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Mitfahrdienst : Softbank kauft Uber-Anteil wohl mit großem Preisnachlass

  • Aktualisiert am

Uber hat einen großen japanischen Aktionär. Bild: Reuters

Der Mitfahrdienst Uber hat Probleme - und bekommt einen neuen Aktionär aus Fernost. Der kriegt einen ordentlichen Preisnachlass für seinen Einstieg, heißt es nun.

          Ein Konsortium um den japanischen Telekommunikations-Konzern Softbank kauft einen Anteil am Mitfahrdienst Uber zu einem kräftigen Preisnachlass. Die Uber-Eigentümer hätten das Angebot angenommen, bei dem das Unternehmen mit 48 Milliarden Dollar bewertet werde, berichtete das „Wall Street Journal“.

          Das entspricht einem Abschlag von etwa 30 Prozent auf die jüngste Uber-Bewertung. Uber und Softbank lehnten eine Stellungnahme zu dem Kaufangebot ab, das am Donnerstag ausgelaufen ist.

          Uber-Investoren und Angestellte hätten dem Konsortium insgesamt 20 Prozent der Anteilsscheine angeboten, berichtete die Zeitung weiter und beruft sich auf mit der Angelegenheit vertrautet Personen. Softbank werde seine Beteiligung vermutlich auf etwa 15 Prozent begrenzen, andere Mitglieder des Konsortiums dürften weitere Anteile kaufen. Der Konzern hatte bereits im August Interesse an einer Investition angemeldet.

          Bei dem Fahrdienstvermittler ist bereits der Weg für einen Einstieg freigeräumt worden. Uber gilt auf Basis der jüngsten Bewertung von 68,5 Milliarden Dollar als das teuerste von Finanzinvestoren gestützte Unternehmen der Welt und strebt bis zum Herbst 2019 einen Gang an die Börse an. Softbank wiederum hat sich in jüngster Zeit einen Namen als Geldgeber für Technologieunternehmen gemacht und ist unter anderem am Uber-Konkurrenten Didi und der indischen Taxi-App Ola beteiligt.

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