http://www.faz.net/-gqe-972jb

YouTube-Chefin über Konkurrenz : „Facebook sollte zurück zu Baby-Fotos“

  • Aktualisiert am

YouTube-Chefin Susan Wojcicki während einer Präsentation im Februar 2017 Bild: AP

Susan Wojcicki wurde in einem Interview gedrängt, über die Konkurrenz zu Facebook zu sprechen. Schließlich wechselte sie mit ihrer Antwort geschickt das Thema.

          YouTube-Chefin Susan Wojcicki hat auf einer Konferenz des amerikanischen Tech-Dienstes  „Recode“ Bedenken über Facebooks Video-Plattform-Pläne geäußert. „Man muss seine Mitbewerber immer ernst nehmen“, sagte Wojcicki über die (drohende) Konkurrenz. Allerdings könne man nicht gewinnen, wenn man zu sehr um sich herum schaue. In erster Linie müsse sich Googles Tochterunternehmen YouTube auf sich selbst und seine Kunden konzentrieren und nach vorne blicken, um zu investieren und sich zu verbessern.

          Die YouTube-Chefin wurde in einem Interview auf der „Code Media“-Konferenz dazu gedrängt zu sagen, worum sie sich sorgen würde, sollte Facebook eine eigene Video-Plattform ausbauen. Wojcicki sagte, sie wolle darauf nicht antworten, weil sie Angst habe, Facebook würde ihren Kommentar dann lesen und es dann so umsetzen.

          Einer konkreten Antwort wich sie schließlich aus, indem sie etwas scherzhaft sagte, Facebook sollte sich auf seine ursprüngliche Tätigkeit konzentrieren und „zurück zu Baby-Fotos gehen und zum Teilen“ von Inhalten im sozialen Netzwerk. Sie sei keine Facebook-Expertin und Facebook sollte tun, was aus seiner Unternehmenssicht am besten sei, sagte die YouTube-Chefin weiter. „Wir sollten alle um Inhalte kämpfen.“

          Weitere Themen

          Auf der Welt verloren Video-Seite öffnen

          Abschiebungen aus Israel : Auf der Welt verloren

          Israel schickt afrikanische Flüchtlinge in einen angeblich sicheren Drittstaat: Ruanda. Doch sie werden aus dem Land gedrängt und fliehen weiter – manchmal bis nach Deutschland.

          Topmeldungen

          Peter Tauber hört als CDU-Generalsekretär auf

          CDU-Generalsekretär Tauber : Am Ende fehlte ihm die Autorität

          Den einen war er zu konservativ, den anderen zu modern: Nach vier Jahren im Amt als CDU-Generalsekretär hört Peter Tauber auf. Kanzlerin Merkel könnte schon morgen einen Nachfolger vorschlagen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.