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YouTube-Chefin über Konkurrenz : „Facebook sollte zurück zu Baby-Fotos“

  • Aktualisiert am

YouTube-Chefin Susan Wojcicki während einer Präsentation im Februar 2017 Bild: AP

Susan Wojcicki wurde in einem Interview gedrängt, über die Konkurrenz zu Facebook zu sprechen. Schließlich wechselte sie mit ihrer Antwort geschickt das Thema.

          YouTube-Chefin Susan Wojcicki hat auf einer Konferenz des amerikanischen Tech-Dienstes  „Recode“ Bedenken über Facebooks Video-Plattform-Pläne geäußert. „Man muss seine Mitbewerber immer ernst nehmen“, sagte Wojcicki über die (drohende) Konkurrenz. Allerdings könne man nicht gewinnen, wenn man zu sehr um sich herum schaue. In erster Linie müsse sich Googles Tochterunternehmen YouTube auf sich selbst und seine Kunden konzentrieren und nach vorne blicken, um zu investieren und sich zu verbessern.

          Die YouTube-Chefin wurde in einem Interview auf der „Code Media“-Konferenz dazu gedrängt zu sagen, worum sie sich sorgen würde, sollte Facebook eine eigene Video-Plattform ausbauen. Wojcicki sagte, sie wolle darauf nicht antworten, weil sie Angst habe, Facebook würde ihren Kommentar dann lesen und es dann so umsetzen.

          Einer konkreten Antwort wich sie schließlich aus, indem sie etwas scherzhaft sagte, Facebook sollte sich auf seine ursprüngliche Tätigkeit konzentrieren und „zurück zu Baby-Fotos gehen und zum Teilen“ von Inhalten im sozialen Netzwerk. Sie sei keine Facebook-Expertin und Facebook sollte tun, was aus seiner Unternehmenssicht am besten sei, sagte die YouTube-Chefin weiter. „Wir sollten alle um Inhalte kämpfen.“

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