waren noch nie so einfach und umfassend verfügbar. Und in Zukunft wird per Computer von zu Hause gearbeitet, werden die Einkäufe des täglichen Lebens erledigt, werden Schul- und Bürogebäude obsolet und studiert wird auch zuhause. Das spart jede Menge Ressourcen, schont die Umwelt und minimiert die Kosten.

Und das soll psychische Schäden verursachen oder gar das Gehirn schädigen?

Richtig ist, allerdings völlig unabhängig vom Computer, daß Einsamkeit und geistige Verarmung in unserer Gesellschaft ständig zuzunehmen scheinen. Ja, auch die Suchtkranken nehmen ständig zu. Aber das liegt eben nicht vornehmlich am Computer, sondern an der zunehmend neoliberal verfaßten Gesellschaft, in der der Mensch nur noch nach seinem Nutzwert beurteilt wird.

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Falko Steinbach

vielleicht doch?

Jetzt hat es also mehrere Wochen gedauert, den Begriff "analoge Ignoranz" versus "digitale Demenz" zu prägen? Vielleicht also doch...? Daß Fernsehen und Computer einen Einfluß auf unser soziales Familienverhalten haben, wenn wir denn überhaupt noch in einer leben, ist auch jenseits von Demenz und Ignoranz nicht zu bestreiten.

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Karsten Stollberg

FAZ: stellen Sie vorab Herrn Kempf bitte vor als der, der er ist! Das vermeidet Mißverständnisse.

Leider versäumt die FAZ, den Status von Herrn Kempf gleich in der Kopfzeile zu markieren: Lobbyist. Das ist nichts ehrenrühriges, doch klärt es sein Verhältnis zu Internet bzw. virtuellen Medien gleich vorab.
Ich bin selbst kein "Maschinenstürmer", sitze von berufswegen lange Zeit meines Tages vorm Rechner. Und ich brauche und suche zum Ausgleich die reale Welt: ob nun Buch, Gespräch, Gesellschaft, reale Aktivität.
Ich möchte, daß meine Kinder im Heranwachsen eben solche Dinge kennenlernen und verinnerlichen, gerade weil ein großer Teil Ihres Lebens an Computern bzw. virtuellen Medien stattfinden könnte. Damit sie auf einen solchen Ausgleich zurückgreifen, eben weil sie ihn kennen und schätzen. Wenn dies nicht so wäre, dann bleibt für sie dann tatsächlich nur das virtuelle als das einzig vertraute!
Wir Eltern müssen uns eben die Zeit nehmen, Kinder am Computer zu begleiten. Niemand wird sie davon ausschließen wollen oder können, diese Unterstellung von Herrn Kempf ist grotesk. MfG

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günther reichert

In d Berufswelt z.B.bei Supply Chain-Bereichen bei Fertigungsbetrieben kann es enorme "Verblödung"

geben,die durch die tägliche Arbeit mit Computern mitverursacht werden.Neurobiologisch gesprochen passt sich das Hirn so stark z.B. an das System "Befehle"-"Ausführen"an,dass insbesondere Führungskräfte,die in d pharmaeutischen Industrie stark an Fertigungsprozessen eingebunden sind,nicht mehr unterscheiden können zwischen Mensch und Maschine.
Das sieht man am besten bei der Handhabung der zahlreichen Schulungsprogramme per Computer in Betrieben.Es gibt tatsächlich BetriebsapothekerInnen in direktionaler Stellung,die glauben,dass Lernprozesse durch eine Art des Druckknopfes-bedienen erfolgreich und nachhaltig durchgeführt werden können.Die Anpassung des Gehirns ist soweit fortgeschritten,dass man hier von e speziellen Art der frühen Demenz gesprochen werden muss.Vermutlich werden im Hippokampus die Filter so verändert,dass einerseits Hirngewebe für Durchführung mech.-einseit. Arbeiten aufgebaut wird,ads. Hirngewebe i Hippokampus abgebaut wird, das vielseitiges Lernen/Führen ermöglicht!

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Lothar Bartz
Lothar Bartz (anciano) - 03.10.2012 15:08 Uhr

Computer machen dumm

Hallo,

um die Fingerspiele der Kinder muss man sich keine Sorgen machen. Mit Beginn der Pubertät entwickeln sie oft erstaunliche Fähigkeiten, insbesondere die Buben.

Früher hiess es, diese Spiele machen blind. Dieser Spruch gehört auch in die Kategorie wie siehe oben.

Gruss, anciano

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Heinz Friesen

Digitale Demenz

Dem Autor hätte ich ein wenig mehr zugetraut.
Durch meinen Beruf sind mir die wissenschaftliche Studien zur Onlinesucht bzw. dadurch bedingte Hirnveränderungen durch die digitalen Verführungen (Internet, Spiele etc.), denen sich viele Jugendliche stundenlang am Tag aussetzen, bekannt .
Nur diese Studien werden nicht publik gemacht.
Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er sich Gedanken dazu macht, warum diese Studien nicht an die Öffentlichkeit gebracht werden.

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Matthias Vogt

In welchem Bereich arbeitet Dieter Kempf noch?

Wenn ich mir den Arbeitsschwerpunkt und die Position von Dieter Kempf ansehe, dann wird die wiederum harte Abrechnung mit dem Buch von Manfred Spitzer ebenfalls fadenscheinig. Ich habe "Digitale Demenz" gelesen und fand zumindest viele Übereinstimmungen mit meinen eigenen Beobachtungen. Somit war das Buch für mich erhellend, auch wenn Wolfgang Spitzer es zuweilen vielleicht etwas zu sehr auf die "Spitze" treibt und etwas zu scharfkantig abgrenzt. Die Benutzung von Computern verdammt er übrigens keineswegs.

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Ralf Vormbaum

Computer machen süchtig, einsam und dumm

Stimmt!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.10.2012 08:35 Uhr
Ralf Vormbaum

@Dr. Otto Moser

Da Sie meine ironische Bemerkung für bare Münze nehmen, kann ich, was meine Erfahrung mit so manchem Foristen angeht, nur mit ja antworten.

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Closed via SSO

Nachdem Sie gerade vom Computer aus senden :


Ihre persönliche Erfahrung, Herr Vormbaum ?

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Konstantin Schneider

Es gibt immer mehr Menschen, die sich im "digitalen Nirvana" verlieren

Es ist gut, dass die "Internetabhängigkeit" polemisch hinterfragt wird, denn tatsächlich haben viele Menschen das Problem, die "neue Informationsfreiheit" nicht wirklich nutzen zu können.

Digitale Demenz ist natürlich keinesfalls mit der echten Demenz zu vergleichen, doch erhöht die ungezügelte Aufnahme von Information auch das Vergessen.

Was eben noch wichtig war, ist ein paar Mausklicks später bereits vergessen. Schon Werbeforscher haben vor langer Zeit diesen Effekt beim ganz normalen Werbefernsehen ausfindig gemacht.

So wie sich der Reichtum ganzer Nationen in Steueroasen verabschiedet, so verlieren sich viele Menschen eben auch im "digitalen Nirvana".

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Axel Balsero
Axel Balsero (Balsero) - 03.10.2012 14:10 Uhr

"Spitzer scheint bewusst mit den Ängsten der Menschen zu spielen, vor allem der Eltern. Seine Thesen

Seine Thesen sind ein Stakkato des Schreckens"

Diese polemischen "Argumente" des Autors - des Medien-VerbandPräsidenten -
gegen den AufklärungsBestseller entsprechen der gleichen Polemik-Argumentations-
Sprechblase, mit der der Bestseller von Sarrazin provokativ-verbaliter versucht wurde
"wegzumüllen".

Dabei werden aus dem Zusammenhang gerissene ArgumentationsFetzen zu einem
unappetitlichen Kloß zusammengeknüllt + den Enthüllungs-BestsellerAutoren
in den für zu vorlaut gehaltenen Mund gestopft, damit sie sich dran verschlucken +
ersticken sollen.

Typische RetourKutschenArgumentationsTaktik der antiautoritär (un)erzogenen
BabyBoomerGeneration.
Die im unbeherrschten Urschrei loskeift, als wäre Zickenkrieg der feminisierten
PC-Hausmänner angesagt, wenn gewagt wird Hand an ihr PC-Laptop-Net-Ultrabook-Spielkonsole-Tabletcomputer-Smartphone-Spielzeug zu legen.

Dann rasten die Eletronic-SpielzeugFetischisten total aus + verspritzen ihr PolemikSpeichelGift

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.10.2012 11:42 Uhr
Axel Balsero
Axel Balsero (Balsero) - 05.10.2012 11:42 Uhr

Beziehen sich "Derartige Emotionen" auf meinen Beitrag ?

Dann wurde der völlig falsch verstanden :

Weil sich "Derartige Emotionen" auf den Medien-Verband-Präsidenten beziehen und
die Unverzeihlichkeit von dessen emotional-polemischer "Niedermache" von
Spitzers Thesen.

Gehen Sie nicht mit Ihren Beiträgen konform mit Spitzer ?

So wie ich mit meinem Emotionen-Beitrag (Emotionen des Medien-Fritzen bekämpft man
am besten mit den gleichen Waffen) für Spitzer und gegen den Medien-Lobbyisten bin.

Deutsche Internet-Sprak schwere Sprach zum Miss- Verstehen.

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Konstantin Schneider

Derartige Emotionen sind noch kein Beweis für die Unverzeihlichkeit von Spitzers Behauptungen

Die Fragilität so mancher digitaler Lebensläufe hat zu erhöhter Emotionalität geführt, soviel dürfte klar sein. Das aber wiederum beweist nicht, dass die Thesen Spitzers falsch sind. Eine Tendenz zur digitalen Verdummung ist nicht völlig von der Hand zu weisen. Genau deshalb muss auf diesem Gebiet weitergeforscht werden.

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Jürgen Fuchs
Jürgen Fuchs (fuchsju) - 03.10.2012 14:04 Uhr

Blankes Entsetzen

... beim Lesen dieses Artikels!

Was lese ich da? Nur 3 % der Jugendlichen sitzen mehr als 4 h vor dem Computer?
4 h sind Immerhin mehr als ein halber Arbeitstag!
Das war aber nur der Computer! Und was ist mit Fernsehen, mit Video, mit Smartphone?
Aus welchem Jahr des letzten Jahrtausends stammen denn bitte diese Zahlen?

Aktuelle Forschungsergebnisse werden völlig ignoriert! Danach führt leider kein Weg an der Tatsache vorbei, dass die Ausbildung der Intelligenz und der schulische wie später berufliche Erfolg in einem reziproken Verhältnis zum Medienkonsum in der Kindheit stehen.
Das ist wissenschaftlich gesichertes Wissen, was der Autor unter sich lässt nur tendenziöse Ideologie.

Alle Eltern sind gut beraten, den Medienkonsum ihrer Kinder zu begrenzen getreu der Maxime "Medienkompetenz beginnt mit Medienverzicht".

Fernseher und Computer gehören nicht ins Kinderzimmer.

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Zeljko Mlinaric

Analoge Ignoranz

Dass die digitale Demenz ein ernstes Problem zu sein scheint, belegt ja der obige Artikel des besagten Interessenvertreters...., also hat Herr Spitzer schon recht.

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Closed via SSO

Es kommt darauf an, WAS man daraus macht .

Die Verfügbarkeit aller möglicher Daten kann das Gedächtnis etwas schwächen, das halte ich für ein Risiko, wenn man sich dabei beobachtet, und ein wenig plagt, läßt sich das aber auffangen.
Das Internet ist ein Riesenangebot, wie beim viel kleineren Fernsehen gilt : Wähle weise !
Chattet man nicht beständig mit Dolmen, plempert man mit den eigenen, wie den Ressourcen des net, nicht, sondern nutzt bewußt, um sinnvoll zu kommunizieren, etwas zu lernen, Gelesenes abzurunden, seinen Horizont und allenfalls auch Bekanntenkreis (NICHT facebookfreunde) zu erweitern, dann stimmen die Nachteilsgruselopern nicht.
Wer sehr einsam ist, kann vielleicht sogar etwas weniger einsam sein, wer direkte Kontakte gegen Internetkontakte tauscht, hat vielleicht uninteressante Leute gekannt.
Und was die Sucht angeht: da, glaube ich, ist die Anlage beim User bestimmender, als das bloße Angebot.

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Ernst Zampa

"Medienkompetenz"

„…deshalb unbedingt Medienkompetenz vermittelt…“ In manchen S-Bahn-Abteils oder in manchen Wartezimmern gewinnt man einen guten Eindruck von der heutigen sogenannten „Medienkompetenz“: nervöses Hin- und Herreissen des I- oder sonstigen Phones, ständiges, unablässiges, repetitives Kontrollieren sämtlicher in den vergangenen 15 Sekunden eingegangener ungemein wichtiger SMS, Mails oder Facebooknachrichten, nervöses Betippeln des Bildschirmes um zeitgleich am besten 20 ungemein wichtige SMS, Mails oder Facebooknachrichten verschicken zu können und da capo … Die Diagnosen „(beginnende) Demenz“ oder „I-Phone-Abhängigkeit“ oder „SMS-Zwang“ scheinen hier durchaus gerechtfertigt (jedem Menschen, der 10 mal in der Stunde die Hände wäscht, wird Waschzwang attestiert, warum soll dann einer, der 10 mal in 20 Sekunden sein I-Phone kontrolliert, nicht krank sein?)

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Hans-Jürgen  Steffens

"59 Prozent Denk- und Strategiespiele am Computer"

Klingt gut - aber sind bei den sog. "Strategiespielen" die "Killer"applikationen (auch da geht es ja um Strategie) mit subsummiert?

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Dietmar Blum

Gab es nicht einmal

die Definition von EDV, als "Eigens Denken Verboten"?

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Rainer Egold

Versteckte Werbung

in der FAZ sollte doch unter dem Niveau der FAZ liegen, auch im online-Portal. Deshalb: Der Autor des Artikels sollte mit seiner beruflichen Rolle gekennzeichnet werden, so wie das bei Spitzer auch der Fall ist. Dann lässt sich die Qualität eines Argumentes auch vor dem Interessenhintergrund beurteilen.

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Von Hendrik Kafsack, Brüssel

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